Multikulti-Tatort: Mörder Türke oder Tiroler?

4.01.2009

Minarett Telfs

Sonntagabend Tatort, beliebt bei vielen Weibsbildern! Die Verblödung dort durch das GEZ-Fernsehen kennt meist keine Grenzen. Heute hing Ayse tot an einem Baum, ihr  österreichischer Freund lag erschlagen im Teich. Serkan, der Bruder Ayses, polterte herum und mußte eine halbe Stunde den Verdächtigen mimen. Aber, Sie ahnen es, liebe Leser, der Mörder war natürlich nicht der Türke und nicht der Gärtner, sondern der  Tiroler Georg, dieses rassistische Miststück! So ein durchsichtiger Scheißdreck wird in der ARD zur besten Sendezeit ausgestrahlt, und auch die FAZ, ein ehemaliges Blatt mit klugen Köpfen, findet den infantilen Film irgendwie gelungen. Kritisiert wird am volkspädagogischen Machwerk jedenfalls nichts! Archiv: Türkinnen, die mit Österreichern liiert sind, gibt es eh nicht!

54 Antworten zu “Multikulti-Tatort: Mörder Türke oder Tiroler?”

  1. kewil meint:

    Nicht dass einer denkt, ich hätte mir das angesehen. Hatte andere Quelle!

  2. hallowach meint:

    Geschätzt 2/3 der Gefängnisinsassen sind Moslems. Und die verbreiten so eine Scheiße - wann genau gab es eigentlich den letzten NICHTdeutschen Verbrecher im Fernsehen??? Genauer: Einen Mohammedaner? Kann sich jemand an irgendetwas erinnern.

    Und mit der Weiberverblödung durch Tatort hast Du recht - das gucken wirklich viele. Vor allem Doppelnamen sind wohl mächtig am Glotzen.

  3. kewil meint:

    Doppelnamen stimmt. Du hast völlig recht!

  4. schweinsleber meint:

    lol was für treffender kommentar kewil :D

  5. Schwertadel meint:

    Und wieder sinke ich auf die Knie und danke mir selbst, dass ich keinen Fernsehanschluß habe :)

    Da aber Millionen andere diesen Mist (und den anderen) anschauen, bleibt ein gewisser Ärger…

  6. Sunshine meint:

    Ein spannender, hochalpiner Showdown ist noch nicht das Ende dieses sehr guten, bestens besetzten „Tatorts“.

    Die serlöse FAZ lobt eine “antirassistische” Schmierenkomödie, bei der nun wirklich kein Indoktrinationsklischee ausgelassen wird.

    Kann es eigentlich Leute geben, bei denen das so plump noch wirkt? Kann es Leute geben, die sich so etwas ansehen können, ohne zu kotzen?

    Zum Glück habe ich noch jede Menge Columbos auf Video.

  7. Ken Buddha meint:

    Ich habe den Film nicht gesehen, habe mir aber sagen lassen, dass es sich um ein “Machwerk” handelt. ;-)

  8. Tutsi meint:

    Sorry, aber ich hätte mir diesen wirklich Tatort schlimmer vorgestellt und ausnahmsweise auch mal nen Beitrag zum TV geschrieben: http://www.tutsi.de/baum-der-erloesung-tatort-am-sonntag-sorgt-fuer-wirbe/2009/01/04/tutsi-blog-aktuell/
    Gruß aus Berlin!

  9. mvh meint:

    Keine Sendeminute wird vergeudet, beginnt schon im Kinderkanal, die Köpfe müssen besetzt werden.
    Ein paar sind allerdings dagegen immun und das gefällt mir ausgesprochen an diesem Blog hier.

  10. Inge meint:

    ARD kann gar nicht genug von diesem kranken Mist in die Hirne der Dumm-Michels pumpen.

  11. Golem meint:

    Des entsetzlichste an dem Film is, dass des Minarett wohl keine bloße Filmkulisse war…………………………

  12. Lux meint:

    Kewil, wo nimmst Du Dir die Zeit für den Dreck her ???
    Für manche hier wiederhole ich mich. Ich habe in meinem verzwickten Leben ‘ne 100ige Diktatur erlebt. Obwohl es damals kein Internet gab, nützte die auf Volllgas bis ad Absurdum laufende Propagandamaschinerie überhaupt nichts mehr.
    Jeder wußte, dass wir in jeder Hinsicht mächtig verarscht werden.
    Ich entdecke mittlerweile keine großen Unterschiede mehr zwischen der heutigen PC-Propagandmaschine (quasi totale Gleichschaltung der Medien die denselben linksutopischen Unsinn mit System und Dauerfeuer verbreiten) und den damaligen Zuständen.Unverständlich ist,dass die Menschen heutzutage uneingeschränkte Infoquellen hätten und sich dermaßen verarschen lassen. Wenn sie nicht so blöde wären…

  13. Sunshine meint:

    Die Macher dieses Films hassen das Volk, weil es “rassistisch” ist.

