Dieser Leserbrief auf Broder wäre in Deutschland nicht erschienen!

1.06.2009

Ich schätze Herrn Border. Ich lese seine Artikel gern. Ich glaube, er hat sein Herz auf dem rechten Fleck, auch wenn er einmal ein dummer Kasper bei den St.Pauli-Nachrichten war. Ich bin der Meinung, daß er meistens richtig liegt. Ich kenne ihn gut, besser als er mich. Ich bin mit ihm einer Meinung. Trotzdem. Immer wieder, viel zu oft, muß er - als Jude verständlich - zwanghaft den Adolf ins Spiel bringen, egal zu welchem Thema. Man liest das, findet es gelungen, auch passend, aber irgendwann nicht mehr. Es ödet einen “Arier” an, wenn er Artikel anfängt zu lesen, die vorhersehbar zwanghaft bei Adolf enden oder womöglich dort sogar beginnen. Dieses Gefühl hatte offensichtlich auch ein in der Schweiz lebender Bürger nach der Lektüre dieses Broder-Artikels, der dann den folgenden Leserbrief hier in der aktuellen WELTWOCHE nach sich zog, der so in Deutschland niemals erschienen wäre:

«Ik bin ain Börlienarh»

Nr. 21 – «Rache der Geschichte»; Kolumne von Henryk M. Broder

An Ihrer spitzen Feder erfreue ich mich immer wieder! Ich nehme an, dass, wenn Sie von den Deutschen der damaligen Zeit reden, die auf die «Witzfigur» Hitler hereingefallen sind, Sie nicht nur die Arier meinen. Derjenige deutsche Ejakulat-Spender, aus dem Henry Kissinger hervorgegangen ist, hat auch nicht gelacht. Er hat es vorgezogen, sich rechtzeitig (1934) zu seinen Nicht-Ariern in die USA abzusetzen. Roosevelt (zu Deutsch Rosenfeld) und Truman (zu Deutsch Treumann) könnte man eigentlich auch den Status der Witzfigur zuerkennen (Pearl Harbor, Dresden, Nagasaki, Hiroshima). Die waren ja von den Auswirkungen her mit Hitler auf Augenhöhe.

Und was Kissinger zusammen mit Nixon in Vietnam angerichtet hat, ist auch nicht von schlechten Eltern. Daneben wirkt ein Milosevic wie ein Gartenzwerg. Im Übrigen soll Rosenfeld perfekt Deutsch gesprochen haben. Ich selbst habe noch nie einen echten Amerikaner Deutsch sprechen hören, ausser vielleicht «Ik bin ain Börlienarh». Nachdem dieser Bann endlich gebrochen ist, werden sich die Kabarettisten auf das Thema stürzen. Ich hoffe sehr, dass all die sogenannten Medienschaffenden Ihren Artikel auch gelesen haben. Dann können wir hoffentlich davon ausgehen, dass die seit 60 Jahren stattfindende, eklig-penetrante Aufwärmung des Bildes der «hässlichen Deutschen und ihrer armen Opfer» endlich ein Ende findet. Es wäre eine Wohltat.
Peter Michel, Sisikon

56 Antworten zu “Dieser Leserbrief auf Broder wäre in Deutschland nicht erschienen!”

  1. Chripa meint:

    Mir hängt diese ganze Nazi-Kacke auch zum Hals raus. Aber wenn man sich darüber aufregt, dass das Thema immer mehr und mehr “aufgearbeitet” wird, sollte man nicht im gleichen Atemzug sagen:”Ja, aber die Amerikaner…”. Die Diskussion, die man damit anstößt ist doch vorhersehbar, unproduktiv und wurde schon tausendmal geführt. Das ist sowohl taktisch als auch prinzipiell gemeint.

  2. MR meint:

    lol

    Ich komme nicht mehr aus dem Lachen heraus! Was für ein Leserbrief! Die paar Zeilen des Schweizer Leserbriefschreibers sind wie ein Faustschlag ins Gesicht! Einfach nur geil!

