Als Blogger sozusagen berufsbedingt durchkämme ich massenweise Artikel der selbsternannten Qualitätspresse - und auch die Kommentare darunter manchmal. Unabhängig davon, wo man hinguckt, seien es FAZ, WELT, NZZ, Tagesspiegel oder sonstwas, die Mehrzahl der Kommentatoren ist anderer Meinung als die Redaktionen. Trotzdem spulen die Schmieranten ungeniert das ganze Jahr ihren politkorrekten Scheißdreck ab, als sei dies völlg egal, als sei nichts gewesen.
Die Süddeutsche muß jetzt aus Geldmangel anscheinend weitere 50 Redakteure entlassen. Ist aber unerheblich. Der Text dort drin ändert sich nicht! Hier ein kleines Beispiel aus der WELT heute abend zum Klimagipfel (alle anderen Blätter sind derselben Meinung), wo uns Afrikas Diktatoren um 100 Millionen Euro Öko-Ablaß erleichtern wollen - ob stündlich oder monatlich steht gleich gar nicht mehr dabei. Die Schmieranten stellen dabei immer uns als Schuldige an den Pranger. Der deutsche und europäische Steuerzahler soll mehr blechen, damit sich korrupte afrikanische Verbrecher die Taschen vollstopfen können. Modell etwa: die versprechen für ein paar Millionen, daß sie drei Bäume mehr im Urwald stehen lassen wegen CO2 und so, Überwachung null, simpelstes Betrügermodell, das man früher keinem Baumschüler hätte andrehen können.
Und wie sind die Kommentare drunter? Natürlich meist Contra! Interessiert das die WELT auch nur einen feuchten Dreck? Nein! Morgen erscheint der nächste Artikel pro Urwald-Milliarden, gegen deutsche und europäische Knauser, pro Islam, contra Sarrazin und so weiter. Frage und Bitte um Antwort: Was ist das für ein Geschäftsmodell? Wie können Zeitungen so frech sein und jahrelang das Gegenteil schreiben von dem, was die Leser denken? Ich fasse es nicht! Liest überhaupt ein einziger Journalist die Leserkommentare. Das ist doch denen offensichtlich alles egal! Ich habe jedenfalls schon längst sämtliche Abos gekündigt! Warum soll ich mir jeden Tag das Gegenteil sagen lassen von dem, was ich denke?