Hindenburg-Gymnasium umbenannt - kein Vorbild für Schüler

11.03.2008

Hindenburg

Der Trierer Stadtrat hat sich mit großer Mehrheit für die Umbenennung des Hindenburg-Gymnasiums ausgesprochen. Hindenburg sei kein Vorbild für Schüler und Europa und daher kein geeigneter Namensgeber, hieß es zur Begründung. Und hat nicht der greise Hindenburg einen gewissen H. in den Sattel gehoben? Und beim SWR steht geschrieben:

Hindenburg jedoch sei kein “zeitgemäßer und geeigneter Name” für ein Gymnasium. Die Umbenennung sei “eine längst überfällige Entscheidung”, sagte Peter Spang (SPD)… “Der Name eines Monarchen gehört nicht zu einer demokratischen Schule”, sagte der Schulleiter.


Nun, wenn der Chef eines Gymnasiums den Brüsseler EU-Wohlfahrtsausschuß mit einer Demokratie verwechselt, kann es sich nur um eine PISA-Anstalt handeln. Schlage deshalb GGT vor: Gurken-Gymnasium Trier. Sollte dieser Name zu ökologisch sein, böten sich im Namen der zitierten deutsch-französischen Freundschaft etwa folgende Kreationen: Robespierre-Gymnasium, Napoleon-Gymnasium oder Carla-Bruni-Lyzeum. Auch “Collège Fleurs du Coran” (Titel eines aktuellen Schulprojekts) wäre sicher besser als Hindenburg! Oder zu Ehren eines lokalen Wohltäters des Menschengeschlechts “Karl-Marx-Gesamtschule”?

Schramma mit Ursula

Und da die Geschichte der BRD immer todsicher bei Adolf endet - erwartungsgemäß hat sich der Zentralrat der Juden gegen die Wiedereinführung des Eisernen Kreuzes gewandt. Es sei unverständlich, warum immer wieder versucht werde, an alten Traditionen anzuknüpfen. Knüpfen wir also an die Moderne an. Vielleicht Scharping-Poolmedaille (Marine), Joschka-Putztruppen-Bändel (Infanterie), Claudia-Roth-Böllernadel (Artillerie), Volker-Beck-Nahkampfspange (Einzelkämpfer), Pour-Cohn-Bendit-Mérite (deutsch-französische Brigade), Rudi-Dutschke-Stern (ABC-Truppe), Schramma-Karnevalsorden (Moscheebrigade), Tarek-Al-Wazir-Abzeichen (Afghanistan-Kämpfer), Sarah-Wagenknecht-Hummerschere (Küchenbullen), Eiserner Ströbele (Radmelder) und Stern von Ypsilanti (Desinformation und Feindpropaganda). Weitere Vorschläge für Schulen und Orden willkommen!

47 Antworten zu “Hindenburg-Gymnasium umbenannt - kein Vorbild für Schüler”

  1. cgs meint:

    Verfluchtes sozialistisches Gutmenschenpack!

  2. Brandenburger meint:

    Ernesto-Che-Guevara-Gymnasium ist doch auch ganz schick.

  3. spital8katz meint:

    Nun, dieser Entschluss zur Umbenennung wäre vor längerer Zeit schon richtig gewesen.

    H. war wirklich kein Vorbild für Jugendliche (und Erwachsene) in einer Demokratie. Auch ganz ohne sein Verhalten gegenüber dem GröFaZ. Da war er eh schon senil.

    Erstaunlich ist nur, dass in Trier jetzt erst der Groschen fällt. Anderswo fiel der Reichsgroschen 1945.
    DAS ist das Peinliche an der Geschichte.

    Der Schulleiter verwechselt einen Reichspräsidenten wohl mit dem Kaiser. Auch peinlich, trierisch eben…

  4. kewil meint:

    Wieso muß ein Schulname Beispiel für Schüler sein? Das ist alles nur 68er Ideologie. Die Hindenburgstr. in Trier wollten sie auch gleich mitabschaffen. Derweil gibt es neue Rudi-Dutschke-Strassen! Das linke Pack will die Oberhoheit über den Kinderbetten und den Köpfen der Bürger!