    ***

    Aber jetzt mal im Ernst: Genau das denke ich auch. Broder hat sich wirklich gut entwickelt, früher politisch korrekt links anti-deutsch, aber inzwischen sehr vernünftig. Aber es nervt, daß wirklich in jedem zweiten Artikel irgendwas mit Hitler etc. vorkommt. Wie ein schlechter Running Gag.

    Der Adolf war ein Krimineller, ein Massenmörder, ein Rattenfänger, und er gehört auf den Schrotthaufen der Geschichte. Statt dessen werden diese zwölf Jahre Nazi-Terror immer und immer wieder aufgewärmt, werden diese und jene “Aspekte” untersucht und behandelt und beleuchtet und analysiert. Die einzigen, denen das nützt, sind linke Polit-Technokraten, die mit ihrem “Kampf gegen Rechts” hausieren gehen.

  3. Roland meint:

    Naja- der Leserbrief ist Schei.e!
    Roosevelt auf einer Ebene mit Hitler???
    Der Weltwoche hätte ich etwas mehr Niveau zugetraut. Bestimmt gibt es auch Leserbriefe, die eine Reduzierung unserer Geschichte auf 12 Jahre ablehnen, ohne gleich in antiamerikanische (und faktisch falsche) Stereotype zu verfallen.
    Das nervt mich nämlich inzwischen genauso…

  4. Otto meint:

    Wie geht jetzt genau die Kissinger-Geschichte? Kennt sich da jemand aus?

  5. Antifo meint:

    Das nächste Schmierenstück dieser Art steht uns kommenden Donnerstag ins Haus, wenn US-Präsident Obama Dresden besucht. Statt daß er sich mal etwas Kultur ansieht, will der Weltführer die KZ-Gedenkstätte Buchenwald besuchen, um uns dort mehr Bundeswehrsoldaten aus dem Kreuz zu leiern. Das ganze läuft wie immer unter dem Motto “Lernen aus der Vergangenheit”:

    http://antifo.wordpress.com/2009/05/31/obama-in-buchenwald/

  6. luther meint:

    Adolf Adolf über alles, über alles in der Welt
    Der Herr Broder beweist mit seinem Geschreibe nur, daß er von Adolf dem Schrecklichen so fasziniert ist wie viele Zeitgenossen desselben.
    Man kann Adolf den Schrecklichen (posthum) lächerlich machen, allzuviele
    Zeitgenossen und Opfer haben ihn nicht so empfunden.
    Im übrigen empfehle ich immer wieder einen Blick auf den Kalender
    und die Zuwendung zu Zeitproblemen, Adolf lebt nicht mehr
    und seiner ideologischen Popanzierung sind Grenzen gesetzt.

  7. Corax meint:

    Broder ist eine Witzfigur.

  8. Robin Renitent meint:

    Broder schreibt gut und bringt viele Dinge auf den Punkt. Sein Buch “Der ewige Antisemit” sollte Pflichtlektüre an deutschen Gymnasien sein.

    Und auch sein Buch “Hurra, wir kapitulieren! Von der Lust am Einknicken.” ist in der aktuellen Situation wichtig und macht Probleme bewußt.

    Ich würde mir allerdings wünschen, daß er den roten Terror und seine Jünger genauso polemisch-markant aufspießt.

    Eine gewisse Eitelkeit ist ihm natürlich zu eigen. Dass er selbst mal ein Linker war sei ihm heute verziehen, obwohl ich für alle, die erst den Linksschlenker machten, sonst wenig Verständnis habe.

    Einen Menschen mit geradlinigem politischen Lebenslauf zu finden scheint unmöglich. Schade!

    kewil sagt: Geradlinige Lebensläufe sind mehr als selten, aber das ist nicht verwunderlich. Man bedenke, wie sich die Zeiten ändern oder auch das Wissen darüber! Außerdem denken viele in der Jugend anders als im Alter! Man kann das niemand vorwerfen. Nur wer ewig blind bleibt, ist ein Tölpel.

  9. Markus Oliver meint:

    # Otto meint:
    1.06.2009 um 19:40

    Wie geht jetzt genau die Kissinger-Geschichte? Kennt sich da jemand aus?

