Lichtschlag III - Die Schmieren- und Hysteriekampagne gegen den Papst
6.02.2009
Die Piusbrüder, Richard Williamson und die politische Korrektheit III.: Papst Benedikt hat viele Feinde. Und noch mehr Freunde
von André F. Lichtschlag
Je mehr sie geifern, desto unglaubwürdiger werden sie
Die Medienkampagne explodiert. Zuerst schreibt Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG, höchstselbst in seiner „Bild“: „Es ist moralisch das Allerletzte, das Allerverachtenswerteste, wenn einer das rassistische Morden relativiert. Der Papst hat einen schweren Fehler gemacht. Dass es ausgerechnet ein deutscher Papst ist, macht die Sache besonders schlimm. Papst Benedikt XVI. fügt Deutschland in der Welt großen Schaden zu. Und er belastet seine gesamte Amtszeit mit diesem fürchterlichen Makel. Deshalb gibt es nur eins: Der Papst muss seinen Fehler korrigieren, die Entscheidung zurücknehmen und sich entschuldigen. Wer dazu nicht die Kraft findet, sollte nicht die Kraft Gottes für sich in Anspruch nehmen.“
Hat jemals ein Mensch diesseits des organisierten Atheismus so mit dem Papst gesprochen? Hat es je eine solche Sprache selbst in der „Bild“ gegeben? In jener „Bild“-Zeitung, die vor nicht allzu langer Zeit nicht weniger peinlich meinte: „Wir sind Papst!“
Spiegel-Online, die quasi amtliche deutsche Nachrichtenseite im Internet, kennt seit Tagen nur noch ein Thema. Hier eine unvollständige Auswahl von sechs „Spiegel“-Artikeln alleine vom heutigen Tage, die Überschriften alleine sprechen für sich: „Holocaust-Debatte: Merkel fordert Papst zur Klarstellung auf“, „Kritik vom Zentralrat: Verhältnis der Juden zum Vatikan vergiftet“, „Katholische Hardliner: Wie die Piusbrüder gegen Juden, Muslime und Schwule hetzen“, „Päpstliches PR-Desaster: Warum der Vatikan die Krise nicht beherrscht“, „Streit über Holocaust-Leugner: Kardinal Lehmann nennt Papst-Entscheidung Katastrophe“, „Hells Bells: Papst erschüttert Katholiken“.
In jeder der vergangenen Medienkampagne (Möllemann, Hohmann, Herman etc.) spielten die gedruckte „Bild“, Spiegel-Online (und Druck) sowie die Staatsfunker von ARD und ZDF die Rolle der drei Einheizer (ef berichtete). Politiker und Promis flankierten jede der Kampagnen.
Seit heute nun auch Angela Merkel. Die evangelische Bundeskanzlerin „verlangt“ von Papst Benedikt eine „Klarstellung“: Es gehe darum, „dass von Seiten des Papstes und des Vatikans sehr eindeutig klargestellt wird, dass es keine Leugnung geben kann.“ Diese Klarstellung sei aus ihrer Sicht „noch nicht ausreichend erfolgt“. Merkel gibt zu, es sei „normalerweise nicht ihre Aufgabe, innerkirchliche Entscheidungen zu bewerten.“ Aber „das darf das nicht ohne Folgen im Raum stehen bleiben“, so Merkel.
Sprache und Prominenz der Wortmelder sind verräterisch. Inzwischen ahnt auch der Letzte, dass hier ein Religionskrieg ohne Erbarmen geführt wird. Medien und Politik als Hohepriester der säkularen Religion der Politischen Korrektheit verlangen nicht weniger als die Unterwerfung ihres letzten Widersachers. Der Papst „muss“, so fordern sie es offen wie von einem angeklagten Verbrecher, ihrer Anweisung Folge leisten und das in Deutschland strafbewährte „Leugnen des Holocausts“ (gemeint ist konkret ein Infragestellen der sakrosankten Millionenziffer) vom Zivilrecht ins Kirchenrecht übertragen. Eine im Grunde absurde Forderung. Aber in Zeiten, in denen selbst der Deutsche Fußballbund politisch korrekte Elemente in seine Verbandsjustiz einwebt ist auch diese Absurdität nur konsequent. Die neue säkulare Religion strebt wie einst ihre Vorläufer NSDAP oder SED heute nicht mehr allzu verdeckt eine totalitäre Herrschaft über „alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens an“. Ausnahmen selbst im Kirchenrecht können nicht mehr geduldet werden.
Der „Spiegel“ hat als Initiator der Kampagne, wenige Tage bevor Papst Benedikts Rücknahme der Exkommunikation der vier Bischöfe der Piusbruder erfolgen sollte, alarmiert über die bereits im November gedrehten Aussagen von Bischof Williamson im schwedischen Fernsehen berichtet. Offenbar war die päpstliche Absicht durchgesickert und interessierte Kreise glaubten, die Entscheidung durch die „Spiegel“-Geschichte in quasi letzter Minute verhindern zu können.
Man hatte sich in Papst Benedikt verschätzt. Also wurde dann die Kampagne gestartet, um wenigstens nachträglich die richtige Entscheidung herbeizuführen. Immer und immer wieder versuchten die einschlägigen Journalisten bei steter Verschärfung der Anklage, dem Papst eine „letzte Brücke“ zu bauen. Zuckerbrot und Peitsche: So spricht man dann von „Kommunikationsproblemen im Vatikan“ – um den eigenen Erpressungsversuch zu verschleiern.
Interessant ist nebenbei, dass in selber Weise auch die Ernennung des „erzkonservativen“ und (oft gehört, kein Witz) „extrem papsttreuen“ neuen Weihbischofs von Linz, Gerhard Maria Wagner, über eine Medienkampagne in Österreich ebenfalls noch in letzter Minute vor der geplanten Bekanntgabe verhindert werden sollte, wie heute die katholische Nachrichtenseite kath.net enthüllt.
In Deutschland aber gilt: Wir sind jetzt kein Papst mehr! Dürfen es nicht mehr sein. Schlimmer noch: Der Papst habe Deutschland verraten… Was für ein Unterschied zu den Kenianern, die auch in hundert Jahren noch „ihren US-Präsidenden“ feiern werden, selbst wenn der in den Augen mancher Fehler machen sollte. Aber in Kenia gibt es auch keine „Bild“-Zeitung aus dem Springer-Verlag.
