Henryk M. Broder: Kölner Antifa ohne Faschisten

25.09.2008

Antifa ohne Fa

Je länger das Dritte Reich tot ist, desto beliebter wird der Widerstand dagegen. Wie jüngst in Köln, das eine besonders bizarre Variante des wohlfeilen Heldentums inszenierte.

Artikel 8 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland bestimmt: «Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln.» Nur Versammlungen «unter freiem Himmel» müssen angemeldet werden, benötigen aber ebenfalls keine Erlaubnis. Seit dem vergangenen Wochenende muss Artikel 8 mit einem Zusatz versehen werden:

«Mit Rücksicht auf militante Gegendemonstranten kann eine friedliche Demonstration verboten werden, das Nähere bestimmt die örtliche Antifa in Zusammenarbeit mit der Polizei.»

Genau das ist in Köln passiert, einer Stadt, die sich viel auf ihre Gastfreundschaft und Toleranz einbildet. Eine öffentliche Kundgebung, zu der die mit fünf Sitzen im Rat der Stadt vertretene «Bürgerbewegung pro Köln» aufgerufen hatte, wurde kurzerhand verboten - nicht weil die etwa 150 angereisten Teilnehmer randaliert oder gegen irgendwelche Auflagen verstossen hatten, sondern weil eine grosse Koalition, die vom CDU-Oberbürgermeister bis zu autonomen Schlägertrupps reichte, beschlossen hatte, die Kundgebung nicht stattfinden zu lassen - im Namen von Gastfreundschaft, Liberalität und Toleranz. Man habe verhindert, freute sich das Neue Deutschland, dass Köln als «Stadt der Bewegung» in die Geschichte eingeht; «heute ist unsere weltbekannte Toleranz zu Ende», verkündete der Oberbürgermeister, als gäbe er das vorzeitige Ende der tollen Tage bekannt.

Und alle waren glücklich.

Wer freilich die Kölner Ereignisse aus sicherer Distanz im Fernsehen verfolgte, der wunderte sich. Von den «Rechtsradikalen», «Nazis» und «Rechtspopulisten», die in Köln gegen die drohende «Islamisierung» demonstrieren wollten, war nur eine Handvoll verlorener Gestalten zu sehen, während sich Hundertschaften maskierter Autonomer Strassenschlachten mit der Polizei (wie letztes Jahr beim G-8-Gipfel in Heiligendamm) lieferten. Wie in einem asynchronen Film lieferten die Bilder ganz andere Informationen als die Tonspur: Da hiess es, aufgrund des beherzten Eingreifens Kölner Bürger sei eine Kundgebung fremdenfeindlicher Rechtspopulisten bzw. Rechtsradikaler bzw. Nazis ins Wasser gefallen. Warum dabei 500 «friedliche» Autonome festgenommen werden mussten, die Polizeiautos angegriffen und Mülltonnen angezündet hatten, blieb ungeklärt.

Nun kann vieles, was in Köln, dem nördlichsten Vorort von Rom, passiert, mit der örtlichen Folklore erklärt werden. Die Kölner feiern gerne, und da es bis zum Beginn der närrischen Saison am 11. 11. noch ein paar lange Wochen sind, ist ihnen jeder Anlass recht, um auf die Strasse zu gehen, zu schunkeln und sich volllaufen zu lassen. Und wenn es nur ein paar «Rechtsradikale» sind, die keiner bemerken würde, wenn die örtliche Antifa nicht zu einer Demo gegen sie aufgerufen hätte. Denn die wichtigste Faustregel der militanten Antifa lautet: Antifaschismus macht nur dort Spass, wo es keinen Faschismus gibt; oder andersrum: je weniger Fa, umso mehr Antifa.

