Sarrazin: Türkische Wärmestuben können Berlin nicht vorantreiben

30.09.2009

Volltreffer! Thilo Sarrazin hat wieder ein ehrliches Interview gegeben, und schon schäumt das Prantl-Systemblatt und will ihn aus seinem neuen Amt schreiben! “Rüde Worte über Unterschicht” habe er abgelassn und die Immigranten beleidigt. Hätten wir nur mehr Politiker von solchem Schrot und Korn anstatt politkorrekter Schleimer und Hosenscheißer vom Typ Süddeutsche Zeitung, dann stünde es um unser Land besser! Das Original-Interview leider nicht zu finden bisher. Hier zu Sarrazin:

WELT
FOCUS
Kewil-Archiv: Sarrazin über Grund- und Hauptschüler!
Kewil-Archiv mit Sarrazin-Lob!

32 Antworten zu “Sarrazin: Türkische Wärmestuben können Berlin nicht vorantreiben”

  1. karl-friedrich meint:

    Herr Sarrazin ist das beste und ehrlichste was die SPD zu bieten, bravo Herr Sarrazin.

  2. Hellsbells75 meint:

    Lest mal die Kommentare unter dem SZ-Artikel: keiner der überschäumenden Gegner geht auf seine Aussagen ein, sondern schimpft nur, dass er dement wäre etc. Ja, die Wahrheit kann halt grausam sein :-)

  3. Franz meint:

    Es gibt sie noch , die nicht völlig ideologisch verseuchten SPD´ler. Guter Mann, der Thilo.

    OT
    “Wettbewerb der Religionen”
    Bekehrungs-TV-Show ist in der Türkei ein Skandal
    Es klingt wie ein Hirngespinst: In der Türkei sollen Geistliche verschiedener Religionen in einer TV-Show Atheisten “bekehren”. Wer sich vom Islam oder dem Buddhismus überzeugen lässt, der gewinnt eine Reise. Die Empörung ist riesig – vor allem weil die transsexuelle Macherin offenbar wenig von Religion versteht.

    http://www.welt.de/vermischtes/article4660278/Bekehrungs-TV-Show-ist-in-der-Tuerkei-ein-Skandal.html

  4. Berliner Kindl meint:

    Sorry OT

    Sieht so aus, wie wenn die ersten logisch denkenden Journalisten
    sich aus ihren Löchern getrauen und Mut fassen würden.

    “Es klingt paradox. Um Arbeitsplätze zu schaffen, will die FDP ausgerechnet den Kündigungsschutz eindampfen. Doch ist der Vorschlag wirklich so absurd, wie seine Gegner behaupten? …. Gewerkschaften und Wohlfahrtsverbände hingegen entwickeln bereits heiligen Schaum vor dem Mund”

    http://www.focus.de/karriere/arbeitsrecht/tid-15686/kuendigungsschutz-segen-und-fluch-zugleich_aid_440409.html

  5. r2d2 meint:

    Herr Sarrazin ich liebe Sie ! Genauso wie Sie habe ich Berlin immer schon empfunden. Bloss traute sich das bisher keiner offen zu sagen !

  6. Ein Berliner meint:

    Recht hat er , der Herr Sarrazin!
    Aber was nützt e i n ehrlicher, couragierter Expolitiker, wenn die große Masse derer nur Schleimscheißer und Sesselpfurzer sind! Deutschland adé.

  7. AndKoe meint:

    @Hellsbells75:

    Ist doch immer so bei den links-grünen Dauerbetroffenen, sie können die Inhalte nicht kritisieren, da das (meistens) klar belegbare Fakten sind.
    war beim Fleischauer Buch (Unter Linken) doch genauso, da wurde auch kein gutes Haar dran gelassen, aber am Inhalt wurde/konnte nix gemäkelt werden.

    Die SPD sollte Sarrazin zum neuen Häuptling machen, dann hätten sie bei den nächsten Wahlen auch ne Chance die 5%-Hürde zu knacken.

  8. Yussuff Ben Vollsuff meint:

    Unterschicht geht gar nicht. Hier die korrekte Nomenklatura:

    Leichtbürgertum.
    Kleinstbürgertum.
    Kleinbürgertum.
    Kompaktklasse.
    Untere Mittelklasse.
    Mittelklasse.
    Obere Mittelklasse.
    Oberklasse.