Der jüngst verstorbene und spät zum katholischen Glauben konvertierte Publizist Caspar von Schrenck-Notzing antwortete auf die Frage „Was fällt Ihnen eigentlich spontan ein, wenn Sie an Deutschland denken?“ folgendes: „Der Heerwurm der deutschen Denunzianten: nach 1918, nach 1933, nach 1945.“
Jede der jüngsten Medienkampagnen vergrößerte den Graben zwischen der veröffentlichten Meinung und dem Volk. Mit jeder neuen Kampagne verlieren Politik und Medien abermals an letzten Vertrauensresten. Die „Welt“ ließ eine Online-Umfrage zu: „Papst Benedikt XVI. hat mit seinen jüngsten Entscheidungen viel Kritik hervorgerufen. Wie beurteilen Sie seine Arbeit?“, fragt die „Welt“. Die überwältigende Mehrheit von 64 Prozent der bis heute etwa 25.000 Teilnehmer der Abstimmung antwortet: „Sehr gut, er zieht seine Linie durch und macht alles richtig.“ Kommentatoren in Online-Foren werden wie in den vorangegangenen Medien-Kampagnen in Massen zensiert und gelöscht oder in dieser Frage gar nicht erst zugelassen. Die ob der Medien-Hatz empörten Leserbriefe, so sickert aus den Redaktionen durch, gehen erneut in jedem Zeitungshaus in die Tausende.
Und doch herrscht ein geradezu gespenstisches sowjetisches Medien-Einheitsbild. Wie in den besten Zeiten der DDR werden immer neue „klassenbewusste“ Zeugen der Anklage vorgeführt. Darunter auch papst-kritische deutsche katholische Bischöfe. Kann es irgendwen verwundern, dass die vom deutschen Sonderrecht der Kirchensteuer wohlgenährten Vertreter der Amtskirche Vater Staat und dessen Glaubensdoktrinen im Zweifel eher Gefolgschaft leisten als dem heiligen Vater in Rom?
Was hat der Papst eigentlich getan? Er hat vier Exkommunikationen – für gläubige Katholiken so etwas wie eine seelische Todesstrafe – auf persönliche Bitten zurückgenomme. Der Oberhirte aus Rom interessiert sich dabei schlicht nicht für die Riten, Glaubenssätze und Tabus der konkurrierenden Ersatzreligion. Wer glaubt, dass es quasireligiöse Vorgaben nicht mehr gibt, der überprüfe sich einmal selbst beim Versuch, einen Satz zum Holocaust zu sagen. Oder er lese die eingangs zitierten Worte des einflussreichsten deutschen Verlegers.
Uns wird nun fortlaufend erzählt, dass auch viele Katholiken über den Papst entsetzt seien. Das ist richtig. Es sind aber vornehmlich die Seichten, die der Ersatzreligion der politischen Korrektheit bereits mehr ergeben sind als ihrer katholischen Kirche. Wahr ist aber auch: Für noch mehr Anders- und sogar Ungläubige ist der Papst dieser Tage der letzte Hoffnungsträger der Abwehr einer ins Totalitäre gehenden Politischen Korrektheit, die keinerlei Anstand und Erbarmen mehr kennt. Es sind – vielleicht nicht zur Freude der Piusbrüder – eben auch viele evangelische und orthodoxe (diese ohnehin) Christen sowie nicht zuletzt auch Moslems und Atheisten, die heute nach Rom blicken und sagen: „Sehr gut, er zieht seine Linie durch und macht alles richtig!“


6.02.2009 um 19:40
Danke auch für die Tipps auf diese Artikel. Konnte erst jetzt alles lesen!
6.02.2009 um 19:44
Eigentlich müsste man den Abendmahltisch um dreihundert meter Verlängern, um alle Judase
des Bundestags aufzunehmen.
In der Mitte darf die selbsternannte “Relgionswiisenschaftlerin” Magdalena Merkel des Bundestags, Platz nehmen, und mit den arabischen Silberlingen um sich werfen.
Und natürlich sollte das Kopftuch nicht fehlen, das würde ihr sehr gut stehen, damit man dieses scheinheilige evangelische lächeln besser zur geltung kommt.
Muslime dürfen auf deutschen Strassen offen ihren Judenhass äussern, während Merkel nichts besseres zu tun Hat, die Aussagen eines katholischen Spinners politisch auszuschlachten.
Wenn man auf den Rücken des Vatikans ,jetzt schon Wahlwerbung betreiben muss, dann muss ich sagen, daß die CDU schon ein islamisierter Haufen ist.
Aber eine islamisierten Partei werden viele Wähler den Rücken zu wenden.
Die Pogromstimmung ist aufgeheizt – der Volksfeind, der mitten unter uns lebt, entlarvt. Jetzt können die Anti-Papst-Stürmer nach Herzenslust niederknüppeln.
Die Grünen mit ihrer “Oberheiligen” Fatima Roth betreibt nichts anderes als Schürung einer antikirchlichen Massenhysterie.
Es war dabei nicht schwer,im andern Lager einen Verbündten wie Friedmann den notwendigen Vorzeigejuden zu finden und dann von einem auf alle zu schließen.
Zitat: [Der Papst ist unglaubwürdig, ein Lügner und ein Heuchler],
Vieles, das dem Papst unterstellt werde, sei beinahe bösartig, jedenfalls nicht redlich. Das sagte der christdemokratische Bundestagspräsident Norbert Lammert dem ‘Hamburger Abendblatt’.
Diese Blut- und Homo-Politiker, die unter der Fuchtel der islamischen Lobby stehen, haben keine anderen Wahl.
Der Kirchenfeind ist übermächtig. Er kommt nicht nur von außen, sondern hat in der 68-sechziger Judas-Fraktion willige Kollaborateure gefunden.
Jetzt sind die Papstvereidiger entehrt, gedemütigt, verteufelt, zum Schweigen verdammt.
Kann man für sie in Deutschland wenigstens ein Auswanderungsbüro gründen?
Eine politische Exkommunikation von Merkel ist überfällig.