    Kissinger werden eigentlich eher immer Vorwürfe wegen Indonesien und Chile gemacht. Vietnam läuft unter ferner liefen.

    Ich wäre aber ausgesprochen vorsichtig damit die Kritik vorschnell zu übernehmen. Viel von der Kritik an Kissinger ist substanzlos, meiner Meinung nach auch der DDR-Propaganda zuzuschreiben. Die gegen Kissinger erzeugte Stimmung ist für meinen Geschmack von einer enormen Einseitigkeit geprägt. Es ging wohl auch sehr oft von der “Friedensbewegung” aus. Während die Sowjets alles durften, durften die Amerikaner nichts.

  10. Chripa meint:

    OT
    Ein guter, grundsätzlicher Artikel von Mark Steyn über das langfristige Überleben der Demokratie und der Freiheit.
    http://www.newcriterion.com/articles.cfm/The-state-despotic-4096

  11. Rabos meint:

    Mit Hitler wird jeder Deutsche seinen eigenen Frieden schließen müssen. Schaute sich Broder die Weimarer Republik ganz genau an, wäre ihm verständlich, warum AH an die Macht geriet. Nachdem er sie hatte, war er unbestreitbar ein „Faszinosum.“ Leider hat ihn niemand umgebracht, als es Zeit war. Nun nährt er alle, die ihre Freude daran haben, Deutschland zu besudeln um sich selbst besser wertschätzen zu können. Die Freude sollte man auch Broder lassen.

  12. Alster meint:

    Ich weiß nicht, ob das hier passt.
    Ich hatte einen Briefwechsel mit Lars Hedegaard, der der dänischen Gesellschaft für Pressefreihet vorsteht:
    http://www.trykkefrihed.dk/gesellschaft-fuer-pressefreiheit.htm
    Er war wie Robert Spencer und Pam Geller eingeladen zum Pro Kölns Anti-Islamisierungs Kongress.

    “Ihr Entschluss, nicht zu kommen , ist für mich sehr verständlich. Mich hat aber doch umgetrieben, was dieser deutsch-jüdische Journalist Ihrem Freund zu Ihrer getroffenen Entscheidung gesagt hat ( übrigens klingt das sehr nach Henryk M. Broder, der hat oft eine schnodderige Art):
    /ich würde lars abraten, das ist ein seltsamer haufen, haben richtige argumente aber die falschen leute. unangenehme typen, die sich an leute wie lars hängen, um ihr ansehen zu verbessern.”

    /Das ist kein gutes Deutsch und auch verletzend; ich werde das lieber Niemandem in Köln sagen.Alle islamkritischen Bürgerbewegungen bemühen sich um bekannte Persönlichkeiten zur Unterstützung - ob BDB, Bundesverband der Bürgerbewegung zur Bewahrung von Demokratie, Heimat und Menschenrechten oder Pax Europa usw. und immer vergebens. Ein Herr Broder wird immer absagen, und so entsteht immer weiter das, was Bat Ye`or mit “snare” bezeichnet - die Islamisierung kann ungehindert fortschreiten.

    Tja Broder halt!

    kewil sagt: Das wird Giordano gewesen sein!

  13. Karikaturenclown meint:

    Man sollte nicht alles, was Broder schreibt, so furchtbar ernst nehmen.
    Finde ich sehr positiv bei ihm, gerade weil er solche, sagen wir “Zivilisationsfeuilleton-Texte” schreibt. Manchmal sind ihm Pointen und Unterhaltung eben wichtiger als dieses oder jenes historische Detail usw.

    Nachdem ich mir den Artikel jetzt noch durchgelesen habe, frage ich mich, warum die Aufregung? Der Artikel ist mitnichten “anti-deutsch” oder so ähnlich, eher fast irgendwo versöhnlich, ohne freilich die geistige Brille abzusetzen, die ihm die nötige Distanz zu dem Sujet gibt.

