EU: Heute war Zigeuner-Tag

16.09.2008

Roma, Sinti, Ashkali, Manouches, Fahrende - nennen wir sie hier traditionell ‘Zigeuner’ - waren heute offiziell zu Gast in Brüssel, um sich zu beklagen. Und das politkorrekte Establishment stimmte natürlich ein und spendiert wieder ein paar Millionen, vermutlich für einen Blödsinn, aber sei’s drum, es ist nicht der einzige, und es sei den Zigeunern gegönnt. Außerdem will die EU-Diktatur in diesem Zusammenhang natürlich die Italiener in den Senkel stellen!

Hier soll nur die Prognose gewagt werden, daß sich die Zigeuner nicht ändern werden, auch wegen Barroso oder Claudia Fatima nicht, denn sie sind halt, wie sie sind. Und wenn einer von ihnen den Aufstieg schafft und Rechtsanwalt oder Doktor wird, dann ist er damit seinem Volk gleich suspekt und sie wollen nichts mehr mit ihm zu tun haben und schließen ihn aus. Auch die Zigeuner-Lobby, die heute nach Brüssel kam, hat keinen Rückhalt bei den eigenen Leuten, sondern wirtschaftet nur in die eigene Tasche.

Insgesamt dürften sich in der EU so um die 11 Millionen Zigeuner befinden - Politiker nicht mitgerechnet -, was doch eine erkleckliche Zahl ist. Mir persönlich wäre es recht, sie würden eher in Rumänien und sonstwo bleiben, wo sie schon immer waren, als nach Italien auszuwandern. Alternativ könnten aber gerne alle 11 Millionen nach Brüssel ziehen und sich in den EU-Gebäuden und davor auf dem Rasen niederlassen. Hier ein paar Links mit dem üblichen folgen- und nutzlosen Blahblah:

Stolze Roma stürmen Brüssel
Lage der Roma inakzeptabel
Mehr Rechte für die Roma
Europas vergessene Bürger

Bitte diesen Artikel ausschneiden und alle zehn Jahre wieder lesen!

37 Antworten zu “EU: Heute war Zigeuner-Tag”

  1. frank meint:

    “Politiker nicht mitgerechnet” da käme begrifflich was zusammen !
    Eu sehr roma(nt)isch veranlagt. Plötzlich, nach Jahrhunderten, sind Zigeuner keine Zigeuner mehr. Die Minderheiten hebeln die Mehrheiten aus.
    Na, das wird z.B Manitas de Plata (den ich sehr schätze) freuen, aber vermutlich eher am A** vorbeigehen.
    Hausarrest für das gesamte EU-Parlament - auf unbestimmte Dauer !

    Das Verbot von Zigeunerschnitzel ist nur eine Frage der Zeit.

    “Eusinti- oder Euromaschnitzel gefällig ?”
    ” Hmm, was ist der Unterschied ?”
    “Da muss ich erst in der Küche nachfragen…” - “Wir hätten aber auch - noch - Jägerschnitzel.”
    “Ach nee, wir gehen lieber und tauen uns zuhause Königsberger Klopse auf.”

  2. Flash meint:

    Ok, die Roma sollen eine Probandengruppe bilden, die sich in einem leerstehenden brandenburgischen Dorf niederläßt und als seßhafte Bürger dort Ackerbau, Viezucht usw. betreibt. Wenn das gelingt, dann können sie es ihrem ganzen Volk empfehlen - und wenn sie den westeuropäischen Lebensstil übernehmen, dann werden sie auch keine Probleme haben.

    Wenn sie aber ihre eigene Kultur und ihren eigenen lebensstil weiter pflegen wollen, dann müssen sie deren Nachteile auch in Kauf nehmen. Was wollten die dann eigentlich in Brüssel?

  3. tape meint:

    Unter dem ersten link “diepresse” stehen aber zwei schöne Leserkommentare, die ich mal hier hinkopiere, bevor sie ihren politisch korrekten Weg der Zensur gehen.

