Herta Müllers Rede bei der Nobelpreisverleihung
8.12.2009Die FAZ hat die gesamte Rede von Herta Müller bei der Nobelpreisverleihung abgedruckt. Sehr lesenswert, wie menschenfreundlich der Kommunismus ist!
Politik Medien Zeitgeschichte
Die FAZ hat die gesamte Rede von Herta Müller bei der Nobelpreisverleihung abgedruckt. Sehr lesenswert, wie menschenfreundlich der Kommunismus ist!
Diese roten unappetitliche Laffen hatten sich natürlich bereits 1989 in der ganzen Presse eingenistet. Das größte Güllenloch in Hamburg! Am 28.11.1989 steht in Kempowskis Tagebuch ALKOR:
Der von den Linken zeitlebens verfemte Schriftsteller Walter Kempowski hat lange Tagebuch geschrieben und ist auch eine gute Quelle, was unsere rote Pressemafia angeht. Am 20. November 1989 schreibt er beispielsweise:
Eben ist der neue Reclam-Katalog herausgekommen, mit 250 Seiten ziemlich dick. Eine Rubrik listet Weltliteratur, also Bücher, die sozusagen zum Weltkulturerbe gehören, wie etwa Dantes Göttliche Komödie oder Goethes Faust. Im gedruckten Katalog sind das über 40 Seiten, schätzungsweise 600 Titel. Davon ist nur ein Buch türkischen Ursprungs: Das Buch des Dede Korkut. Heldenerzählungen aus dem türkischen Mittelalter. Es wurde tatsächlich schon von der UNESCO gefeiert, und der Reclam-Verlag hat es letztes Jahr ins Programm genommen, gehört habe ich noch nie davon. Wie kann das Weltliteratur sein? Aber sei’s drum: 1 (in Worten: ein) türkisches Buch! Toll.
Im Online-Katalog haben sie bei Orientalischen Literaturen noch den Koran und zwei arabische Werke reingestellt. Das war’s dann. Ich frage mich, wo bleibt denn die angeblich ach so große mohammedanische Gelehrsamkeit im angeblich Goldenen Zeitalter des Islams, als sie uns tumbe Europäer angeblich bereichert haben? Und man kann sicher sein, daß unsere politkorrekten Verlage politkorrekt suchen und suchen und trotzdem leider nichts finden, was man veröffentlichen könnte!
Günter Wallraff ließ sich schwarz anmalen und lief provozierend durch die Gegend, um Rassismus in Deutschland herauszukitzeln. In Köln mischte er sich beispielsweise in eine Stammtischrunde ein und machte eine Frau an! Da wäre auch jeder Weiße rausgeflogen! In Bayern wollte er auf einem Amt ohne Papiere die Jägerprüfung beantragen. Ohne seinen neuen Film angeguckt zu haben, glaube ich ihm deshalb von vorneherein absolut nichts.
Atavistische Rituale der Roten Armee. Der Staatsrechtler Ingo von Münch reißt die millionenfachen Vergewaltigungen in Ostdeutschland 1944/45 aus der Vergessenheit. Ein Artikel der JF von Thorsten Hinz zu einem neuen Buch:
Die gläubigen Muslime haben sich die letzten 500 oder 1000 Jahre nicht verändert. Wir haben über Evliya Çelebis Buch Im Reiche des Goldenen Apfels. Des türkischen Weltenbummlers Evliâ Çelebis denkwürdige Reise in das Giaurenland und die Stadt und Festung Wien anno 1665 z.B. da bereits geschrieben. Der türkische Reisende war ein Münchhausen, und man darf nicht alles glauben, aber in Wien war er schon. Und so lobt er in seinem Buch den Stephansdom und dessen Turm und Glocken in den höchsten Tönen seitenlang. Man staunt:
In Wien gibt es im ganzen sechsundsechzig Kirchen mit ihren Patriarchen und Metropolitenl, diesen schmutzigen und widerspenstigen Priestern der Christen. Sämtliche dieser sechsundsechzig Kirchen sind von verschiedenen irrgläubigen Königen gestiftet, Häuser des Unheils und Stätten des Aberglaubens. Außer diesen findet man innerhalb und außerhalb der Stadt noch dreihundert kleinere Kirchen. Alle zusammen werden sie aber in den Schatten gestellt von dem sogenannten Stephansdom, der genau in der Mitte der Stadt steht. Niemals ist in der Türkei, in Arabien oder Persien, im übrigen Giaurenreiche oder sonstwo in den sieben Zonen unserer Erde ein derartig riesenhafter Bau und ein solch altehrwürdiges Kunstwerk errichtet worden und wird auch niemals mehr errichtet werden. Alle Reisenden der Länder und Meere meinen, daß diese Kirche in der ganzen bewohnten Welt ihresgleichen nicht hat. Und das stimmt wahrhaftig…
So schreibt er 20 Seiten voller Bewunderung weiter, aber am Ende des Abschnitts staunt der Leser nicht mehr, denn Çelebi sagt unverblümt, was er will:
In seinem untersten Geschoß ist dieser Glockenturm so dick wie der Galataturm zu Stambul; indessen ist er viereckig und aus schwarzem Stein erbaut. Auf diesem Fundament steht ein schmäleres Stockwerk, auf diesem wieder ein schmäleres, und so geht es weiter bis hinauf zur höchsten Spitze, im ganzen siebzehn Geschosse, das nächste jeweils schlanker als das vorige, und das allerschmalste ist das letzte, auf dem jene Goldapfelkugel aufgepflanzt ist. Von dieser höchsten Spitze aus kann man gegen Osten hin in einer Entfernung von drei Tagreisen noch die Festungen Preßburg und Bruck erkennen, im Norden ist die Ebene bei Neuhäusel sichtbar und im Westen sogar noch das Prager Gebirge. Eine derartige Höhe hat dieser prachtvolle Glockenturm. Möge Allah der Allerhabene gewähren, daß er dereinst zu einem Minarett umgewandelt wird und daß von ihm dereinst der muhammedanische Gebetsruf erschallt — Amen !
Ich bin absolut sicher, daß sämtliche Moscheen in Wien und Umgebung heute noch genau dasselbe denken!