Die Haßausbrüche gegen Papst Benedikt XVI. zeigen einmal mehr, wie tief das Niveau des Katholizismus in Deutschland bereits gesunken ist.
In Beschämung über die gegenwärtige Situation erklären wir dem Heiligen Vater erneut unsere volle und uneingeschränkte Solidarität.
6.02.2009 um 19:51
Danke für den Artikel!
Kerner wünscht sich wohl insgeheim, den Papst in seine Sendung einzuladen, um ihn wieder hinauszuwerfen. Jeder der sich ruhig und rational den gegenwärtigen Zwergenaufstand gegen den Pontifex vor Augen führt, wird sich schnell mit der Erkenntnis beruhigen können, dass es das Papstamt und den Vatikan noch geben wird, wenn die BRD mitsamt ihren Merkels schon längst auf dem Müllhaufen der Geschichte verrottet ist.
6.02.2009 um 19:52
Zitat: Uns wird nun fortlaufend erzählt, dass auch viele Katholiken über den Papst entsetzt seien.
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so ist das halt mit Erzählungen. Den Menschen in meiner Umgebung geht das
das Thema glatt am Arsch vorbei. Die medialen Geiferer und Hetzer gehen
ohnehin nicht zur Messe, ihnen die unendliche Weisheit und Barmherzigkeit Jesu zu vermitteln ist eine echte Herausforderung. Sie gilt im übrigen auch für einen irrenden
Williamson.
6.02.2009 um 19:53
An der Frage, ob man die Aufhebung der Exkommunikation nach vorheriger Bitte der Bischöfe für richtig hält, kann man pc und nicht-pc unterscheiden.
Über die Umstände der Aufhebung läßt sich noch diskutieren, um die Aufhebung an sich aber nicht!
6.02.2009 um 20:12
Gott sein Dank gibt es unseren Papst!
6.02.2009 um 20:50
http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Titelseite;art692,2725312
Unser Papst kommt nächstes Jahr nach Deutschland
6.02.2009 um 20:51
ich glaub ich werd noch katholisch. der papst ist jedenfalls super!
6.02.2009 um 21:30
OT aber interessant: Eva Herman scheint offenbar ihren Arbeitsgerichtsprozess gegen den NDR zu gewinnen…
http://www.tagesspiegel.de/medien-news/;art15532,2725176
6.02.2009 um 21:37
http://www.kurier.at/nachrichten/292637.php
OT: Italiens Migranten geht es an den Kragen
6.02.2009 um 21:42
“Die Neuregelung werde gravierende Folgen haben, warnte Antonio Virgilio, Einsatzleiter von “Ärzte ohne Grenzen” in Italien.”
Hoffen wir, dass das der Fall ist.
6.02.2009 um 21:43
Einfach nur lesenswert die drei Folgen des EF-Artikels.
Eine totale Hinterleuchtung des heutigen deutschen öffentl. Systems.
Und nach Anhörung der ins Deutsche übersetzten Äußerungen von Williamson
müßte ich meinen Beruf an den Nagel hängen,
meine Hochschule wegen technischer Irrlehren verklagen, den deutschen Staat wegen völlig falscher technischer Vorschriften ebenfalls und mich in ein Zelt in die Wüste zurückziehen weil das Dach über mir trotz Statik und aller Normen demnächst einbrechen wird. Der Zionismus wirds dann alles schon vorher gewußt haben.
6.02.2009 um 21:56
Einfach nur lesenswert die drei Folgen des EF-Artikels.
Eine totale Hinterleuchtung des heutigen deutschen öffentl. Systems.
Und nach Anhörung der ins Deutsche übersetzten Äußerungen von Williamson. Weil sie gegen deutsche polit. Fundamentallehren verstoßen,
müßte ich meinen Beruf an den Nagel hängen,
meine Hochschule wegen technischer Irrlehren verklagen, den deutschen Staat wegen völlig falscher technischer Vorschriften ebenfalls und mich in ein Zelt in die Wüste zurückziehen weil das Dach über mir trotz Statik und aller Normen demnächst einbrechen wird.
Wie der EF-Artikel in einem Absatz erwähnt, ist in D. die Wahrheit nicht geduldet, sonst ließe sich aus eigener Erfahrung einiges zur Person Ratzingers in ein anderes Licht rücken.
6.02.2009 um 22:56
“Es sind – vielleicht nicht zur Freude der Piusbrüder – eben auch viele evangelische und orthodoxe (diese ohnehin) Christen sowie nicht zuletzt auch Moslems und Atheisten, die heute nach Rom blicken und sagen: „Sehr gut, er zieht seine Linie durch und macht alles richtig!“
Lichtschlag hat völlig recht.
Ich bin ein atheistischer Heide und nichtsdestotrotz ein riesen Fan Papst Bendikt.
Etwas irritierend finde ich nur, dass sie ausgerechnet auf die Mohammedaner als Partner setzt. Klar, in puncto Holocaustleugnung werden sie sich mit den Positionen von Leuten wie Williamson schon anfreunden können, aber ansonsten müsste ihnen gerade die Pius-Bruderschaft (die aus ihrer Feindschaft gegen den Islam gar kein Geheimnis macht) Gründe genug liefern, um ordentlich zu randalieren:
http://www.fsspx.info/media/Audio/Renner_1.mp3
6.02.2009 um 23:11
Sehr geehrter Kewil,
vielen Dank für Ihre fast übermenschlichen Anstrengungen. In den letzten Tagen entstand bei mir, Ihrem treuen Leser im Norden Berlins, der Eindruck, daß Sie sich verausgaben.
Ich kann das verstehen. Meine Frau mußte mich am 4. Februar beruhigen, als ich abends um halb acht das Autoradio anbrüllte. Deutschlandfunk. Zur Diskussion stand der “Lissabon-Vertrag”: Joachim Fritz (Bertelsmannschwuchtel), Jo Leinen (Fotze), Prof. Dr. Christoph Möllers (Selbstverliebter Flachwichser), Stephan Detjen (Moderatorenarsch)
vs.
Professor Dr. Karl Albrecht Schachtschneider.
Mit vierfacher Übermacht versuchten die genannten Tiefflieger, Schachtschneider zu erledigen. Da sie ihm intellektuell nicht im Ansatz gewachsen waren, regierte dreckigste Demagogie. Es war beschämend.