  9. Ösi meint:

    OT

    In der Steiermark brennen schon die Kopftücher ;)

    http://steiermark.orf.at/stories/393208/

  10. Rabos meint:

    Sprach nicht Marx vom „Lumpenproletariat“? Die haben immerhin noch gearbeitet. Wie würde Karl der Einäugige das heute sagen? Auf Französisch sagte man racaille (Gesindel)

  11. Skandalos meint:

    Nicht nur die Prantl-Presse mosert, sondern ausgerechnet auch irgendwelche CDU-Hanseln.

    http://www.morgenpost.de/berlin/article1181831/Ex_Senator_Thilo_Sarrazin_haelt_Berliner_fuer_unfaehig.html

    Allerdings frage ich mich bei Leuten wie Sarrazin immer wieder: was macht so einer in der SPD? Masochismus? Anhänglichkeit an alte verschimmelte Traditionen?

  12. Prosemit meint:

    Sarrazin: Türkische Wärmestuben können Berlin nicht vorantreiben

    So sehr ich diesen perfiden Rechtspopulisten auch schätze. Dies ist seine Sicht.

    Aus Sicht des einheimischen Türken ist seine Wärmestube wichtiger als irgendeine Fabrik, womöglich - igitt! - noch eine im highTech Bereich. Die Fabrik braucht er nicht, er wird so oder so vom Dhimmi gefüttert, bekleidet und mit Wohnraum versorgt - was er braucht, ist ein heimeliger Ort, wo er seinen Frauen entfliehen kann und unter Männer die Karten und den Raki kreisen lassen kann.

    Genau DAS Wählerpotential wird auf den Ausbau der Wärmestuben drängen, um Berlin zu einem bunten, weltoffenen und toleranten Karneval der Kulturen werden zu lassen.

  13. ojeee meint:

    Seine wahren Worte gehen vollkommen in dem ihn umgebenden Wahnsinn unter. Wer will schon solche klare Worte hören , da ist die ideologische Hetze, die man Tag ein Tag aus vorgesetzt bekommt viel interessanter und auch nicht so gefährlich wie diese REALEN Fakten.

    Wir brauchen Brandbeschleuniger. Sonst werden wir durch die siechende Vergiftung zu grunde gehen.

  14. karl-friedrich meint:

    @ Skandalos

    Schon mal was vom konservativen Seeheimer Kreis der SPD gehört? Herr Sarrazin findet dort eher Unterstützer als bei der Linken Frau Nahles, wir sollten froh darüber sein, das es solche Ex-Politiker gibt, die endlich mal das sagen, was alles denken.

    Es kann nur in unserem aller Interesse liegen, solche Leute zu unterstützen, das Motiviert nämlich auch andere Politiker aus den Löchern zu kommen, um mal Tacheles zu reden, es sind doch genau diese Punkte, die wir schon seit Jahren kritisieren.

    Der Mann hat bei mir ein Stein im Brett, und das nicht erst seit heute.

  15. Prosemit meint:

    Eine Zahl noch. Laut Sarrazin werden 40% der Kinder in Unterschichten geboren. Diese Zahl muss man sich langsam auf der Zunge zergehen lassen. Bei 30.000 Geburten pro Jahr, Tendenz steigend (klar doch ;-) ) wird das bildungsunwillige und bildungsunfähige Prekariat um 12.000 erhöht. Alleine in Berlin jährlich eine lebenslang zu versorgende Kleinstadt mehr.

  16. karl-friedrich meint:

    @ Prosemit

    Und was wird das wohl bedeuten? Genau, es sind alles Hartz4 Dynastien die dort aufwachsen.

  17. Hallowach meint:

    Aber man soll sich klarmachen: Das Wahlvolk WILL SO ETWAS NICHT. Die WOLLEN DIE WAHRHEIT NICHT WISSEN. Die WOLLEN LIEBER SCHLAFEN - UND DAS GENIEßEN, WAS SIE -NOCH- HABEN.

    Das ist das eigentliche Problem. Sarrazin kann sich nun offen äußern - er ist nicht darauf angewiesen WIEDERGEWÄHLT zu werden. Nicht mehr.

    Man darf nicht auf der einen Seite Merkel beschimpfen, die so etwas ganz genau beobachtet und auf der anderen Seite so tun als seien die Wähler irgendwie schon ganz in Ordnung.

    Nein: Die Wähler, das Wahlvolk bekommt das was es VERDIENT. Es will belogen und beschissen werden - dann bekommt es das auch.

    Wollte das Wahlvolk die Wahrheit wissen - dann wäre die schon längst allgemein bekannt.

  18. FF-Mülller meint:

    “Die Empörung ist riesig – vor allem weil die transsexuelle Macherin offenbar wenig von Religion versteht.”

    Vermutlich steht schon ein Baukran für es bereit!