    Viele der Kritiker der Macher des Films hassen das Volk auch, weil es “blöde” ist.

    Hauptsache, das Volk wird gehasst.

    Gegen dieses Dogma hat Jörg Haider verstoßen und deshalb wurde er ermordet und wird im Tod noch von diesem Schmierblättchen als Hetzer dargestellt.

  14. Corax meint:

    Hab den FAZ-Artiekl angefangen zu lesen, hab aber im ersten Drittel die Lektüre abgebrochen, da mir beim Lesen das Gehirn eingeschlafen ist.

  15. Fumiko meint:

    Irgendwie hätte doch da der Freund Ayses mit zertrümmertem Schädel…

    oder bin ich hier zu nahe an der Realität…?

  16. Pit meint:

    Hab Tatort schon vor 10 Jahren oder 15 als linkssozialpädagogische Propagandaserie erkannt und nicht mehr geguckt. Also nun alles andere als neu.
    Aber nu guck ich gar kein TV mehr, au net am PC, wozu denn auch … ok wenn ich ein Amt als Medienbeobachter hätte, aber sonst? ….. was ich wissen muß erfahr ich aus blogs und dem Internet. Aber aus der Deutschenhasser - Propaganda?

  17. BeforeDawn meint:

    Als ich den FAZ - Artikel las, dacht ich: hätte fast auch in der taz stehen können!
    Na ja, bald wird die DEZ erscheinen (Deutsche Einheitszeitung), die deutschsprachige Ausgabe der in Brüssel erscheinenden EEZ!

  18. BeforeDawn meint:

    Da fällt mit gerade noch was ein:
    Kennt Ihr von Kurt Vonnegut: “Harrison Bergeron”?

    Ich finde auf die Schnelle keinen deutschen Text im Web, deswegen hier der englische:
    http://instruct.westvalley.edu/lafave/hb.html
    Die Geschichte fängt so an:

    “THE YEAR WAS 2081, and everybody was finally equal. They weren’t only equal before God and the law. They were equal every which way. Nobody was smarter than anybody else. Nobody was better looking than anybody else. Nobody was stronger or quicker than anybody else…”

    Ich denke, wir brauchen nicht bis 2081 zu warten.

  19. Anagram meint:

    Eitle FAZken…

  20. talkingkraut meint:

    So könnte der Täter ausgesehen haben:

    http://arschgeiger.wordpress.com/fotoalbum/

  21. johannwi meint:

    Sehen wir doch mal das “positive”: Die häßliche MultiKulti-Realität hält jetzt auch Einzug in den deutschen TV-Klassiker Tatort, wenn auch als absurd-verdrehtes Zerrbild. Immerhin gab es schon mehrfach in letzter Zeit einen Tatort, der Schariamorde oder die besondere Zigeuner-”Problematik” zum Thema hatte. Jedes Mal begleitet von den routiniert orchestrierten Bedenken- Empörungsträgern der PC-Mafia. Wegen des zeitichen Zusammentreffens mit dem Brandunglück von Ludwigshafen wurde einer sogar kurzfristig verschoben….
    Vor einigen Jahren noch wäre es undenkbar gewesen, dass Zwangsheirat, Ehrenmorde bzw. importierte archaische Traditionen von Migranten auch nur am Rande zu einem TV-Motiv gemacht worden wären.
    Die Realität läßt sich aber mittlerweile nicht mehr ganz leugnen. Deshalb wird das ganze jetzt gutmenschlich verfälscht, aber die meisten Zuschauer denken sich ihren Teil. Irgendwann zieht das vielleicht auch nicht mehr, wenn bei Kewil und PI weiter Aufklärung betrieben wird……

  22. Faber meint:

    Ich suche seit Jahren nach einer Erklärung, warum nahezu alle Frauen, die ich kenne, JEDEN Sonntag TATORT schauen. Ist da irgendwas mit den Genen? Und WEHE, Du rufst gedankenlos am Sonntag zwischen 20:15 und 21:45 bei einer dieser Frauen an. Am Besten gleich am Anfang oder kurz vor Schluß der Sendung. Dann, wenn es am “spannensten” ist. WEHE!