Wir haben es also mit einem Akt nachgeholten Widerstands zu tun, der in Deutschland umso beliebter wird, je länger das Dritte Reich tot ist. Die kölsche Variante des wohlfeilen Postheroismus kommt vor allem beim Karneval zum Zuge, wenn jedes Jahr die Legende von der «Narrenrevolte» im Jahre 1935 erzählt wird, als sich der organisierte Kölner Karneval seiner Vereinnahmung durch «Kraft durch Freude»-Funktionäre widersetzte; man habe sich damals nicht gleichschalten lassen.

Was insofern richtig ist, als die Gleichschaltung schon früher stattgefunden hat. Beim Karnevalsumzug 1934 fuhr ein «Palästina»-Wagen mit, auf dem Juden mit Handgepäck zu sehen waren: «Die letzten ziehen ab.» Auch die «Büttenreden» und Schunkellieder waren so antisemitisch und völkisch wie der damalige Zeitgeist; der Hitler-Gruss und das Horst-Wessel-Lied gehörten zum närrischen Repertoire wie die Witze über Tünnes und Schäl.

Nach 1945 wollte man davon natürlich nichts wissen. Erst im Jahre 2005 erschien das Buch eines Historikers, der die «Kölner Mythen» zerlegte: «Wie sich die Kölner ihre Wahrheit(en) basteln».

Und nun wird wieder an einem Mythos gebastelt. Wie ein paar Rechtsradikale in Köln beinah das vierte Reich ausgerufen hätten, wenn ihnen die Kölner nicht in den Arm gefallen wären. Kölle Alaaf!

WELTWOCHE 39/08. Und da gleich noch ein Broder-Interview zum selben Thema!
Hier ein weiterer Artikel, der sich mit der Kölner Meinungsfreiheit beschäftigt! 

33 Antworten zu “Henryk M. Broder: Kölner Antifa ohne Faschisten”

  1. Tanja Krienen meint:

    Ja, und die Kosher Nostra wird zum “antifaschistischen Widerstand” erklärt:

    Einen legendären, aber tatsächlich nicht sehr guten Ruf, genießt allgemein die italienisch-jüdische Mafia, in der Leute wie Al Capone, Lucky Luciano (Mentor Arnold Rothstein und sein Freund Dutch Schultz (eigentlich Arthur Flegenheimer), Meyer Lansky (eigentlich Maier Suchowljansky) oder Bugsy Siegel (eigentlich Benjamin Siegelbaum, siehe auch die Kreisler-Schach- und Schuss-Anekdoten aus den Jahren 1938 und 1947) den Ton angaben. Erwähnt werden müssen noch als Drahtzieher der Cosa/Kosher Nostra, Abraham Reles, alias Abe “Kid Twist” Reles, „Allie“ Albert „Tick-Tock“ Tannenbaum der Harry “Big Greenie” Greenberg umbrachte. Der Tipp kam von Louis „Lepke“ Buchalter, der zum Umfeld von Harry „Pittsburgh Phil“ Strauss gehörte und der zusammen mit Emmanule Weiss Joseph Rosen erstach. Verhaftet wurde er wegen des Mordes an Irving „Puggy“ Feinstein und starb auf dem elektrischen Stuhl. Wahrscheinlich, so darf gemutmaßt werden, war ein antisemitischer Richter schuld daran. http://www.campodecriptana.de/blog/2008/09/25/1083.html

  2. Flo meint:

    Was soll denn dieser Beitrag, Frau Krienen? Immer noch Hass auf Broder?

  3. mvh meint:

    @Tanja Krienen
    Das interessiert mich nicht, es geht um die jüngsten Ereignisse in Köln und da hat Broder recht.

  4. Markus Oliver meint:

    Hahahaha, die Pillen-Tussie schon wieder.

  5. Camembert meint:

    was hat die “Kosher Nostra” mit dem Artikel zu tun? Wieder mal b&b abhanden gekommen?

  6. Bommel meint:

    Tanja hat Once upon a Time in America gesehen. Wann lief der im Kino? Vor 20 Jahren? Grrr de Jodn!