—
Am nächsten Abend dann: “Sind wir noch Papst?” im ZDF mit Maybrit Illner (ehem. Bukkake-Model). Der jüngste Teilnehmer Nathanael Liminski war der einzig objektive. Vermutlich Erbmasse. Bereits sein Vater Jürgen Liminski, Deutschlandfunkmoderator und Autor (Empfehlung: Die verratene Familie: Politik ohne Zukunft, siehe amazon o.ä.), ist ein Großartiger. Nathanael Liminski erklärte als einziger den tatsächlichen Sachverhalt. Niemand in der Runde konnte oder wollte ihn verstehen. Diskursive Paralleluniversen. Die Veranstaltung kann via ZDF-Mediathek nachvollzogen werden.
Trotz allem Elend bitte ich Sie, sehr geehrter Kewil, nicht zu verzagen. Sie sind das Sprachrohr. Sie halten Ihren Kopf dahin, wo wir ängstlichen Ihnen gerne folgen würden. Wenn wir könnten.
6.02.2009 um 23:13
Ich habe den Eindruck, wie wenn wir am Beginn eines Religionskrieges stehen.
Mohammed einen Kinderschänder zu heißen, wird mit Strafe bedroht.
Von den einen mit Mordauftrag, den anderen durch die Justiz.
Wer Scharia, Selbstmordattentäter, Zwangsheirat bei Moslems
sieht, ist dagegen islamophob, sowas wie rassistisch.
Der Papst dagegen wird als Holocaust-Leugner und Judenfeind dargestellt.
Als einer, der sich sich auf die Seite von Verbrechern stellt.
Er “ist moralisch das Allerletzte, das Allerverachtenswerteste”
Claus Peymann würde den Papst nicht mal als Kulissenschieber anstellen
und die deutsche Kanzlerin fordert eine “Klarstellung”.
Offensichtlich wird hier versucht, den Papst und damit das Christentum
zu demontieren und damit auf dieselbe Stufe wie den Islam zu stellen.
Jesus runter, Mohammed rauf auf Augenhöhe.
Sollte “die” damit durch kommen, dann kann der Rest dieses Staates
und dieser Gesellschft auch noch den Berg runter gehen. Wenn ich
einen türkischen Pass hätte, würde ich den deutschen zurück geben.
kewil sagt: Richtig!
6.02.2009 um 23:26
Finde hier gerade einen interessanten Artikel bei CDU-Politik.
50. Anonym meint: 6.Februar 2009 at 21:38
Zu den Merkwürdigkeiten unserer politischen Eliten, möchte ich bitten, sich mal
mit der Bertelsmann Stiftung näher auseinander zu setzen:
http://mirror.anl.to/mein-parteibuch/wiki/index.php/Bertelsmann_Stiftung
(Sowie weitere Verlinkungen darin).
Zitat aus den Texten:
Zudem betreibe die Stiftung durch Vorabsprachen mit Politikern jenseits der
Parlamente „eine Privatisierung der Politik“ (Böckelmann).
Die Zusammenarbeit mit Ministerien und Politikern folge dem Prinzip der
gegenseitigen Instrumentalisierung:
Beamte und Politiker erhielten einen geschützten Raum, wo sie kostenlos und
exklusiv informiert würden und diskutieren könnten, während die Stiftung sich
dafür den Zugang zu allen Projekten, die sie beeinflussen wolle, sichere.
Im Ergebnis sei es gleich, wer gewählt werde, irgendwie regiere die
Bertelsmann-Stiftung immer mit.
Zitat Ende.
———————
Lt. einem Rundschreiben eines Arztes (zur Unterwanderung unseres
Gesundheitswesens durch den Bertelsmann-Konzern und seiner Ableger,
(nicht im Net verfügbar)), würde Frau Merkel in wichtigen politischen Fragen,
von den Damen Mohn, der Berteslmannstiftung, beraten. (Anmerkung von mir:
möglicherweise eher “geleitet”).
Wie gesagt.
Man sollte sich mal etwas einlesen in die Machenschaften dieser Stiftung.
Ich würde das hier mal so stehen lassen,
hat jemand dazu eine Meinung?
6.02.2009 um 23:28
# boed
“Und nach Anhörung der ins Deutsche übersetzten Äußerungen von Williamson…”
Hat in Grundzügen bereits ehm Spiegelredakteur Fritjof Meyer 2002 in dem Magazin Osteuropa veröffentlicht. Mitherausgeber des Magazins Frau Prof. Dr. Rita Süßmuth. Also eine ordentliche Adresse.
http://www.scribd.com/doc/8549060/Fritjof-Meyer-Die-Zahl-der-Opfer-von-Auschwitz
kewil sagt: Verschon mich. Es geht ja nicht nur um Auschwitz. Es wurden Juden ja auch anderweitig ermordet! Hier ist kein Forum füer Spinner wie Williamson!
6.02.2009 um 23:32
Ich bin mir aber sicher, daß keiner hier am Holocaust zweifelt. Damit wäre er ja rechtsradikal und kein Mitglied der Anständigen mehr.
Es gibt ja auch keinerlei Grund, an der offiziellen Darstellung zu zweifeln, darin hoffe ich uns alle einig. Alle anderlautenden Darstellungen sind per Gesetz gelogen, können also nicht wahr sein.
Ich glaube jedenfalls die offiziellen Version genauso, wie ich unseren Eliten glaube, daß Islam Frieden ist. Daß nämlich Islam Frieden ist, weiß ich ausschließlich von den Verlautbarungen der Eliten, und ich konnte mich in diesem Fall von deren Glaubwürdigkeit nachhaltig selbst überzeugen.
kewil sagt: Beruhige dich, es gibt keine offizielle Version! Und verschon mich! Nicht schon wieder!