    Weihnachten war ich eine Woche in einem Haushalt mit Fernseher. Kabel. 30 oder 40 Programme. Naja, irgendwas könnte man sich ja mal wieder ansehen, wenn man Fernsehen nicht mehr gewohnt ist, dachte ich mir. Aber nix. Das fällt einem eigentlich erst so richtig auf, wenn man jahrelang keinen Fernseher mehr hat.

    Eine kleine Doku war dann doch noch ganz interessant, Thema Gastarbeiter in Dubai. Immer wieder wurde die pulsierende, wirtschaftlich aufstrebende Stadt gelobt, dieses “bunte” Leben und die (für den Islam) extrem tolerante Duldung durch die Einheimischen. Interviewte Gastarbeiter aus aller Welt erzählten lachend, wie man hier diskriminiert werde, als Frau könne man alleine praktisch nichts unternehmen, ausreichend Alkohol darf nur kaufen, wer entsprechend verdient, Ausländer werden in Geschäften oder Restaurants grundsätzlich als Letzte bedient, selbst wenn sie früher da waren. Ein Inder erzählte, er habe im Restaurant sein Essen, das schon fertig angerichtet war, nicht zu sich nehmen dürfen, weil gerade ein Einheimischer das Lokal betreten hätte und der darauf bestand, daß dieser Ausländer nicht vor ihm zu beginnen habe. Usw.usw.

    Ich begann in mich hineinzugrinsen, weil einem all das von Arte verkauft wurde als großer Erfolg von Toleranz und Gastfreundschaft, wo astreine Diskriminierung herrscht. Und zwar nicht so läppisch wie bei uns.

    Als dann allerdings während der Doku ein Werbespot eingespielt wurde, bei dem eine deutsche Familie in der Küche sitzt und es zunehmend in der Küche zu brennen beginnt, die Familie das aber ignoriert und am Ende der Slogan erscheint: „Rechte Gewalt wird zum Flächenbrand“, war die Wut wieder da.

  23. olaf61 meint:

    Der Abschnitt über den Kommissar hörte sich aber gut an. Vielleicht ist das doch eine Art Erziehungsfernsehen für unsere Politiker?

    “Wenn es um Mord geht, kennt Eisner keine Ausländer und keine Einheimischen - das macht seine unbestechliche Rechtsstaatlichkeit aus.”

    Womit er unseren Politikern und den Polizisten aus dem wahren Leben weit voraus ist.

  24. BUNDESPOPEL meint:

    Die Multi-Kulti-Phantasten halten seit Jahren alle Kanäle besetzt, vom Kinderkanal bis zur Aktualitätenschau.

    Daß die Deutschen die zusammengekoksten Drehbücher gar nicht mögen und daß das da Erstunkene und Erlogene auch gar nicht der Realität entspricht, interessiert nicht.

    Hauptsache, der neue Freund der Tochter ist ein Schwarzer, der Kommissar ein Türke und der Lebensretter ein Araber. Und der Kosovo-Albaner bringt freundlich die Post.

    Noch ein Stück weiter dieser Tatort — die Autochthonen sind die wirklichen Täter, ist die Botschaft.

    Die Kriminalstatistik weist andere Fakten aus. Aber was soll´s ?

  25. wolaufensie meint:

    …hatte mir schon gedacht, als ich in der Programmzeitung den Hinweis zu der Sendung las, dass da noch ein Haken dran sei. Zum Glück bin ich lieber ins Bett gegangen und hab geschlafen , als mir solch einen Scheissdreck anzukucken.
    …let GEZ lost…

  26. Dingo meint:

    Wenn ich ab und zu mal in Deutschland bin, dann glotze ich grundsaetzlich nicht TV. Das tue ich mir nicht an.

  27. wolaufensie meint:

    …das ist eine vernünftige Entscheidung… :smile:

  28. Bert meint:

    Das Volkserziehungsfernsehen der Propaganda- und Verblödungssender sehe ich mir schon lange nicht mehr an.