  7. klandestina meint:

    Ich werde dieser Stadt keine Träne nach weinen, sollte ich sie irgendwann berufsbedingt verlassen! Und nach diesem Wochenende bin ich wahrlich stolz darauf, KEINE gebürtige Kölnerin zu sein.

  8. D.N. Reb meint:

    Es ist bekannt, dass die italienische Mafia den landenden anglo-amerikanischen Truppen auf Sizilien half.

  9. kewil meint:

    Tanja.

    alles zu seiner Zeit. So etwas Unpassendes. Stehst Du heute morgen immer noch unter Drogen. Jetzt war ich mal nett zu Dir und dann sowas!

  10. kewil meint:

    Broder: eine totale Kapitulation des Rechtsstaats

    http://www.welt.de/welt_print/article2490009/Koeln-war-eine-Kapitulation.html

  11. r2d2 meint:

    “Glauben Sie, dass Richter und Anwälte immer häufiger Gesetze nicht mehr so hart anwenden, weil sie Angst haben, wenn sie mit solchen Fällen befasst sind?

    Broder:

    Eindeutig ist das so. Und es gibt empirisches Material dazu. In Berlin gibt es 12 000 bis 15 000 Fälle von Straftaten, die nordafrikanische Jugendliche verüben, die gar nicht mehr verfolgt werden: Ein Polizist sagte mir letztens, dass das “bei uns in Berlin wegverwaltet wird”. Das ist nicht nur eine Form von Appeasement und übereifrigem Verständnis mit den Straftätern, sondern auch schlichte Ratlosigkeit: Die meisten Richter und Staatsanwälte sind auf solche Konflikte nicht vorbereitet und sind damit überfordert - übrigens die deutschen Journalisten auch.”

    Au Weia.

  12. Wahr-Sager meint:

    Zum ungeheuerlichen Vorgang in Köln fand ich auf der Homepage der “Junge Freiheit” einen ziemlich genialen Leserbrief von Joachim Greenwood aus USA:

    Also do stelle me uns amol dumm. So hat der Physikprofessor im Film die Feuerzangenbowloe angefangen.
    Nun ich bin versucht auch so anzufangen.

    Wenn man sich die Rede des feinen Herrn Oberbuergermeisters mal ganz ohne politische Meinung ansieht, also ohne zu wissen wer wer ist sondern nur mal schaut was da gesagt wird.

    Also nehmen wir Herrn Schrammas Rede und ersetzen die Worte Rechtsradikal, nazi, braun, por Koeln, pro Bewegung usw mit Jude.
    Dann hoeren wir uns das ganze noch mal an.
    Mensch so was gabs doch schon mal! Ja das haben doch die anderen Sozialisten doch auch gesagt.

    Nun als ich die Bilder vom Wochenende sah, wusste ich wie sich diese Jugendlichen im dritten Reich verhalten haetten und kann nun verstehen wie das dritte Reich ueberhaupt moeglich wurde.

    Also werter Herr Schramma,

    War es nicht Herr Hitler der sagte das er das ganze Gesogse aus Deutschland hinausfegen wird? Sagte nicht ein Herr Hitler das er die anderen Parteien mit Stumpf und Stiel ausrotten werde?
    Also die Reden dieser Gutmenschenpolitiker von heute, sind denen eines Herrn Hitler und seinen Anhaengern zum verwechseln aehnlich. Man muss nur ein paar Namen aendern.

    Nun und heute kann man ihre Reden gar in HDTV und Farbe verfolgen.

    Ja auch damals ein Herr Hitler hatte sich am Anfang auch von Gewalttaten gegen die andersdenkenden der SPD, der Buerger und Bauernparteien geaeussert aber solche Schlachten als grosse Erfolge gefeiert.

    Ja auch damals war die Polizei sehr einseitig ausgerichtet. Ja auch damals wusste die Presse nur gutes zu berichten.

