Vera Lengsfeld: Was die BZ nicht gedruckt hat

28.02.2008

Lengsfeld

Obwohl die BZ den Artikel bei Vera Lengsfeld bestellt hatte, druckte sie ihn nicht, dabei ist dieses Thema wichtig, weil die Entwicklung eigentlich gar nicht rational faßbar ist. Wie konnte die DDR, diese runtergewirtschaftete Kommunistenbude im Konkurs, zum alternativen Leuchtturm der Bundesrepublik werden?

Als die DDR zusammenbrach, war sie restlos diskreditiert. Die Bürger kehrten ihr scharenweise den Rücken, die SED schmolz vor aller Augen auf ihren harten Kern unbelehrbarer Kader zusammen, denen die Trümmer ihrer gescheiterten Ideologie um die Ohren flogen…

Der Rest ist hier auf Vera Lengsfelds Homepage. Sie müssen auf Aktuelles klicken und dort runterscrollen auf den Artikel “Aufklären statt Weichspülen” vom 26.2.08!

5 Antworten zu “Vera Lengsfeld: Was die BZ nicht gedruckt hat”

  1. Otta Schnatz v. Cloeren meint:

    Heute Vormittag übertrug das MDR- Fernsehen zum x-ten Male die Heilig- sprechung des Werner Lamberz,
    gestorben 1978:

    gedämpftes Raunen des Sprechers,
    der die abenteuerlichsten Talente, Orden und ähnliche Verdienste des Polit- bürokraten rühmt; die grandiosen Ver- schwörungstheorien (DDR-Waffen gegen pures Öl) um seinen jähen Tod; die alljährliche Kranzniederlegung der führenden Genossen in Friedrichsfelde.

    Jenseits der Routine dann tiefempfindende Schiebermützen mit echten Roten Rosen und dem verblasenen “Kleinen Trompeter”; Text: “Hättste-Wennste” - “wenn der Werner den Erich abgelöst hätte, dann….
    ja was dann?”

    Der Osten lebt auf mit den alten Mythen und Eventualitäten.

    Der MDR-Sprecher von heute Vormittag vergaß den Anfang der Lamberz-Legende : Werner Lamberz 1941 - 1945
    Adolf-Hitler-Schule, Sonthofen….

    Scheiße in der Lampenschale
    gibt gedämpftes Licht im Saale -
    im Osten wie im Westen.

  2. D.N. Reb meint:

    Eine Gesellschaft, die sich ständig die Haare zerrauft und das Gesicht zerkratzt, vor Selbsthass, die sucht sich eben andere Vorbilder. Egal ob es der anatolische Messerstecher ist oder die DDR.

  3. Opferlamm meint:

    Da kann ich nur sagen:
    Vielen Dank an Vera Lengsfeld!

    Es ist schön jemanden zu sehen, dem die Wahrheit wichtiger ist, als das schnelle Geld.
    Ich bin verblüfft, wie weit die ehemaligen Stasimitarbeiter und SED-Funktionäre schon ihrer Netz gesponnen haben.

    Aber wenn man genau drüber nachdenkt, war das auch klar. Die alten Kontakte lässt man halt nicht verkommen und für das Infiltrieren einer Gesellschaft war man schließlich ausgebildet. Ein paar Ehemalige gehen in die DDR-Forschung (wo sie dank ihres umfangreichen Wissens gerne gesehen sind), andere gehen in die Politik (und halten sich Dank geschulter Retheorik und Machtspielerein so lange über Wasser, bis die das restliche Netzwerk ordentlich ausgebaut ist), andere gehen in die Medien und machen die Politiker salonfähig und diskreditieren deren Kritiker (bzw. wie wir jetzt gesehen haben, diskreditieren die soziale Marktwirtschaft zugunsten der “Alternative”). Ich vermute mal, dass Bildungswesen und die Justiz wurden auch schon unterwandert.

    War abzusehen!
    Das geht ganz einfach, in einem Staat, der die Gefahr ausschließlich von rechts kommen sieht!

    Ich bin gespannt darauf, wie sich die Geschichte der DDR in Zukunft verändern wird. Unsere Enkel werden vermutlich lernen, dass die DDR damals die BRD vor’m Bankrott gerettet hat.

  4. vorian meint:

    Vera Lengsfeld ist bei den Grünen und letztlich auch der CDU mehr oder weniger abgehalftert worden, als sie die Karre nicht in die gewünschte Richtung zu ziehen bereit war.

    Ihre publizistischen Arbeiten sind öfter auf achgut.de zu finden.
    Eine wichtige Stimme.

    Diese Zonennostalgie in der breiten Bevölkerung ist genauso ein Produkt der weichgespülten Medien, wie die hirnrissige Stilisisierung des Islam als Frieden.

    Die sogenannten Gutmenschen hofieren mörderische Systeme. Wie mörderisch sind sie selbst ?
    Oder nur selbstmörderisch ?

  5. Stoff für’s Hirn 0301 « abseits vom mainstream - heplev meint:

    […] Lengsfeld sollte für die BZ einen Artikel schreiben. Veröffentlicht wurde er nicht. Anscheinend war der Text zu […]

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