  29. Onkel Peter meint:

    Aber, Sie ahnen es, liebe Leser, der Mörder war natürlich nicht der Türke und nicht der Gärtner, sondern der Tiroler Georg, dieses rassistische Miststück!

    eine Geschichte wie aus dem Leben gegriffen. Wurde im Film auch erwähnt dass der Unhold regelmäßig PI las? Sowas kommt nämlich von sowas. Hier haben wir den Beweis!

  30. hallowach meint:

    @Peter
    Das kommt, das kommt! Aber dieser Thread ist doch SEHR amüsant zu lesen - danke euch allen! :)

  31. oernmaster meint:

    Das wußte ich schon vorher , das der Film so ausgeht - nur alleine nachdem ich mir die Ankündigung durch gelesen hatte - es war deswegen sofort zu erkennen , weil ansonsten die Geschichte so einseitig türkenfeindlich für die Fernsehbosse gewesen wäre , das man es dann garnicht hätte ausgestrahlen können .

  32. olaf61 meint:

    Es gab ja auch den Polizeiruf 110, in der DDR. Da waren die Fälle auch aus dem prallen Leben. Der Kaufhausdiebstahl, die Unterschlagung, das Verschieben von Baustoffen, die Sabotage, die Brandstiftung. Und immer war es der raffgierige Kleinbürger, der Klassenfeind, der deklassierte Arbeiter, dem das Bewusstsein fehlte. Der Trinker, der Sexualtäter. Volkserziehung eben. Komischerweise kamen da nie die verständnisleute vor, von denen es heutzutage wimmelt. “Der musste das doch tun weil….”

  33. Georg meint:

    Vielleicht dazu noch eine kleine Anekdote aus Telfs:
    Vor vielleicht zwei Jahren (zur Zeit des “Moscheestreites”) sind nach einem Maturaball ein paar betrunkene Schüler durch die Stadt gezogen und haben wahllos Häuser besprüht. Rein statistisch bedingt war da auch ein entsprechender Anteil an von Türken bewohnten Häusern dabei. Am nächsen Tag hatte der ORF auf seiner Homepage als Spitzenmeldung: “Türkische Häuser in Telfs beschmiert.”
    Das war für mich ein Schlüsselerlebnis bezüglich “kritischer Medienkonsum”.

    Übrigens melden in Telfs immer mehr Einheimische ihre Kinder bei Verwandten in der Umgebung an, damit sie der Telfer Türkenschule entkommen. Da gabs kürzlich eine gewisse Diskussion darüber, ich finde aber momentan leider keinen Link dazu.

  34. Markus Oliver meint:

    Georg meint:
    5.01.2009 um 8:36

    Aus demselben Grund nimmt auch die Religiösität der Leute zu. Evangelische und katholische Schulen sind Horte des Friedens und der Bildung… ;-) Für verantwortungsvolle Eltern führt an einer konfessionsgebundenen Schule kein Weg vorbei.

  35. Freewheelin meint:

    http://www.youtube.com/watch?v=G7GGg5jbXao

    DAS hier ist die Ausnahme von der Regel - und herrlich unkorrekt.

    - Wie heissen die Leute, die immer schwarz ‘rumlaufen?
    - Neger !

    LOL

  36. Aufgewachter meint:

    Bei dem Ende war ich vorgewarnt. In einer Vorabkritik stand: “ein politisch allzu korrektes Ende”.
    Aber ansonsten fand ich den Tatort (schaue sonst keine) gar nicht so schlecht. Wurden doch viele Probleme aufgezeigt, die durch unsere moslemischen “Mibürger” verursacht werden: Parallelgesellschaft, Frauenunterdrückung, Zwangsheiraten, Gewalt bei türkischen Jugendlichen,. Oder glaubt jemand, dass diejenigen, die den Film gesehen haben, danach in eine Multikultischwärmerei ausgebrochen sind? So, wie die türkischen Männer dargestellt worden sind?

    Telfs gilt auch in der Realität als die “islamischste” Gemeinde Österreichs. Das Dorf ist gespalten. Nationalratswahl 2008, Zitat: “in der Tiroler “Minarettgemeinde” Telfs hat die FPÖ die relative Mehrheit erobern können. Sie legte um 6,9 Prozentpunkte auf 23,3 Prozent zu und ließ ÖVP und SPÖ hinter sich.”