    Ja und Herr Oberbuergermeister, wenn es ihnen nun nicht gefaellt, das man solche Vergleiche anstellt, dann sollten sie sich mal ueberlegen wie unabhaengige Zuschauer aus dem Ausland auf so eine Idee kommen.
    Kann es daran liegen das ihre Hassreden irgendwie doch denen aus 1928/29/30 gleichen? Hat ihr Redenschreiber einfach weil er zu faul war was neues zu denken, einfach alte Sozialistische Reden aus 1929 koppiert und an Stelle von Juden oder Buergerpartei, Bauernpartei usw. die Worte mit Nazis, braune, pro Koeln und Rassisten ersetzt?

    Na ja und der Polizeieinsatz, nun das wissen sie ja selber, da brauche ich nicht viel zu erklaeren, es sind da ja auch nichtdeutsche Bilder von Internationaler Presse aufgenommen worden.
    Auch da draengt sich fast schon ein Vergleich mit 1929, 1930 usw auf.

    Die Presse nun zumindest die staatlich Organisierte. Nun auch da unuebersehbare Paralelen.

    Die Kirchen? Nun auch dort die gleichen Toene nur ersetzt man eben Jude oder Komunist mit braun, nazi, pro Buergerbewegungen.

    Also fuer mich als unbeteidigten aussenstehenden, der sich die Sache so von aussen besieht, sind in Deutschland die faschistischen Sozialisten ganz gross im kommen. Ja sie marschieren wieder in den Staedten. Am hellen Tage von den Stadtoberen, Polizei und Parteien geschuetzt und unterstuetzt mit allzu bekannten markigen reden die zu Hass und Gewalt aufrufen. Wieder gibt es fuer deutsche Buerger Beschraenkungen ob sie in Lokale gehen duerfen oder ob sie ein Hotelzimmer bekommen wenn sie die falsche hautfarbe, herkunft und politische Meinung vertreten.
    Herr Schramma das ist nicht neu. Das gabs schon in Koeln und ist gar nicht so lange her. das haben die alten in Deutschland schon mal gesehen. Auch damals war es nicht Gesetz sondern die freiwillige Teilnahme der Gasthaus und Hotelbesitzer.

    Ist das nicht in Deutschland verboten? Gibts da nicht den Paragraphen der Volksverhetzung? Ja ist es denn in Deutschland normal, das Politiker am Rednerpult stehen und jugendliche mit ihren Hassreden zu Gewalttaten aufstacheln? Sie muessen schon sehr deutlich gewesen sein, wenn das so viele Jugendliche dann falsch verstanden haben sollen.
    Nun anschliessend ihr bedauern ueber diese Gewalttaten ist schon sehr durchsichtig Herr Schramma.

    Also Herr Schramma vielleicht besinnen sie sich dann doch nochmal auf demokratisch christliche Werte. Noch sind sie ja Mitglied einer “christlichen” Partei!

    Ich moechte ihnen auch nicht vorenthalten was meine Nachbarn darueber denken. Sicherlich das kann ihnen egal sein was die denken, es sind ja nicht ihre Waehler. Nur so sieht man das eben im Aussland.
    Man sagt, das die Sozialisten von 1933 wieder da sind. So sieht man das hier. Ja und wenn sie nicht wollen, das man es so sieht, dann sollten sie vielleicht ueberlegen, andere Reden zu halten und ihre Polizei nicht zu reglementieren. Nur mal so zum Beispiel.

    Na dann feiern sie mal ihre grossen Siege ueber den politischen Gegner und verurteilen sie, natuerlich im nachhinein die Gewalttaten die sie mit ihren Wochenlangen aufrufen und Hassreden mit zu verantworten haben.
    Das ist nicht neu. Sie sollten mal im Filmarchiv des WDR nachschauen gehen wie die das damals machten. Sie werden schwerlich einen Unterschied finden.

    Ich jedenfalls kann hier an der Uni, solche Videos von 1925 bis 1945 ungeschnitten und unkommentiert anhoeren und ansehen. Ich habe es gemacht und kann ihnen nur sagen, tun sie es auch, das ernuechtert ungemein.

