Wie bei Spätabtreibungen ein Loch in den Kopf gestoßen und das Gehirn abgesaugt wird!
9.03.2009Ich bin absolut kein Abtreibungsexperte. Der Verfasser des folgenden Artikels scheint aber zu sagen, daß man aus politkorrekten Gründen, weil die Politiker seit Jahren versagen, in Deutschland Kinder spätabtreiben darf, egal in welchem Monat, und das bei “Gefahr einer schwerwiegenden Beeinträchtigung des körperlichen oder seelischen Gesundheitszustandes” der Mutter oder bei Berücksichtigung ihrer “gegenwärtigen und zukünftigen Lebensverhältnisse”. Soll wohl heißen, ein behindertes Kind darf immer abgetrieben werden (Eugenik, der Arzt muß ein gesundes Kind abliefern, sonst regreßpflichtig), und wenn die abartige Schwangere und ihr beschissener Schwängerer denken, sie werden demnächst arbeitslos oder sie wollen lieber in den Urlaub, als Windeln kaufen, darf man auch spätabtreiben, also einem sechs oder acht Monate alten überlebensfähigen Fötus im Mutterleib direkt Gift ins Herz spritzen, um ihn vor der Abtreibung zu killen.
Eine andere Methode ist es, den Fötus mit einer Zange bis zum Hals herauszuziehen, dann wird ihm ein Loch in den Hinterkopf gestoßen und das Gehirn abgesaugt. Unsere schweinischen Bundestagsabgeordneten, die alle so modern sind, sollten alle zugucken müssen, was für unmenschliche Quälereien und Sauereien sie erlauben. Im übrigen stimme ich dem Bischof Mixa aus Augsburg zu, der millionenfache Abtreibungen mit dem Holocaust vergleicht:
Recht auf Abtreibung
Wie viele Föten in Deutschland noch nach der 22. Schwangerschaftswoche abgetrieben werden, ist wegen hoher Dunkelziffern nicht zu ermitteln. Fest steht jedoch, dass jede Spätabtreibung ein grauenvoller Vorgang ist. Auch deshalb sollte der Deutsche Bundestag den Paragraphen 218 des Strafgesetzbuchs noch einmal neu fassen.
Von Professor Dr. Manfred Spieker
Zum fünften Mal seit der Reform des Paragraphen 218 des Strafgesetzbuchs im August 1995 beschäftigt sich der Deutsche Bundestag in diesen Wochen mit dem Problem der Spätabtreibungen. Am 18. Dezember 2008 diskutierte er über fünf Anträge und Gesetzentwürfe: Drei verfolgen auf verschiedenen Wegen das Ziel, die Beratungspflicht des Arztes in Fällen zu festigen, in denen Schwangere eine Spätabtreibung erwägen, zwei sprechen sich gegen mehr Beratung aus. Am 16. März 2009 ist eine weitere Anhörung zu diesem Thema vorgesehen (die erste hatte schon am 16. Februar 2005 stattgefunden), und im April soll der Bundestag entscheiden.
Grundlage der aktuellen Debatte ist der Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD vom 11. November 2005. Darin haben sich die Regierungsparteien verpflichtet zu prüfen, ob und wie die Situation bei den Spätabtreibungen verbessert werden könne. “Grauenvoll” nannte schon die Justizministerin der ersten rot-grünen Bundesregierung, Frau Däubler-Gmelin (SPD), diese Situation im März 1999. Man müsse Spätabtreibungen “unterbinden, schlichtweg unterbinden, wenn die Gesundheit der Mutter nicht gefährdet ist”.
Die Reform des Abtreibungsstrafrechts von 1995 - die vierte in einer langen Reihe von Reformen nach 1974, 1976 und 1992 - hatte die sogenannte medizinische Indikation auf jene Fälle ausgeweitet, die zuvor unter die eugenische beziehungsweise embryopathische Indikation gefallen waren. Allerdings hatte die eugenische Indikation Abtreibungen nur bis zur 22. Woche ermöglicht; seit 1995 können sie bis zur Geburt vorgenommen werden. Für die medizinische Indikation sollte es keine zeitliche Begrenzung geben, da mit einer Gefährdung des Lebens der Mutter während der gesamten Dauer der Schwangerschaft zu rechnen sei.
Freilich ging es in der neuen medizinischen Indikation nicht mehr nur um eine Gefahr für das Leben der Schwangeren, sondern auch um “die Gefahr einer schwerwiegenden Beeinträchtigung des körperlichen oder seelischen Gesundheitszustandes” und um die Berücksichtigung ihrer “gegenwärtigen und zukünftigen Lebensverhältnisse”. Auch dann soll eine Abtreibung nach Paragraph 218a Absatz 2 “nicht rechtswidrig” sein. Diese unbestimmten Formulierungen ermöglichen es, jeden Abtreibungswunsch nach der 12. Woche unter der medizinischen Indikation zu subsumieren. Das gilt insbesondere für jene Fälle, in denen Schwangere nach einer Pränataldiagnostik eine Abtreibung in Erwägung ziehen.
Warum hat es in den vergangenen dreizehn Jahren so viele Initiativen zur Begrenzung der Spätabtreibungen gegeben? Spätabtreibungen sind ein grauenvoller Vorgang, weil nicht selten Kinder getötet werden, die schon außerhalb des Mutterleibes lebensfähig sind, ja sogar die Abtreibung überleben und damit Eltern und Mediziner, Staatsanwälte und Richter und nicht zuletzt die Politiker in unlösbare Konflikte stürzen. Der bekannteste dieser Fälle ereignete sich am 6. Juli 1997 in der Städtischen Klinik Oldenburg. Ein Junge sollte in der 26. Schwangerschaftswoche wegen eines Down-Syndroms (und einer darauf beruhenden seelischen Beeinträchtigung der Mutter) abgetrieben werden. Er überlebte die Abtreibung, wurde in Tücher gewickelt und mit Schnappatmung und einer Herzfrequenz von 40/min liegengelassen, um seinen Tod herbeizuführen. Nachdem sich sein Zustand nach rund neun Stunden bis zu einer Herzfrequenz von 120/min verbessert hatte, wurde er zur neonatologischen Versorgung in die Kinderklinik verlegt. Seine bleibenden Behinderungen hatten sich durch die lange Verweigerung einer sachgemäßen Versorgung verschlimmert.
Die juristische Behandlung des Falles zog sich annähernd sieben Jahre hin und endete am 29. März 2004 mit einem Strafbefehl des Amtsgerichts Oldenburg wegen lebensgefährlicher Körperverletzung in Höhe von 13 500 Euro in 90 Tagessätzen. Dass es in Deutschland auch schon vor 1992 im Rahmen der eugenischen Indikation Abtreibungen gab, bei denen das Kind überlebte, belegen Berichte in der Zeitschrift “Geburtshilfe und Frauenheilkunde” und “Medizinrecht”. Die Kinder wurden “liegengelassen”, um ihren Tod abzuwarten, oder sie wurden “mittels eines Anästhetikums” getötet, da eine Lebensrettung “im Gegensatz zur primären elterlichen und ärztlichen Intention gestanden” hätte. Auch in den Vereinigten Staaten und in Großbritannien sind solche Fälle bekanntgeworden. Die Lebendgeburt wird aus ärztlicher Sicht zur besonderen “Komplikation” einer Spätabtreibung.