  14. Karikaturenclown meint:

    “Ihr Entschluss, nicht zu kommen , ist für mich sehr verständlich. Mich hat aber doch umgetrieben, was dieser deutsch-jüdische Journalist Ihrem Freund zu Ihrer getroffenen Entscheidung gesagt hat ( übrigens klingt das sehr nach Henryk M. Broder, der hat oft eine schnodderige Art):
    ich würde lars abraten, das ist ein seltsamer haufen, haben richtige argumente aber die falschen leute. unangenehme typen, die sich an leute wie lars hängen, um ihr ansehen zu verbessern.

    Wer das Lars Hedegaard auch immer geschrieben haben mag, der Schreiber hat vollkommen recht. Gruppierungen wie Pro Köln machen mehr kaputt, als sie jemals Gutes stiften könnten. Zeigt sich auch daran, daß es immer wieder kleine oder größere Skandale im Zusammenhang mit Verbindungen zu in- oder ausländischen Rechtsextremisten gibt.

  15. Skandalos meint:

    Seine Hitler-Vergleiche haben mich an Broder nie gestört. Kein Wunder, ich mach solche Vergleiche selber gern. Sie bringen die Irrationalität, die Unlogik der Antisemiten und der Faschisten meist am besten auf den Punkt.

    An Bröder stört mich eigentlich garnix. Außer daß er nicht immer meiner Meinung ist. Außer daß ich seine Art, öffentlich aufzutreten, nicht so mag. Außer, daß er in erster Linie Jude ist und erst dann Deutscher. So what …

    Für mich klingt bei dem Leserbrief-Schreiber der klassische Antisemitismus durch: von Juden und nur von Juden absolute Perfektion verlangen und ihre natürlich unvermeidliche Unperfektion penetrant zum Thema machen.

  16. Alster meint:

    Ja, Clown hat sowas die Hoheit!!! Du bist einfach ein Blödi, Punkt!
    Hast Du nicht mehr drauf - so Fakten?
    Sach mal was Genaueres! - Du Skandal!

  17. Liberty Valance meint:

    http://www.freiewelt.net/blog-353/die-nazis%2C-das-sind-die-anderen.html

  18. Antifo meint:

    Britischer Oppositionschef will neue Fraktion im EU-Parlament

    http://www.dradio.de/nachrichten/200905310200/4

  19. Faber meint:

    Ich mag Broder trotzdem nicht. Mir sind seine Ergüsse noch zu gut in Erinnerung, in denen er keine Gelegenheit ausließ, sich über “die Deutschen” zu mokieren und lustig zu machen. Nun, da er festgestellt hat, daß von “den Deutschen” mittlerweile eine doch eher geringe Vergasungsgefahr ausgeht, hat er das Thema Islam entdeckt. Man muß eben sehen, wo man bleibt…

    Und Hitler heute als Witzfigur hinzustellen, zeugt natürlich von großer Zivilcourage. Die Menschen damals hatten nun mal geschichtlich kein Drittes Reich im Rücken, vor dem sich mahnend der Zeigefinger heben ließ, und lächerlich war Hitler seinerzeit mit Sicherheit nicht. Die Leute, die sich daran so abarbeiten, wären damals die Ersten gewesen, die den Arm gehoben hätten.

  20. JasminB meint:

    Wenn einer meckert, daß die Nicht-Arier Rosenfeld und Treumann mit dem Arier Hitler auf eine Stufe gestellt werden, dann könnte ich die Nicht-Arier Beijra, Kaganowitsch und Kirow beitragen. Oder zahllose andere.

    Auch egal!
    Eklig bleibt das Aufwärmen in eine Richtung eh.

  21. Antifo meint:

    Britische Revolution

    http://www.handelsblatt.com/politik/handelsblatt-kommentar/britische-revolution;2316609

  22. 1Eternia meint:

    Hallo Kewil,

    wie kann man dir denn eine Email schreiben? Ich habe eine schöne Doku, die ich die als Link schicken will.
    Gruß, Daniel.

  23. max meint:

    Ein ziemlich armseliger Leserbrief. Was z.B. Pearl Harbor mt dem ganzen zu tun haben sollte, erschliesst sich wohl nur dem eingefleischten Verschwörungstheoretiker. Ich halte viel von Meinungsfreiheit, auch Blödheiten wie dieser Leserbrief sollten dadurch geschützt werden, ein Grund auf dieses Elaborat irgendwie stolz zu sein gibt es aber wahrlich nicht.