  5. spital8katz meint:

    @ kewil
    Mit meinem Beitrag habe ich nicht die Benennung von Dutschke- oder anderen “Linksstraßen” gut geheißen.

    Im übrigen ist es in Deutschland schon üblich, Schulen nach Personen zu benennen, die in irgend einer Weise mit unserer Kultur und Geschichte in Verbindung zu bringen sind und als solche sehr wohl ein Vorbild für die Schüler sein KÖNNEN.

    Wie man eben auch Kasernen sehr oft, aber nicht nur, nach soldatischen Persönlichkeiten benennt.
    Und das nicht zur Abschreckung…

  6. loewenherz meint:

    Genau, wenn man die Schule in Josef Stalin Gymnasium oder Ho Chi Ming Fachanstalt umbenennt, hat auch der SPD Fuzzi nichts dagegen.

    Aber Hindenburg als ein Inbegriff deutscher Tugend als Namensgeber - ne, das geht in der Tat nicht mehr.

  7. Penner meint:

    Demokratie ist Mist. “Demokratie - der Gott, der keiner ist”

    http://www.amazon.de/Demokratie-Gott-keiner-Hans-Hermann-Hoppe/dp/3933497868/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1205250425&sr=8-1

    Es gibt nichts dümmeres als BRD-Schüler. Ich bin einer von denen…

  8. Camembert meint:

    es gab mal nicht eine unerhebliche Anzahl Deutscher jüdischen Glaubens, die, ob nun zu recht oder zu unrecht, stolz waren, das Eiserne Kreuz erhalten zu haben (manch einer verstand die Welt nicht mehr, als “ihr” Deutschland begann sie systematisch auszugrenzen!!) - daß die Nazis diesen militärischen Orden mit ihrem Machtantritt nicht abgeschafft haben, ist nun kein Grund, diesen militärischen Orden als verfemt zu betrachten.

  9. Otta Schnatz v. Cloeren meint:

    lideri-R.T.Erdowahn-Sonderschule oder Borat-Rütli-Ackamie……..

    ernsthaft: Herr v. Hindenburg hat 1914/15 mit seiner 8. Armee aus braven Ost- u. Westpreußen, Pommern, Nieder- schlesiern, den masurischen und litau- ischen Regimentern, der Landwehr- Brigade aus Schleswig-Holstein und anderen Truppen unserer Familie den Arsch vor Sibirien gerettet, basta!

    Da so gerne - nach jeweiligem Interesse - verglichen wird: Im Frankreich der 60er Jahre kannte jeder poplige Gymnasiast die Schlachtordnung von Austerlitz, geschenkt. Und hier im Brandenburgischen hat JEDES Kuhkaff heute noch ‘ne Teddy- Thälmann- straße.

  10. Frankfurter meint:

    Ich hätte noch einen Vorschlag wegen der Umbenenung.
    Wie wäre es mit 1.Andrea Ypsilanti- Elite Gesamtschule.

  11. Wahr-Sager meint:

    OT: Heye prohezeit neuen Rekord rechtsextremer Straftaten

  12. spital8katz meint:

    @ Otta Schnatz…etc

    Die Russen haben im WW I niemanden von irgendwo nach Sibirien verschleppt, weder kaiserlich deutsche noch k.u.k. österreichische Untertanen.

    Und die Russen haben sich in Ostpreußen zivilisierter benommen als manche Deutsche im “westlichen Ausland”.

    “Sibirien” war später und unter anderen Vorzeichen, gell…?

  13. Roland meint:

    Deportationen nach Sibirien gab es natürlich bereits unter den Zaren….
    und im ersten Weltkrieg viele Kriegsgefangenenlager…

    Und im übrigen: Lesen und lernen…
    z.B. hier: http://www.dradio.de/dlr/sendungen/wk1/287786/

  14. spital8katz meint:

    @ Roland

    Es ging um ZIVILISTEN aus dem zeitweise besetzten Teilen Ostpreußens…

  15. Frank meint:

    Frankfurter,
    ich glaube, Lebende sind ausgeschlossen.
    Aber zum monarchiebewussten Schulleiter täts passen.
    Sonst wäre Cohn-Bendit-Elite-Schule auch schön. Jener mag doch Kinder.

