Archiv der Kategorie 'Geschichte'

Vatikan öffnet Archive zu Pius XII. in ca. fünf Jahren

30.01.2010

In einem Interview mit dem Mesaggero sagte Bischof Sergio Pagano, der Leiter des Vatikan-Archivs, daß noch fünf Jahre Zeit benötigt werde, um insgesamt 16 Millionen Seiten zu ordnen, zu numerieren, zu stempeln und so weiter. Es geht um die Jahre 1939 bis 1958, als Pius XII. das Pontifikat innehatte. Mit dieser Arbeit beschäftigt sind 55 Leute. Die Archive des Vatikan umspannen ungefähr 1000 Jahre und bestehen aus 83 Regalkilometern Papier. Während die Hohlrübe Alan Posener im aktuellen Cicero wieder seine Haßpredigten gegen den deutschen Papst ablädt, hat sich der bekannte jüdische Philosoph Bernard-Henri Lévy vor drei Tagen in der FAZ sehr für Benedikt eingesetzt. Leider liegt mir der Text bisher nicht vor. Den längsten Ausschnitt habe ich hier gefunden! Lévy:

Mit dem Besuch des Papstes in der Synagoge von Rom hat diese verdrehende Berichterstattung allerdings einen neuen Höhepunkt erreicht. Es war eigentlich wie bei seinen Besuchen in den Synagogen von Köln und New York, auch da hat der Chor der Desinformateure nicht einmal abgewartet, dass Benedikt den Tiber überquert, um urbi et orbi zu verkünden, der Papst habe nicht die richtigen Worte gefunden, nicht die treffenden Gesten vollzogen und überhaupt die Sache in den Sand gesetzt.

Volltreffer. Genau zu diesen schrägen Desinformanten gehören die Knobloch, der Kramer, der Brumlik und eben auch Döner-Alan!

JF zum 150. Todestag von Ernst Moritz Arndt

29.01.2010

„Aufrührer, Umstürzler, Jakobiner“
Für die Wiedererschaffung eines deutschen Volkes aus den Völkchen: Zum 150. Todestag des politischen Publizisten Ernst Moritz Arndt - von Thomas Warnke

Wenige Tage vor der 150. Wiederkehr seines Todestages am 29. Januar ist dem „Sänger der Teutschen“ im vorpommerschen Kulturkampf ein so später wie unverhoffter Triumph zuteil geworden. Die mit viel eigenem Getöse und mit breiter medialer wie professoraler Unterstützung von volkspädagogischen Planübererfüllern unter der Parole „Uni ohne Arndt“ vorbereitete studentische „Urabstimmung“ darüber, ob die Greifswalder Universität weiter den Namen Ernst Moritz Arndts (1769–1860) tragen soll, fiel unerwartet deutlich mit 56 zu 44 Prozent zugunsten des hingebungsvoll als „Franzosenhasser“, „völkischer Rassist“ und „Antisemit“ denunzierten „sprachgewaltigsten politischen Schriftstellers Deutschlands im 19. Jahrhundert“ (Hans Kern), „vielleicht der wirksamste deutsche Publizist überhaupt“ (Edith Ennen), aus.

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Spast der Woche: der christophobe Alan Posener!

26.01.2010

Döner-Alan Posener, Alt-68er bei der WELT mit Arterienverkalkung im Oberstübchen, zeigt mal wieder sein christophobes, unmenschliches Denken und poussiert mit dem Islam. Der Reihe nach! Ulrich Sahm schrieb in Hagalil einen Artikel gegen den Professor Benz, der sich mit Antisemitismus=Islamophobie ein zweites finanzielles Standbein schaffen möchte. Sahm hat völlig recht, daß die Judenverfolgungen der Vergangenheit mit “Islamverfolgung” nicht im Geringsten verglichen werden können. Welcher Muselmann wird eigentlich in Deutschland verfolgt? Wo sind denn die Opfer? Entweder ehrenmorden die Mohammedaner ihre eigenen Töchter und Frauen selbst oder sie schlagen deutsche “Schweine” bewußtlos und krankenhausreif. Wo bitte wurde mal ein Musel angegriffen, wo stehen die KZs? Wer solche Parallelen zieht, hat auf Schwäbisch ausgedrückt den Arsch offen! (Was Sahms Christenfeindlichkeit angeht, die steht auf einem anderen Blatt!) Und nun zu Poseners Antwort auf Sahm:

(Januar 26th, 2010) at 09:57
Lieber Ulrich Sahm,
Die christliche Islamophobie hat eine lange Geschichte. Lesen Sie einmal nach, was zu Zeiten der Reconquista in Spanien, zu Zeiten der Kreuzzüge in ganz Europa, was noch von Martin Luther gegen die Türken usw. geschrieben wurde, bevor Sie anderen Menschen öffentlich Unkenntnis der Geschichte vorwerfen. Antijudaismus und Islamfeindschaft gingen immer Hand und Hand, und sie tun es noch heute.

