Bitte um Nachhilfe? Warum schreibt die Journaille immer das Gegenteil von dem, was die Leser denken?

30.10.2009

Als Blogger sozusagen berufsbedingt durchkämme ich massenweise Artikel der selbsternannten Qualitätspresse - und auch die Kommentare darunter manchmal. Unabhängig davon, wo man hinguckt, seien es FAZ, WELT, NZZ, Tagesspiegel oder sonstwas, die Mehrzahl der Kommentatoren ist anderer Meinung als die Redaktionen. Trotzdem spulen die Schmieranten ungeniert das ganze Jahr ihren politkorrekten Scheißdreck ab, als sei dies völlg egal, als sei nichts gewesen.

Die Süddeutsche muß jetzt aus Geldmangel anscheinend weitere 50 Redakteure entlassen. Ist aber unerheblich. Der Text dort drin ändert sich nicht! Hier ein kleines Beispiel aus der WELT heute abend zum Klimagipfel (alle anderen Blätter sind derselben Meinung), wo uns Afrikas Diktatoren um 100 Millionen Euro Öko-Ablaß erleichtern wollen - ob stündlich oder monatlich steht gleich gar nicht mehr dabei. Die Schmieranten stellen dabei immer uns als Schuldige an den Pranger. Der deutsche und europäische Steuerzahler soll mehr blechen, damit sich korrupte afrikanische Verbrecher die Taschen vollstopfen können. Modell etwa: die versprechen für ein paar Millionen, daß sie drei Bäume mehr im Urwald stehen lassen wegen CO2 und so, Überwachung null, simpelstes Betrügermodell, das man früher keinem Baumschüler hätte andrehen können.

Und wie sind die Kommentare drunter? Natürlich meist Contra! Interessiert das die WELT auch nur einen feuchten Dreck? Nein! Morgen erscheint der nächste Artikel pro Urwald-Milliarden, gegen deutsche und europäische Knauser, pro Islam, contra Sarrazin und so weiter. Frage und Bitte um Antwort: Was ist das für ein Geschäftsmodell? Wie können Zeitungen so frech sein und jahrelang das Gegenteil schreiben von dem, was die Leser denken? Ich fasse es nicht! Liest überhaupt ein einziger Journalist die Leserkommentare. Das ist doch denen offensichtlich alles egal!  Ich habe jedenfalls schon längst sämtliche Abos gekündigt! Warum soll ich mir jeden Tag das Gegenteil sagen lassen von dem, was ich denke?

59 Antworten zu “Bitte um Nachhilfe? Warum schreibt die Journaille immer das Gegenteil von dem, was die Leser denken?”

  1. AndreasG meint:

    Da zweifelt man am Prinzip von Angebot und Nachfrage. Aber so lange die Leute sich beschweren, aber trotzdem kaufen…

  2. Georg meint:

    Hier ein kleines Beispiel, wie unterschiedlich man berichten kann:
    Die Fakten: Ein 17-jähriger bricht in Oberösterreich in ein Haus ein, stiehlt das Auto, verunfallt mit dem gestohlenen Auto, versucht ein zweites Auto zu stehlen, das misslingt, er bricht in eine Firma ein und schiesst sich dort mit einem Nagelapparat in den Kopf, überlebt aber verletzt.

    Tiroler Tageszeitung (http://www.tt.com/tt/home/story.csp?cid=15855453&sid=57&fid=21)
    “17-jähriger Krimineller nach Horror-Nacht verletzt gefunden”

    Der (linksverseuchte) Staatsfunk ORF (http://ooe.orf.at/stories/399834/)
    “Verzweiflungstat nach Autounfall” (Titelseite)
    “Nach Unfall Nagel in den Kopf geschossen”

  3. Volker meint:

    Tja, ist mir auch schon aufgefallen. Egal was für ein Thema dran ist, die Kommentare sind genau 180 Grad anderer Meinung. Manchmal taucht auch ein politisch korrekter Kommentar auf - die totale Ausnahme mittlerweile. Dieser pc Kommentar wird dann zerrissen, d.h. bekommt 90% ablehnende Bewertungen (bei Welt sehr interessante Funktionalität diese Bewertung). Ich habe auch schon alles gekündigt, weil ich die Hoffnung völlig aufgegeben habe, irgendwann nochmal einen sinnvollen Artikel zu finden.

