Archiv vom November, 2008

Mordanklage gegen Bush? Wer hat der Süddeutschen ins Hirn geschissen?

30.11.2008

Prantl - das Innenressort

Bush sitzt noch im Weißen Haus unter dem Weihnachtsbaum, da läßt die Süddeutsche bereits prüfen, ob eine Mordanklage gegen den US-Präsidenten Sinn macht und mithilfe welchen Landes eine solche Anklage möglich wäre. Antwort ohne Witz: Afghanistan! Synchron dazu betet das von der SPD-mitfinanzierte Blatt täglich mehrmals so inbrünstig zu Obama, daß die Ausdünstungen der Speichellecker das neue Verlagsgebäude schon vom Keller bis in den dritten Stock überschwemmt haben. Tendenz: steigend!

Was die Todesstrafe für Bush angeht: die Süddeutsche und ihr Gastautor sind zwar nicht gerade optimistisch, aber schon eine solche Frage überhaupt aufzuwerfen, zeigt, daß man den Lemuren in der Redaktion nicht mehr ins Hirn scheissen kann, weil es schon längst zugeschissen ist!

EF-Magazin 88 träumt immer noch von der neuen Partei

30.11.2008

88

Die Idee sehen Sie auf dem Titelblatt oben! Das EF-Magazin 88 ist erschienen, und nach einem mir unerklärlichen Geschäftsmodell wird alles im Internet veröffentlicht. Wer will da noch eine Druckausgabe? Hier ein paar der Artikel:

Ökologisch-industrieller Komplex: Die Allparteien-Koalition grüner Amigos
Weimar wir kommen, die Spareinlagen sind weg
Polizeistaat Großbritannien: Anti-Terroreinheiten gegen Opposition
Theodore Dalrymple: Marx und Turgenjew - echte und falsche Menschenliebe
Und hier noch weitere Links aus dem Heft!

Fernsehtipp heute abend: Mogadischu!

30.11.2008

Landshut

Jeder kennt Hollywood-Filme, in denen man den Frontsoldaten oder KZ-Häftlingen ansieht, daß sie vor 20 Minuten noch beim Friseur und in der Maniküre waren und nun geradewegs aus einer kalifornischen Dusche kommend auf dem Set in Farbe das Unglück spielen sollen. Laut Beschreibung vermeidet das der ARD-Film heute abend (ob es stimmt, bezweifle ich leicht, wenn ich die Fotos sehe). Der Regisseur habe jedenfalls die Schauspieler ein paar Stunden in Marokko bei 40 Grad in eine Flugzeugattrappe gesteckt, daß sie wenigstens echt schwitzten. Die FAZ lobt den Film und den ganzen Mogadischu-Abend, der mit neuen Erkenntnissen aufwarte. Hoffentlich stimmt’s! Leider ist zwischen dem Film und den Erkenntnissen noch das üblicherweise miserabel gebriefte, aber gut angezogene Mannequin Anne Will. Wir haben erst vor kurzem über die “Landshut” mit einem langen Buchauszug hier berichtet!

“Muslime denken, sie seien tolerant, weil sie mich leben lassen”

30.11.2008

Die Junge Freiheit bespricht ein Buch des FOCUS-Auslandskorrespondenten Wolfram Eberhardt (Abb.):

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Das Massaker der Roten Armee in Treuenbrietzen

30.11.2008

Es sollen...

Es ist durchaus zu begrüßen, wenn ab und zu Kriegsverbrechen der Alliierten thematisiert werden wie heute “Treuenbrietzen” in der WELT! Aber wenn das vierte Wort schon wieder “sollen” heißt, “Soldaten der Roten Armee sollen 1000 Zivilisten ermordet haben”, dann wird einem gleich leicht übel. Von den ersten Bombennächten bis Ende 1945 wurden Millionen von Zivilisten auf dem Reichsgebiet von 1938 umgebracht. Selbst hier im tiefsten Südwesten haben alliierte Flieger 1944/45 in Dörfern, wo sie gerade vorbeiflogen, Bauersfrauen, Bauernkinder und ihre eigenen Landsleute, die als Fremdarbeiter auf manchen Höfen eingesetzt waren, im Tiefflug auf den Feldern bei der Arbeit mit den Bordgeschützen beschossen und quasi zum Spaß nebenher Jagden veranstaltet, wenn sie Munition übrig hatten. Das wußte anno 1948 oder 1955 noch jeder, und jeder Historiker hätte leicht Zeugnisse sammeln können (vor die 68er kamen). Aber was war das alles schon gegen den Osten. Hier das Kewil-Archiv:

Teil VI - rotlackierte Faschisten
Teil V - Kriegsgefangene
Teil IV - “Frau komm”
Teil III - Plündern
Teil II - Liquidieren
Teil I - die Front
Weiteres aus dem Tagebuch der Anonyma, eben verfilmt

Harry Graf Kessler: Kriegsende 1918

29.11.2008

Worüber auch im ganzen Monat November wenig zu hören war: das Ende des Ersten Weltkriegs vor 90 Jahren. Hier werden in den nächsten Monaten immer wieder Berichte über die Zeit bis zum Versailler Diktat, das am 28. Juni 1919 unterzeichnet wurde, erscheinen. Eine zentrale Periode in der Geschichte des letzten Jahrhunderts. Hier ein Ausschnitt aus Harry Graf Kesslers Tagebuch vom 10.11.1918:

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GEZ-Fernsehen: Bambi siegt gegen Bombay

29.11.2008

Bambi

Die Terrorserie in Bombay scheint vorbei. Sie dauerte 60 Stunden und kostete 195 Menschenleben. Dazwischen waren quälende Stunden mit Geiselnahmen in den Hotels und einem jüdischen Zentrum, wobei unklar war, wieviele Leute sich in der Gewalt der islamischen Verbrecher befanden. Es war doch wohl sicher ein “herausragendes” Ereignis, das eine gewisse Sendezeit gerechtfertigt hätte.

Im deutschen Fernsehen fand dies kein Echo. Das ferne Indien interessierte unsere GEZ-Mafia und das Privatfernsehen wenig bis gar nicht, obwohl sogar ein paar Deutsche involviert waren. Der deutsche Tote war Unternehmer, und die sterben wohl. Genauso die Gäste von Luxushotels. Dazu die paar Inder. Da gibt es mehr als genug! So weltläufig stellt sich das deutsche Fernsehen dar. Folgerichtig war auch die Bambi-Verleihung wichtiger als ein Brennpunkt!  Unsere politkorrekten Medien sind nicht nur kleinkariert, sondern tatsächlich höchst unkorrekt und geradezu rassistisch! Und hier nochmals zum Bambi-Kleber!