  13. Tanja Krienen meint:

    Drogen? Auch damit kann ich überhaupt nicht dienen. Es ist anders: Heute morgen stellte ich etwas zu Robin Hood und Co ein und darin kommt auch die Kosher Nostra vor. Irgendwie passte es also, wenn man genau nachdenkt. Und solange Herr Broder weiter heuchelt und nicht andere Gewalttäter benennt, ist das alles nichts wert, siehe auch diesen Beitrag zu den Ehrenmorden - http://www.campodecriptana.de/blog/2008/08/13/1073.html

  14. Wolle meint:

    Broder stellt lediglich das Handeln der Antifa in Frage. Inhaltlich stimmt er mit ihnen überein, daß es sich bei “Pro Köln” um Rechtsradukale handelt.

    Und nun wird wieder an einem Mythos gebastelt. Wie ein paar Rechtsradikale in Köln beinah das vierte Reich ausgerufen hätten, wenn ihnen die Kölner nicht in den Arm gefallen wären. Kölle Alaaf!

  15. Fumiko meint:

    Tanja Krienen meint:

    25.09.2008 um 9:43
    Drogen? Auch damit kann ich überhaupt nicht dienen. Es ist anders: Heute morgen stellte ich etwas zu Robin Hood und Co ein und darin kommt auch die Kosher Nostra vor. Irgendwie passte es also, wenn man genau nachdenkt. Und solange Herr Broder weiter heuchelt und nicht andere Gewalttäter benennt, ist das alles nichts wert, siehe auch diesen Beitrag zu den Ehrenmorden -

    Irgendwie verstehe ich nicht ganz. Wenn nicht alle Gewalttäter gleichermaßen benannt werden, ist die Kritik an einem einzelnen nichts wert? Ich denke, daß die Benennung aller Gewalttäter dieser Erde als Auftakt zu einem kritischen Artikel jeden Rahmen sprengen würde.

  16. Antifa = SA der Linken « MiniMal meint:

    […] Antifa = SA der Linken Gespeichert unter: Gesellschaft, Linke, Politik, allgemein — Lola @ Je länger das Dritte Reich tot ist, desto beliebter wird der Widerstand dagegen. Wie jüngst in Köln, das eine besonders bizarre Variante des wohlfeilen Heldentums inszenierte. <<KLICK>> […]

  17. watcher meint:

    @Wolle 25.09.2008 um 9:48

    Zitat: “Broder stellt lediglich das Handeln der Antifa in Frage. Inhaltlich stimmt er mit ihnen überein, daß es sich bei “Pro Köln” um Rechtsradukale handelt.”

    Lies dir mal richtig den Abschnitt von Broder durch unter Anwendung von Ironie - merkst du was?

  18. almighurt meint:

    @Tanja Krienen

    wenn ich mich recht entsinne, habe ich eine Sentenz aus irgendeinem autobiographischen Stück von Krienen über Krienen gelesen, in dem es darum ging, daß Krienen den Lebenunterhalt als Nutte verdiente und von einem Araber vergewaltigt wurde. Hinterher hätte es ihr aber Spaß gemacht.

    Im realen Leben sind das nicht die Leute mit denen ich Umgang pflege und so soare ich mir auch die inhaltliche Auseinandersetzung mit der jüdischen Mafia.

  19. almighurt meint:

    soare = spare

  20. gespenst.. meint:

    naja, in dem interview gibt sich Broder wieder sehr opportunistisch (so im Rahmen der ‘freien’ Media…)
    Ich glaub’ dem kein Wort mehr.

  21. mvh meint:

    @watcher
    Da erkennen manche vor lauter Ironie nicht mehr den eigentlichen Gehalt. Broder, der nachts lieber durch Neukölln als Cottbuss geht und für Moscheebau eintritt, meint das schon so, wie er es geschrieben hat. Einerseits und andererseits, natürlich hält er die Pro Kölner für Rechtsradikale, aber bei ihm ist dann doch noch im Hinterkopf eine demokratische Gerechtigkeitsschleife, weil er leise ahnt, was alles so werden könnte, wenn sich unheilvolle Bündnisse schließen, wie in Köln. Um bei den Sprichwörtern zu bleiben, im Moment ist jeder einsame Rufer mit medialem Leumund willkommen.