  4. Franz meint:

    Ich bestelle mir öfter mal 14-tägige Probeabos. Erstens schadet ihnen das finanziell ein wenig, da ich nie eines dieser Schmierblätter abonnieren würde. Und zweitenes erfreue ich mich an deren telefonischer Bettelei. Ich glaube einer vom “Neuen Deutschland” hatte mal am Telefon auf meine Auskunft , dass mir seine Zeitung zu linksextrem sei, stotternd geantwortet: “Linksextrem? Was ist denn für sie dann “Mitte”?”

  5. spital8katz meint:

    In den USA verlangen Zeitungsverlage Regierungshilfe, da sie vor der Pleite stehen.

    Erfahrungsgemäss kommen US-Entwicklungen mit einer gewissen Zeitverzögerung auch bei uns an…

    http://www.reuters.com/article/reutersEdge/idUSTRE4BU53T20081231?sp=true

  6. Franz meint:

    @spital8katz
    Gibts schon. Glaub Kewil hatte schon mal darüber geschrieben.

    “Ausgepresst?

    „Wozu Zeitung?“, fragt das SZ-Magazin. „Wozu noch Zeitungen?“, fragt beinahe wortgleich ein Interview-Band der Kommunikationswissenschaftler Leif Kramp und Stephan Weichert. Für das SZ-Magazin analysieren sie acht Probleme des Printjournalismus und nennen Chancen in der Krise.
    Als mögliches Finanzierungsmodell zur Rettung der Zeitung werden verstärkt auch medienpolitische Lösungen diskutiert, etwa Qualitätsblätter durch staatliche Beihilfen direkt oder indirekt zu subventionieren. Dabei wird in Europa bereits seit Jahrzehnten eine staatliche Presseförderung betrieben: 27 EU-Staaten, die Schweiz, Norwegen und Island haben den Mehrwertsteuersatz auf Zeitungen reduziert. ”
    http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/29285

  7. Franz meint:

    Passend dazu:

    “Merkel zu Demokratie und Journalismus
    Freitag, 14. August 2009
    Rede von Bundeskanzlerin Merkel: “30 Jahre JONA ? Journalistische Nachwuchsförderung der Konrad-Adenauer-Stiftung”
    In diesem sehr spannenden Jahr bin ich heute sehr gerne zu Ihnen gekommen, denn die Journalistenakademie hat die Bundesrepublik Deutschland und die Medienlandschaft mit Sicherheit bereichert. Man kann deshalb sagen, dass auch etwas, was vor 60 Jahren in der Bundesrepublik Deutschland und dann vor 19 Jahren mit der Deutschen Einheit in ganz Deutschland Einzug gehalten hat, nämlich die Demokratie, durch die Arbeit dieser journalistischen Nachwuchsförderung bereichert wurde. Mehr Menschen, die sich den freien Medien widmen, sind eine Demokratiebereicherung. Die freien Medien sind ja sozusagen ein Teil des Lebenselixiers jeder Demokratie. Sie dienen nicht nur der Information und Kommunikation, sondern sie sind letztendlich auch Motoren der Meinungs- und Willensbildung einer Gesellschaft und eines Staates.”
    http://femokratieblog.wgvdl.com/tag/pressefreiheit/

  8. Dox meint:

    Der zitierte WELT-Artikel ist keine Meinung, sondern eine sachliche Information. Gemeinsam mit den Kommentaren ergibt sich sogar eine aufklärerischer Inhalt. WELT und FAZ sind gute Zeitungen. Ohne sie wüßte auch Kewil nicht viel zu berichten. Gute Zeitungen sollte man nicht in Bausch und Bogen verdammen. Es bringt wesentlich mehr, sich auf beschissene Redakteure einzuschießen und sie solange zur Schnecke zu machen, bis sie als rufschädigend für die Zeitung empfunden werden und gefeuert werden.