6.02.2009 um 23:39
@ Berliner Kindl
Grundsätzlich geht es wohl einer anonymen Interessensgruppe darum, das, was unsere christliche Kultur ausmacht durch eine Zivilreligion mit neuen künstlichen Dogmen zu ersetzen. Wie genau diese neue Zivilreligion aussehen wird, kann man schon erahnen; denn man stellt nur das christliche Weltbild auf den Kopf. Der Versuch wurde schon von Karl Marx gewagt, welcher die Hegelsche Philosophie umdrehte. (Auch bei der französischen Revolution hat man Ähnliches versucht)
Natürlich schlägt das den Menschen auf den Magen, Christen wie Musels. Und so sucht sich jetzt jeder sein Freikorps, das heißt die optimale Ausgangsposition für den Beginn der Kampfhandlungen. Dabei gießt eine übergeordnete nichtbekannte Interessensgruppe noch ständig Öl ins Feuer. Leicht ließe sich der angfachte Konflikt vermeiden, wenn man nur die Menschen mit einbezöge. Aber dafür, daß das nicht passiert, dafür sorgen unsere Medien durch primitive Zwietrachsäereien.
6.02.2009 um 23:46
@ Pit
Wo beginnt denn der Zweifel? Das ist doch das ureigentliche Problem! Auch das Bezweifeln eines Wetterberichtes aus einem KL ist ein Zweifel; denn ein Zweifel zieht den nächsten nach sich. Daher fordert man die Schoa als neue Zivilreligion mit dem Holo als Dogma. Der Papst wird zum Judentum konvertieren müssen und das ganze Kirchenvermögen den Überlebenden der Schoa übereignet! Aber nochmal die Frage: Was ist en Zweifel?
6.02.2009 um 23:55
@ Berliner Kindl
Der Bertelsmannkonzern ist längst die Flachdenkschule der deutschen Politik. Man betrachte die vielen Bundestagsabgeordneten und Berater, die sich dort das Prädikatssigel der Elite abholen durften. Interessanterweise sind Nullkommablätterteig Naturwissenschaftler darunter, sondern nur Doofschwätzer mit Bretterabitur. Die marschieren dann durch die Medienlandschaften und erzählen dem Doofmichel. daß es keine Unterschiede mehr gibt, weil ja alles gleich ung gerecht zugehen soll. Gut, ein bißchen Ungerechtigkeit gibt es noch; denn die Bertelsmänner und -schwestern sind noch priviligiert, aber sie werden dafür sorgen, daß sich das schnell ändert. Erinnert das nicht an unsere Gewerkschaftler in der BRD und DDR zugleich?
7.02.2009 um 0:01
hier beginnt der Zweifel
und bei der Technik geht er weiter
und geht vielleicht bis Wannseeprotokoll, Anne Frank und wer weiß wohin noch…
Aber ich weiß, daß keiner hier da die offizielle Version infrage stellt. Das wäre nämlich strafbar. Ich tu´s auch nicht. Ich mag nicht gern belogen werden, darum bin ich froh, wenn die Wahrheit per Gesetz festgelgt ist und nicht per historischen Befunden. Darum verurteile ich es scharf, wenn jemand Zweifel an den genannten Zahlen und technischen Hintergründen äußert.
7.02.2009 um 0:15
http://www.hurriyet.com.tr/english/domestic/10943428.asp?scr=1
Turkey’s ruling AKP removes article denying Holocaust from its Web
An article that denied the Holocaust took place and defined Jews as “grasshoppers herd” was removed from the Justice and Development Party’s (AKP) Web site, Radikal daily reported on Friday.
(Link bei PI gesehen)
7.02.2009 um 0:26
@BERLIN-MITTE
Hallo Nachbar, bin heute mal so ganz vorsichtig.
Nicht alle sind solche Sprachgenies wie du und verstehen perfekt ausländisch.
Wäre nett, denn du für mich/uns zum besseren Verständis noch eine paar
deutsche Worte mit hinzufügen könntest.
7.02.2009 um 0:31
“Anständig war das nicht!”
Dr. Peter Gauweiler - wieder einmal einer der wenigen Spitzenpolitiker, die sich klar äussern:
http://www.sueddeutsche.de/politik/689/457350/text/
7.02.2009 um 0:46
@ Berliner Kindl, 0:26
http://www.pi-news.net/2009/02/akp-die-juden-sind-ein-heuschreckenschwarm/
7.02.2009 um 1:13
Eigentümlich Frei sollte jeder lesen. Da wird ideologiefrei jeder unsinn zerstampft.
7.02.2009 um 1:44
Frage: Beschädigt er damit nicht das Papstamt, das auch von eine gewissen erhabenen „Entrücktheit“ gegenüber der Welt lebt?
Gemmingen: Im Gegenteil, Benedikt XVI. ist dadurch in der Lage neue Impulse auszusenden, indem er seine Botschaft den Menschen direkt ins Wohnzimmer bringt – das Interview am 5. August haben sechs Millionen Zuschauer gesehen!
Frage: Der Papst wird quasi vor aller Augen von Journalisten „verhört“. Außerdem: Wissen Sie, was die Leute alles vor dem Fernseher machen? Droht das nicht die Würde des Papstes zu relativieren?
Gemmingen: Nein, diese Gefahr sehe ich nicht. Ich sehe vielmehr die Chance, dass Benedikt XVI. auf diesem Wege nicht nur seine Inhalte an den Mann oder die Frau bringen kann, sondern den Leuten auch noch zeigt, dass der Papst ein ganz normaler Mensch ist, dass viele falsche Vorstellungen über den Papst ganz verkehrt sind.
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Ein Ausschnitt aus einem JF-Interview mit Pater Eberhard v. Gemmingen SJ, der als Leiter von Radio Vatikan eine Schlüsselperson bei der Kommunikation mit den Medien ist.
http://www.jf-archiv.de/archiv07/200752122153.htm
Es sind genau die Gefahren, die v. Gemmingen SJ hier verneint, die ich bei dem Mediensturm jetzt sehe. Urplötzlich berichten die Medien über Neuigkeiten von der Piusbrüderschaft, die sonst “keine” Menschenseele interessiert hätten, um bewerten zu können, ob der Papst seine Arbeit richtig macht, ob eine Reform des Vatikans vonnöten wäre und was weiß ich noch alles. Aus den Nachrichten wird somit ein öffentliches Verklagen(!) und Richten(!) des Papstes durch Leute, die absolut keine Ahnung von der Materie haben, um die es bei der Arbeit geht, die für Bewertung und Korrektur des zweiten Vatikanums nun mal zu machen ist.