Es gibt in Deutschland keine Statistik über Kinder, die eine Abtreibung überleben. Die Abtreibungsstatistik des Statistischen Bundesamtes verzeichnete in den vergangenen Jahren jeweils 2000 bis 2200 Abtreibungen jenseits der 12. Woche. Begrenzt man die Spätabtreibungen - der Sprachgebrauch ist nicht einheitlich - auf Abtreibungen von der 23. Woche an, also während des letzten Drittels der Schwangerschaft, in dem das ungeborene Kind als Frühgeburt lebensfähig wäre, so verzeichnet die Statistik des Statistischen Bundesamtes 209 Abtreibungen im Jahr 2007.
Die Zahl der Spätabtreibungen im letzten Drittel einer Schwangerschaft beträgt jedoch ein Vielfaches der vom Statistischen Bundesamt gemeldeten Zahl, die, so schon im Jahr 2000 der Direktor der Universitätsfrauenklinik Köln, Peter Mallmann, “völlig unrealistisch” sei. Die Zahlen seien in allen Zentren der medizinischen Maximalversorgung dramatisch höher, weil all diese Vorgänge ohne Dokumentation und vor allen Dingen ohne Publikation erfolgten.
Ohne Dokumentation und ohne Publikation bleibt vor allem der Fetozid, der, so Mallmann, zum Alltag dieser Zentren gehört. Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) stellte im Jahr 2003 in ihrem Papier “Schwangerschaftsabbruch nach Pränataldiagnostik” ebenfalls fest, dass die Statistiken “erheblichen Zweifeln” ausgesetzt seien. “Berichte aus der Praxis zeigen, dass in mehreren Kliniken in der Bundesrepublik Spätabbrüche erfolgen, die dann offenbar teilweise als Totgeburten und nicht als Abbrüche registriert werden.” Von rund 800 Abtreibungen jenseits der 22. Woche sprach der damalige Vorsitzende des Marburger Bundes, Frank Ulrich Montgomery. Von den davon betroffenen Kindern würde rund ein Drittel überleben.
Dass selbst hartgesottene Geister bei Spätabtreibungen das Entsetzen packt, liegt an den Methoden, die bei einer Abtreibung im Spätstadium der Schwangerschaft angewendet werden. Die üblichen Abtreibungsmethoden, bei denen der Embryo (das “Schwangerschaftsgewebe” in “Aufklärungs”-Broschüren von Pro Familia) abgesaugt oder mit einem Löffel ausgekratzt wird, taugen hier nicht mehr. Bei Spätabtreibungen werden in Deutschland wehenauslösende Hormone verabreicht, die den Embryo aus der Gebärmutter vertreiben, also eine “Frühgeburt” bewirken, in deren Verlauf der Embryo auf Grund der Enge des Geburtskanals und der noch nicht genügend entwickelten Widerstandskraft des kindlichen Schädels in der Regel stirbt. Die Abtreibung dauert oft mehrere Tage, und die Mütter, die meist keine Narkose erhalten, weil sie an der tödlichen “Frühgeburt” aktiv mitwirken müssen, können den Todeskampf ihres Kindes spüren.
Will der Arzt das “Risiko” einer Lebendgeburt vermeiden, greift er zum Fetozid. Dabei wird der Embryo im Mutterleib mittels einer Kaliumchlorid-Spritze getötet, die unter Ultraschallbeobachtung in das Herz des Kindes oder in die Nabelschnurvene eingebracht wird. Auch andere Substanzen mit tödlicher Wirkung, wie Rivanol, können gespritzt werden, um zu gewährleisten, dass das Kind am Ende der Abtreibung wirklich tot ist.
Die umstrittenste Methode einer Spätabtreibung ist die Partial Birth Abortion, die Teilgeburtsabtreibung, bei der das Kind mit einer Zange aus dem geweiteten Gebärmutterhalskanal gezogen wird, bis der Nacken sichtbar wird. Mittels eines chirurgischen Instruments wird dann ein Loch in den Hinterkopf gestoßen, um durch einen Katheter das Hirn abzusaugen. Ist das Kind auf diese Weise während des Geburtsvorgangs - bei dem es bereits mit Armen und Beinen strampeln kann, wenn es nicht zuvor narkotisiert wurde - gezielt umgebracht worden, wird die Abtreibung vollendet.
Die Methode wurde Anfang der neunziger Jahre von zwei amerikanischen Ärzten, James McMahon und Martin Haskell, unabhängig voneinander entwickelt. Haskell empfahl sie 1992 in seinem Lehrbuch “Dilation and Extraction”, zu Deutsch Ausweiten (des Gebärmutterhalskanals) und Herausziehen (des Fötus). Ihre Verteidiger nennen die Methode deshalb nur “D and X” oder “D and E”. Sie geben zu, dass Spätabtreibungen unabhängig von der Methode keine ästhetische Angelegenheit seien, sehen in der Partial Birth Abortion aber eine Reihe von Vorteilen: Erstens bleibe dem abtreibenden Arzt die Zerstückelung des Babys erspart, die angesichts der Zähigkeit des fetalen Gewebes jenseits der 20. Woche oft schwierig sei. Zweitens verlagere diese Methode die emotionale Last einer Abtreibung, unter der die Mütter oft schwer zu leiden hätten, auf den Arzt, und drittens sei diese Methode auch ökonomischer, weil die Mutter die Klinik noch am gleichen Tag wieder verlassen könne. Nach Schätzungen des Alan-Guttmacher-Instituts wurden 1992 in den Vereinigten Staaten von Amerika 16 450 Abtreibungen jenseits der 20. Woche vorgenommen. Etwa 83 Prozent dieser Abtreibungen sind mit der “D and E”-Methode vorgenommen worden, die übrigen durch wehenauslösende Mittel.
Der Kongress hatte die Partial Birth Abortion mehrfach verboten, aber Präsident Clinton weigerte sich zweimal, das Gesetz zu unterschreiben. Präsident George W. Bush unterzeichnete den 2003 abermals beschlossenen Partial Birth Abortion Ban Act am 5. November 2003. Wir würden es nie erlauben, sagte Senator Sam Brownback in der Debatte über die Spätabtreibungen, einen Hund so zu behandeln, wie Kinder bei einer Spätabtreibung behandelt werden.
Mit dem Inkrafttreten der Reform des Paragraphen 218 am 1. Oktober 1995 war das Tor zu Spätabtreibungen weit geöffnet. Die fatalste Konsequenz war die Aufhebung der 22-Wochen-Grenze für Abtreibungen nach einer Pränataldiagnostik, bei der eine Behinderung des Kindes festgestellt worden war und die Mutter erklärte, damit nicht leben zu können oder zu wollen. Droht sie mit Selbstmord, billigt ihr jeder Arzt eine medizinische Indikation zu. Das Kind hat demgegenüber keine Chance. Dagegen kann eine akute Selbstmordgefahr nicht ins Feld geführt werden, um etwa bei einer Wohnungskündigung eine drohende Zwangsvollstreckung zu verhindern. Der Gläubiger, so der Bundesgerichtshof in einer am 18. Mai 2005 veröffentlichten Entscheidung, habe ein Recht auf Durchsetzung seiner Eigentumsansprüche. Das Eigentumsrecht ist also wesentlich besser geschützt als das Lebensrecht.