    Harald Krassnitzer, der den Tatort-Kommissar gespielt hat, hatte übrigens in der NDR-Talkshow am Freitag klipp und klar gesagt, dass Einwanderer die Kultur des Gastgeberlands akzeptieren sollten (er vermied allerdings das Wort “Leitkultur”), oder gehen sollten. Und sprach sich gegen eine Parallelgesellschaft aus. Die gutmenschlichen Moderatoren und Gäste waren danach etwas verstört… :-)

  37. Anonymous meint:

    olaf61: Nicht nur Polizeiruf 110, sondern auch Tatort war schon immer Volkserziehungsfernsehen. Frueher ging es dabei eben nicht um Tuerken sondern um andere Lieblingsthemen der Kulturmarxisten.

    Es ist daher gleichgueltig, ob die tuerkischen Maenner gut oder schlecht dargestellt werden, da sie nicht nur Tuerken sondern auch Maenner sind, passt das ja schon ins Erziehungsprogramm.

    Es geht darum, dass Krimis UNTERHALTUNG bieten sollen und nicht erziehen. Weder in islamophile Richtung noch in islamophobe. Deshalb habe ich oben Columbo erwaehnt. Raffinierte Moerder und Moerderinnen mit einem ausgefeilten “perfekten Mord”, an dessen kleinen Fehlern der geniale Detektiv haengenbleibt und ihn aufdeckt. Wunderbar!

    Columbo-Qualitaeten in der Bevoelkerung sind verhasst. Es wird von uns erwartet, dass wir bei dem, was uns vorgesetzt wird, eben NICHT an kleinen Fehlern haengenbleiben und nervig nachfragen. Im Gegenteil, es wird von uns erwartet, dass wir Menschen, die es tun, als irre Verschwoerungstheoretiker beschimpfen.

    Bei Tatort kommt schon immer nur Sozialkitsch, der auf “Probleme in der Gesellschaft” hinweist und eine Lehre beinhaltet. Widerlich. Widerlichst.

  38. Sunshine meint:

    Der Anonymous war ich. Sorry.

  39. Tatort Telfs - Killertürke oder Rassistentiroler? « Tatort, Tiroler, Harald, Darstellung, Mitterer, Folge, Sonntag, Wiener « die konsumkinder meint:

    […] Kritiken über den Tatort sind unterschiedlich, hier schlecht, hier gut. Hoffentlich wird die Folge bald wiederholt, sehenswert ist sie auf jeden […]

  40. malefiz meint:

    @golem

    Des entsetzlichste an dem Film is, dass des Minarett wohl keine bloße Filmkulisse war…………………………

    http://kewil.myblog.de/kewil/art/240663428

    Ein Minarett vor malerischer Alpenkulisse, das Versatzstück des primitiven Wüstenorients, das nenn ich schlimmstmögliche Schändung meiner Heimat.

  41. kewil meint:

    Danke malefiz! Hab das nochmals verwendet!

  42. Roi Danton meint:

    @Anonymous

    Ich mag Columbo auch sehr, aaaber… Gab es da jemals einen Neger als Mörder?
    Da war dieser irische Säufer, der die IRA mit Waffen versorgte.
    Der exotischste, an den ich mich erinnere war so ein hispanischer Goucho, gespielt von Ricardo Montalban.
    Ach ja, dieser arabische Botschafter mit der diplomatischen Neutralität, hätt´ich fast vergessen.
    Ein Wüstensohn und Rechtgläubiger als Mörder.
    Das ging gerade noch in den Siebzigern.

  43. Thatcher meint:

    Ich hab mir den Tatort ausnahmsweise mal wieder angetan. Selten habe ich mich derart ge-mindfucked gefühlt wie danach. Die letzten Minuten, wo sich alle Konflikte in heiße Luft auflösen (Kopftuch ab, Selbstmörderbaum fällt, Islamisierungsgegner konvertiert zum Islam etc.) war dann doch wieder was zum Lachen. Gehirnwäsche im Schleudergang, sozusagen.

  44. johannwi meint:

    Ja, olaf61, das finde ich eine interessante Parallele!

    “olaf61 meint:
    5.01.2009 um 8:25

    Es gab ja auch den Polizeiruf 110, in der DDR. Da waren die Fälle auch aus dem prallen Leben. Der Kaufhausdiebstahl, die Unterschlagung, das Verschieben von Baustoffen, die Sabotage, die Brandstiftung. Und immer war es der raffgierige Kleinbürger, der Klassenfeind, der deklassierte Arbeiter, dem das Bewusstsein fehlte.”