    Wahr-Sager,
    wieso, hat der sich eine Ladung Spraydosen im 1€-Markt gesichert ?

  16. Prosemit meint:

    “Der Name eines Monarchen gehört nicht zu einer demokratischen Schule”, sagte der Schulleiter….

    Hindeburg ein Monarch? Habe ich in Geschichte geschlafen? Ich glaube eher, dem Schulleiter fehlt jegliche Kenntnis. Entlarvend! Oberpeinlich!

  17. D.N.Reb meint:

    Na gut, jetzt könnte man ja sagen, Hindenburg war Reichspräsident der ersten deutschen Republik und deswegen heisst die Schule so.

    Zum Gedenken an den Reichspräsidenten und Bademeister des Kaiserreichs.

  18. kongomüller meint:

    wie wäre es mit “weichei-gymnasium”, “gutmensch-gymnasium”, “migrationsgymnasium”(migration soll ja unsere zukunft sein und retten)?
    man könnte es auch nach oskar pisser aus dem saarland benennen, nach dem namenlosen steinewerfer aus kreuzberg, dem sozialschmarotzer, der mit `nem 500er merser rentnern die beine abquetscht, oder…..

    wir sehen: aktuelle vorbilder für die jugend gibt es viele.
    mein persönlicher vorschlag wäre allerdings: multikultifachgymnasium für gendermainstreaming und islamtoleranz.
    damit wäre alles im namen verpackt, was diesen hirnlosen politikern als bildungsideal vorschwebt.

  19. spital8katz meint:

    @ D.N.Reb

    Hindenburg war EIN Reichspräsident.

    Der erste Präsident der Ersten Republik war Friedrich Ebert.

  20. almighurt meint:

    Paul von Hindenburg war sicherlich kein Demokrat. Bevor er die Wahl zum Reichspräsidenten annahm, hat er Wilhelm den II in Doorn um Erlaubnis gefragt. Bis zu seinem Tode 1934 empfand er sich selbst nach eigener Aussage als Untertan seiner Majestät. Andererseits hat er Wert darauf gelegt die Reichsverfassung einzuhalten.

    Allerdings gehe ich davon aus, daß ein deutscher Schulleiter über Allgemeinbildung verfügt. Und v. Hindenburg hat man zu kennen. Ihn mit einem Monarchen zu verwechseln ist peinlich.

    Auch hier wird vonb diesem Gutmenschenabschaum wieder mit zweierlei Maß gemessen. Mohammes war bekanntlicherweise ein Verbecher, pädophil, rassistisch und mordend. Der Koran eine Art religiöser “Mein Kampf”.

    Und mal ehrlich, wenn ich mir durchlese wie bei der Ausbreitung des Islam ein Blitzkrieg nach dem anderen geführt wurde, Millionen massakriert wurden und die christlichen und jüdischen Bevölkerungsteile wenig anders als die Osteuropäer von 1939 - 1944/45 behandelt wurden, dann sollte der Schulleiter doch auch gleich die Umwidmung und Umbenennung der nächsten Moscheen in Dritte Welt Häuser fordern.

  21. Alfons Huber meint:

    Einen Zeitgenossen stört sogar der Hindenburgdamm zur Insel Sylt. Er stellte deshalb eine Frage dem zuständigen Bundestagsabgeordneten bei www.abgeordnetenwatch.de. Wider Erwarten gab der CDU Bundestagsabgeordnete eine nicht alltäglich Antwort.

    http://www.abgeordnetenwatch.de/ingbert_liebing-650-5692–f102568.html#frage102568

  22. Christian meint:

    Etwas verspätet nun mein Senf hierzu. Erstens: Wenn Schulleiter Borschel Hindenburg für den “Name(n) eines Monarchen” hält (1), dann möchte ich echt nicht wissen, wie der Geschichtsunterricht an seiner Pisa-Anstalt so aussieht. Der Generalfeldmarschall und Reichspräsident war sicherlich Monarchist, Monarch jedoch nachweislich nie. Daß er im Gegenteil als das zweite gewählte Oberhaupt einer deutschen Republik wohl auch als Namensgeber für Borschels “demokratische Schule” taugt, steht für mich außer Frage. Im übrigen könnte sonst jeder hergelaufene Spartakist die Ausmerzung von Friedrich-Ebert-Schulen fordern.