  19. Antidote meint:

    Seit Jahren betreibt die Bundesrepublik, getrieben von Sozialisten und FeministenINnen, eine verheerende Gesellschaftspolitik. Die Folge ist eine zusammenbrechende Demographie, die wiederum als Begründung für die Immigration sozialschwacher Menschen genommen wird.

    Der Feminismus, auch so eine sozialistische Krücke,

    hat Frauen und Männer in den gesellschaftlichen Rosenkrieg (siehe Scheidungen) getrieben,

    hat die Abtreibung industrialisiert (95% aller 120 Tsd. Aborte mit sozialer Indikation),

    hat Männer als Gewalttäter stigmatisiert,

    hat Männer in Unterhaltsfragen per Gesetz brutal misshandelt.

    Das Kindergeld wurde in den letzten Jahren immer mehr zu einer Art „Flatrate“ und Lohnersatzleistung für Einkommensschwache ausgebaut, mit der fatalen Wirkung, dass die Kinder der Mitteschichten ausblieben. Da aber jedes Kind nach dem Gleichheitspostulat der Sozialisten gleich zu sein hat, die der Sozialschwachen „übergleich“, wurde die Familienkomponenten (Freibeträge, Altersgrenze) in der Einkommenssteuer für die Mittelschichten immer mehr abgebaut.

    Nur wer diesen Teufelskreis durchbricht, wird demographischen Untergang Deutschlands stoppen können.

  20. Faber meint:

    Die SPD sollte sich auflösen. Der linke Flügel tritt Linken/Grünen bei, der rechte sollte es bei CDU/FDP versuchen. Dann wären wenigstens die Fronten klar.

  21. Robin Renitent meint:

    Ach — Berlin meine Heimatstadt. Manchmal vermisse ick Dir. Und wenn ick Dir mal für ein paar Tage besuche, fällt mir der Mist nicht so auf. Weil ick nich üban Oranienplatz latsche und och nich U-Bahn, S-Bahn und Hochbahn fahre.

    Aber et reicht ja der Blick vom Dampfer aus zum Maybachufer. Oder der Besuch in mein Gymnasium im Wedding.

    Der Tilo hat recht. Absolut recht. deswejen habe ick Dir ja och valassen. Ick hab det nämlich schon for 15 Jahren jewußt, wat der jetzt sacht.

  22. Hallowach meint:

    ZUR WAHLANALYSE - UND zur ANALYSE UNSERER CHANCEN. Die sind im Moment nahe null. Es geht wohl nur der Weg über die Parteien selbst. Dort eintreten - und für unsere Ziele eintreten.

    Bauer Gerhard meint:
    30.September 2009 at 08:06

    Union verliert mehr Wähler an die Linke als an Rechtsparteien

    BERLIN. Enttäuschte Unionswähler haben bei der Bundestagswahl wesentlich häufiger für die Linkspartei gestimmt als für eine der rechten Parteien. Laut dem Ulmer Institut für Wahl-, Sozial- und Methodenforschung büßte die Union im Vergleich zur Bundestagswahl 2005 rund 2,1 Millionen Wählerstimmen ein.

    Der Großteil der frustrierten ehemaligen Unionswähler votierte bei der Bundestagswahl für die FDP (1.05 Millionen) beziehungsweise ging nicht zur Wahl (910.000). Während am vergangenen Sonntag sogar 240.000 frühere Unionswähler ihr Kreuz bei der Linkspartei machten, konnten die Rechtsparteien so gut wie nicht von den enttäuschten Unionswählern profitieren. ….
    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M568aa421879.0.html

  23. BUNDESPOPEL meint:

    “20 % der Berliner werden ökonomisch nicht gebraucht,
    die Stadt ist ein Opfer der 68er.”

    Die hatten schon immer Schaum vor dem Mund, wenn Sarrazin an der Reihe war….

    www.youtube.com/watch?v=L2rVy6kt-WM

  24. OhmsErbe meint:

    http://www.morgenpost.de/berlin/article1181831/Ex_Senator_Sarrazin_blickt_mit_Haeme_zurueck_auf_Berlin.html

    mit den Besten Sarrazin Sprüchen..

  25. mike meint:

    “”Ich würde einen völlig anderen Ton anschlagen und sagen: Jeder, der bei uns etwas kann und anstrebt, ist willkommen; der Rest sollte woanders hingehen.”

    Das hat der Herr Sarrazin natürlich vollkommen Recht. Nur er hat das Jahrzehntelang mitgemacht, und jetzt wo er sehr gut versorgt ist, und in einer mehr oder weniger unkündbaren Position sitzt, gibt er diese Binseweisheiten von sich.