    Ähnlich wie der DDR-Polizeiruf nie “systemkritisch” war und grundsätzlich nur irgendwie “Schädlinge” im Arbeiter- und Bauernstaat zum Thema hatte (bestenfalls noch ein paar Alkoholprobleme), so bildet der Tatort auch nie die wahren Zusammenhänge ab, sondern verfälscht und lenkt sogar noch ab.

  45. Sunshine meint:

    @Roi Danton:

    Gab es da jemals einen Neger als Mörder?

    Ich glaube nicht, ich kann mich zumindest nicht an einen erinnern. Aber falls doch, dann wäre es ein reicher und kultivierter schwarzer Star gewesen, kein “Ghettonigger”.

    Aber das ist ja gerade das Schöne. Es gab auch keine schwarzen Rassismusopfer. Die Rassenthematik wie auch andere Sozialkritik (missbrauchte und unterdrückte Mädchen und das böse Patriarchat) glänzten einfach angenehm durch Nichtexistenz.

    Es war eben intelligente Unterhaltung und KEINE als Krimi verkleidete Indoktrinationssendung - in keiner Richtung. Weder dahingehend, dass Schwarze immer arme Opfer und ganz lieb sind noch dahingehend, dass sie weit überproportional für Gewaltverbrechen verantwortlich sind. Typische Morde von Schwarzen (stupides Abknallen oder Abstechen im Gossenmilieu ohne großen Plan) waren kein Thema bei Columbo.

    An die irische Folge erinnere ich mich auch noch, aber es war eher eine Ausnahme.

    Und die arabische war ein bisschen lächerlich kostümfestartig ohne jegliche Sozialkritik. Da gab es noch voll den 1001-Nacht-Islam, der politisch nicht wahrgenommen wurde und den man angenehm desinteressiert in den 70ern eben so auch im Kopf hatte, wenn man z.B. als Haremsdame oder Scheich zu Kostümbällen ging.

    Wir hätten diese gelangweilt-desinteressierte Einstellung zum Islam behalten, wenn es nicht die Masseneinwanderung gegeben hätte. Es muss jedem klar sein, dass hier niemand auf die Idee gekommen wäre, “Islamkritik” zu betreiben, wenn unsere Länder nicht voll mit diesen Leuten wären.

  46. TC meint:

    Ich war im vergangenen Herbst seit langem zum ersten Mal wieder fuer eine Woche in D und habe in meinem Hotelzimmer mal ein wenig rumgezappt. Was mir dabei (neben der fuerchterlichen Einseitigkeit von “Nachrichten” und “Talkshows” auffiel, war die Tatsache, dass die Darstellung der Geschlechter im deutschen Fernsehen totale Schlagseite hat.

    Frauen sind durch die Bank klug, pfiffig, ausgeglichen und haben offensiven Sex-Appeal und die Maenner sind durchweg entweder 1. doofe, trottelige, harmlose deutsche Loser oder 2. in jeder Hinsicht attraktive Exoten oder 3., kriminelle, deutsche Unternehmer.

    Im Ansatz waren diese Dinge ja auch schon vor laengerer Zeit latent vorhanden aber in dieser Massivitaet, wie ich es im letzten Herbst erlebt habe, hatte ich das nicht in Erinnerung.

  47. Roi Danton meint:

    @Sunshine

    Ich widerspreche ungern, aber ich glaube, es gab bei Columbo schon eine politische Botschaft.
    Die weisse Oberschicht mag schön, sexy und erfolgreich sein, aber eigentlich ist sie bis ins Mark verkommen.
    Und wer kommt ihr letztlich auf die Schliche?
    Ein unterpriviligierter italienischer Einwanderersohn, der `rumläuft wie ein ungemachtes Bett.

    Übrigens, missbrauchte Mädchen gab es reihenweise bei Quincy!

    Gruss Roi Danton

  48. Cicero meint:

    Ich habe mir den Tatort mit meiner Tochter zusammen angesehen. Sie war entsetzt von den Türken. Etwa 20 Minuten vor Schluß habe ich sie ins Bett geschickt, da ich natürlich ahnte, ich meine natürlich wußte, was jetzt kommt. Heute morgen habe ich ihr erzählt, daß es tatsächlich der Türke war und das der Film wie aus dem Leben ist.

    So macht man das.

  49. annaradack meint:

    Hallo, verehrte Redaktion, was habt Ihr mit meiner Zuschrift gemacht?