    Zweitens, Sibirien: Natürlich hat der Zar deportiert, und es gab Opfer beim russischen Einfall in Ostpreußen August 14 (2,3). Inwieweit beides zusammenfiel, ist wohl nicht erheblich. Der Ostpreuße Hindenburg selbst schreibt rückblickend hierzu: “Der Ernst der Stimmung wurde erhöht durch den Anblick vorüberziehender Flüchtlinge meiner Heimatprovinz. Eine traurige Mahnung, daß der Krieg nicht nur den wehrhaften Mann trifft, sondern daß er durch Vernichtung der Daseinsbedingungen Wehrloser zur tausendfachen Geißel der Menschheit wird.” (4) – ein Spruch, der wohl jeder Lehranstalt ins Stammbuch paßte.

    Und drittens, ad causam: Hindenburg war nacheinander Tannenberg-Sieger, Symbolfigur der Kriegsanstrengung, “anständig geblieben” im Zusammenbruch, geistiges Oberhaupt orientierungsloser Kriegsheimkehrer, letztes Kandidatenaufgebot der Demokratie ohne Demokraten, machtloser Krisenmanager, schließlich auch Händedrücker in Potsdam – alles dies *nach* seiner Pensionierung! Bei der Vita kann man ihm alles anhängen, Dolchstoßlegende, Ermächtigungsgesetz und sicher auch den Klimawandel. Was mich an der Sache ärgert, sind gar nicht mal die geistig unterirdischen Begründungen oder die Flucht vor der inhaltlichen Auseinandersetzung. In Wahrheit wollen die Umbenenner die bürgerliche Gesellschaft treffen und schlagen den Sack für den Esel. Wieder ein kleiner Sieg für das Gutmenschentum – ekelhaft.

    (1) genauso zitiert auch beim SWR, tinyurl.com/2lupy8
    (2) z.B.: Reich, Francois: Fünf Jahre in Sibirien. Erlebnisse und Eindrücke eines Elsass-Lothringischen Kriegsgefangenen aus dem Weltkrieg 1914 - 1918. http://tinyurl.com/33n44z
    (3) vgl. http://www.russenforum.com/—geschichte-der-russlanddeutschen-t6.html; s.a. zeitgenössische Flugblätter auf einer Antiquariats-Webseite: tinyurl.com/2r6kr5
    (4) zitiert nach: www.stahlgewitter.com/erlebnisberichte/tannenberg.htm, ca. auf der Hälfte der Seite; vermutlich aus: “Aus meinem Leben”, Leipzig 1920(?)

  23. Harald Juhnke meint:

    Es ist schlichtweg eine Schande, wie hier mit deutschen Größen umgegangen wird. Hätte man auf den alten Reichspräsidenten gehört und den Monarchismus, der sich wie in anderen Ländern auch mit der Zeit sowieso mehr und mehr demokratisiert hätte, wieder eingeführt, wäre uns der Tölpel aus Braunau mit Sicherheit erspart geblieben.

    Stauffenberg war meines Wissens übrigens auch überzeugter Monarchist. Müssen die Plätze, Straßen, Schulen und Kasernen, die an den Hitler-Attentäter erinnern, nun eigentlich auch umbenannt werden?

  24. Golem meint:

    Ein sonderlich passender Namespatron ist Hindenburg nun wirklich nicht. Dass denen dieser Name allerdings erst jetzt auffällt, verblüfft schon etwas.

    Der greise alte Mann, der Hitler zum Reichskanzler ernannt hat, dürfte in der deutschen Geschichte eigentlich schon länger bekannt sein.