    Ein AS schreibt:

    die zigeuner haben eine minderwertige kultur hervorgebracht. die tradition des herumziehens bestand nicht deshalb weil sie so ein fröhliches völkchen sind, sondern weil sie sich an jedem ort an den sie hinkommen in kürzester zeit unbeliebt machen und - zumindest in weniger politisch korrekten zeiten - um ihrer lieben gesundheit willen freiwillig weiterzogen um die nächste kommune heimzusuchen. diese kultur ist völlig außerstande mit den gegebenheiten der moderne zurechtzukommen, da sie nicht über akzeptable moralische mindeststandards verfügt.
    man müsste diese leute vielleicht von seitens des staates mehr als kollektiv begreifen und ihnen mehr autonomie gewähren, zB in bezug auf sozialtransfers. damit hätte man ein mittel um ihnen ausbildung mit hilfe finanzieller druckmittel schmackhaft zu machen: mehr geld wenn mindestens 30% eine matura haben könnte zB eine forderung lauten …

    und Inländer meint:

    ich schlage vor, daß die EU 275 Mio. Euro bereitstellt,
    um Weiße, die Opfer der Kriminalität “stolzer” Roma und Sinti geworden sind, wenigstens finanziell zu entschädigen.

    Ich stimme beiden zu.

  4. Faber meint:

    In meiner Heimatstadt gab es damals zwei stadtbekannte Zigeuner-Großfamilien. Während die weiblichen Mitglieder gerne mal im Schneematsch hockten und bettelten, trugen die Herren Pelzmäntel und sonstigen feinen Zwirn spazieren. Mit den jüngeren unter ihnen stellte man sich gut oder ging ihnen aus dem Weg, denn abends in der Disco saß das Messer unter Drogeneinfluß relativ locker. Ausnahmslos alle Mitglieder lebten vom Staat, bis auf einen, der wollte arbeiten und hatte einen Job bei der Müllabfuhr angenommen. Als er dafür aus der Familie ausgestoßen wurde, erklärte er achselzuckend, das habe er kommen sehen, das wäre eben die Tradition…

  5. Jean-Marc meint:

    Folgende Nachrichtenmeldung über einen Lynchmord in der ungarischen Provinz ist von 2006. Ich war damals schockiert, denn ich hatte kaum eine Ahnung davon, was für ein Integrationsdefizit wir da mit uns herumschleppen:

    »Wüste Beschimpfungen gegen Roma: Empörung nach Lynchmord an Autofahrer
    44-jähriger Lehrer hatte ohne Absicht Kind gerammt

    Der Lynchmord an einem Autofahrer im Roma-Viertel des nordungarischen Dorfes Olaszliszka am Wochenende sorgt in Ungarn für allgemeine Empörung. Roma-Vertreter betonen, dass es sich um eine “kriminelle Sache” und nicht um eine “Roma-Sache” handle.

    “Die ungarischen Gesetze sind für alle gültig, unabhängig von Geschlecht, sozialer Lage und ethnischer Zugehörigkeit”, sagte Aladar Horvath vom Bürgerrechtsfonds der Roma laut Medienberichten vom Dienstag.

    Der 44-jährige Geographielehrer war mit seinen beiden Töchtern durch Olaszliszka gefahren, als er versehentlich ein elfjähriges Roma-Mädchen anfuhr. Das Kind wurde nur leicht verletzt. Laut Zeugenaussagen stieg der Mann aus dem Auto, um nach dem angefahrenen Mädchen zu sehen, als er von einer Gruppe aufgebrachter Roma attackiert wurde. Der Pädagoge wurde vor den Augen seiner 14-jährigen und fünfjährigen Tochter zu Tode getreten. Die Polizei verdächtigt drei Männer, an dem Lynchmord beteiligt gewesen zu sein, darunter einen Vertreter der örtlichen Roma-Minderheitenvertretung.