  9. eo meint:

    ——-Trotzdem spulen die Schmieranten ungeniert das ganze Jahr ihren politkorrekten Scheißdreck ab, als sei dies völlg egal, als sei nichts gewesen.—–

    Diese Art von
    Realitätsverweigerung
    und gezielter -verschleierung
    nenne ich seit vielen Jahren
    schon VERKLEISTERUNG.
    Aber das Ganze
    hat System;
    denn die Volontäre
    kriegen gleich zu Beginn
    schon so etwas wie einen politischen
    Katechismus, wo sie genau unterwiesen
    werden, wie sie manche Volksgruppen
    und die sonstigen Minderheiten zu
    benennen und zu behandeln
    (bzw. zu hofieren) haben,
    soll ihnen kein Schaden
    die Karriere betreffend
    zuteil werden. Und die
    Jungjournalisten
    werdenauch
    sehr nach der
    Verläßlichkeit im
    Sinne des Dogmas
    der Polkor ausgesiebt.
    Sehr ergiebig ist da eine
    regelmäßige Sendung im DLF
    (Europa heute, Mo - Fr von 9.10 -
    9.30 Uhr) Dort kommen oft
    die Novizen und -zinnen
    zu Wort und geben
    auf noch holprige
    Art kund, was
    sie gelernt
    haben.

  10. Franz meint:

    „Wir wollen eine neue Balkanregion, die nach politischen Werten gegenseitiger wirtschaftlicher Abhängigkeit, Zusammenarbeit und kultureller Harmonie geordnet ist. So war auch der ottomanische Balkan. Diesen Balkan werden wir wiederherstellen…“
    http://www.pi-news.net/2009/10/tuerkei-will-osmanisches-reich-wiederbeleben/#more-95542

    Sagt der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu .

  11. Alastor2262 meint:

    Unabhängig davon, wo man hinguckt, seien es FAZ, WELT, NZZ, Tagesspiegel oder sonstwas, die Mehrzahl der Kommentatoren ist anderer Meinung als die Redaktionen.

    =====================================================

    Die Mehrzahl stimmt.

    Aber nur bei den Überregionalen.

    Ich lese, ebenfalls berufsbedingt, täglich ca. 10 Zeitungen. Etwa die Hälfte davon sind Überregionale, der Rest regionale Blätter.

    Bei den Regionalen…und nicht nur bei den Kleinen mit Auflagen unter 50.000, sondern auch bei WAZ und WR, immerhin Zeitungen mit Auflagen im hohen sechsstelligen Bereich, aber auch bei NOCH-autarken stärkeren Regionalen mit sechsstelliger Auflage, schreiben immer häufiger Journalisten neben ihren Artikeln auch gleich noch den Kommentar selbst.

    Und wie der dann aussieht dürfte klar sein.

    Ich behaupte, das mittlerweile Leser in Klein- und Mittelstädten, die allein ihr Regionalblättchen lesen, überhaupt nicht mehr politisch informiert sind, da das Kleintierzüchterniveau der Lokalseiten schon vor Jahren auch den politischen Teil dieser Zeitungen erreicht hat.

  12. spital8katz meint:

    @ Franz, 19:27

    Alles was als “bereichernd” verkauft wird ist schädlich für das Volk.

  13. Wolfrabe meint:

    Ich denke man muß unterscheiden zwischen Leuten die eine Zeitung im Abo haben oder täglich kaufen, und Leuten die im Internet unterwegs sind. Erstere glauben nach wie vor an das was die Journalisten so verbreiten, und haben wenig Möglichkeiten dies mit anderen Meinungen bzw. Quellen zu hinterfragen.