Zu den weiteren fatalen Konsequenzen der Reform zählte der Wegfall sowohl der Beratungspflicht als auch der besonderen statistischen Erfassung von Abtreibungen, bei denen eine fetale Erkrankung oder Entwicklungsstörung für die Feststellung der medizinischen Indikation von Bedeutung ist. Eine überprüfbare Beobachtung der Auswirkungen der Reform war somit nicht möglich. Damit entfiel auch die Voraussetzung für die Wahrnehmung der Korrektur- und Nachbesserungspflicht, die das Bundesverfassungsgericht im Jahr 1993 dem Gesetzgeber im Blick auf alle Abtreibungen 1993 auferlegt hat.
Die Ärzte gehörten zu den ersten Opfern der Reform. Sie hatten sich der uferlosen medizinischen Indikation zu beugen. Die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs über Haftungsansprüche von Eltern gegenüber Ärzten nach unterbliebener Abtreibung wegen fehlerhafter oder unterbliebener Pränataldiagnostik setzte sie zusätzlich unter Druck. Sie rieten den Schwangeren aufgrund dieser Rechtsprechung im Zweifel zunehmend zu einer Abtreibung, um Haftungsansprüchen zu entgehen.
Die Bundesärztekammer veröffentlichte am 20. November 1998 eine Erklärung zum Schwangerschaftsabbruch nach Pränataldiagnostik, das “Schwarzenfelder Manifest”, das eine Arbeitsgruppe aus Medizinern, Juristen und Moraltheologen vorbereitet hatte, um eine “Änderung im gesellschaftlichen Bewusstsein zu bewirken” und “den Gesetzgeber auf bestimmte Regelungsschwächen aufmerksam zu machen”. Im Juni 2003 veröffentlichte auch die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe eine Stellungnahme zum Schwangerschaftsabbruch nach Pränataldiagnostik. Ihre Forderungen deckten sich weitgehend mit jenen der Bundesärztekammer, der Ton war aber deutlich schärfer; schließlich hatte sich in den fünf Jahren seit dem “Schwarzenfelder Manifest” nichts getan. Die Entwicklung der Spätabtreibungen nach der Reform des Paragraphen 218a “gibt zu schweren Bedenken Anlass”. Die Ärzte seien zunehmend “mit dem ,Anspruch’ auf ein gesundes Kind konfrontiert, zu dessen Verwirklichung gegebenenfalls ein Schwangerschaftsabbruch in Kauf genommen und von Einzelnen gegenüber dem Arzt sogar im Sinne eines vermeintlichen Rechtsanspruchs postuliert wird”.
Die Bemühungen um eine Reform der Reform des Paragraphen 218a StGB setzten zwar neun Monate nach der Verabschiedung des Schwangeren- und Familienhilfeänderungsgesetzes am 29. Juni 1995 ein, hatten aber keine Aussicht auf Erfolg. Mit einer aus 31 Fragen bestehenden kleinen Anfrage vom 27. Juni 1996 wiesen die Abgeordneten Hüppe, Brudlewsky und Geis sowie weitere 75 Mitglieder der CDU/CSU-Fraktion die Bundesregierung auf die Problematik der Spätabtreibungen, auf deren Methoden und statistische Erfassung, auf die Behandlung überlebender Kinder und auf die Verwischung der Grenzen zur Früheuthanasie hin.
In ihrer Antwort vom 29. Juli 1996 gab die Regierung Kohl zwar zu verstehen, dass die medizinische Indikation zu einer Spätabtreibung “äußerst streng gestellt und auf Fälle beschränkt werden soll, in denen das Leben der Mutter in Gefahr ist”, und dass Kindern, die eine Abtreibung überleben, lebenserhaltende Maßnahmen nicht vorenthalten werden dürften. Aber die Bundesregierung sah keinen gesetzgeberischen Handlungsbedarf und behauptete sogar, dass mit dem Wegfall der embryopathischen Indikation keine Änderung der Voraussetzungen der medizinischen Indikation im Vergleich zu der vor dem Inkrafttreten des Schwangeren- und Familienhilfeänderungsgesetzes geltenden Fassung erfolgt sei.
Alle Versuche von Bundestag und Bundesregierung seit 1995, Spätabtreibungen einzudämmen, sind bisher daran gescheitert, dass die Wurzel des Problems nicht angerührt wurde: die medizinische Indikation. Stattdessen erwarteten sie eine Lösung des Problems vom ärztlichen Standesrecht oder vom Ausbau der Beratung. Wer aber Spätabtreibungen unterbinden oder wenigstens einschränken will, muss die medizinische Indikation von der Pränataldiagnostik abkoppeln und auf eine vitale Indikation beschränken, die Abtreibung nur dann straffrei stellt, wenn sie der Abwehr einer unmittelbaren Gefahr für das Leben der Mutter dient. Darüber hinaus muss die ärztliche Haftungspflicht auf Fälle grober Fahrlässigkeit beschränkt werden. Die Hoffnung, Spätabtreibungen über den Ausbau der psychosozialen Beratung vor einer Pränataldiagnostik einschränken zu können, ist eine Flucht vor der eigentlichen Aufgabe. Hier soll der Schwarze Peter an die Beratungsdienste weitergereicht werden. Solange Bundestag und Bundesregierung zu einer Reform des Paragraphen 218a nicht bereit sind, entbehren die Klagen der Abgeordneten über das grauenvolle Geschehen der Glaubwürdigkeit.
Ein effektiver Ausschluss jeder embryopathischen oder eugenischen Indikation aus der medizinischen Indikation wäre ein Schritt zur Verbesserung der Situation bei den Spätabtreibungen. Um diesen Schritt zu vollziehen, muss sich der Gesetzgeber von der Angst befreien, den Paragraphen 218 StGB abermals zur Disposition zu stellen. Bisher wurden alle Korrekturversuche, auch jene der CDU/CSU-Fraktion, von dieser Angst begleitet.
Ein bisher im Bundestag nicht aufgegriffener, vermutlich aber hilfreicher Vorschlag zum Schutz behinderter Kinder in der Spätphase einer Schwangerschaft wäre die Ausweitung der Anzeigepflicht bei unnatürlichen Todesfallen auf spätabgetriebene Kinder. Diese Anzeigepflicht gegenüber der Staatsanwaltschaft und die ärztliche Leichenschau wären Kontroll- und Schutzmechanismen zur Stabilisierung der Rechtsnormen, die das Leben schützen. Sie sind nachsorgender Schutz menschlichen Lebens. Bei Spätabtreibungen könnten sie ein rechtlicher Ansatz sein, um undurchsichtige Abtreibungen auf ihre strafrechtliche Relevanz hin zu kontrollieren, der statistischen Beobachtungspflicht zu genügen und Ärzte von einer schnellen medizinischen Indikation abzuhalten.
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Der Verfasser lehrt Christliche Sozialwissenschaften an der Universität Osnabrück. (FAZ, 6.3.2009)


9.03.2009 um 20:08
Ist ja grauenhaft!!!
Aber bei der Stammzellforschung rumheulen und jammern …
Das ist unser bigottes Pack im Bundestag!
9.03.2009 um 20:16
Ich finde Abtreibung gehört sowieso verboten, außer bei Kindern die das (Über-)Leben der Mutter gefährden würden, bei Kindern die durch Vergewaltigung gezeugt werden und bei schwerwiegender Deformation/Behinderung des Kindes.
Diese Abtreibungs-Scheisse ist doch Menschenverachtend, wer “schlau” genug ist zum ficken, weiß auch um die Konsequenzen des Aktes wenn man nicht verhütet.