    Der Vorfall führte in ungarischen Internetforen zu oft wüsten Beschimpfungen gegen die Roma, die größte Minderheit im Land. Auch der Bürgermeister von Olaszliszka bekam wütende Briefe.

    Die Roma leben in Ungarn unter oft sehr armen Bedingungen, in eigenen Vierteln innerhalb der Dörfer. Nach dem Ende der Schwerindustrie der kommunistischen Zeit ist heute die überwiegende Mehrheit der Roma arbeitslos, viele leben von Kleinkriminalität und Sozialförderungen, Diskriminierung in großem Maße trägt zur tristen Lage bei.«

  6. Lux meint:

    Die Zigeuner wollten sich bislang nirgendwo anpassen, sie haben stets nach ihren eigenen arhaischen Sitten gelebt.
    Betteln, Klauen, Betrügen und sich Nichtwaschen gehörte zum Standard der osteuropäischen Zigeuner.
    Rumzumaulen wegen Diskriminierung ist daher pervers.
    Den schlechten Ruf haben sie absolut ZURECHT.

  7. D.N. Reb meint:

    Warum soll denen nicht dasselbe Recht wie den unfertigen Mohammedanern zugestanden werden, zu rauben zu plündern und mit Messern zu stechen, sind halt kulturelle Eigenarten, die Europas Kulturlosigkeit bunter machen. Vor allem blutroter.

  8. Chripa meint:

    In Teilen von Spanien gibt es auch viele Zigeuner. In Sevilla gab es nach dem Übergang zur Demokratie ein politisch korrektes Projekt. Die Zigeuner sollten aus ihren Zeltlagern herausgeholt werden und man bauhte ihnen ein Viertel mit modernen, gut eingerichteten Häusern. Sofort nach Einzug haben die erstmal alles vertickt, was nicht niet- und nagelfest war. Heute ist es das asozialste und gefährlichste Viertel der ganzen Stadt.
    Ich hab allerdings auch mal gehört, dass die Zigeuner vor der Industrialisierung weniger Scheiße gebaut haben, weil ihre Fähigkeiten im Kunsthandwerk damals eher gefragt waren. Weiß nicht, ob das stimmt.

  9. r2d2 meint:

    Kewil: Genau meine Meinung.

  10. Markus Oliver meint:

    Die Albaner waren so schlau im Zuge der Vertreibungen viele Zigeuner nach Serbien zu vertreiben. Ich glaube das ist auch der Hauptgrund für den Hass der Serben auf die Albaner. Die wollen den Kosovo vor allem deswegen zurück, damit sich die Flüchtlingslager der Zigeuner wieder leeren.

    Es ist auch erschreckend mit welcher Naivität die Politiker an diese Geschichte rangehen. Die Zigeunerfamilien haben jahrelang Drogen im großen Stil nach Deutschland importiert, denn sie hatten absolut zuverlässige Transporrouten durch Osteuropa. Da fiel nie auch nur eine Lieferung aus, denn vor der eigenen Familie hatten sie alle Angst. Die Verbindung über den Balkan nach Griechenland war z.B. fest in der Hand dieser Zigeunerbanden. Einige von denen kommen förmlich im Geld um, leben aber trotzdem wie die Asozialen. Mir hat mal ein junger Bezirksboss der Sinti gesagt, dass wenn “sein Alter sagt, da steht morgen eine Villa, dann steht da morgen eine Villa. Ein Nein gibt es nicht.” Die haben Geld ohne Ende, alles andere würde doch auch wundern. Die meisten bekommen seit Jahrzehnten Hartz IV, sind in Drogenhandel und Geldwäsche eingebunden (das sind diese ganzen Antiquitätenhändler, da kann man nämlich den wirklichen Verkaufspreis verschleiern) und bekommen immer und immer wieder Sonderzahlungen. Vor Hartz IV gab es nämlich noch kulturell bedingte Sonderzahlungen, denn die Wohnwagen mussten ja von besonders großen Maschinen gezogen werden. Und zumuten in festen Wohnungen das ganze Jahr über zu hausen konnte man ihnen nicht. Es gab auch viele bin in die Knochen korrupte Beamte in den Kommunen, denn die Zigeuner machten einiges möglich. Als Camping noch angesagt war, gab es z.B. immer einen Kampf um die besten Stellplätze auf den Plätzen, z.B. direkt am Wasser am Gardasee. Ratet mal wer dann zur Stelle war und einen Platz zur Verfügung stellte bzw. diesen reservierte und bezahlte. Die Zigeuner kannten immer irgendwen irgendwo.