  25. Harald Juhnke meint:

    OT:

    In Köln geht`s gerade ziemlich rund. Jörg Uckermann und einige andere ehemalige CDU-Mitglieder sind offenbar zu pro Köln gewechselt. Mehr unter:

    http://www.news4press.com/1/MeldungDetail.asp?Mitteilungs_ID=338220
    http://www.news4press.com/1/MeldungDetail.asp?Mitteilungs_ID=338259
    http://www.ad-hoc-news.de/drucken.html?art_id=15867613
    http://www.ksta.de/html/artikel/1203599399045.shtml

  26. Ullrichson meint:

    Für den alten Hindenburg wären unsere heutigen Pisaschulen sowiso der reinste Horror.
    Ich glaube der alte Herr wäre ganz froh wenn sein guter Name, mit so einem Saustall, nicht mehr in Verbindung gebracht wird!

  27. Friedel B. meint:

    Die Schule, auf der ich seinerzeit Abitur gemacht habe, hieß ebenfalls Hindenburg-Gymnasium; sie wurde bereits vor etwa 20 Jahren auf den Namen eines heute weithin unbekannten Biologen umgetauft. Immerhin hat es die Trierer Lehranstalt bis heute geschafft, ihre traditionelle Bezeichnung zu behalten; weiß der Geier, welcher hochbedeutsame Musterdemokrat und Wichtigtuer den Stadtrat mit der Nase darauf gestoßen hat, dass ein solcher Name heute untragbar sei. Ich weiß nicht genau, was man Hindenburg eigentlich vorwirft - wahrscheinlich vor allem die Ernennung von A.H. zum Reichkanzler am 30.01.1933. Ob er damals eine Alternative gehabt hätte, weiß ich ebenfalls nicht (Kurt v. Schleicher war ja mit seinem Versuch, seine Regierung auf die Gewerkschaften und den Strasser-Flügel der NSDAP zu stützen, nicht zuletzt am Widerstand der SPD gescheitert). All das sind Fragen an Fachhistoriker; eines dürfte jedoch einiger Sicherheit feststehen, nämlich dass die Weimarer Republik ohne Hindenburg schon sehr viel früher am Ende gewesen wäre. Noch 1932 wurde er bekanntlich von den Wählern mit deutlichem Vorsprung vor seinem Mitbewerber Hitler im Amt bestätigt.

    Der Umgang des offiziellen Deutschland mit der eigenen Geschichte mutet nach meiner Ansicht mehr und mehr neurotisch an. Auch die deutschen Kasernen haben ja gerade eine Umbenennungs-Orgie hinter sich; keine Ahnung, wo das einmal enden wird Wie lange wohl der Monat Juli noch so heißen mag, da sein Name auf den römischen Feldherrn und Diktator Caius Julius Caesar zurückgeht, der unter anderem Gallien ohne triftigen Grund angegriffen, erobert und ganze Völkerschaften vernichtet oder in die Sklaverei geführt hat? Wie lange wird es noch den Monat August geben, benannt nach dem Kaiser Augustus, der noch als Oktavian nach der Sieg über die Pompeius-Söhne 6000 Sklaven, die in deren Heer gekämpft hatten, ans Kreuz hat schlagen lassen?

  28. Golem meint:

    Makellose Gestalten der Geschichte dürfte es wenige geben…

  29. Christian meint:

    Und das hier passiert zeitgleich: “Sichtbares Zeichen gelungener Integration: Die Fatih-Moschee (arabisches Wort für ‘Eroberer’) im Stadtallendorfer Wupperweg. Ihr Bau bereitete keine Probleme. […]”
    http://europenews.dk/de/node/5307

  30. Opferlamm meint:

    Die Franzosen sind immernoch (und vollkommen zurecht) stolz auf Napoleon. Und der war alles andere als ein Demokrat - er hatte die Demokratie wieder abgeschafft.

    Hindenburg war ein Kriegsheld. Niemand hatte damit gerechnet, dass die Nazis ihre Position so ausnutzen konnten. Dass ausgerechnet von dem alten Hindenburg zu verlagen, ist grotesk!

