“Deutschland: Chronik eines angekündigten Todes”
8.02.2010
Es ist keineswegs eine Neuigkeit, daß in Frankreich mehr Kinder auf die Welt kommen als hier. Die Frage ist eher WARUM? Und da gibt die französische Statistik keine klare Antwort, denn der Verdacht besteht, daß die hohe Kinderzahl in Frankreich auch von schnell eingebürgerten Einwanderern stammt, die eher der Unterschicht des Landes zugerechnet werden müssen. Man denke an die immer wieder brennenden Vorstädte. Trotzdem enthält die in der FAZ besprochene französische Studie interessante Ideen:
Zu einem ähnlichen Schluss kommt auch Laulan, der nicht glaubt, dass mit Kindergärten, Krippen oder Ganztagsschulen die drohende „demographische Katastrophe“ abgewendet werden kann. Für Laulan wirft der demographische Niedergang vielmehr die Frage auf, warum der Kinderwunsch gerade bei gut ausgebildeten jungen Deutschen abgenommen habe. Wenn ein hoher Anteil von jungen Akademikerinnen auf Kinder verzichte, dann liege es nicht daran, dass sie sich diese im materiellen Sinne nicht leisten können. „Niemand wird sich Kinder wünschen, wenn er nicht, wenn auch nur unbewusst, an die Zukunft glaubt, wenn er sich nicht danach sehnt, dass seine Nation und sein Vaterland über seine eigene Existenz hinaus fortbestehen“, schreibt Laulan. „Ist es Deutschland nach dem Krieg vielleicht zu gut gelungen, die Idee einer Nation abzutöten?“, fragt der Essayist.
Und wie der Artikel richtigerweise schließt, hat sich mit einem EU-Beitritt der Türkei das Thema Deutschland dann endgültig erledigt. CDU/CSU, FDP, Grüne, SPD und Linkspartei arbeiten vereint daraufhin, daß dieser Untergang mit tatkräftiger Hilfe der deutschen Steuerzahler möglichst schnell vonstatten geht!