    Das mit dem Kunsthandwerk und der Integration ist wahr.

  11. kewil meint:

    Mein Hauptproblem sind weniger die Zigeuner als die EU. Die Zigeuner sind, wie sie sind, aber die allmächtige EU meint, sie könne das ändern, und das ist Blödsinn. Wenn man schon liest, mit welchem Vokabular diese EU-Fritzen herumfuhrwerken! Es war auch die EU, welche Bulgarien und Rumänien zugelassen hat und für EU kompatibel erklärt hat. Die Kompatibilität sieht man auf dem Foto!

  12. Andy meint:

    @frank
    Hm, nur mal zum Überlegen. Wenn eine Minderheit eine Mehrheit beherrscht, nennt man das dann nicht Diktatur?
    Man sieht mal wieder überdeutlich, wohin die EU am Ende führen wird.

  13. Leserin meint:

    Ich könnte jetzt 17 DINA-4-Seiten niederschreiben mit Erlebnissen, die meine Nachbarn, meine Bekannten und ich mit Zigeunern hatten. Habe aber leider keine Zeit dazu, denn ich fahre jetzt zum Postamt und kündige mit Einschreibbrief mein Abonnement des Kölner Stadt-Anzeigers.

    Das ist die gute Tat, die ich heute tue.

    Fröhliche Grüße!

  14. Markus Oliver meint:

    @ Leserin: Ich habe meine Tageszeitung auch gekündigt, das Resultat sind jetzt ständige Anrufe bei denen zunächst durchgeschaltet wird… irgendwann ist dann Irland erreicht und ich bekomme eine fröhliche Nachfrage, ob ich denn nicht wieder die Tageszeitung haben möchte. Richte Dich also schon einmal auf Drohanrufe ein.

  15. kewil meint:

    Leserin,

    warum? Steht da heute ein spezieller Artikel? Oder meinst Du eher allgemein?

  16. Onkel Peter meint:

    Mehr Rechte für die Roma

    Zigeuner haben nicht weniger Rechte als andere Bürger. Diese Formulierung ist Augenwischrei. Es geht um Sonderrechte, was aber nicht so nett klingt.

  17. Mona meint:

    Zigeuner, Moslems, Juden, Schwule, Radfahrer, Nichtraucher sind alles Gruppen, die eine einflussreiche Lobby haben und nach denen die Gesetze gestrickt werden, komische Welt.
    Die EU ist das Gräßlichste, was die Politiker je hervorgebracht haben, ein Monster, das alles Unnormale und Verbogene fördert und medial bejubelt.
    @ Leserin
    Ich habe seit Jahren alles gekündigt und lese den Dreck nicht mal im Internet.

  18. Bohemund meint:

    Fordernd sind Zigeuner nur in der EUdSSR, weil man ihrem Geblöke Gehör schenkt und es sogar ernstnimmt. Wäre Ungarn noch ein freies Land, dann hätten weder dieser arme Erdkundelehrer noch die ungarischen Behörden solch häßlichen Probleme.