Falls man das Kind dann nicht großziehen kann (aus welchen Gründen auch immer) gibt es immer noch die “Babyklappen”.
Ich bin 22 (keine Kinder) und ich würde niemals abtreiben, bzw. meine Freundin abtreiben lassen.
Wie bereits gesagt: Wer weiß wie man fickt, weiß auch das daraus ohne “Schutz” Kinder enstehen (können).
Man sollte mal allen PolitikerInnen der CDU/SPD/SED/FDP/Grünen-Einheitspartei den Kopf aufbohren und das Hirn aussaugen, viel dümmer können die nicht mehr werden.
[PS: Ich verdamme die Abtreibung nicht aus religiösen Gründen, sondern als Atheist aus menschlichen.]
9.03.2009 um 20:25
Vor ein paar Monaten hat der Kopp-Verlag schon etwas darüber geschrieben - ekelhaft grausame Scheisse:
http://info.kopp-verlag.de/news/barack-obama-fuer-freie-abtreibung-und-kindestoetungen.html
9.03.2009 um 20:28
NA WUNDERBAR:
Die Verteidiger der Partial-Birth-Abortion geben zu, dass diese nicht gerade »ästethisch« ist, verweisen aber im gleichen Atemzug auch auf deren »Vorteile«:
a) Dem abtreibenden Arzt bleibe die Zerstückelung des Babys erspart, die angesichts der Zähigkeit des fetalen Gewebes nach dem 5. Monat oft schwierig ist.
b) Die Methode verlagere die emotionale Last der Abtreibung von der Mutter auf den Arzt.
9.03.2009 um 20:32
So ist das in Deutschland: Erst die Juden vernichten (wollen) und jetzt Kinder vernichten! Aber wer das laut sagt ist ein Nazi. JA, jaso sind sie halt die Perversen Gutmenschen und Weltverbesserer. Nur ihre eigene bekackte Existenz trauen sie sich nicht zu vernichten. Scheiß Masochisten!
9.03.2009 um 20:33
“Zeigt den Menschen, wie es wirklich aussieht. Zeigt einfach nur die Wahrheit. Es gibt nichts Effektiveres” - Gedanken von P. Frank Pavone (Vorsitzender der Vereinigung von Priests for Life) während dem “March for Life 2007″ über den Kampf gegen die Abtreibung.
Bilder + Videoclips - Stumme Zeugen der Realität:
http://www.pro-leben.de/abtr/uebersicht_bilder.php
Aus Jugendschutzgründen und nach Absprache mit der FSM (Freiwillige Selbstkontrolle der Multimedia-Diensteanbieter e.V.) wurde entschieden, diese traurigen Videos und Bilder nur zwischen 22:00 Uhr und 6:00 Uhr zu zeigen. Ausnahme: Der Film “Der Stumme Schrei”.
9.03.2009 um 20:51
Was mich hier ankotzt, ist dass man sich doch sonst wegen jedem Scheissterroristen auf die Einhaltung der Gesetze beruft egal wie schwachsinnig das im konkreten Fall auch sein mag.
Aber nach Urteilen von deutschen Gerichten gilt ab Einsetzen der Geburtswehen das Embryo als vollwertiger Mensch und dementsprechend ist seine gezielte Toetung Mord oder Totschlag.
Eine Abtreibungsmethode bei der der Geburtsvorgang eingeleitet wird ist somit nach geltenden deutschen Gesetzen mindestens Totschlag. Selbiges gilt natuerlich, wenn das Kind die Abtreibung irgendwie ueberlebt und danach sterben gelassen wird.
Wenn obiger Artikel also Recht hat, dann liegen mindestens 60 Toetungsdelikte vor, wenn das mit der Dunkelziffer stimmt sogar einige hundert.
Zum Vergleich letztes Jahr gabs sowas wie 300-400 andere Toetungsdelikte.
Diesen wegschauenden Politikern ist es also voellig egal, dass wir moeglicherweise aufgrund der laxen Gesetzgebung doppelt so viele Mord- und Totschlagsdelikte haben wie bekannt.
Solange die darauf pfeifen ist ihr Gejammere wegen Kurnaz oder anderen Faellen einfach unglaubwuerdig, es geht nicht um Recht sondern um politische Macht und da ist Kurnaz eben nuetzlicher als 60+ ermordete Kinder fuer die sich kein Staatsanwalt interessiert.
9.03.2009 um 20:51
Das ist ein sehr schwieriges Thema.
Meine Mutter ist praktizierende Katholikin. Ich habe mal ihr gegenüber mein Mißfallen über die Regelung geäußert.
Sie hat mich angeschaut und gesagt ” Bub, red nicht von Dingen von denen Du nichts verstehst”
Ich habe dann nicht weiter nachgefragt.
Das bezog sich damals auf die Gesetzeslage 1976.
Es gibt mit Sicherheit Frauen die nicht nachdenken. Von Männern ganz zu schweigen.
Es gibt aber auch welche die wirklich in Not sind.
Es ist alles beschissen. Vor allem die aufgeführte Spätabtreibung.
kewil sagt: Genau, hier geht es um Spätabtreibungen.
9.03.2009 um 20:51
“Weil ihr zu doof zu Vögeln seid, drum braucht ihr einen Volksentscheid!” Mit diesem Spruch begrüßten Korporierte sogenannte 68-er-Damen, die bei einer Demonstration für freie Abtreibung an ihrem Verbindungshaus vorbeilatschten und meinten, daß ihr Bauch ihnen gehöre!
9.03.2009 um 20:57
…
grauenvoll
9.03.2009 um 21:13
Der geringste Aufwand wäre es ja, das Kind “ganz normal” auf die Welt kommen zu lassen, und es dann an die Wand zu schmeissen; ist aber nicht “so ästhetisch”…
Das “Down-Syndrom” ist sowieso auf dem Weg, aus unserer Gesellschaft zu verschwinden; da wird in den Industrieländern zu 99% abgetrieben (früh und spät, da medizinisch “indiziert”). In 20 Jahren werden sich Jugendliche “Mongos” schimpfen, ohne zu wissen, was das überhaupt sein soll. Heute kann man einem “Mogoloiden” (die ja meist durchaus Auffassungsgabe besitzen, und eine vollwertige Gefühlswelt ja sowieso) ruhig ins Gesicht sehen und sagen “Heutzutage würde man so etwas wie dich abtreiben!”
Noch eine Anekdote, die ich durch Zufall erfahren habe (man müsste da nochmals nachforschen): Die Nazis mussten ihr “Euthanasie”-Programm an behinderten Kindern sogar für einige Jahre aussetzen, weil die Bevölkerung (”alles Nazis damals”) sich aktiv dagegen gewehrt hat, dass man ihnen ihre z.T. schwer verkrüppelten Kinder wegnimmt (dass sie nachfolgend auch noch ermordet würden, war ihnen wohl gar nicht klar).
Wohlgemerkt: das war schon im Krieg, bei schwierigen materiellen Verhältnissen und unter 100%iger Nazi-Indoktrination. Heute lassen die “Intellektuellen”, “Aufgeklärten” selbst aus optischen Gründen (Hasenscharte reicht schon als Indikation) Embryonen spätabtreiben, und sind noch stolz darauf; das sind dann genau die gleichen Typen, die sich ewig über das 3.Reich und die “Rechte Gefahr” erregen können.
Vielleicht sind wir heute wirklich faschistoider als vor 70 Jahren.