  22. kewil meint:

    Richtig! ich weiss auch nicht, was das dauernde Gemäkel soll. Seien wir doch froh, wenn so etwas ÜBERHAUPT in der WELT steht!

  23. Freddy@83 meint:

    “Drogen? Auch damit kann ich überhaupt nicht dienen. Es ist anders: Heute morgen stellte ich etwas zu Robin Hood und Co ein und darin kommt auch die Kosher Nostra vor. Irgendwie passte es also, wenn man genau nachdenkt. Und solange Herr Broder weiter heuchelt und nicht andere Gewalttäter benennt, ist das alles nichts wert, siehe auch diesen Beitrag zu den Ehrenmorden - http://www.campodecriptana.de/blog/2008/08/13/1073.html“/@Tanja

    Ojeh, was müssen das für Pillen sein, die Ihnen in überhöhter Dosis verabreicht wurden. Aus Zivildiensttagen weiß ich noch, wie Menschen total neben sich stehen können und nichts mehr um sich rum wahrnehmen, wenn die Dosis überdosiert war.

    Worin liegt die Begründung für eine angebliche Heuchelei eines Herrn Broder. Aber Neid bekommt man mittlerweile hinter her geworfen. Objektive Sehfähigkeit ist auch nicht jedem Menschen gegeben, besonders wenn seine eigene Ideologie diesen überrumpelt hat.

    Aber wer seinen Arsch schon an einen Araber vergeben hat, der wird auch keinen klaren Gedanken fassen können!

  24. mvh meint:

    Wohlgemerkt:Dünnbrettbohrer, die sich in kommoden Zeiten äußern und hilfreich scheinen, treten in schwierigen Zeiten oftmals nicht in Erscheinung.

  25. vakna meint:

    “Wohlgemerkt:Dünnbrettbohrer, die sich in kommoden Zeiten äußern und hilfreich scheinen, treten in schwierigen Zeiten oftmals nicht in Erscheinung.”

    Ja, und sie hinterlassen denselben schalen Nachgeschmack wie Politiker in Rente, die genau wissen, was jetzt falsch gemacht wird, in ihrer Amtszeit aber die Grundlagen der heutigen Misere gelegt haben.

  26. Wahr-Sager meint:

    Auch die dumpfe verlogene antideutsche Tusse Charlotte Knobloch vom Zentralrat der Juden hat sich positiv zum Verbot geäußert und den Kölnern gedankt:

    Sie hätten damit ein «klares Zeichen gegen Rechts» gesetzt, sagte Knobloch nach einem Bericht des «Kölner Stadt- Anzeiger» (Donnerstagsausgabe) beim Neujahrsempfang der Synagogen- Gemeinde Köln. Die Kölner Gegendemonstranten hätten «etwas Einmaliges durchgeführt und nicht nur Gesicht gezeigt, sondern auch gehandelt».

    Die Wählervereinigung Pro Köln, die das Treffen organisiert hatte, bezeichnete Knobloch als «rechtsradikale Rattenfänger» und «geistige Brandstifter». Der Innenausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags wollte am Donnerstagmittag Beratungen über den Polizeieinsatz am Wochenende in Köln beginnen, bei dem auch minderjährige Linksautonome festgehalten worden waren.

