Telepolis: Die Piraten und die Freiheit der Andersdenkenden

21.09.2009

Der Telepolis faellt dankenswerterweise auf, was fuer eine linksradikale Hatz von taz, Spiegel & Co plus linken Politikern betrieben wird. Bei der bolschewistischen deutschen Systempresse ist es in der Zwischenzeit nicht mehr erlaubt, in der JF einen Artikel zu schreiben oder ein Interview zu geben, ohne dass man zum politischen Abschuss freigegeben wird. Das ist eine beispiellose Frechheit und eine Heuchelei, die zum Himmel schreit. Die Neofaschisten in diesem Land sind ALLE links inzwischen. Diesem roten Pack gehoert schon laengst eine vor den Latz. Hier die TP, die sich natuerlich nicht entbloedet, PI im gleichen Atemzug anzugreifen, aber immerhin:

Gerade in der SPD schützten in der jüngsten Vergangenheit Politiker wie Sebastian Edathy und Brigitte Zypries immer öfter den Bequembegriff “rechts” vor, wenn es um die Rechtfertigung von Grundrechtseinschränkungen ging. Das praktische an diesem Begriff ist, dass er in den letzten Jahren so inflationär verwendet wurde, dass sich mittlerweile politisch Unliebsames fast jeder Richtung mit ihm bedenken lässt. Der neue McCarthyismus geht dabei ähnlich vor wie der alte in den 1950er Jahren: Über teilweise beeindruckend lange Beziehungsketten steht jeder Angegriffene irgendwann einmal mit dem in Verbindung, was grade als das absolute Böse gilt…

12 Antworten zu “Telepolis: Die Piraten und die Freiheit der Andersdenkenden”

  1. Zaza meint:

    Telepolis fällt ja sonst eher durch schwere Linkslastigkeit und Abwesenheit jeglicher volkswirtschaftlicher Minimalkenntnisse auf, aber wenigstens wird dort das Forum (kaum) zensiert und Diskussion zugelassen.

    PI unterbietet im Niveau zwar manchmal die Bild-Zeitung, aber die generelle Richtung ist richtig. In Amerika haben die Konservativen wenigstens Fox News und Talkradio, in Deutschland….nur PI und Kewil (und manchmal ein bisschen AchGut…)

    Ach ja, und die Junge Freiheit….

    Aber alles andere ist entweder mehr oder weniger sozialdemokratisch oder ganz links.

  2. Andreas meint:

    opponent.de ist auch noch lesbar ;)

  3. Freewheelin meint:

    @ Zaza

    eigentümlich frei
    vaterland
    die flache erde
    karl eduard
    sezession
    bin ladens penpal

    nicht alles ist sozialdemokratisch hier.

    Und PI ist dermaßen peinlich, das kann man keinem zumuten wenn man aufklären möchte.
    An dieser Stelle DANKE an Kewil.

  4. mario meint:

    @Zaza:

    Ich lese PI jetzt seit sicher zwei Jahren, aber in den letzten Monaten ist die Seite schon hart an der Grenze dazu, unerträglich zu werden. Ich finde immer noch die Artikel gut und wichtig, die den Irrsinn Islam im deutschen Alltag beleuchten, den Integrationswahnsinn, die Hassprediger mit der sanften Stimme. Mich stört aber, dass der offen rechtsradikale Tonfall, den man in den Kommentaren schon immer lesen konnte, anscheinend nun in den “redaktionellen Teil” übergeschwappt ist. Ich habe mich in den letzten Wochen mehr als einmal gefragt, was diese Seite eigentlich noch von einem NPD-Blog unterscheidet. Dazu kommt ja auch die von kewil schon mehrfach beklagte völlige Inkompetenz in Sachen Christentum und Papst und diese Unterwürfigkeit gegenüber allem, was aus dem Zentralrat oder Israel kommt.

    Ich finde es erstaunlich, dass PI und Fact-Fiction anscheinend immer noch zum Großteil identische Leser haben. Bin jedenfalls kurz davor, PI aus meinen Links zu entfernen.

  5. Chripa meint:

    @Mario
    Ich finde nicht, dass die “offen rechtsradikale” Inhalte haben. Kannst Du bitte mal ein Beispiel nennen? Natürlich produzieren die auch manchmal Mist, zB wenn es um Gerichtsurteile geht. Aber es ist doch wichtig, dass es auch ein paar mehr massentaugliche Seiten rechts der Mitte gibt.

  6. Maranatha meint:

    > den Bequembegriff “rechts” vor

    Noch ‘erfolgreicher’ als der Marsch durch die Institutionen war der marsch durch die Definitionen. … (Roland Baader, totgedacht, S. 107)

    Was in der NS-Zeit als ‘rechts’ bezeichnet werden konnte, das war der aus aristokratischen Offizierskreisen stammende Widerstand gegen Hitler, und der ‘Gröfaz’ selbst hat gesagt, sein größten Fehler sei gewesen, den “entscheidenden Schlag gegen Rechts nicht geführt” zu haben… (aaO 109)

    Das einzige Ziel des Orwell’schen Neusprech - der Aushöhlung, Verkehrung, Um- und Neuinterpretation von Begriffen - ist die Delegitimation und letztlich die Zerstörung der bürgerlichen Mitte. Darum ging und geht des der “Kritischen Theorie” der sog. “Frankfurter Schule”.

    Und wenn Roland Baader das als einen “Pesthauch über Europa” bezeichnet, dann übertreibt er damit nicht. Für mich gehen Exzesse, wie kürzlich in München, und tagtäglich überall in unserem Lande, genau auf dieses Konto der “Frankfurter”.

  7. mario meint:

    @chripa:

    das mache ich vor allem an den begriffen fest. ob das nun der “blutgreis” ströbele ist, das “fastenfressen” im ramadan etc. solche dinge gibt es inzwischen dort praktisch jeden tag (die kommentare habe ich eh fast nie gelesen, deshalb waren die mir egal). der sprachgebrauch auf PI ist härter als auf offen rechtsradikalen seiten. ich finde das inzwischen widerlich.

    und das, wohlgemerkt, obwohl ich den islam, wie er sich in europäischen straßen zeigt, komplett ablehne.

  8. mario meint:

    zur abgrenzung von offen rechtsradikalen seiten:

    die schenken sich das hasserfüllte vokabular von PI fast völlig, meist gibt es da nur sarkastische bemerkungen. diese ablehnung ist aber zb. auf seiten wie altermedia fast deckungsgleich mit der ablehnung des zentralrats, nur mal als beispiel.

    PI dagegen schleimt sich bei der einen gruppe gnadenlos ein, um bei der anderen nur umso härter und primitiver holzen zu können. ekelhaft, wie gesagt, und es schadet uns islam-gegnern viel mehr als es uns nutzt.

  9. mvh meint:

    PI ist das wichtigste Blog gegen die Islamisierung. Erbsenzählers und Beinpinklers Kritik sind unerheblich.

  10. VolkerStramm meint:

    Wen es interessiert:
    http://www.korrektheiten.com/2009/03/15/linker-mccarthyismus/

  11. _Flin_ meint:

    “linksradikale Hatz” vom “roten Pack” der “bolschewistischen deutschen Systempresse”?

    Oh mein Gott, wo bin ich denn hier gelandet?

  12. Tanja Krienen meint:

    Merkel, Koch, Jung und die Piraten in Kassel -
    http://www.campodecriptana.de/blog/2009/09/21/1340.html

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