9.03.2009 um 21:17
Damit, daß dieser Staat das Kindermorden sanktioniert und verharmlost zeigt er am eindrucksvollsten seinen verbrecherischen Charakter, der der Bezeichnung als “Rechtsstaat” hohnspicht.
Vor einiger Zeit lief auf Arte ein Themenabend zum “Recht auf Abtreibung”. Dieses haben wir ja nun in unserem Heuchlerstaat noch nicht. Man hatte einfach unkritisch die französische Sprachregelung übernommen.
(In Frankreich wurde auch gestern wieder mit salbungsvollen Worten des großen feministischen Erfolges unter der Holocaust-Überlebenden Simone Veil
http://fact-fiction.net/?p=1746
gedacht.)
Ich habe mich beim Rundfunkrat beschwert, habe auch den “katholischen” Vertreter angeschrieben. Das hat aber weiter niemanden interessiert.
Für diesen Staat nur das, wozu er mich zwingt.
9.03.2009 um 21:28
Sorry, OT
Eine Art Kaaba für Deutsche in München geplant:
“Oberbürgermeister Christian Ude nannte das rund 30 Millionen Euro teuere Dokumentationszentrum den derzeit “bedeutendsten Kulturneubau” in München. Die Stadt stelle sich damit seiner Verantwortung als früherer “Hauptstadt der Bewegung” und wolle die Auseinandersetzung mit den schrecklichen Verfolgungen in der Nazi-Zeit wachhalten.”
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,612049,00.html
9.03.2009 um 21:34
@ Faber
Dann ist der Ude also für Frieden und gegen Nazis und so, so ein richtiger Guter! Mann, das ist ja sssuuuupppiiii für München.
Was für’ne voll coole peace gegen rechts Stadt! Muß ich unbedingt hin. Ob die auch schon ‘ne schicke Moschee haben?
9.03.2009 um 21:42
Abtreibung ist ein gräßliches Thema, mit guten Argumenten dafür und dagegen. HIer maße ich mir kein abschließendes Urteil an.
Bei Spätabtreibungen gibt es aber kein vertun. Nein, nein und nochmals nein.
Die Begründung der wirtschaftlichen Verschlechterung etc. bringt das Fass noch zum überlaufen. Was kommt danach? Wenn ich Leben -und es ist einfach nur LEBEN- im 6 Monaten umbringen kann, warum dann nicht mit 6 Jahren? Die Zeiten sind schlecht.
Es ist schlictweg unfassbar. Statt über Spätabtreibung sollte man über Zwangssterilisation nachdenken.
@ Kewil: Artikel klaue ich mir, okay?
klar!
9.03.2009 um 21:58
Man kann jeder Frau zumuten, ihr Kind auszutragen. Dann kann sie es immer noch zur Adoption freigeben. Hier stehen Wehleidigkeit und Egoismus (oft auch oder vor allem derer, die die Frau zur Abtreibung nötigen) gegen das Recht auf Leben.
Und jetzt kommt mir nicht mit den Vergewaltigungen. Die haben einen verschwindend geringen Anteil. Und nach dem Krieg haben die Frauen auch die Russenkinder ausgetragen. Außerdem kann das Trauma der Abtreibung später schlimmer sein als das Trauma, das aus dem Wissen folgt, daß das eigene Kind Folge einer Vergewaltigung ist. Die Vergewaltigung ist passiert. Das Kind ist da. Wenn man es umbringt, straft man das Kind für das Verbrechen seines Vaters. Damit ist niemandem geholfen. Nichts wird wieder gut.
Die “Bundesfamilienministerin” will parallel künstliche Befruchtungen subventionieren (die regelmäßig auch wieder mit selektiven Abtreibungen verbunden sind, mit tiefgefrorenen Embryos, später unglücklichen Kindern etc.).
Was für ein perverser Staat.
9.03.2009 um 22:06
Irgend jemand, ich weiß nicht mehr wer, empfahl hier den Kinofilm:
- 96 Hours - weil er so schön political incorrect sei.
Mit aufgrund dessen besuchte ich heute mit Frau diesen Film,
und kann ihn nur allen hier wärmstens empfehlen.
James Bond in “ein Quantum Trost” ist dagegen langweilig
und mein Gerechtigkeitsempfinden wurde endlich gestillt.
Keine Gnade mit Dealern, Mördern und Kinderschändern!
http://kino.meinestadt.de/berlin/film?movieId=202654
Viel Spaß im Kino, es lohnt sich …
9.03.2009 um 22:19
Schwieriges, ideologisch vermintes Thema….
Das lockt dann so Typen wie Otto an… Totalverbot von Abtreibung… bist du Moslem?
Und Psychologe auch noch….
Respekt…
9.03.2009 um 22:19
Wie waer’s denn mit der Euthanasie unproduktiver (deutscher) Rentner?!
Die bringen nix, kosten Geld, maulen nur rum und sind sowieso alles Nazis!
Koennte man dann auch unter SPAETabtreibung verbuchen.
Die Familien kriegen CO2 Emissionsboni angerechnet, iss ja klar!
Typischer Fall von Win-Win Situation!
9.03.2009 um 22:21
Mir wird schlecht, und es beschleicht mich ein widerliches Gefühl
9.03.2009 um 22:26
@ Roland
“Schwieriges, ideologisch vermintes Thema …”
Bist Du Pfeifenraucher? Bedachtsam, stirnrunzelnd den Rauch hinausblasend? Tolerant, nachdenklich, verständnisvoll, nicht vorschnell urteilend?
Respekt…
9.03.2009 um 22:27
@Berliner Kindl
Wenn wir schon bei Filmempfehlungen sind, dann will ich hier ganz offiziell “Gran Terino” empfehlen. Großes Kino.
9.03.2009 um 22:27
OT:
Im Speyer Kolleg - Kopftuchstreit gibt es dafür Maulkorb für die Schüler:
http://quadraturacirculi.wordpress.com/2009/03/09/speyer-kolleg-kopftuchstreit-rheinland-pfalz-%E2%80%93-wir-machen%E2%80%98s-einfach/
Zitat ADD: “Da muß jetzt der Deckel drauf!”
9.03.2009 um 22:30
Nein, bin Nichtraucher….
Und tolerant bin ich nur in kleine Dosen…
Wenn ich so ein Geschwätz höre, wie du hier über das Seelenleben von vergewaltigten, geschwängerten Frauen dozierst, ist es mit meiner Toleranz halt schnell vorbei.
Daher frage ich nach Deiner Qualifikation….
Oder hast Du mal länger im Knast gesessen und weißt daher ganz genau, wie sich so eine Frau so fühlt….?
9.03.2009 um 22:43
Manchem Politiker täte das absaugen des Resthirns sicherlich ganz gut lol
9.03.2009 um 22:44
@ kewil
Libertas braucht noch Unterstützerschriften, kannst ja mal einen eigenen Aufruf starten!
http://libertas-deutschland.de/content/mitmachen
9.03.2009 um 22:48
@Frankfurter
Solche “praktizierenden” KatholikInnen kennt man zuhauf. Jeder hat so ein patentes Ding im Keller und holt es immer dann heraus, wenn man im Gespräch eine absolut antichristliche, gottlose Position zu etwas weltoffen Katholischem veredeln will.
Kirchenmaus hin oder her - heuer, in der wohlhabendsten Epoche dieses verblödeten Landes sollte niemand, nicht einmal ein praktischer KatholikIn mit der Elendsleier daherkommen - es sei denn, er möchte wie im Falle ihrer wohl fiktiv katholischen Mutter, vorsätzlich nicht ernstgenommen werden.