  24. Karikaturenclown meint:

    # Alster meint:
    1.06.2009 um 21:12
    […]
    Sach mal was Genaueres! - Du Skandal!

    aber gerne: zum Beispiel hier, da muß ich überhaupt gar nicht auf Seiten der (Anti)fa-rschlöcher o.ä. suchen, die Soße mit starkem Stich ins Braune krieg ich schon auf deren eigenen Seiten serviert.
    http://www.kongress.pro-nrw-online.de/content/view/291/207/

    natürlich auch gut:
    http://www.pi-news.net/2009/05/pro-jugendbeauftragter-will-lieber-kamerad-sein/

    Auch Euer Versuch mit einem Schwarzafrikaner im Vorstand und zur Schau getragener Israel-Freundschaft „besser“ da zu stehen ist nur lächerlich, abstoßend und entspricht nicht ansatzweise den intern von Euch geäußerten Ansichten.

    Und wie die “intern” von solchen Leuten geäußerten Ansichten aussehen, weiß ich. Ich weiß, wie die ticken!

  25. Karikaturenclown meint:

    Skandalos meint:
    1.06.2009 um 21:09

    Für mich klingt bei dem Leserbrief-Schreiber der klassische Antisemitismus durch: von Juden und nur von Juden absolute Perfektion verlangen und ihre natürlich unvermeidliche Unperfektion penetrant zum Thema machen.

    Stimmt. Und deswegen muß man solche Leserbriefe nicht unbedingt abdrucken. Aber man kann auch sagen, wir halten es beim Abdrucken von Lesermeinungen wie die Amerikaner: ‘Nearly anything goes.’

  26. Markus Oliver meint:

    Lasst die Versuche mit der Gründung von immer neuen Parteien sein. Das hat keinen Sinn, weil alles unterwandert wird. Ich predige das seit Jahren, aber es hört ja niemand auf mich. Man bedient sich dabei der bewährten Strukturen aus den schon unterwanderten rechtsextremen Parteien. Die stehen alle auf Gehaltslisten. Personal dafür ist mehr als reichlich vorhanden. Die Leuten bieten sich den Ämtern freiwillig an, so erhofft man sich den Aufstieg auf Kosten anderer. Ihr werdet es daher nicht hinbekommen eine Partei zu gründen, ohne dass ihr irgendwelche Ratten mit drin habt. Das schafft kein Mensch, es ist unmöglich.

    Wenn Ihr etwas tun wollt, dann publiziert. Beeinflusst die öffentliche Meinung. Ändert die öffentliche Meinung schrittweise. Es ist vollkommen egal, ob wir von der SPD oder der CDU regiert werden, solange diese Parteien eine entsprechende politische Richtung einschlagen.

    Unterstützt PI oder bildet Gegenangebote im Netz. Das reicht vollkommen aus, um sehr wirksam zu sein. Große politische Erfolge sind mit kleineren Parteien so oder so nicht erzielen, alles andere ist pure Träumerei.

    Das ProKöln unterwandert werden würde, war klar. In Köln ist der Hauptkampfplatz und dort haben wir anscheinend schon wieder verloren. Es hätte gut werden können, aber ist wegen zweifelhaften Personals gescheitert. Mich interessiert die Gründungsgeschichte von ProKöln. Gut möglich, dass es von Anfang an schon gegründet wurde um zu scheitern.

    Naja, eigentich interessiert sie mich nicht.

  27. Antifo meint:

    @Markus Oliver
    Daß es nichts bringt, die x-te Kleinpartei zu gründen, stimmt ebenso, wie daß publizieren viel wirksamer ist. Hinzufügen würde ich, daß Emails an Abgeordnete u.a. hier und da auch mal etwas ins Rollen bringen kann.

    Aber der Abgesang auf proKöln, nur weil ein zweifelhafter Jugendbeauftragter ausgetreten ist … ?