    Quelle: az-web.de

  27. Wahr-Sager meint:

    Anti-Islamisierungskongreß: Video dokumentiert Übergriffe

  28. Wahr-Sager meint:



    Ludwig Goergens aus Berlin

    Donnerstag, 25-09-08 17:47

    Ich war am Sa in einer blockierten Seitenstraße zum Heumarkt und beobachtete, wie 20m entfernt nichtkonforme Leute angegriffen wurden. Die Polizei mußte sie schützen. Es flogen Gegenstände. Aktivisten, darunter viele Türkinnen, brüllten mit haßverzerrter Mine: “Deutsche Polizisten schützen die Faschisten” und “Tod den Nazis, Tod den Nazis”. Als ich mich gegenüber ein paar Älteren kritisch zu dem Geschehen äußerte, wurde ich von einem Aktivisten belauscht. Als dieser einen zweiten auf mich aufmerksam machte - endlich hatten sie wieder einen Nazi entdeckt- und sie sich um schlagkräftige Verstärkung umsahen, konnte ich noch abhauen. Ich sah eine hysterische Masse, die nach Opfern gierte. Neben Gewaltbereiten, jede Menge linke Biedermänner.

    Quelle: Junge Freiheit

  29. Wahr-Sager meint:

    Noch ein Erfahrungsbericht aus eben genannter Quelle:


    Dirk Ganser aus Köln

    Donnerstag, 25-09-08 21:32

    Ich war selber dort und habe mir das ganze nur von außen mit einem Kollegen unauffällig angeschaut bis ich einen älteren Herrn sah der den Mund am bluten hatte. Ich ging zu ihm und fragte was passiert ist. Er antwortete mir er wurde von Linken geschlagen. Daraufhin riet ich ihm er sollte einfach gehen damit nich noch mehr passiert, wärenddessen sah ich in meinem augenwinkel wie ein linker demonstrant pfiff und andere linke herbeiwinkte, ich sagte sofort zu meinem kollegen komm wir gehen besser Richtung Hauptbahnhof und fahren. Also gingen wir und ich sag in meinem augenwinkel wie uns 3 gestalten verfolgten, also wir dann komplett vom Trubel weg waren und in eine Gasse abbogen passierte es dann 10 linke standen um uns rum und schubsten uns.

  30. Wahr-Sager meint:

    Fortsetzung:

    Weiterhin rissen sie dann unsere jacken auf und guckten welche t-shirts wir darunter haben. Einer wollte sogar meinen Ausweis sehen. fragt ssich warum?!?? Naja jedenfalls haben wir es dann schlißlich geschafft uns los zu reissen und wurden beim weggehen noch bedroht dass wir nicht wiederkommen sollen und als “STRICHER” beschimpft. So sehen friedliche demonstranten aus!

  31. Faber meint:

    Danke Schramma, Antifa und DuMont!!!

    “Wie verblendet müssen diese Jugendlichen sein? Drei junge Männer (15/16/ 17) türkischer Herkunft haben in Rondorf zwei Polizisten in einen Hinterhalt gelockt, beschossen.

    Am Donnerstag wurden die Täter dingfest gemacht. Ihr Motiv klingt unglaublich: „Wir wollten den Heiligen Krieg nach Köln holen“, sagte ein Jugendlicher nach EXPRESS-Informationen im Verhör aus.”

    http://tinyurl.com/52949c

  32. Wahr-Sager meint:

    Warum erinnert mich diese Hetze der Kölner Medien nur frappant an den Mord an dem 17-jährigen Schwedie Daniel Wretström, dem Wochen zuvor eine
    volksverhetzende Kampagne der Medien gegen schwedische Patrioten vorausging? “Unter anderem beschuldigten sie ‘Rechtsextremisten’ aus Deutschland, daß sie einen 6 jährigen Ausländerjungen ermordet haben sollen. Wo sich dann im
    Nachhinein natürlich herausstellte, daß alles nur gelogen war.”
    Quelle: http://www.salemfonden.info/index_deu.php?q=Background

  33. Fact - Fiction » Blog Archive » Pascal Beucker aus der Goebbels-Redaktion der taz ueber Moscheehasser meint:

    […] - was für ein boshafter Sauladen! Henryk M. Broder: Kölner Antifa ohne Faschisten Schwere Vorwürfe gegen die Kölner Polizei - aber nicht, was SIE denken! Köln: Sieg der […]

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