    Dazu kommt, daß es sehr bequem ist, ich habe meine Zeitung die lese ich und bin gut über den Weltenlauf informiert.

    Das ist etwas, daß früher, als Journalisten noch Journalisten waren, ja auch durchaus so gewesen ist.

    Die, die kommentieren, haben in Windeseile jede Menge Quellen und andere Meinungen gesehen und gelesen, um sich ein anderes, kritischeres Bild zu machen. Dies ist aber viel aufwendiger, da man doch einiges an Zeit investieren muss.

    Das dies unter Umständen recht kompakt zu lösen ist, wenn man darüber informiert ist, daß dies durch entsprechende Blogs, hier nochmal mein Dank an Kewil, bekommen viele Leute erst langsam mit. Die meisten Leute in meinem Bekanntenkreis wissen nur Dich mich was ein Blog ist, und das es so etwas überhaupt gibt.

    Deswegen gilt für alle hier immer schön Werbung machen.

    Die meisten der so genannten Journalisten wollen nicht neutral informieren, die wollen Meinungsbildner sein, fühlen sich zu Höherem berufen, und wie deren politische Ausrichtung zum großen Teil aussieht wissen wir ja.

    Desweiteren ist auch zu beobachten, daß es zum Beispiel früher normal war in der Presse, einen persönlichen Kommentar auch als solchen zu kennzeichnen, die Grenzen zwischen Kommentar und Bericht / Meldung / Nachricht sind mittlerweile doch fast aufgehoben.

  14. Wolfrabe meint:

    Nachtrag:

    Und Geld wird m. E. immer noch in erster Linie mit der gedruckten Ausgabe verdient.

  15. Doofbrot meint:

    Man subventiniert die so genannte Qualitätspresse eben nicht, die Printmedien führen ohnehin ihren Todeskampf. Lesen ja, aber bitte nicht zahlen.

    Der Fakt, dass die Lesermeinungen “contra” sind, ist offensichtlich; beachtet werden muss hier noch, dass kräftig zensiert wird, die Gegenmeinungen also stark untergewichtet sind.

    Man kann nur hoffen, dass das Internet bessere Medien hervorbringen wird.

  16. Peter B. aus K. am Rh. meint:

    Bei der täglichen Lektüre des Kölner Stadt Anzünders habe ich mich schon vor Jahren daran gewöhnt, die Wahrheit zwischen den Zeilen zu suchen.
    Abweichende Lesermeinungen läßt das Zensurbüro nicht zu und werden so gut wie nie gedruckt. Die Leserbriefe sind meist sowas von politisch korrekt, daß man glauben könnte, Neven Dumont bezahlt die Schreiber oder die Redakteure verfassen sie gleich selber.
    Und trotzdem kann ich mich nicht dazu entschließen, das Drecksblatt zu köndigen, weil ich dann gar nicht mehr erfahre, was hier in Köln so abgeht.

  17. Onkel Peter meint:

    Unabhängig davon, wo man hinguckt, seien es FAZ, WELT, NZZ, Tagesspiegel oder sonstwas, die Mehrzahl der Kommentatoren ist anderer Meinung als die Redaktionen

    Ganz einfach deswegen:

    “Du sollst nicht folgen der Menge zum Bösen und nicht also antworten vor Gericht, daß du der Menge nach vom Rechten weichest.”

    Hat sich im Laufe der Zeit derart verselbstständigt, dass die Herrschaften von Politik und Medien annehmen dass genaue Gegenteil dessen was “die Menge” meint sei wahr und richtig.
    Aus dem Grunde gibt es mit der Obrigkeit auch nichts mehr zu bereden.