    Leserin schrieb irgendwo, daß dem Freundchen offenbar jemand den Stift beim Schreiben gehalten hat. Das klingt schon plausibel, zumal er ja proKöln um jeden Preis beschädigen wollte.

    Bzgl. dieses Leserbriefes frage ich mich, wo da Antisemitismus sein soll. Der sagt doch nur, daß wenn die Deutschen Hitler einfach nur als Witzfigur betrachten hätten müssen, das gleiche eben auch für die Staatsmänner gelten müßte, die Hitlers Gegner waren. Daß er auf deren deutsche Herkunft verweist, macht im Zusammenhang mit Broders Glosse Sinn, weil das ja der Ausgangpunkt war.

  28. Markus Oliver meint:

    Aber der Abgesang auf proKöln, nur weil ein zweifelhafter Jugendbeauftragter ausgetreten ist … ?

    Ach, als ob es nur der eine wäre.

    Träum weiter.

  29. Eugen meint:

    Antifo meint:

    Das nächste Schmierenstück dieser Art steht uns kommenden Donnerstag ins Haus, wenn US-Präsident Obama Dresden besucht. Statt daß er sich mal etwas Kultur ansieht, will der Weltführer die KZ-Gedenkstätte Buchenwald besuchen, um uns dort mehr Bundeswehrsoldaten aus dem Kreuz zu leiern. Das ganze läuft wie immer unter dem Motto “Lernen aus der Vergangenheit”:

    Geografisch scheint bei dir aber etwas durcheinander geraten zu sein.

    Was hat denn Dresden mit Buchenwald zu tun ?
    Beide Orte liegen rund 250 km auseinander.

  30. Faber meint:

    FAZ zum Klimawandel:

    “Ein geosoziales Desaster ersten Ranges drohe, so war zu hören. Eines, das nach menschlichem Ermessen nur extrem schwer abzuwenden sei. Eine globale Notsituation also. Und weil dies allenfalls noch mit einer Art geopolitischer Notoperation gelingen könnte, weil die Weltkonferenz in Kopenhagen im Dezember von den wichtigsten Denkern der Welt quasi als die allerletzte Chance angesehen wird, das Ruder noch herumzureißen und eine „hoffentlich noch akzeptable Erderwärmung von höchstens zwei Grad“ zu ermöglichen, hat man es im „St. James Palace Memorandum“ an Klarheit nicht vermissen lassen: „Die Null-Kohlenstoff-Industrie muss das ultimative Ziel sein.“”

    http://tinyurl.com/lpgoca

  31. Faber meint:

    Lachhafte Propaganda-Grafik auf Wikipedia zum Thema “Atmosphäre” - Co2-Gehalt:

    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:CO2-variations-d_hg.svg&filetimestamp=20080127085025

  32. wolaufensie meint:

    „Die Null-Kohlenstoff-Industrie muss das ultimative Ziel sein.“”

    Ja, - raus mit der Kohlensäure aus dem Sprudel.
    Stille Wässer braucht die Welt.
    Wie wär´s denn mal noch mit dem Null-Kohlenstoff-Menschen ?
    …Und der Null-Kohlenstoff-Landwirtschaft ?
    Als erste Massnahme müsste den kampffickenden Gebärkriegsstaaten
    jede Unterstützung versagt werden. Wer im Zeitalter desFernsehens in wirklich jeder Ecke der Welt, noch weiterhin Kinder wirft, wie….., naja, - egal, der bedroht auch absichtlich wirklich alles.
    die ganze Welt.
    Die Klimaapokalyptiker lieben es, globale Notsituationen,
    sozusagen geosoziale Desaster, schwarzzumalen. Am besten wäre
    der CO² Billanz geholfen, wenn sie im Anfall von grosser Mitmenschlichkeit selber das Atmen einstellten. Ja , - rettet die Welt.

  33. Markus Oliver meint:

    Faber,

    die Grafik ist ja wirklich der Hit!

  34. kongomüller meint:

    @ kewil: folgenden link bitte in den tages-link-bericht verschieben:

    http://kriegsreisende.de/voelker/israel.htm

    es geht um israelische söldner und deren wirken weltweit. sehr interessanter bericht.

