Berlin: sehr erregte junge Männer schließen Ausstellung
29.02.2008
Wer die “sehr erregten jungen Männer sind”, kann sich jeder denken. Dem Barfüßer-Orden gehören sie jedenfalls nicht an!
Politik Medien Zeitgeschichte

Wer die “sehr erregten jungen Männer sind”, kann sich jeder denken. Dem Barfüßer-Orden gehören sie jedenfalls nicht an!

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften hat ein Vorhaben gestartet, den Koran wissenschaftlich zu dokumentieren und zu kommentieren. Dazu steht in der Islamischen Zeitung ein Offener Brief eines A. Almendinger (schwäbischer Name, also Konvertit), der die muslimische Koranwissenschaft bereits voll draufhat. Kernthese: der Koran ist, wie er ist, zu forschen gibt es nichts! Auszug:
… Haben die Wissenschaftler Kenntnis davon, dass es sich beim Qur’an zuallererst mal überhaupt nicht um einen papiernen Text, um ein gedrucktes Buch handelt? Sondern dass der Qur’an (wörtlich: der zu Rezitierende) zuallererst mal Allahs unverändertes Wort ist, das sich 1. im Unsichtbaren (Al-Ghaib) „auf einer wohlverwahrten Tafel“ (Al-Lauh Al-Mahfuz) und 2. in den Herzen jener Muslime befindet, die ihn nicht auf Papier im Regal, sondern seit 1400 Jahren auswendig gelernt im Herzen tragen! An diesen beiden „Orten“ - weder zwischen Buchdeckeln noch im Internet - wird der Qur’an bis zum Jüngsten Tag unangreifbar verwahrt sein. Das hat uns Allah garantiert. Ist das den Wissenschaftlern bekannt? Und wenn ja: Wird das nur als metaphysische Mythologie, für die exakte Wissenschaft nicht relevanter „vorwissenschaftlicher Überbau“ abgetan, oder bedenkt der Wissenschaftler die existenziellen Konsequenzen dieser Erkenntnis für sich selbst? Hat er eine Ahnung davon, dass die analytisch-wissenschaftliche Sicht, die den Qur’an nicht als das Wunder sieht, als das größte Geschenk Allahs an die Menschheit sieht, das Muslimen deshalb ansatzlos Tränen in die Augen treibt…
Hei Abdullah Almendinger, Du Spätzleschwob, Du willscht uns doch net erzähle, daß DU den Koran auswendig kennscht. Du bischt doch scho bei der”Schwäbsche Eisebahne” ins Schtottera neikomma!

Da werden ein paar Taliban aufheulen. Prince Harry war doch in Afghanistan!

Obwohl die BZ den Artikel bei Vera Lengsfeld bestellt hatte, druckte sie ihn nicht, dabei ist dieses Thema wichtig, weil die Entwicklung eigentlich gar nicht rational faßbar ist. Wie konnte die DDR, diese runtergewirtschaftete Kommunistenbude im Konkurs, zum alternativen Leuchtturm der Bundesrepublik werden?
Als die DDR zusammenbrach, war sie restlos diskreditiert. Die Bürger kehrten ihr scharenweise den Rücken, die SED schmolz vor aller Augen auf ihren harten Kern unbelehrbarer Kader zusammen, denen die Trümmer ihrer gescheiterten Ideologie um die Ohren flogen…
Der Rest ist hier auf Vera Lengsfelds Homepage. Sie müssen auf Aktuelles klicken und dort runterscrollen auf den Artikel “Aufklären statt Weichspülen” vom 26.2.08!

Letzte Woche wurde das Kopftuch in der Türkei von Parlament und Präsident abgesegnet. Dabei ging es aber nur um die Erlaubnis für Studentinnen, den Türban an den Unis zu tragen. In Behörden und staatlichen Organisationen, auch an den Schulen, ist er nach wie vor verboten. Es war aber natürlich abzusehen, daß die Lockerung des Kopftuchverbots an den Universitäten von vielen nur als Einfallstor gesehen wurde, die islamistischen AKP-Anhänger möchten die Damen allüberall verhüllt sehen. Auf dem Foto sieht man Personal des Bagcilar-Hospitals, das gegen das Kopftuchverbot verstößt. Weitere Fotos, wie das noch geltende Türban-Verbot unterlaufen wird, hier!
In der Zwischenzeit haben sich zwei Parteien an das türkische Verfassungsgericht gewendet mit einer Petition, die Verfassungsänderung für nichtig zu erklären und das Kopftuch auch an den Unis wieder zu verbieten. Es ist also noch nicht endgültig entschieden. Der Einmarsch gegen die irakischen Kurden zum jetzigen Zeitpunkt dürfte ebenfalls mit dem Kopftuch zusammenhängen. Erdogan will vermutlich durch straffe Außenpolitik von innenpolitischen Problemen ablenken und das Militär umschmeicheln.

… »Das 20. Jahrhundert wird das Jahrhundert des Staates sein«, prophezeite Benito Mussolini im Jahr 1932. Alles spricht dafür, dass sich daran im 21. Jahrhundert nichts ändern wird. Anstatt den Einfluss des Leviathans zu begrenzen, sind allenthalben, so Wilhelm Röpke, der »Krebsfraß des Staates und die Konzentration seiner Macht« zu beobachten, »sichtbar im Übergewicht seines Haushaltes, die Freiheit und Ordnung der Gesellschaft und Wirtschaft bedrohen«. Jegliche Kritik daran wird als unsozial geächtet, heute mehr als noch vor fünf Jahren. Wer im Namen der Freiheit die korrumpierende Funktion des Wohlfahrtsstaates beklagt, wird im Namen der Moral an den Rand der Gesellschaft verbannt. Das Pathos der Aufklärung wird als Stimme der Reaktion geächtet…
Der neue MERKUR ist erschienen. Dieser Artikel von Rainer Hank hat es in sich! Bitte beachten Sie, daß der MERKUR Artikel nach drei Monaten wieder sperrt!

Der vorläufig letzte Raubzug gestern wurde mit 899 Millionen Euro veranschlagt. Die zuständige EU-Kassiererin (Foto) kam vor der Presse ins Stottern ob der Summe. Microsoft ist kein Engel und muß auch kein Engel sein. Was aber Brüssel veranstaltet, stinkt einigermaßen zum Himmel. Man holt sich Geld bei denen, die es haben. Daß es eine amerikanische Firma ist - umso besser! Die EU scheint Gefallen am Ausnehmen von Firmen zu kriegen. Und wo landet die Milliarde? Keiner weiß es, keiner wird es je erfahren! Brüssel veröffentlicht keinen transparenten Haushalt, die Abgeordneten dort wurden erst letzte Woche wieder bei falschen Abrechnungen erwischt! Sogar dem SPIEGEL ist es nicht mehr ganz geheuer, wie da mit der Privatwirtschaft umgesprungen wird, und das will etwas heißen!