“Braucht die Philosophie den Nazi Heidegger?” fragt sich der jüdische Lobbyist und WELT-Schreiber Hannes Stein und zitiert eine Menge von Autoren namens Wasserstein, Rosenbaum und Cohen. Sehr beweiskräftig. Wenn man schon den Anfang liest, wie Stein reißerisch, politkorrekt und selbstgerecht über Heideggers Zeit in Freiburg daherschwadroniert, weiß man, wie die neue amerikanische Diskussion einzuschätzen ist, über die er berichtet und die sich übrigens an einem französischen Buch von vor vier Jahren hochhangelt. Ein aufgemotztes Strohfeuer! Die jüdisch dominierte, linke New York Times, die seit Jahren am Absaufen ist und an Glaubwürdigkeit und Obama-Manie leidet, nennt Hannes ein Riesenzeitungsschiff! Besonders entlarvt sich Stein, der schon seit Jahren am liebsten andere Steins und Steyns verlinkt, aber an dieser Stelle:
Und er präsentiert einen erschreckenden Fund, den der britische Forscher Bernard Wasserstein im „Times Literary Supplement“ zugänglich gemacht hat: Hannah Arendt schreckte offenbar nicht davor zurück, in ihrem Standardwerk „Elemente und Ursprung totaler Herrschaft“ antisemitische Quellen zu benutzen. (So zitiert sie einen Engländer namens J. A. Hobson mit dem Satz, jüdische Finanziers in Südafrika hätten um die Jahrhundertwende „ihre ökonomischen Fangzähne in den Leichnam der Beute geschlagen“.)
Noch nie etwas vom Diamanten-Syndikat der Oppenheimers in Südafrika gehört, Stein? Das ist eben der Unterschied zwischen einer originellen Frau, einer intelligenten Jüdin und philosophischen Geistesgröße wie Hannah Arendt, die sich nicht genierte, zu lesen und zu zitieren, wen und was sie wollte, und einem politkorrekten, kleinen jüdischen Blockwart wie Ihnen, Hannes Stein, der tot umfällt, wenn ein Antisemit sagt “Eins und eins ist zwei”! Arendt kannte übrigens die Verhältnisse in Deutschland vor, während und nach der Nazizeit ganz vorzüglich, im Gegensatz zu den heutigen Antisemitismus-Schnüfflern und Geschichtsverdrehern! Zu Heidegger/Nationalsozialismus steht kurz was hier!