  18. Peter B. aus K. am Rh. meint:

    äääh - kÜndigen natürlich…

  19. Alastor2262 meint:

    Dox meint:

    30.10.2009 um 19:27
    Der zitierte WELT-Artikel ist keine Meinung, sondern eine sachliche Information. Gemeinsam mit den Kommentaren ergibt sich sogar eine aufklärerischer Inhalt. WELT und FAZ sind gute Zeitungen….??????

    Gute Zeitungen sollte man nicht in Bausch und Bogen verdammen. Es bringt wesentlich mehr, sich auf beschissene Redakteure einzuschießen und sie solange zur Schnecke zu machen, bis sie als rufschädigend für die Zeitung empfunden werden und gefeuert werden.
    =====================================================

    Wie soll das gehen?

    Journalisten unterliegen der Tendenzhoheit dieser Zeitungen.

    Regelverstöße gegen die politische Ausrichtung der Zeitung werden mit Kündigung bestraft und von den Arbeitsgerichten bestätigt.

    Und die identische politische Ausrichtung, der sich freiwillig in einem Ehrenkodex gleichgeschaltet habenden Presse, deren Einhaltung vom Deutschen Presserat überwacht und gegebenenfalls gerügt (und was noch???) wird, ist die Vorgabe, an die sich alle Verlage halten (und halten müssen) wenn sie keine Werbeaufträge der Industrie, die mit dem Pressedachverband direkt abgeschlossen werden, verlieren wollen.

    Der Presserat hat die Macht.

    Dann die Verlage.

    Der Journalist ist ein Nichts.

    Und was er schreibt, solange es politisch korrekt ist, ist egal. Wie sonst säßen heute in den Redaktionen kleine Jungs und Mädchen, frisch von der Uni, die die gestandenen intelligenten und politisch gebildeten “alten Hasen” ersetzt haben.

    Zumindest bei ALLEN Regionalzeitungen und bei Konzernen wie der WAZ ist das so.

  20. Wahnfried meint:

    Bei der Welt ist es oft so, ja. Je weiter man von dort aber nack links geht, desto zustimmender wird es. Wer schmerzfrei ist, der soll sich mal das SPIEGEL-Forum geben… Vorher vielleicht zwei, drei Bier trinken und schnell wieder vergessen.

  21. der Peter meint:

    Wer sind denn die Schmieranten? Das könnten ja wohl auch die Kommentatoren im Internet sein! Das ist sowieso nur die Minderheit, denn die zufriedenen Leser äußern sich nicht - warum auch? Man zähle also die Kommentatoren, die unzufrieden sind, und setze sie in Relation zu der Zahl der Abonnenten, dann hat man den Unzufriedenheitskoeffizienten. Ich vermute, dass der ziemlich klein ist!

  22. Merus meint:

    Weil dieser ganze Zeitungszirkus nur wenigen gehört, die dann ihre Redakteure dazu anleiten können zu schreiben, was ihnen gefällt. Und wenn nicht, zahlt der Kunde eben trotzdem, diesmal als Steuerzahler…

  23. Harald der Zigeunerkönig meint:

    Erstens:

    Das in der Zeitung geschriebene wird nur noch von einem Bruchteil der BRDDR-ler verstanden

    Zweitens:

    Die Information der Presse besteht nur noch darin, dem Leser eine Solidarität beim finanziellen Niedergang zu vermitteln.

    Drittens:

    Für mich sind nur noch die Anzahl der Schwerverbrechen und Insolvenzen informativ und lesenswert.

    Nachtrag:

    Ist es nicht fatal, daß heute meine uralten Beiträge, für die man mich früher regelmäßig geiselte, nun von vielen aufggriffen werden? Aber ich verspüre weder Solidarität noch Mitleid mit unseren aufwachenden Schnarchnasen und grinse, wenn diese anstatt für 16 € nun für 8 € malochen und ihr Eignheim verlieren!

  24. Freewheelin meint:

    Zeitungen und Massenmedien insgesamt dienen der Propaganda, man hat die Aufgaben des Propagandaministeriums outgesourced.