Nach Poseners perfider Spastenlogik durften sich die Christen also in Spanien von den Mohammedanern erobern und köpfen lassen, aber keineswegs sich wehren oder zurückschlagen. Was ist denn das für eine irre Anwandlung? Laut Posener durften die Musels ganz Palästina, Jerusalem, das christliche Kleinasien, Persien und später noch Indien erobern, aber die Kreuzfahrer durften nicht versuchen, das Heilige Land wieder zurückzuholen? Was für eine linke Gedankenbrühe! Laut Posener durften die Türken den Balkan und Ungarn erobern und bis vor Wien und weiter nach Westen ziehen, alles versklaven, totschlagen, niederbrennen, aber Luther sollte dazu gefälligst sein Maul halten. Hat der Posener einen Dönerspieß im Hirn oder zwei? Zutiefst menschliche Regungen wie Rache oder ein Sich-Wehren kennt er jedenfalls nicht? Wie kommt der Musel-Apologet und Philosemit Posener eigentlich auf die Idee, daß Muslime alles dürfen und Christen nichts. So blöd waren unsere Vorfahren zumindest nie! Was für ein voreingenommener, ungerechter, von jeglichem historischen Verständnis unbeleckter, saudummer Spast! (Dank für Tipp an Mitte!)

Friedrich Schlegel zu arabischen Übersetzungen

24.01.2010

Friedrich Schlegel (1772 - 1829) gehört bis heute zu unseren bedeutendsten Denkern. 1797 gründete er zusammen mit seinem Bruder August Wilhelm Schlegel die Zeitschrift Athenäum, ein Organ der Frühromantiker (Schleiermacher, Novalis, Caroline Schlegel). Hier ein denkwürdiger Ausschnitt zur Kultur der Araber:

Die Araber sind eine höchst polemische Natur, die Annihilanten unter den Nationen. Ihre Liebhaberei, die Originale zu vertilgen, oder wegzuwerfen, wenn die Übersetzung fertig war, charakterisiert den Geist ihrer Philosophie. Eben darum waren sie vielleicht unendlich kultivierter, aber bei aller Kultur rein barbarischer als die Europäer des Mittelalters. Barbarisch ist nämlich, was zugleich antiklassisch, und antiprogressiv ist. [229]

In der Tat haben die Araber die griechischen Klassiker nicht etwa in Bibliotheken gesammelt und aufgehoben, sondern das für sie Wichtige herausgefischt und die Urschriften dann weggeworfen. Daß wir heute noch altgriechische Werke von Homer bis Aristoteles erhalten haben, verdanken wir nicht den vielgerühmten Arabern des Mittelalters, sondern Juden und Christen in Persien und Byzanz. (Das Thema ist aber komplex und wird noch extra behandelt.) 

Wird im Berlin-Warschau-Express bald KZ-Zuschlag verlangt?

14.01.2010

Weil die Deutsche Bahn Ende 2009 eine Lizenz bei den polnischen Behörden beantragt hat, um gemeinsam mit der polnischen PKP Intercity von Berlin aus eine Linie ins polnische Ostseebad Kolberg (Kolobrzeg) zu betreiben, kommt ein polnischer Opferverband auf die Idee, die Bundesbahn müsse als Rechtsnachfolgerin der Reichsbahn Entschädigung zahlen. Mit den Massendeportationen in die KZs habe die Reichsbahn mindestens 445 Millionen Euro, wenn nicht eine Milliarde verdient.

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Die Geburtsstunde politischer Ideologien war die Französische Revolution

10.01.2010

Wobei es natürlich nicht um eine exakte Jahreszahl geht. In Beantwortung der gestern gestellten Frage nach den Ursprüngen POLITISCHER Ideologien nur kurz: Seriöse Wissenschaftler legen die Geburt politischer Ideologien, so wie wir sie heute kennen,  schon lange ziemlich widerspruchslos auf die Zeit der Aufklärung und der Französischen Revolution. Für rote Wissenschaftler - schon der Name ist ein Widerspruch - ist natürlich alles Ideologie außer dem Kommunismus selbst. Wir können deren Ansichten deshalb vernachlässigen.

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Frage: Seit wann gibt es Ideologien?

9.01.2010

Gemeint sind mit dieser Frage klarerweise Ideologien in der Politik, Ideologien, um Politik durchzusetzen, missionarische Ideen, um damit Politik zu machen. Wir haben Wochenende, draußen tobt laut Katastrophenamt der größte Wintersturm aller Zeiten. Wir wurden sogar dazu aufgerufen, Lebensmittel zu hamstern. Also, jeder hat Zeit nachzudenken. Daß Deutschland heute das politisch am meisten von dämlichen Polit-Ideologien durchwaberte Land des ganzen Erdkreises ist, versteht sich dabei von selbst.  Seit wann sind wir mit dieser abartigen Polit-Seuche geschlagen? Gab es politische Ideologen schon  zu Zeiten von Cäsar, erst seit Karl dem Großen, Barbarossa, Marx, Dutschke oder gar noch später? Auf Ihre Antwort freue ich mich sehr!