Ich würde gern jeden raunenden Besserwisser für ein Dutzend Wochen in eine durchschnittliche Gynäkologie zum Praktikum einladen - was man da an seriösen wie profunden und ehrfurchtsgebietenden Tötungsgründen erlebt, ist äußerst lehrreich. Das versteht dann jeder nicht völlig verbohrte Trottel.
@Otto
Sie sagen es - frau trägt mehr oder minder selbstgewählt und meist viel länger irgendwelche Gewächse mit sich herum, spielt aber bei einem Kind, daß man schon nach 9 Monaten wieder loswerden kann (wenn man unbedingt will), verrückt.
Unvergessen das Bonmot meines Chefs über eine alte 68erIn mit einem ziemlich häßlichen Ovarial-Ca “Tja, sieht ganz danach aus, als würde ihr Bauch nun doch nicht mehr ihr gehören.”
9.03.2009 um 22:48
Die Methode Sparta war humaner.
9.03.2009 um 22:51
@ Roland
Oh, wenn jeder hier zu jedem Thema, zu dem er sich äußert, eine akademische Qualifikation nachweisen müßte …
Schon mal was vom Post Abortion Syndrom gehört? Das gibt’s also bei Vergewaltigungsopfern nicht? Oder hilft es, die Vergewaltigung besser zu verarbeiten? Roland, come on!
Guckst Du hier unter Folgen der Abtreibung:
http://www.mamma.ch/
Das verstehst Du sogar mit Hauptschulabschluß
9.03.2009 um 22:53
danke für diesen artikel. ich bin ehrlich entsetzt was es alles gibt in deutschland.
9.03.2009 um 23:05
@ Otto
Du hast also keine Ahnung und hier mal eben eine lockere These zur Gefühlswelt vergewaltigter Frauen aufgestellt…… dachte ich mir doch!
Na gut, dann nehme ich mal an, du hast im Duschraum mal zu oft die Seife fallen gelassen und weißt daher genau, wie man sich so als Frau fühlt….
Vielleicht leidest Du ja jetzt unter einem Post Shower Syndrom…
BTT:
Lt. Informationen von Tagesschau.de weichen die Zahlenangaben ERHEBLICH ab.
Welche Angaben stimmen denn nun??
” Als Spätabtreibungen gelten Schwangerschaftsabbrüche ab der 23. Woche. Das Kind wäre dann ausserhalb des Mutterleibs in den meisten Fällen lebensfähig. Laut Paragraf 218 gilt ein Abbruch nur unter bestimmten Bedingungen nicht als Straftat.
Eine Spätabtreibung darf nicht vorgenommen werden, weil das Kind etwa laut einer Pränataldiagnostik voraussichtlich schwer krank oder behindert sein wird.
Die sogenannte medizinische Indikation darf der Arzt nur stellen, “um Lebensgefahr oder die Gefahr einer schwerwiegenden Beeinträchtigung des körperlichen oder seelischen Gesundheitszustandes der schwangeren Frau abzuwenden”.
Laut Statistischem Bundesamt wurden im Jahr 2007 229 Spätabtreibungen vorgenommen. ”
Als Fallbeispiele für Spätabtreibungen findet man übrigens z.B. Kinder, die ohne Nieren geboren würden.
Und zur Einordnung des Autors ist es vielleicht noch interessant zu wissen, dass er Opus Dei - Mitglied ist (das ausdrücklich nicht als Wertung!!, sondern nur als Information).
Wie gesagt- schwieriges Thema.
Die Meinung, man solle Frauen auch nach Vergewaltigungen zwingen, das Kind auszutragen, teile ich aber nicht.
9.03.2009 um 23:06
Korrigiere mich: Opus- Dei -Mitglied sein soll…
9.03.2009 um 23:16
So, noch eine letzte Frage an Otto:
Das auch hier erwähnte 9jährige Mädchen aus Brasilien, dass aufgrund Vergewaltigung durch den Stiefvater schwanger war: hättest Du das zum “Austragen” gezwungen?
9.03.2009 um 23:22
EU-Gesetz: Christliche Symbole verbannen?
http://www.pro-medienmagazin.de/themen/nachrichten/nachrichten-single/datum////eu-gesetz-christliche-symbole-verbannen/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=9&cHash=4a7298746d
Ein Grund mehr gegen diese EU. Weg damit!
9.03.2009 um 23:42
Ich habe dazu, als Vater von insgesamt 4 Kindern und 3 Enkeln, schon vor 5 Jahren meine Meinung in diese Kommentarmaske getippt. Damals war Kewil nicht meiner Meinung, bzw. ich nicht seiner.
Einer der wenigen Punkte, wo wir wirklich unterschiedlich denken.
9.03.2009 um 23:57
Danke , Kewil, für die Courage, dieses Anliegen ganz knallhart zu beleuchten. Auf jeden Fall hat Mixa recht, wie er jedes Mal Recht hatte. Je mehr die Politkorrekten, aber völlig degenerierten Menschen aufheulen, umso deutlicher wird daran, wie stimmig die Aussagen waren.
Bin gespannt, wie lange die Meinungsfreiheit noch reicht, um sowas offen thematisieren zu dürfen. Unter Frauen muß das ja eine Art “Dunkelheitsmythos” sein, ein Tabu aller Tasbus, denn sie wissen zwar um das Leid und die Folfgen, die absolut jämmerlichen Folgen aller Abtreibungen, aber es will niemand hören, sie können dieses Wissen nicht verarbeiten. Es wird totgeschwiegen, außer im Internet
www.nachabtreibung.de
10.03.2009 um 0:04
Ich schätz’ mal, dass ungefähr 1% der Abtreibungen in der westlichen Welt in Zusammenhang mit Vergewaltigungen stehen; bei Spätabtreibungen 0%.
Die “vergewaltigte Minderjährige im erzkatholischen Land” ist das übliche Gehirnwäscheargument - so wie der “lebensunfähige, -zigfach vorgeschädigte und nur 10 Minuten unter Schmerzen überlebende” Spätabtreibungsfötus.
Bei beidem gilt: Kommt manchmal vor, ist aber bei weitem nicht typisch.
Nebenbei: Schwer geschädigte Föten gehen üblicherweise recht früh in Form eines natürlichen Abortus ab. Spätabgetrieben wird eher der Typus “eigentlich lebensfähig, aber ein bisserl dumm oder hässlich - wolln’mer nicht!”.
10.03.2009 um 0:08
Fuer mich hat das ganze Thema Abtreibung zwei widerspruechliche Hauptaspekte:
1- erwarte ich vom Staat, dass er sich aus meinem Privatleben raushaelt und mir keine Vorschriften macht
2- MUSS der Staat (auch ein minimalistischer) die Gesetze aufrechterhalten und so z.B. Verbrechen wie Mord verhindern, bzw. bestrafen.
Wenn ich die Toetung eines Babies im Mutterleib als Mord ansehe, WEIL ich dieses Wesen als MENSCHEN betrachte, folgt daraus, dass Abtreibung illegal sein muss. Und zwar JEGLICHE Abtreibung zu jedem Zeitpunkt, unabhaengig vom Zeitpunkt oder davon ob gruseliger oder clean-medizinischer Ablauf des “Wegmachens”!