    Und Propaganda dient nunmal einem anderen Zweck, und der ist nicht, die Wahrheit zu berichten oder Leser zufriedenzustellen und objektiv zu informieren.
    Man sollte alle Zeitungen umbenennen, wie es die Sowjets gemacht haben: Prawda (Wahrheit) - damit der Leser “Bescheid” weiss…

  25. Chripa meint:

    Ich glaube schon, dass die Kommentare einigermaßen repräsentativ sind, vor ein paar Jahren sah es ja noch ganz anders aus. Mittlerweile hat ja sogar die “Zeit” beklagt, ihre online-Kommentatoren seien “rechtspopulistisch”. Merus hat wohl recht, die Journalisten schreiben nicht für die Leser, sondern für den Chefredakteur. Außerdem wurde ihnen auf der Uni eine linke Weltsicht eingetrichtert, den Kapitalismus sehen sie schon aufgrund ihrer persönlichen Situation negativ (berufliche Alternative: Taxifahrer).

  26. Johnny Bombenhagel meint:

    Ein Beispiel, das mich besonders enttäuscht ist die NZZ. Die gibt’s seit 1780! Seit 1780 stramm konservativ (OK, habe nicht alle Jahrgänge gelesen :-) ).
    Und jetzt? Vielleicht der Wirtschaftsteil ist noch konservativ, im Rest hat sich PC eingeschlichen.
    Heute ein Bericht, wieviele hundert Milliarden Euro die EU für den Klimawahn vergeuden will. Ich will einen Kommentar schreiben, mach das schön zivilisiert: Sage das Geld sei für nichts ausgegeben und man möchte das lieber für die notleidenden Kinder der 3. Welt ausgeben. Der Kommentar wurde zensiert! Nicht durchgelassen!

  27. Augustus meint:

    Tja, das Lustige daran ist ja, dass die Leute diese Zeitungen dennoch kaufen. Demnach ist es nur logisch, dass die Journallie weiter so verfährt. So halten sich die Schreiberlinge für echte “Revoluzer”, und fühlen sich erhaben über die Meinung derer, von denen sie finanziert werden. Allerings zeigt es auch noch etwas: Das es offenbar einen Leitfaden gibt, nach dem diese Medien verfahren. Anders ist das nicht zu erklären, da wenigstens ein paar verlage mal ausscheren sollten. (Verschwörungstheorie ;))

    Gut :)

  28. Don Quichotte meint:

    “Frage und Bitte um Antwort: Was ist das für ein Geschäftsmodell? ”
    Ist doch sattsam bekannt, bornierte Ideologie, von “Kindesbeinen an” und systematisch gefördert über Jahrzehnte, völlig fehlender Realitätsbezug und “Froschperspektive” hinter dem Schreibtisch.
    “Und wie sind die Kommentare drunter? Natürlich meist Contra! Interessiert das die WELT auch nur einen feuchten Dreck? Nein!”
    Typisch für Narzissen, die ja bekanntlich gerne in die Medien drängen. Linke sind auch meist narzistisch, wie u. a. Fleischhauer feststellt. Last not least: Die heute übliche (Nicht)-Erziehung (Winterhoff).
    Geschäftsmodell? Fast alle in der wirtschaftlichen Krise! Nur die Bildzeitung floriert.

    http://www.kaidiekmann.de/wp-content/uploads/2009/10/sonntag1.pdf

  29. Chripa meint:

    Richtig extrem wird es auch vor allem bei Lokalzeitungen sein, viele Leute lesen die, um mitzubekommen, was zB kulturell in ihrer Gegend passiert.

  30. Harald der Zigeunerkönig meint:

    1. Unsere BBDDR-Blätter haben alle eine Verpflichtungserklärung unterschrieben, mit der geregelt wird, was drin zu stehen hat.

    2. Den BRDDR-Zeitungen steht die finanzielle Scheiße Oberkante Unterlippe. Man kann also davon ausgehen, daß die BRDDR ihe Alimentierung garantiert.