  35. Leserin meint:

    Broder beginnt seinen Artikel mit dem Satz: “Der bekannteste Deutsche aller Zeiten ist zweifellos Adolf Hitler”.

    Gerade mit solchen Artikeln, in denen Adolf Hitler immer wieder aufgewärmt wird, trägt auch Broder dazu bei, daß das so ist. Wer Hitler für den bekanntesten Deutschen aller Zeiten hält, hat eine verdorbene Phantasie.

    Die ewigen Hitleristen, denen die Vergangenheit keine Ruhe läßt, sehe ich nicht “rechts”, sondern “links”. Nun ja, die Linken brauchen ihn ja immer noch, um damit alles, was nicht links ist, zu bekämpfen. Was würden unsere Gutmenschen ohne ihren Hitler machen.

  36. Daniel Leon Schikora meint:

    “Dann können wir hoffentlich davon ausgehen, dass die seit 60 Jahren stattfindende, eklig-penetrante Aufwärmung des Bildes der «hässlichen Deutschen und ihrer armen Opfer» endlich ein Ende findet. Es wäre eine Wohltat.”

    Um einer Aufwärmung des Bildes der “hässlichen Deutschen” entgegenzutreten, könnte Peter Michel schweigen. Ob er deutscher Staatsbürger ist oder nicht: Seine irrwitzigen Unterstellungen hinsichtlich einer jüdischen Durchsetzung der politischen Klasse der Vereinigten Staaten bringen in geradezu karikaturistischer Weise die Selbstrechtfertigungsversuche (post-)nationalsozialistischer Deutscher zum Ausdruck, die den Hitlerschen Rasseimperialismus für im Kern defensiv erklären. (Die Ausführungen Michels gemahnen unwillkürlich an die Tiraden des ….. Peter Haase, in dessen Augen die Deutschen, die sich 1933 einer kommunistischen Machtübernahme widersetzt hätten, infolge der Niederlage seines ‘Führers’ zu Opfern von Alliierten ausgehender “Völkermorde” geworden seien. Ich hatte bisher geglaubt, daß solches braune Gesindel bei Kewil - anders als bei PI - unerwünscht sei.)

    kewil: Erstens bring ich, was ich will, zweitens finde ich den Brief auch neonazi, und drittens hat mich genau deshalb gewundert, dass er in der Weltwoche stand! Viertens zeigt es, dass dauernde Ermahnungen in der gleichen Richtung kontraproduktiv sind! Ist das genehmigt? Danke!

  37. Daniel Leon Schikora meint:

    @Kewil

    Danke für die Klarstellung!

  38. Daniel Leon Schikora meint:

    P. S.: Ich verstehe nicht, warum Du die Bezeichnung des PI-Autors Peter Haase als eines Neonazis zensiert, dafür aber hingenommen hast, daß ich im Zusammenhang mit seinen Äußerungen von “braunem Gesindel” gesprochen habe. :-)

  39. Käptn Ahab meint:

    Hitler als Würstchen zu bezeichnen ist nichts weiter als eine weitere psychotherpeutische Maßnahme von traumatisierten Juden und Deutschen.
    Er war was er war. Aber wenn die Brille bunt ist, dann ist die Welt auch bunt.

  40. Karikaturenclown meint:

    @ DLS

    du magst zwar häufig recht haben, mit dem was du so schreibst, aber dieses künstlich-hochgestochene Geschreibsel nervt auf Dauer. Ist so antifa-mäßig und hängt mir zum Hals raus. Sicher auch nicht die Diktion ernst zunehmender Wissenschaftler.

  41. Austicker meint:

    Hatte DLS eigentlich Erfolg, was diese Eva Braun im Vera Lengsfeld-Pelz betrifft?

  42. Rabos meint:

    @Daniel Leon Schikora

    Da ich kein USA-Kenner bin, hab ich mir die Darstellungen von Kevin B. McDonald angeschaut – und nur gestaunt. Diese widersprechen ein wenig Ihrer Kurz-Darstellung.