  31. Ullrichson meint:

    Der Umgang des offiziellen Deutschland mit der eigenen Geschichte mutet nach meiner Ansicht mehr und mehr neurotisch an.

    So ist es auch, Die sind bekloppt. Das Ausland schüttelt ja nur so mit dem Kopf und hält uns für dämlich. Krank ist sowas, einfach nur krank!

  32. Otta Schnatz v. Cloeren meint:

    @ spital8katz 17:17

    Richtig, wir reden von Zivilisten.

    Von Zeitzeugen aus Familie und Bekannt- schaft, vom Klotzkorkengymnasium und aus der einschlägigen Literatur wissen wir, dass beim Vormarsch beider zaristischer Armeen (Heeresgruppe Nordwestfront) auf Ostpreußen deren Logistik, Train, Fourage etc. im Argen lagen und auf jeden Fall die beweglichen Kosakentrupps heftig (d.h. weit über ihren Eigenbedarf) marodiert haben.

    Im Bereich der russ. 1. (Njemen)-Armee (Paul v. Rennenkampf) wurden nach dem Gefecht von Stallupönen (17.08. 1914) und der Schlacht bei Gumbinnen (19.08.) und erst recht in den Wochen danach nicht nur deutsche Soldaten per Schiene (auch) nach Sibirien und Zentralasien verbracht, sondern gleichermassen etliche junge Burschen im schulpflichtigen Alter und Ältere, die jedenfalls noch nicht gemustert oder eingezogen waren.

    Zum Thema per Mausklick greifbar z.B. www.tannenberg 1914.de - weniger die militärischen Delikatessen sondern - in Text und Links verstreut - über die Leiden der Zivilbevölkerung.

    Was 1944/45 ablief kennen wir aus den Berichten unserer Mutter, der älteren Geschwister usw., die den Treck nach Westen mitgemacht haben.

  33. Brandenburger meint:

    Lieber Hindenburg Gymnasium als Ernst Thälmann Straße!

  34. spital8katz meint:

    @ Otta Schnatz…

    Im Kriegsvölkerrecht war und ist nicht vorgesehen, dass Kriegsgefangene nur in klimatisch besonders bevorzugten Gebieten in Gewahrsam gehalten werden dürfen.

    Und die “etlichen jungen Burschen” waren wohl Angehörige der paramilitärischen Wehrorganisation, die in den preußischen Grenzgebieten bestand und z.B. über Truppenbewegungen berichten sollten.

    Ihr Name ist mir leider entfallen. Als Nichtkombattanten hätte man die auch erschießen können…

    Hätten sich die Russen so benommen wie unsere Truppen sofort beim Einmarsch in Belgien und Nordfrankreich, das Geschrei wäre heute noch nicht verstummt.

    Damit ist das Thema für mich “durch”.

  35. GeistesWelt meint:

    Hindenburg ein Monarch? Oh Gott, zu diesem Direktor würde ich keine Kinder zum Lernen schicken… Wen der schon bei PISA durchfallen würde, dann kann man sich schon ausmalen, was an so einer Schule gelehrt wird: Lichterketten, Stuß quatschen und all den anderen Dreck, den niemand braucht, zumindestens niemand, der aus Deutschland mal auswandern will … um was aus seinem Leben zu machen.

  36. no mercy meint:

    Warum sollen Schulen oder andere öffentliche Einrichtungen überhaupt nach irgendjemandem benannt werden?
    Es wäre wirklich besser, Schulen einfach nach dem Ort, und wenn es an diesem Ort mehrere gibt, nach dem Ortsteil zu benennen, bzw. die Schulen zu nummerieren. Dann gäbe es nicht diese überflüssigen Debatten, weil dem einen der Namenspatron zu rechts und dem anderen zu links ist.

  37. Frankfurter meint:

    Hm, in Wilhelmshaven gibts da schon ein Problem. Monarchist geht gar nicht.

  38. Faber meint:

    Hehe, Volker-Beck-Nahkampfspange, sehr gut!