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Dazu paßt, was v. Gemmingen für einen Stuß von sich gegeben hat:
http://www.welt.de/welt_print/article3156428/Man-sollte-sich-immer-Zeit-lassen-Eberhard-von-Gemmingen.html
Wenn jemand zurücktreten solllte, dann ja wohl der Jesuit v. Gemmingen, weil er es doch ist, der eine mediale Erwartungshaltung befördert, die der Papst nicht befriedigen kann, weil er auf eine völlig anderen Ebene denkt und denken muß!
7.02.2009 um 2:08
Presseerklärung der Kaisertreuen Jugend zur Medienkampagne gegen Papst XVI.
http://kaisertreu.wordpress.com/2009/02/05/medienkampagne-gegen-papst-benedikt-xvi/
7.02.2009 um 2:10
Der „Spiegel“ als „Initiator der Kampagne“? Ich vermute, zu viel der Ehre. Die Frage ist doch: Wer hat das Williamson-Interview mit dem schwedischen Fernsehen, das im November geführt und damals nicht gesendet wurde, termingerecht öffentlich gemacht. Ohne das Interview kein Skandal. Die FAZ hatte gestern ihre eigene Erklärung: Es waren zwei antiklerikale Französinnen, „Der Vatikan in der Falle zweiter Frauen“, gibt’s leider nicht online, deshalb der Volltext, bei der FAZ nur auf der Medienseite erschienen:
Als der Skandal über den Negationisten-Bischof, den der Papst wieder in den Schoß der Kirche aufgenommen hatte, seinem Höhepunkt entgegensteuerte, veröffentlichte “Le Monde” einen Artikel über “Petrus und die schwarzen Schafe”. Die Autorin berichtete von den Umtrieben der Traditionalisten, die regelmäßig Messen für den faschistischen und negationistischen Schriftsteller Maurice Bardèche lesen. Die nach Auschwitz pilgern, um ehrfürchtig eines Genozids zu gedenken - aber nicht desjenigen an den Juden. Sondern an den “abgetriebenen Föten”. In diesen Kreisen, weiß “Le Monde”, sei der neue Papst stets sehr beliebt gewesen. Als Verfasserin des Artikels zeichnet Caroline Fourest. Sie schreibt als freie Mitarbeiterin regelmäßig über Religionsfragen für “Le Monde”.
Dass sie über die bevorstehende Rehabilitierung der ausgeschlossenen Bischöfe bestens informiert war, zeigen ihre Publikationen in den Wochen zuvor. Die Ultratraditionalisten sind eines ihrer Spezialgebiete. Caroline Fourest schreibt nicht nur für “Le Monde”. Sie ist Mitarbeiterin beim öffentlichen Rundfunk France-Culture, publiziert in zahlreichen Publikationen und ist hauptberuflich Redakteurin bei “Charlie Hebdo”, dem satirischen, antiklerikalen Wochenmagazin, das kürzlich Schlagzeilen machte, weil es seinen Karikaturisten Siné wegen Antisemitismus ausschloss. Auch in den Talkshows ist Caroline Fourest ob ihrer Streitlust gern gesehen.
Mit Fiammetta Venner zusammen hat Caroline Fourest ein Buch geschrieben, in dem alle Fundamentalisten - die jüdischen, islamischen, christlichen - heftig angegriffen werden. Fourest, noch nicht älter als dreißig Jahre, ist eine militante Laizistin. In der Öffentlichkeit wurde sie wegen ihrer kompetenten Kritik am Genfer Intellektuellen Tariq Ramadan bekannt. Ihm wirft sie Doppelzüngigkeit vor. Ihr Buch über ihn trägt den Titel “Bruder Tariq”. Caroline Fourest kämpft für die Rechte der Homosexuellen, ist Präsidentin ihrer Vereinigung in Frankreich und tritt im Fernsehen mit Fiammetta Venner unverkrampft als Paar auf. Als solches lassen sich beide auch fotografieren und porträtieren - im “Nouvel Observateur” wie in “Libération”. Fiammetta Venner, Tochter einer bekannten Judokämpferin, ist eine hervorragende Politologin. Caroline Fourest bekam letztes Jahr den angesehenen Raymond-Aron-Preis für Demokratie.
Als “kirchenfeindliche französische Journalistinnen” werden Venner und Fourest nun offenbar vom Vatikan bezeichnet. Die “Neue Zürcher Zeitung” berichtet von einer Dokumentation, in der suggeriert wird, sie hätten das Interview mit Richard Williamson im schwedischen Fernsehen eingefädelt. Für den Vatikan sei das alles kein Zufall und der Papst Opfer eines Komplotts geworden.
Verschwörungstheorien muss man misstrauen. Die Frage, ob Fourest und Venner tatsächlich einen Coup landen wollten, darf allerdings sehr wohl gestellt werden. Ein Skandal an sich wäre das nicht. Sie kennen den Negationisten-Sumpf ausgezeichnet. Und der Umweg über das schwedische Fernsehen erweist sich auch als äußerst geschickt. Vielleicht war Williamson selbst bestens informiert und machte mit. Das Timing war perfekt. So funktionieren Politik und Medien: ein zynisches Lehrstück. Nicht die allfällige Rolle von Caroline Fourest als Anstifterin und Vermittlerin wäre skandalös. Sondern ihre publizistischen Auftritte als Kommentatorin einer Inszenierung, bei der sie an zentraler Stelle beteiligt gewesen wäre - worüber der Leser nichts erfährt.
Das war ihr bisher tollster Streich. Aber er stellt die Glaubwürdigkeit der unerbittlich schreibenden, gnadenlos argumentierenden französischen Journalistinnen, die man nicht als kirchenfeindlich bezeichnen sollte, in Frage. In Frankreich, wo Fourest und Venner sehr bekannt sind, hat noch kaum jemand realisiert, wer hinter dem ominösen Interview steckt. Und weil letztlich zumindest indirekt die einflussreichsten und renommiertesten Medien involviert sind, werden diese Zusammenhänge möglicherweise auch nicht öffentlich gemacht. Für den Vatikan und den Papst ist das alles keine Entschuldigung. Die “Komplott-theorie”, mit der sie den “Fall Williamson” schließen möchten, zeugt nochmals von Hilflosigkeit: So tolpatschig der Papst in die Falle zweier Frauen getappt sein mag - er hat mehr als ein Kommunikationsproblem.