  26. Roland meint:

    Sarrazin ist schon lange sehr, sehr deutlich gewesen - u.a. darum ist er ja jetzt nicht mehr politisch in Berlin aktiv.

  27. vorian meint:

    Sarrazin hat sich redlich bemüht Meriten zu erwerben, während er mit dem von ihm geschätzen Links-Wolf in der Spur von Pobereit das Desaster in Berlin verschlimmbessert hat.

    Sprüche die nur ihm nutzen, ansonsten verhallen - sorry Leute, von solchen Typen die AKTIV an der “Gestaltung” teilhaben oder teilhatten, hab ich die Nase voll.

    Selbstdarsteller mit Hang zu Gemeinheit, aber intelligent genug, seit Jahren zu wissen, wie der Hase läuft und trotzdem mitgelaufen.

  28. Asma meint:

    Lesen Sie bitte den folgenden Ausschnitt aus Lettre International oder kaufen Sie sich das aktuelle Heft mit dem ganzen Gespräch. Es ist beschämend für die großen Tageszeitungen, was sie aus diesem Gespräch in ihren Artikeln machten.
    Das soll Qualitätsjournalismus sein?

    Quelle: [Lettre International]
    01.10.2009
    Thilo Sarrazin im Gespräch
    KLASSE STATT MASSE
    (Auszug/LI 86)
    Wie würden Sie die Etappen der Entwicklung Berlins seit 1989 beschreiben, die Meilensteine der Entwicklung? Sie sagten im Jahre 2006, der Schutt sei abgeräumt, man sei nicht mehr im Jahre 1945, sondern schon im Jahre 1947 angekommen. Wo befindet sich Berlin heute?
    Am 8. November 1989 gab es zwei Berlins, eines im Westen, eines im Osten. Ostberlin war eine Großstadt von 1,3 Millionen Einwohnern, mit einer veralteten Industrie, die sich nach dem Mauerfall größtenteils auflöste. Es war das Zentrum der DDR. In Berlin lebten Hunderttausende, die dem Regime zugetan waren und für es arbeiteten, wie man heute noch an den Wahlergebnissen bestimmter Stadtviertel ablesen kann. Eine politisierte Bürokratie, … [ … zum Artikel]

  29. vorian meint:

    #asma

    was ist daran beschämend dass sie heute nix drüber schreiben, das ist seit zig Jahren bekannt, beschämend ist, dass das nie zu Politikum wurde.

    Das gepäppelte West-Berlin mit seinen halbseidenen Schmonzes Politfuzzis und das aus der ganzen Zone mit aufrechten Idioten, sorry, Parteimitgliedern der Linke, wieder sorry SED vollgepfropfte Ostberlin, das gab ne Symbiose die bis heute hält, was allseits bekannt, nur nicht thematisiert ist.

    Der Typ kloppt olle Säcke.

  30. kewil meint:

    Bundesbank-Affen:

    http://www.welt.de/wirtschaft/article4689610/Der-Bundesbank-ist-ihr-Vorstand-Sarrazin-peinlich.html

  31. Wolfgang Ikert meint:

    Ein Mensch der versagt hat, rächt sich an seinem früheren Arbeitgeber. Das ist sehr kleingeistig, aber das war er ja immer.

    kewil sagt: Red keinen Scheiß! Sarrazin hat immer seine Meinung gesagt. Lies erst mal die Links!

  32. malefiz meint:

    Als Berliner auf Zeit fällt mir auf, dass die äußerlich sichtbare Verwahrlosung dieser Stadt (bei Gott, die Stadt hat auch eine Menge schöner Ecken, mitten in der Stadt) einher geht mit einer Verwahrlosung in den Köpfen. Mit einem Wort, Berlins Grundproblem ist die Verwahrlosung in den Köpfen seiner Bewohner.

    Etwas mehr Biederkeit, Anständigkeit, Fleiß, Disziplin und Würde tut seinen Bewohnern dringend Not. Vor allem dieser Mangel an Würde und Stolz vor sich selbst ist es, der ins Auge springt. In keiner anderen Stadt habe ich bislang so viele nachlässig gekleidete Menschen gesehen. Die Fassaden einer Straße in ihrer ganzen Länge vollgeschmiert bis hoch zum 1. Obergeschoß, weil weiter hoch kommt man ohne Leiter nicht. Unmengen von den öffentlichen Raum belagerndem Partyvolk, immer eine Flasche Bier mit sich führend, am hellichten Tag, in der U- oder S-Bahn, auf den Gehwegen, den Brücken. Keineswegs nur Jugendliche, sondern erwachsene Menschen.

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