Und wenn wir die Geschichte VERNUENFTIG und LOGISCH betrachten, kann es davon genausowenig Ausnahmen geben, wie bei MORD. Ich kenne locker ein halbes Dutzend Menschen, die mein “jetziges oder zukuenftiges Leben beeintraechtigen”.
Rechtfertigt das, dass ich ihnen den Kopf wegschiesse?
10.03.2009 um 0:38
Was hat das verlangen nach dem Verbot der Abtreibung mit Moslem ( Islamist) zu tun? Abtreibung ist Mord, dass sagt selbst Dr. Nathanson. Das Leben beginnt ab der Empfängis. Wie bescheuert muss man sein um chr. Positionen mit dem Islam oder sonstigen zu vergleichen. Das ist der selbe Dreck , als wenn ich z.B Israel mit dem 3 . Reich vergleiche oder Bush mit Hitler. Überlegt mal !!!!
10.03.2009 um 3:18
Einige Gedanken zum Thema:
Lt. Urteil des Bundesverfassungsgerichts ist eine Abtreibung rechtswidrig, muß allerdings nicht mit Strafe geahndet werden.
Mit der Zeugung eines Kindes wird diesem werdenden Leben Erbrecht zuerkannt.
Gleichzeitig erlaubt und fördert (Abtreibungen werden bezahlt) der gleiche Staat die Tötung des ungeborenen Lebens, dem er zugleich Erbrecht zugesteht.
Unser Staat überläßt letztendlich der Frau die Entscheidung zur Tötung ihres Kindes und “verkauft” diese Handlung als Recht.
Abtreibung ist die Entscheidung ob ein Kind leben darf oder nicht.
Renate Schmid (SPD) warf in einem katholischen Abtreibungsgegner vor: Sie wollen sich raushalten und der Staat soll sich die Finger dreckig machen.
Man weiß also in politischen Kreisen, was man tut.
10.03.2009 um 5:18
Natürlich hat Bischof Mixa recht.
Rechnet man die Opferzahlen in ganz Europa hoch, der NS war ja auch über ganz Europa verbreitet, übersteigt diese Zahl sicher die 10 Millionengrenze.
Die Leute wissen natürlich was sie tun. Die europäische Kernbevölkerung soll durchmischt und dezimiert werden. Nicht nur deutsch ist schlecht, weiß ist schlecht. Die Weißen sind an allem schuld und gehören ausgelöscht. Früher haben sich solche Menschen wahrscheinlich selbst getötet (Ausverzweiflung über ihre Verkommenheit) oder wurden als Schädiger des Stammes verjagt, heute sitzen sie in den Leitungsfunktionen des Volkes.
http://www.familie-ist-zukunft.de/seite/
10.03.2009 um 8:38
Der einzige Unterschied ist: Die erwachsenen Juden (und die vielen Menschen, die man als Juden aphostrohierte) konnten reflektieren was passiert - ein ungeborenes Kind kann das nicht. Ansonsten ist das eine, wie das andere, eine systematische und “industrielle” Tötung von Menschenleben.
10.03.2009 um 9:00
@TK
Das ist völliger Unsinn. Oder steht hinter dieser Entscheidung eine staatliche Planung?
Natürlich nicht. Und deswegen liegt Mixa auch daneben. Und zwar ziemlich.
@ Bohemund
Mir erscheint ihre Position etwas vom hohen Roß herunter.
Wer selbst nie die Situation geraten kann, schwanger zu werden
hat leicht reden.
Wie der Volksmund schon sagt. ” Mit fremder Leute Leder, ist gut Riemen schneiden”
Ich gehe mal davon aus, dass meine Mutter dies meinte.
Es geht hier nicht ums veredeln. Habe ich das gesagt?
Mitnichten. I
Im übrigen glaube ich nicht das sie qualifiziert sind darüber zu urteilen ,wer eine ” fiktive Katholikin” ist oder nicht.
Wer kann das schon beurteilen?
10.03.2009 um 9:04
Diese ekelhaften Spätabtreibungen sind nichts anderes als Mord. Es geht nur darum, das Kind noch schnell umzubringen, ehe es durch die Wehen auf natürlichem Weg das Leben erblickt.
Wer so etwas befürwortet, verhält sich nicht anders als die Nazis (ich meine die echten). Das ist meine Meinung.
Obama soll jetzt auch diese Spätabtreibung erlaubt haben. Das menschliche Leben, bisher in unserer Rechtsordnung als das höchste zu schützende Gut betrachtet, verliert seinen Wert.
10.03.2009 um 9:09
“Industrielle Tötung” ist pervers, wer das gutheißt, ist Satans Gehilfe. Und das sind alle Politiker im Bundestag und in den Parteien, die solch Geschmeiß hochwählen. Kindstötungen in einem Zeitalter der Pille zuzulassen, ist menschenverachtend, auch Tiere werden zuhauf unnütz in Versuchsanstalten gequält und wegen Pelzen der Oberen vergast, ganz zu schweigen von den Tiertransporten durch ganz Europa und der industriellen Tötung in Schlachthöfen. Der Mensch des 20/21. Jh. ist perverser als je zuvor. Wer jetzt immer noch rot/rosa/grün/schwarz/gelb wählt, ist nicht mehr zu retten.
10.03.2009 um 9:17
Die,die HEUTE über die damaligen Holocoust-macher schimpfen,sind oft die heutigen Babycoustler.Verrückt komische Welt.
10.03.2009 um 9:18
Achje, wie niedlich.
Die Mutter kriegt von der Behandlung nichts mit und der Fötus ist hinterher sowieso hinüber.
Also was sollen solche Horrorgeschichten? Es gibt noch wesentlich abartigere Praktiken im aktuellen medizinischem Spektrum, dannach kräht auch kein Hahn.
Was mit meinem Körper verbunden ist gehört mir! Und kein anderer Mensch dieser Erde hat mir zu sagen was ich damit zu machen oder zu lassen hab.
kewil sagt: Analphabeten kann ich nicht leiden!
10.03.2009 um 9:20
Grausiger Fund
Babyleiche im Container schockt Berlin
Nach dem Fund des toten Babys in einem Altkleider-Container in Wilmersdorf ist noch unklar, wodurch der Kleine zu Tode kam. Möglicherweise wurde das Baby nach der Geburt erstickt. Ermittler ziehen aber auch in Betracht, dass der Säugling erst in dem Container gestorben ist. Am Fundort sind die Anwohner fassunglos.
http://www.morgenpost.de/berlin/article1051059/Babyleiche_im_Container_schockt_Berlin.html
10.03.2009 um 9:33
Wozu gibt es eigentlich die Babyklappen? Lieber abtreiben, oder sein Kind in den Müllcontainer werfen?
http://de.wikipedia.org/wiki/Babyklappe
10.03.2009 um 9:37
Das einzig Inkonsequente im Umgang mit Un-/Neugeborenen ist, daß Mütter bestraft werden, die ihr kürzlich geborenes Kind in die Mülttonne stecken.
Beim Thema Abtreibung bin ich mir immer nicht sicher worüber ich fassungsloser sein soll. Über das Töten eines absolut wehrlosen und meist lebensfähigen kleinen Menschen oder über die Tatsache, daß unsere Gesellschaft das nicht nur toleriert sondern es ihr mehrheitlich offensichtlich völlig egal ist.