  43. TanjaKrienen meint:

    Broder ist nach wie vor ein antideutscher Publizist auf St-Pauli-Nachrichten-Milieu - die Kontinuität ist offensichtlich. Früher sagte man “Marklücken”, wenn man Marktlücken meinte…

  44. neuer meint:

    RE: DLS “irrwitzigen Unterstellungen hinsichtlich einer jüdischen Durchsetzung der politischen Klasse der Vereinigten Staaten”

    Wir wissen alle, daß Juden eine polit-ökonomisch einflußlose kleine sympathische Minderheit sind, voll von selbstlosem Humanismus und Spenderlaune!

    Und sie spiel(t)en weder im ML-Kommunismus noch im Kapitalismus noch im Finanzwesen je eine Rolle!

  45. Austicker meint:

    Ganz besonders niemals in der SU oder DDR.

  46. TanjaKrienen meint:

    Ist ja wirklich interessant -
    http://de.wikipedia.org/wiki/Kevin_B._MacDonald

  47. falkenstein meint:

    Respekt vor dem Verfasser des Leserbriefes!

  48. JasminB meint:

    @Tanka Krienen

    MacDonald ist ja offenbar auch sehr mutig.

    Lebt der noch???

  49. A.Bundy meint:

    Ich hatte mich schon gefragt, wie lange es wohl dauern würde, bis beim Stichwort “Broder” das Krienen hier angekrochen käme. Knapp 24 h nach Erscheinen des Artikels, dass ist schon bemerkenswert lang. Es bleibt halt wenig Zeit übrig, wenn der Broterwerb hauptsächlich aus oraler Dienstleistung besteht.
    Guter Artikel Kewil und jeder mit ein wenig Verstand weiss, worauf du hinaus wolltest.

  50. Faber meint:

    A.Bundy? Aus Leipzig? Connewitz?

  51. TanjaKrienen meint:

    “A Bundy” - Angst, den richtigen Namen zu nennen? Ich nicht! Aber nicht nur das unterscheidet uns.

    Ich komme nicht “angekrochen”, sondern bin immer mal von Zeit zu Zeit hier. Würde ich mit Kewil auch nur zehn Minuten reden können, würde er nichtmehr solche ambivalenten Themen einstellen, denn nicht einer könnte inhaltlich begründen, warum b., der alte antideutsche St.Pauli-Nachrichten-Fink, der Atheist und ehemalige Nicht-Zionist, ganz und gar ein Vorkämpfer für Nichts tauglich ist.

  52. A.Bundy meint:

    @ Faber

    SoE gelesen? Sag nicht, dass du eigentlich “willow” bist! I hope not, wie Achmed the dead Terrorist sagen würde. http://www.youtube.com/watch?v=psvL2eYQ7YM&feature=fvst

    “Würde ich mit Kewil auch nur zehn Minuten reden können, würde er nichtmehr…”
    Nur in deinen Gleitcreme-geschmierten Träumen!

  53. TanjaKrienen meint:

    Dein Gleitcreme ist der Ohrenschmalz, der dir ins Hirn gesickert ist, du Nichtdenker!

  54. Faber meint:

    @A.Bundy

    Hab ich Dich erschreckt?

    Was ist SoE? Nein, ich habe das hier gelesen:

    http://unterlinken.de/2009/05/21/kritik-2/comment-page-1/#comment-52

  55. A.Bundy meint:

    @ Faber

    Wieso erschreckt? LE ist wunderschön und Connewitz ganz besonders, dazu steh ich!
    “Was ist SoE?”
    Das ist SoE! http://spiritofentebbe.wordpress.com/

    “Dein Gleitcreme ist..”, “…antideutscher Publizist auf St-Pauli-Nachrichten-Milieu…”
    Semantisch limitiert, Lutschburschl?

  56. TanjaKrienen meint:

    “Knapp 24 h nach Erscheinen des Artikels, dass ist schon bemerkenswert lang.”

    Soviel zur semantischen Qualität, die nicht einmal rät, wenn es zwar schon unbestritten auf den Spuren der SS ist, wo sie besser doch nicht hingehören und manchmal stören.

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