    Dann nämlich hätte man so verfahren könnnen wie man in den übrigen Balkanstaaten seit Generationen klug verfährt: auf einen groben Klotz gehört auch ein grober Keil (schließlich tun Zigeuner nur so: das Kind ist denen völlig egal, es geht um Geld, daß man aus den verblödeten Gutmenschen herauspressen möchte. Frauen und Kinder gelten bei wildlebenden Zigeunern, ähnlich wie im Islam, höchstens als eine Art Vieh bzw. Nutzwerkzeug; es ist dort eigentlich “nur” eine Sachbeschädigung vorgefallen und da diese Sippe 15- 35 Kinder ihr eigen nennt, dürfte der tatsächliche Schaden ziemlich gering sein).

    In den noch freien Gebieten des Südostens wird schon jedem Kind beigebracht, sich von ihren nomadisierenden MitbürgerInnen nicht einmal schief anschauen zu lassen. Als naiver junger Mensch ohne jeden Realitätskontakt fand ich das damals unglaublich herzlos und gemein … aber die Zeit heilt auch die Wunden, die die Dummheit uns schlägt.

  19. Alice meint:

    George Soros setzt sich auch für die Roma ein und schimpft als Oberkapitalist auf den Kapitalismus, während Barroso eine dicke Lippe riskiert.

    http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/194827

    EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso rief zu konkretem Handeln für die Roma auf: «Viele von ihnen leben unter Bedingungen, die inakzeptabel sind im Europa des 21. Jahrhundert.» Auch die Roma selbst seien gefordert. «Sie müssen mehr Bürgerverantwortung übernehmen.» Es bringe nicht weiter, die größte Minderheit in der EU nur als Opfer darzustellen. «Wir müssen die Roma auch ermutigen, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.» Die Integration sei eine gemeinsame Aufgabe von EU, Mitgliedstaaten und den Roma.

    Kritiker monierten, dass die EU der italienischen Regierung die Abnahme von Fingerabdrücken bei Roma - unter Auflagen - gestattet habe. Diese «Rassenprofile» seien illegal, sagte der Vorsitzende des Open-Society-Instituts, der US-Milliardär George Soros. Der gebürtige Ungar setzt sich für Roma in Osteuropa ein. Soros sagte, dass sich die Situation für die Roma in Osteuropa nach dem Übergang zum Kapitalismus verschlechtert habe. Während der kommunistischen Ära seien den Menschen noch Wohnungen und Arbeit zugewiesen worden.

  20. Eugen meint:

    Warum sollte das, was Friedrich der Große und Maria Theresia bereits vergeblich versucht haben, heute funktionieren ?
    Schon damals hatte man den Versuch unternommen, durch Bereitstellung von Zigeunerdörfern diese Menschen seßhaft zu machen und sie so in die Gesellschaft zu integrieren.
    Diese Versuche sind, ebenso wie Maßnahmen in jüngerer Zeit, kläglich gescheitert.

  21. Bohemund meint:

    Dann soll doch Herr Soros alle notleidenden Zigeuner aus dem bösen Europa retten und mit zu sich nach Hause nehmen - selbiges dürfte dank seiner Börsenerfolge ausreichend groß sein, um all diese Enterbten luxuriös unterzubringen.

    Und abends sitzen sie dann vergnügt im Wohnzimmer beim Lagerfeuer aus Parkettholz zusammen und schmettern ungarische Schlager.

  22. Wilhelm Entenmann meint:

    Die Roma und Sinti, ein weiteres Mittel zur Spaltung der Nationalstaaten bzw. Auflösung derer nationalen Identitäten, welche die EU für ihren Verschmelzungsprozess benötigt: “Teile und herrsche.”

  23. Leserin meint:

    Lieber Kewil (et al.),

    im Kölner Stadt-Anzeiger steht heute auf einer Doppelseite ein Hetzartikel über pro Köln, dazu noch drei oder vier Einzelartikel an einer anderen Stelle in der gleichen Ausgabe. Zur Zeit überschlagen sie sich im Kampf gegen pro Köln.