7.02.2009 um 2:44
@Pit
Der Zweifel wird mit dem Unter-Strafe-Stellen erst geboren. Erst durch das Gesetz wird der Holocaust als “verordente Lüge”, als Mythos hingestellt.
Käme unsere Regierung heute auf die Idee das Leugnen der Kugelform der Erde unter Strafe zu stellen, wäre die wissenschaftliche Erkenntnis, dass die Erde eine Kugel ist, ebenfalls zu einem Mythos verkommen.
Offensichtliches, wie der Holocaust, braucht keine Flankierung seitens des Gesetzgebers.
7.02.2009 um 3:13
Ich denke auch, daß Zweifel an dem offensichtlichen Holocaust nur durch das Verbot erzeugt werden. Die vielen Darstellungen hinsichtlich der technischen Umstände, hinsichtlich der Anzahlen, und unzählige weitere Einzelheiten, die keiner wissen sollte, können ja schließlich nicht Grund für Zweifel sein. Siehe z.B. Williamson-Interview. Völlig irre der Typ. Versteht sich, daß es sinnlos ist anzuhören was er sagt. Ist ja per Definition Ausdruck psychischer Krankheit, darum gehe ich davon aus, daß die allerwenigsten den Inhalt des Interviews kennen. Wozu auch, sie wissen ja im vornhinein, was gesagt wurde, und wie es zu bewerten ist. Praktisch
7.02.2009 um 3:19
Nationalstaat = Völkermord.
Anonyme Räteherrschaft = kein Völkermord.
Diese Lektion ist es, die wir beigebracht bekommen.
. Das ist der Grund. Der Geldbeutel. So simpel kann´s sein. Is aber rassistisch, der Gedanke, also bitte diesen Gedanken net denken, ja?
Warum?
Weil es für eine anonyme Räteregierung noch weniger parlamentarische Kontrolle gibt als in der bisher laufenden Demokratie-Simulation. Darum ist der Zugriff auf das Budget noch leichter
7.02.2009 um 3:29
@ Pit 0:01
Sie haben vollkommen recht.
2×2 kann nun mal nicht 4 sein, wenn 3,99 vorgeschrieben sind.
Nur, außerhalb der deutschen Staatsgrenzen gilt immer noch die 4. Ob wir wollen oder nicht.
7.02.2009 um 4:07
Was den obigen Faz-Artikel und die beiden französichen Damen angeht:
Das war kein Zufall ! Es sind hier nicht nur chronische 68er-Papst-Hasser-SPIEGEL-Redakteure am Werk, sondern eine ganz neue Form von totalitärer Pseudo-Aufklärung, die Religionen ganz allgemein hasst und sie nicht mehr als Humus gesellschaftlicher Wertebildung gelten lassen will.
Christen müssen heute begreifen, daß sie in einer äusserst schwierigen Siuation sind:
Wenn sich diejenigen unter ihnen gegen eine Islamisierung und für ein Existenzrecht des jüdischen Volkes einsetzen wollen, wozu es für mich keine Alternative gibt, werden sie das mitunter mit radikalsäkularistischen Kräften an ihrer Seite tun müssen, die, innerhalb einer von ihnen gewünschen zukünftigen europäischen zivilen Toleranzreligion, Kirchen nur mehr den Status von Folklore zubilligen werden. Darüber sollte man sich keine Illusionen machen.Gerade wer jünger ist, bemerkt das.
Das grösste Problem wäre dabei nicht so sehr eine im Extremfall in Deutschland erfolgende vollkommene Trennung von Kirchen und Staat, das würde einigen Kirchen sogar gut tun, sondern:
Ein zunehmender staatlicher Antidiskriminierungswahn wie in England, Niederlande und Schweden, der schon ausgesprochene Gedanken unter Strafandrohung stellt.
Desweiteren eine Mainstreammedien-Dauerinquisition, die bei den kleinsten Reizthemen sofort “Fundamentalismus” und “Diskriminierung” schreit und das Christentum als geistig gewachsene Größe allerhöchstens mit dem Islam auf eine Stufe stellt (Alle Religionen sind gleich und müssen in einen konformen Weichspülhumanismus münden) oder schlimmer: Letzeren durch Antidiskriminierungsgesetze und wohlwollende Berichterstattung schützt und das Christentum, wie gerade geschehen, in den Medien unter Daueranklage stellt.
Aheisten/Agnostiker, denen das europäische Erbe am Herzen liegt, wird das nicht egal sein.
Man erinnere sich nur wie häufig in den letzten Tagen medial herausgearbeitet wurde, wie intolerant die Regensburger Rede des Papstes gegenüber den Muslimen gewesen sei. (Bei M.Illner mit suggestiv bedrohlicher Musik unterlegt)
Beachtet man die ganze hysterische Medienkampagne der letzten zwei Wochen gegen die katholische Kirche, muß man gerade bei aller gebotenen Einheit gegen den Islam solche Phänomene registrieren. Trotz Innerkirchlicher Appeaser der “Theological Correctness”, durchgeknallter Pius-Brüder und Schwächen in der vatikanischen Informationsstruktur.
Diverse Muslimforen registrieren diese Sachverhalte übrigens erschreckend genau, fragen sich, ob und wann sie an der Reihe sind, zivilreligiös erzogen zu werden (Hoffentlich bald !) und bewundern mitunter die Pius-Leute als “Feinde, die wenigstens eine klare Haltung haben”. Na,Wunderbar !
7.02.2009 um 5:56
Was anderes, unsere Presse hält sich diskret zurück, es wird keine Welle gemacht, und sonst auch auf GMX, WEB MSN, ARCOR, YAHOO etc ist erstmal nichts zu lesen :
Nun sind die UNO Hamas-Freunde leicht beleidigt, nachdem deren Hilfsgütter mit Waffengewalt durch die Hamas
beklaut wurden.