Bei vielen Eltern, die kein Kind wollen, ist es wahrscheinlich auch besser, wenn sie keins bekommen. Da es auf der anderen Seite aber immer mehr Paare mit unerfülltem Kinderwunsch gibt und wir wegen unserer beschissenen Bevölkerungsentwicklung Kreti und Pleti ins Land lassen, ist die hohe Abtreibunsgzahl in zigfacher Hinsicht völliger Wahnsinn.
10.03.2009 um 9:45
@Cui.bono:
Babyklappen sind bekanntemassen wirkungslos. Man traut sich nur nicht mehr, sie wieder abzuschaffen, weil vielleicht doch in 100 Jahren ein Kind dadurch gerettet wird.
Wenn heute eine “Mutter wider Willen” rational genug denken kann, ds Kind zur Klappe zu bringen, dann konnte sie es früher auch in Decken einwicklen und vor dem Kloster oder dem Spital abgelegen. Was früher panisch in die Tonne kam, landet immer noch in der Tonne.
10.03.2009 um 10:00
@ Georg
Wahrscheinlich haben Sie recht.
10.03.2009 um 11:20
[…] Der Beitrag basiert auf einem Artikel, den ich gestern bei Kewil gefunden habe und mit dessen freundlicher Genehmigung hier übernehme. Zuvor möchte ich aber auf das nachfolgene Buch hinweisen: […]
10.03.2009 um 11:35
Vielleicht sollte aber nicht vergessen werden, dass eine Spätabtreibung -und das war ja das eigentliche Thema - nicht leichtfertig von Müttern und Ärzten betrieben wird.
Sehr vorsichtig muss man mit Vorverurteilungen der betroffenen Frauen sein. Sie so hinzustellen, als könnte man “mal eben das Kind loswerden”, halte ich für vermessen. Kinder mit schwersten körperlichen und geistigen Behinderungen erwartet ein schreckliches Leben. Und manchmal dauert dies viele Jahre. Die Mütter leiden in jedem Falle ihr ganzes Leben darunter, ob sie sich für oder gegen die Abtreibung entschieden haben.
10.03.2009 um 12:37
Hier die Schwarzer zum Thema Spätabtreibungen. Von den Dunkelziffern redet sie nicht:
http://www.emma.de/218_reform_2009_02.html
10.03.2009 um 12:51
Frankfurter - selbstverständlich ist das AUCH der staatliche Wille!!! Wäre es besser, wenn die Nazis nur “privat” totgeschlagen hätten?
10.03.2009 um 13:00
Es sind mir keine Fälle bekannt in denen sich schwangere Frauen zum Abtransport am Ostbahnhof einzufinden haben. Das ist der Unterschied. Insofern sehe ich keinen Spielraum für Vergleiche dieser Art. Zumindest nach meiner unmaßgeblichen Meinung.
10.03.2009 um 13:48
Ich kann nicht verstehen, wie ein Mensch mit Herz und Verstand eine Spätabtreibung gutheisen kann. Wir sind umgeben von Perversen.
10.03.2009 um 14:40
Frankfurter - als sei DAS Kriterium, ob man an Bahnhöfen angeholt werden muss! Stalins Gulags vergleiche ich auch mit Hitlers KZs! Na und? Alles ist schlimm, wer da meint etwas sei zu erlauben, sieht schlecht aus.
10.03.2009 um 16:22
[…] Der ganze Artikel ist hier zu lesen: http://fact-fiction.net/?p=1952 […]
10.03.2009 um 17:42
@Lena
Frauen sind oft eher Opfer als Täter.
Die Abtreibungsindustrie ist eine sichere Einkommensquelle, und das für Ärzte und für die Kerle, die Kliniken führen.
Im oben geposteten Film “Der stumme Schrei” heißt es, dass Einnahmen zwischen 500-600 Millionen $ jährlich gemacht werden.
Würde man den Frauen mal Videos zeigen, wie sich so ein Embyro verhält, wenn die kalten Stahlgeräte ihn in Stücke reißen, so gäbe es vielleicht nur noch 1.000 Abtreibungen p.a.
Viele wissen gar nicht, wie das Ganze abläuft.
Aber Unwissenheit schützt vor Strafe nicht….
10.03.2009 um 17:47
Aber grundsätzlich hast du Recht.
Ethnische Verarmung nennt man das.
Das kommt dabei raus, wenn man sich immer mehr dem Gottlosen hingibt, also gegen alte Sitten und Moralvorstellungen rebelliert, und in allem nur den Nutzen für das eigene Ich sucht.
Aber so werden wir erzogen, achtet mal drauf, was so im TV gezeigt wird.
Irgendwas will keine kritische, vernunftbegabte Bevölkerung.
Irgendjemand will, dass wir wie Vieh werden.
Nur noch Schall wahrnehmen…
Anders kann ich mir diese Bewegung nicht erklären
10.03.2009 um 19:49
Ein Blick in den Bundestag beweist, daß man auch Spätabtreibungen überleben kann - halt nur ohne Hirn.
Pardon für meinen Sarkasmus ..
11.03.2009 um 6:20
[…] Fund zum Thema Abtreibung, der dazu passt, dass wir in eine Kultur hineinschlittern, die vom Tötungsverbot immer stärker abrückt: http://fact-fiction.net/?p=1952#more-1952 […]
11.03.2009 um 7:40
Ich gehöre zu denen, die Frauen das Recht auf FRÜHZEITIGE Abtreibung einräumen, da ich zu der Gruppe gehöre, die einen einmonatigen Zellhaufen NICHT als denkend und fühlende Entität anerkennt.
ABER! Spätabtreibungen sind eine Sauerei. Wer so spät erst auf die Idee kommt abzutreiben, gehört selbst in die Tonne. Ausnahme wäre das im Laufe der Schwangerschaft eine Gefahr für das Leben der Mutter eintritt. Bei Vergewaltigung und Inzest wird doch bestimmt schon viel früher abgetrieben, würde ich mal von ausgehen. Deswegen vermute ich, sind die Fälle was Vergewaltigung und Inzest in Verbindung mit Spätabtreibung angeht, im Promillebereich zu finden.
Noch was zu den Spezialisten hier, die mal wieder den Holocaust, die Juden etc. zusammen mit Abtreibungen zu einem Brei mischen:
Auch Israel mit seinen starken konservativen Strömungen, billigt den Frauen Abtreibungen zu. Hauptsächlich jedoch außerhalb einer Ehe!
Da bedeutet halt der Begriff “Ehe” noch etwas.
12.04.2009 um 23:27
Ich bin 21 und Mutter, ich bin ungeplant schwangergeworden zuerst war ich einfach nur total perplex und die eltern des vaters wollten das ich abtreibe( hab ihn aus meinen leben getreten) mein glück das ich so stur bin und jetzt habe ich meinen sohn den ich über alles liebe. Abtreibung ist eine lösung für die dummen, sex ja aber zum verhüten zu blöd, darum ist es farlässige tötung, aber wenn eine frau durch vergewaltigung schwanger wird finde ich es nicht “böse” den das kind spürt schon im mutterleib das es gehasst wird und das ist auch nicht das beste. Aber in den meisten fällen ist es einfsch nur pure dummheit und egoismus der die leute zur abtreibung treibt aber nur mal zum vergleich ein kondom kostet 1-2€ allso weit weniger als eine abtreibung. DAS sollte man sich mal vor augen führen.
1.09.2010 um 8:33
[…] Der ganze Artikel ist hier zu lesen: http://fact-fiction.net/?p=1952 […]