    Schon lange (seit vielen Jahren) schreibt diese Zeitung volksverhetzende Artikel gegen pro Köln. Ganz vorne steht Detlev Schmalenberg (kommt vermutlich aus der Antifa-Szene), danach Helmut Frangenberg (wohnt in Ehrenfeld, und ich wünsche ihm von Herzen bald den Muezzin-Ruf), dazu kommen in diesem Blatt regelmäßig Linksextremisten als Kronzeugen gegen pro Köln zu Wort. Der Chefredakteur ist ein ehemaliger DKP-Funktionär, und es soll im Medienhaus DuMont der Satz gefallen sein: “Wir werden sie vernichten”. (mit “vernichten” ist pro Köln gemeint).

    Sie versuchen es aus Leibeskräften mit dem Vernichten, aber es wird ihnen nicht gelingen. Die Wahrheit kann stets nur auf eine gewisse Zeit unterdrückt werden, aber irgendwann kämpft sich dieses zarte Pflänzchen immer durch und wird zu einem mächtigen Stamm. Das ist meine Überzeugung.

    Der Entschluß, dieses Blatt zu kündigen, ist schon lange herangereift, und heute war es lediglich der berühmte Tropfen, der das Faß zum Überlaufen bringt.
    Mein Mann liest diese Zeitung schon lange nicht mehr.

    Und heute war Schluß. Habe den Kündigungsbrief eigenhändig per Einschreiben zur Post gebracht. Ich muß mir diese Schmutz- und Schundliteratur beim Frühstück nicht mehr länger antun und spare jetzt pro Jahr mehr als 250 Euro.

    Habe Ballast abgeworfen.

    Frohen Gruß! :-)

  24. Ernst meint:

    Mir kamen gestern, als ich die Nachricht hörte, gleich die Tränen über das Unrecht, das den armen Zigeunern ständig angetan wird. Ich bin zweimal von Zigeunern angegriffen worden, einmal in Moskau, einmal in Danzig. Das hat sehr zu meiner Liebe zu diesem Volk beigetragen. Übrigens, guter Vorschlag, sie alle nach Brüssel zu bringen und zwar als Untermieter bei den ach so romaphilen Politikern.

  25. Faber meint:

    @bohemund

    “In den noch freien Gebieten des Südostens wird schon jedem Kind beigebracht, sich von ihren nomadisierenden MitbürgerInnen nicht einmal schief anschauen zu lassen. Als naiver junger Mensch ohne jeden Realitätskontakt fand ich das damals unglaublich herzlos und gemein”

    Stimmt. Ich erinnere mich, wie mein Vater, nachdem er bei einem ungarischen Freund in dessen Heimat zu Besuch war, fassungslos berichtete, es gehöre dort fast zum guten Ton, einem Zigeuner ein verächtliches “cigan!” entgegenzuschleudern und vor ihm auszuspucken. DAS nenne ich mal Diskriminierung, nicht das, was bei uns läuft.

  26. Samizdata meint:

    Der schweizerische Völkermord:

    Jenische
    Kinder der Landstraße
    Verdingkind

    Kewil, befürwortest Du so etwas?

  27. tape meint:

    @ Samizdata

    #Der schweizerische Völkermord: Kewil, befürwortest Du so etwas?#

    Lies bitte:

    ##…dass ihre Zirkelschlusslogik und ihre Strohmannargumente gegen Fakten nicht mehr ankommen, wo sie ausgepowert sind und keine Lust mehr haben, wo ihnen nichts mehr einfällt, und dann ziehen sie ihre allerletzte Waffe aus dem Sack und fragen triumphierend:

    “Willst Du alle Moslems umbringen?”##

    weiter bei:

    http://www.acht-der-schwerter.com/2007/08/05/das-geheime-wissen-der-gutmenschen/

    Grüße
    tape

  28. Samizdata meint:

    @ tape

    Papperlapap, ich bin kein Gutmensch. Ich schreibe im Netz gegen den Islamismus an, da standen die Türme in NY noch. Was also soll diese platte Paschaulierung? Ich stelle nur eine beängstigende Radikalisierung fest. Aus dem richtigen Kampf gegen den Islamismus und seinen herrschenden Zuständen, auch und eben in unseren eigenen Ländern, egal ob D, F, GB, DK etc. pp., wird hier nach und nach ein Kampf gegen alle möglichen Minderheiten. Jetzt zerbricht man sich in Deutschland also schon den Kopf darüber wie und welcher Mannstärke man die Italiener die “Zigeuner”, oder was man so dafür hält, auszuschaffen haben. Das klingt schwer nach (Ver)Irrungen!

  29. Samizdata meint:

    @ tape

    Man mag “die Zigeuner” kritisieren, no doubt! Sie kritisieren sich ja selbst leidenschaftlich. Aber ich stelle hier die essentielle Frage, sind 160.000 Zigeuner, wovon 70.000 eine italienische Staatsbürgerschaft besitzen und 30.000 die Enkelkinder der im 15. Jhr. eingewanderten “Zigeuner” sind, in einem Land wie Italien mit seinen ca. 60 Mio. Einwohnern eine WIRKLICHE Gefahr? Bedrohen uns “die Zigeuner” tatsächlich in unserer kulturellen Selbstbehauptung? Verlangen sie frech und immer frecher protzige Statussymbole, drohen uns mit der Übernahme unserer Kultur durch die ihrige oder sind sie vielleicht doch nur hier und da ein Randproblem, aber doch keine wirkliche Bedrohung? Und was kümmert uns als Deutsche Italien, dass wir uns erdreisten ihnen Ausschaffungsszenarien vorzuschlagen. Geht’s noch, haben wir nicht andere - wahrhaftigere - Probleme?

    Denken sie mal drüber nach.

  30. kewil meint:

    Wo steht etwas mit AUSSCHAFFEN und MANNSTÄRKE?? Nur nicht dichten!

    Hier steht nur, dass die EU spinnt. Und dass sich die Zigeuner nie ändern!

  31. Samizdata meint:

    @ kewil

    Ja, Du hattest es bereits erwähnt, Dir ginge es eigentlich eher um die EU als um die Zigeuner. Ich habe mit dieser Aussage meine Schwierigkeiten, zumal im Anbetracht folgender Aussage:”Mir persönlich wäre es recht, sie würden eher in Rumänien und sonstwo bleiben, wo sie schon immer waren, als nach Italien auszuwandern.”

    Die Reaktionen in den Kommentaren zeigen doch auf jeden Fall eins, vielen hier geht es nicht um die EU, sondern um die Verächtlichmachung von Minderheiten, in diesem Fall den “Zigeunern”. Sorry, diese Volksgruppe stellt für mich in keinerlei Hinsicht jenes existenzielle Problem dar, dass uns durch den Islam und seinem -ismus bevorstehen könnte. Deswegen kann ich ihre Verwünschung (verkürzt: Zurück nach Rumänien) absolut nicht nachvollziehen. Hier wird irgendwie alles in einen Topf gerührt! Die Kommentare belegen es. Gezeter, Gezeter, Gezeter … wo man hinschaut.

  32. kewil meint:

    Alles hängt mit allem zusammen. Wenn es die Italiener fertigbringen, ein paar hundert Rumänen oder Zigeuner wieder zurückzuschicken, dann kommt vielleicht auch einmal ein depperter deutscher Politiker oder Beamter hier auf die Idee, ein paar türkische oder arabische Intensivtäter zurückzuschicken.

    In meinem Kopf ist alles vernetzt. Ich speichere sozusagen nur unter dem Aspekt, was ist für meine Ziele nützlich und was nicht! Ich habe kein Verständnis für Leute, die bei allem und jedem irgendein Haar in der Suppe finden! Siehe aktuell Ulfkottes Dritte Kraft gegen pro Köln!