  50. Sunshine meint:

    @Roi Danton: So habe ich es nie gesehen, aber das war tatsächlich das Muster. Jetzt zerbricht auch noch die letzte Illusion. Mist! Es war aber wenigstens intelligent.

    Agatha Christie? Sherlock Holmes? Sind die wenigstens noch indoktrinationsfrei?

    Übrigens, missbrauchte Mädchen gab es reihenweise bei Quincy!

    Ohja. Quincy war Indoktrination pur. So naiv-direkt, dass man es heute zum Lachen angucken kann. Fast immer kommt so eine Sozialtusse vor, die eine Selbsthilfegruppe für irgendein Problem leitet, von dem Quincy bislang gar nichts wusste und für das er sich - nachdem er über die Ungeheuerlichkeit aufgeklärt wurde - engagiert einsetzt.

    Indoktrination durch Unterhaltungssendungen läuft schon lange. Das fing keineswegs mit dem Islam erst an. Durch die Thematisierung des Islam fällt es nur auch Leuten auf, die es bei allen anderen Themen gierig gefressen und nicht gemerkt haben. Was Columbo angeht, betrifft es offenbar auch mich.

  51. annaradack meint:

    Kewil, ich wiederhole meine Frage: wo ist mein Beitrag geblieben? Er hat mich schließlich ein bißchen Zeit gekostet!

  52. Einstein meint:

    Es gab in Österreich nach dem TATORT eine Diskussionsrunde.
    Dazu postete bei PI User Bob66 folgendes:

    #14 Bob66 (05. Jan 2009 23:20)

    Minarett-Tatort-Autor Mitterer wird live im ORF vorgeführt!
    Gestern gab es nach dem Tatort aus Telfs noch eine köstliche Lehrstunde in der ORF-Diskussion “Im Zentrum” für den Autor des Telfser Minarett-Tatorts.
    Nach langem allgemeinen Beschwichtigungstalk zum Thema Islam fragt Felix Mitterer total naiv den Präsidenten der islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich, Anas Schakfeh, warum der von ihm für den Tatort eigens abgestellte Berater unbedingt das Drehbuch dahin umgeändert haben wollte, daß nicht eine Türkin mit einem Österreicher, sondern ein Türke mit einer Österreicherin ein Verhältnis haben sollte.
    Schakfeh erklärt offen, daß ein Muslim eine Christin oder Jüdin heiraten dürfe, eine Muslima aber nur einen Muslim.
    Daraufhin übernimmt ohne Anlaß Ex-Caritas Chef Schüller sofort das Wort um etwaige Nachfragen zu verhindern und erzählt minutenlang von einer Hochzeit zwischen einer katholischen und einer evangelischen Familie und wie furchtbar kalt die Stimmung dort war.
    Jedoch reagiert dann nochmals eine Integrationsexpertin etwas verstört auf die Aussage Schakfes und dieser wiederholt dann nochmals daß eine Muslimin keinen Christen, usw. heiraten kann.
    Mitterer sitzt verwirrt gegenüber und wartet offensichtlich auf eine Relativierung, daß dies doch nicht ganz stimmen kann, Schakfeh legt nach, daß man dies in einer Laien-Runde nicht diskutieren kann, das müssen Religionsexperten entscheiden. Punkt!
    Der arme Mitterer durfte einen Tatort zum Thema Islam schreiben und hatte nicht die geringste Ahnung über die einfachsten Regeln im Islam, selten konnte man besser daran teilhaben, wie naiv und unwissend diverse Integrationskämpfer in Wirklichkeit sind!

    Übrigens gibts es heute um 2 Uhr 35 eine Wiederholung des Schauplatz Spezial aus Telfs, welcher für ORF-Verhältnisse einigermaßen objektiv gestaltet wurde!
    Und das will was heißen!

  53. Fact - Fiction » Blog Archive » Telfs-Tatort mit Islam-Coach - Regisseur Mitterer ahnungsloser Ignorant meint:

    […] produziert der ORF mit seinem “Tatort” ein infantil-pädadogisches Gutmenschen-Machwerk zur Erziehung der rassistischen Bevölkerung, auf daß sie sich nicht an Minaretten und […]

  54. Christoph Rohde meint:

    Unfassbar, wie man so etwas verdreht. In manchen österreichischen Kneipen gibt es gewisse Rassisten, aber ein umgedrehter Ehrenmord, ausgemachter Schwachsinn. So baut man keine Brücken.

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