  39. D.N. Reb meint:

    @spital8katz

    Ich hab nicht geschrieben, er war DER Reichspräsident, sondern er war Reichspräsident. Kohl ist ja auch Kanzler der Bundesrepublik gewesen. Aufjeden Fall war er DER Bademeister der Weimarer Republik.

  40. Faber meint:

    Der Stern von Ypsilanti wohl eher für “Tarnen und Täuschen”, ansonsten:

    Die J.W. Möllemann-Plakette (Fallschirmspringer)

  41. Hägar-der-Schreckliche meint:

    vorzuschlagen wäre noch für :
    raketen-einheiten die sderot-plakette,
    feuerwerker die hamas-medaille,
    gebäudeabriss die bin-laden-urkunde,
    chemiefacharbeiter die saddam-trophäe

    und für das linke gesindel wäre velleicht der mauerschützen-orden eine hervorragende auszeichnung

  42. Heinerich meint:

    A-A-A-Einen hätt ich noch (und das ist pure Ironie !):

    Für (fast!) alle bundesdeutschen Politiker das Bundesverdienst(!)kreuz !

    Für alle Politiker in verantwortlicher Position: BVK am Strick, äh… Bande !

  43. Toranaga meint:

    Dann wird die Hindenburg-Kaserne wohl auch eingeebnet werden.

  44. Faber meint:

    Na dann: “Der Gabriel in Gold” (Luftwaffe)

    Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) hat Vorwürfe wegen eines Allein-Fluges von Mallorca nach Berlin und zurück mit einer Bundeswehr-Maschine zurückgewiesen. Über die Kritik an ihm zeigte sich der Minister deutlich verärgert.

    Die Flugreise, die inklusive Bereitstellung einer Maschine vom Typ Challenger nach Berechnungen der «Bild»-Zeitung 50 000 Euro gekostet haben soll, sei im Bericht der Flugbereitschaft für das zweite Halbjahr 2007 aufgeführt, berichtet die Zeitung.

    Der Haushaltsexperte und Parlamentarische Geschäftsführer der FDP- Bundestagsfraktion, Jürgen Koppelin, sieht Gabriel als «Wiederholungstäter». «Er ist ein halbes Jahr vorher auch schon erwischt worden, dass er mehrfach alleine mit dem Dienstflugzeug geflogen ist», sagte er im Fernsehsender N24. Der Minister sei seiner Rolle als Vorbild nicht gerecht geworden.

    Die stellvertretende Fraktionschefin der Grünen, Bärbel Höhn, sagte der «Bild»-Zeitung: «Reden und Handeln beim Klimaschutz lagen bei Herrn Gabriel schon immer meilenweit auseinander.» Nach Recherchen der Zeitung hätte Gabriel zumindest für die Rückreise nachmittags auch einen Air-Berlin-Flug mit noch mehreren freien Plätzen nehmen können…

    http://www.wz-newsline.de/index.php?redid=201761

  45. Fact - Fiction » Blog Archive » Der Gedenkwahn meint:

    […] aber ältere Ereignisse und Erinnerungen vor 1933 wenig angesprochen und meist übergangen.  Hindenburg darf keine Schule mehr heißen, sogenannte Kriegerdenkmäler können nur noch auf dem flachen Land ohne Antifa-Attacken […]

  46. Fact - Fiction » Blog Archive » Hindenburg in Määnz soll weg! meint:

    […] Geplante Synagoge in Mainz will keine Adresse mit Namen des Generals Platz vor Synagoge mit eigenem Namen Historikel Neitzel plädiert für Umbenennung Trier: Hindenburg-Gymnasium umbenannt - kein Vorbild […]

  47. Fact - Fiction » Blog Archive » Wilhelm II. - ein “radikaler Judenhasser und Kriegstreiber” meint:

    […] der Deutschen auch am Ersten Weltkrieg festzuschreiben, die Namen aus jener Zeit zu streichen - wozu ein Hindenburg-Gymnasium - und die Denkmäler aus jener Zeit zu schleifen! Wenn dann bei der allfälligen Ausradierung der […]

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