  33. tape meint:

    Erzähl mir keinen vom Pferd. Du hast was von Völkermord gefaselt und Kewil gefragt, ob er dies wolle. Unabhängig ob Gutmensch oder nicht, ist der verlinkte Artikel von Eisvogel sehr lesenswert.

    Dort wo ich wohne, greifen sie über die Winterzeit (da ist es doch etwas zu ungemütlich, selbst im dick mit Teppich ausgelegtem Wohnwagen) Sozialwohnungen ab.

    Und ich kannte früher einige von ihnen persönlich. Die meisten ziemlich nett und lustig. Da sie alle Analphabeten sind, habe ich mich mit ihnen hingesetzt und für die theoretische Führerscheinprüfung gelernt, die sie mit einer Sonderregelung mündlich ablegen durften. Das ändert aber nichts daran, dass sie überwiegend kriminell sind. Vier Jahre später ist das Haus meiner Eltern von Zigeunern ausgeraubt worden. Nicht auszuschließen, dass sie von der Sippe waren, denen ich geholfen habe.

    Grüße
    tape

  34. Samizdata meint:

    @ kewil

    “Haar in der Suppe” ist ein gutes Stichwort. Bist Du es nicht vielmehr, der hier das “Haar in der Suppe” sucht? So zumindest stellt sich für mich das Problem mit den “Zigeunern” dar. Und das sie sich nie ändern ist natürlich auch Unsinn. Die überwältigende Mehrheit ist entgegen der Suggestion Deines hier eingestellten Bildes des vagabundierenden Zigeuners längst sesshaft.

    Aber manche werfen ihnen auch das vor, siehe die Einlassungen von @tape, der sich darüber mokiert, dass “sie” im Winter, welch’ Frevel, eine warme Wohnung “abgreifen”. Das muss ja tatsächlich ein Massenphänomen sein. Dabei soll es sogar Volksgruppen geben, darunter auch Deutsche, die greifen ganzjährig Wohnungen ab.

    Nein kewil, noch einmal, dass “Haar in der Suppe” suchst Du in diesem Falle. Glaub’ mir, es gestaltet sich so. Ulfkotte tut hier nix zu Sache. Die Radikalisierung Eurer durchaus berechtigten Forderungen führt vom eigentlichen Ziel weg. Die perfekte Gesellschaft gibt es nicht. Die hier von Kommentatoren offen zur Schau getragenen und nicht nachprüfbaren Zigeuner-Anekdoten sind denn leider auch ein Zeugnis schlüpfriger Stammtischparolen. So tief sollte man nicht sinken.

  35. kewil meint:

    Es ist mir jetzt zu blöd. Habe ein paar Tage vor dem Artikel einen realistischen Bericht aus Rumänien gelesen, glaube in FAZ. Wenn die Zigeuner heute so modern wohnen, wie du tust, warum beschweren sie sich dann! Ich antworte nicht mehr, sinke wohin du willst, ist mir egal. Dies ist ein Wirklichkeitsblog und kein Märchenbuch!

  36. Fact - Fiction » Blog Archive » Falls Sie einen Zigeuner brauchen, bitte in Freiburg melden! meint:

    […] Recht hat der Herr Lehrieder, und wenn die Freiburger ihre 800.000 Euro verpulvert haben, findet sich bestimmt ein neuer Topf. Warum tun wir das alles? Siehe auch EU: Heute war Zigeuner-Tag! […]

  37. Zigeuner meint:

    Schaut euch mal die wirklich Schuldigen aller Probleme in der Welt an. Dazu gehört aber auch nachdenken und überlegen. Seht Euch nur an wie Zigeuner in den slowakischen Ghettos oder auf Karten nicht existierenden Siedlungen leben. Würdet Ihr so leben wollen? Und wo sind die EU-Gelder gelandet?

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