Jeglich humanitäre Hilfe ist zunächst gestopt.
http://www.elpais.com/articulo/internacional/ONU/detiene/ayuda/Gaza/saqueos/Hamas/elpepiint/20090207elpepiint_10/Tes
7.02.2009 um 6:41
„Was fällt Ihnen eigentlich spontan ein, wenn Sie an Deutschland denken?“ folgendes: „Der Heerwurm der deutschen Denunzianten: nach 1918, nach 1933, nach 1945.“
Genau!
7.02.2009 um 7:16
Dank an alle für die weiteren Links hier. Kann man immer gebrauchen!
7.02.2009 um 7:44
Berlin (dpa) - Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat Kanzlerin Angela Merkel den Rücken gestärkt und von ihren Kritikern im Zusammenhang Pius-Affäre eine Klarstellung verlangt. Es sei unerträglich, wie versucht werde, die Kanzlerin wegen ihrer Intervention beim Papst öffentlich zu diffamieren, sagte Generalsekretär Stephan Kramer der «Rheinpfalz am Sonntag». Die katholische Kirche sieht sich nach der Aufhebung des Kirchenbanns über die Piusbruderschaft mit einer Austrittswelle konfrontiert.
7.02.2009 um 8:22
@M.Voltaire:
Die katholische Kirche sieht sich nach der Aufhebung des Kirchenbanns über die Piusbruderschaft mit einer Austrittswelle konfrontiert.
gibt es verlässliche Zahlen zu dieser “Austrittswelle”? Ein paar politisch korrekte Trottel weniger können der Kirche eher nutzen als schaden.
7.02.2009 um 10:40
Ich kann die Begeisterung über den Turn von eigentümlich frei zu “Zölibatär und frei” nicht bejubeln. Dort hat man einen Neoliberalismus ohne Zwischentöne gefrönt und versucht sich jetzt in einer Wiederbelebung des Katholizismus, bei gleichzeitiger Aussparung tatsächlicher libertärer (aber nicht dekadenter) Philosophien. Dazu kommt die Beweihräucherung des verbrecherischen russischen Systems. Solidarität mit Putin, statt mit jenen, die von diesem umgebracht oder in Kerkern geschleppt werden (wobei ich immer dachte, gerade die ef wolle so etwas wie das Milieu von Michail Chodorkovsky repräsentieren) usw. – so wird das konservativ-liberale Element verbogen bis kracht. Wortwörtlich. Buchstäblich.
7.02.2009 um 11:22
Nach der harschen Kritik an Israel im Zusammenhang mit dem Gaza-Krieg sind diese Schlagzeilen jedenfalls wieder verschwunden und die Judenschaft ist wieder in die Rolle der Bedrohten zurückgekehrt.
Honi soit qui mal y pense…..
7.02.2009 um 11:38
Warum wurde meine Antwort an Krienen gelöscht?
kewil: ich habe dir schon einmal gesagt, dass jede Nennung des Namens Herre von dir bei mir sofort geloescht wird. Zweitens wird tanja Krienen nicht unter der Gürtellinie beleidigt. Dies ist deine letzte Chance, sonst bist du jetzt weg vom Fenster!
7.02.2009 um 11:40
Unterstützung von jüdischer Seite
http://www.kath.net/detail.php?id=22050
Der Präsident der jüdischen Stiftung „Pave the Way“ stellt sich gegen die Kritik an Papst Benedikt XVI.
…Hätte der Papst jetzt nicht Initiative ergriffen, um dieses Schisma zu beenden, „könnten eines Tages unsere Kinder und Enkelkinder eine bösartige rechts gerichtete Religion hervorkommen sehen“….
Es geht um Wahrheit
Was ist Wahrheit: Verum est ens (das Sein ist Wahrheit - “Ein Arschloch ist ein Arschloch, weil es ein Arschloch ist”), verum quia factum (das selbst Gemachte ist Wahrheit), oder verum quia faciendum (das Machbare ist Wahrheit; hier ist der Marxismus zuhause - Wahrheit=Machbarkeit=Macht)
Und es geht um (die Theologie oder Logik der) Vergebung
Vergebung ist im Denken des Papstes “Wiederherstellung der Wahrheit”, “Heimkehr zur Wahrheit”. Vergebung fordert beide, den Vergebenden und den, der Vergebung empfängt. “Vergebung ist Teilnahme am Übergang von der Droge der Sünde zur Wahrheit der Liebe” (Ratzinger, Auf Christus schauen, S. 106f)
Der Papst ist der “Gute Hirte”, der das eine verirrte Schaf (hier: die Piusbrüder) aus den Dornen befreit und zur Herde zurückträgt, auch wenn er sich dabei selber verletzt. Aber dabei geht es eben um Rückkehr zur Wahrheit und nicht um ein Hereinholen der “Verirrungen” in Herde.
Und dagegen steht nun eine Political Correctness, in der “Diffamierung als Aufklärung auftritt” und “Lüge zur Moral erhoben” wird (N. Bolz, Das Wissen der Religion, S. 69).
Die Political Correctness versteht Vergebung nicht, weil sie Vergebung nicht kennt. Sie kennt nur das: “Kreuzige ihn!”
Broder schreibt im Schlusssatz seines Spiegel-Artikels:
“Jetzt kann nur noch der Allmächtige seinem Vertreter aus der vatikanischen Bredouille helfen.” Dazu kann ich nur sagen: Broder, genau so wirds sein. ER hat schon damit begonnen. Die Gestalt Christi wird sich mehr und mehr offenbaren - und ebenso auch die Gestalt des Anti-Christus.
Ich glaube nicht daran, dass der Zufall dabei Regie führt, wenn es ausgerechnet am (gestrigen) Herz-Jesu-Freitag zu vielleicht ungeahnter Solidarität oder auch Distanzierung mit diesem “Herz-Jesu-Papst” kommt.
7.02.2009 um 12:15
Danke Kewil!
Freiheitsfake: warum musst du IMMER und URSÄCHLICH mit Pöbeleien beginnen? Versuch es doch mal sachlich. Es wird sicher NICHT an MIR scheitern!
7.02.2009 um 14:03
Teil IV von André F. Lichtschlag. Einer wahrer Lichtblick diese Serie.
http://www.ef-magazin.de/2009/02/07/941-die-piusbrueder-richard-williamson-und-die-politische-korrektheit-iv-warum-papst-benedikt-fuer-freiheit-kaempft