    3. Neu ist, daß nun auch Firmen auf ihren Heimatseiten politisch korrekte Meldungen verbreiten. Eine Maschinenfabrik glorifiziert den Kofferbomber von 20.07.44 und erhält dann einen Preis für Innovation.

    4. Es ist aber zu spät, die Presse kann den Doofmichel nicht mehr erreichen. Kurt Biedenkopf meinte mal nach der Wende, daß das Volk sich irgendwann dem System verweigert. Und dieser Fall ist eingetreten. Und wer solidarisiert sich schon gerne mit Verlieren; denn die BRDDR ist aus BRD-Sicht eindeutig ein Verliererstaat

  31. Ganymed meint:

    “…..wo uns Afrikas Diktatoren um 100 Millionen Euro Öko-Ablaß erleichtern wollen…”

    Die lieben Diktatoren wollen 100 Milliarden nicht Millionen. Kleiner Unterschied.

    100 Milliarden fuer Klimaschutz an Entwicklungslaender
    Saturday, September 19th, 2009 (Kewil)

    kewil sagt: Ich hab ja geschrieben STÜNDLICH!!!

  32. Abendländer meint:

    Passend zum Thema:
    Bekomme heute die Druckversion des Programms des öffentlich-rechtlichen Südwestrundfunks SWR2. Seit Jahren bin ich Fan des soliden Kulturprogrammes.
    Nun: Ende Dezember Themenschwerpunkt ORIENT UND OKZIDENT: Türkei.
    Besonderes Schmankerl: Türkisch für Deutsche. Zitat:

    “Damit der Türkischkurs nicht nur theoretisch bleibt, haben wir 30 Türkinnen und Türken gebeten – “Deutsch”-Türken (auf Türkisch Almanci) und Türken, die in der Türkei leben – den SWR2-Hörern ihre Türkei, Kultur und Sprache nahezubringen. Wir haben uns bemüht, Menschen aus allen Bereichen zu gewinnen. Vom Hodscha, dem Lehrer und Prediger in einer Moschee, bis zur Djane. ”
    http://www.swr.de/swr2/programm/extra/tuerkei-schwerpunkt/-/id=661094/nid=661094/did=5408744/mpdid=5408816/v521vb/index.html

    Wer der “Eingeborenen” will das wirklich? Schreibt nicht der Eroberer den Eroberten die Sprache vor?

    Mail an: info@swr.de
    Südwestrundfunk, Anstalt des öffentlichen Rechts
    Neckarstraße 230, 70190 Stuttgart, Telefon: 0711/929-0

  33. Augustus meint:

    Na ja… man kann es ja noch verstehen, wenn die Leute ihre Lokalzeitungen trotz anderer Meinung behalten, um zu wissen was in ihrer unmittelbaren Umgebung passiert. Warum sie allerdings Überregional Medien nicht meiden…

    Aber ich denke, dass immer mehr Leute kritisch fragen… gut so

  34. Karl meint:

    wo uns Afrikas Diktatoren um 100 Millionen Euro Öko-Ablaß erleichtern wollen

    Schön wärs - das sind natürlich Milliarden. Jährlich. (Hahahaha!)

    Ist aber auch völlig irrelevant. Kriegten sie 109 Euro, verlangen sie sowieso das fünfache. Man kann eigentlich eine beliebige Zahl einsetzen, es ist nie genug.

    Hoffen wir auf Niebel.

  35. Karl meint:

    Ich habe 10 hoch 9 Euro geschrieben, nicht 109. 100 Milliarden sind aber ohnehin 10 hoch 11.

    Wäre schön, wenn es für die Kommentatoren, die sich nach PI und FF einen 2007er Grauen Burgunder aus dem Saale-Unstrut-Gebiet genehmigt haben, eine Editierfunktion gäbe. Rotwein aus dem nördlichsten Weinbaugebiet Deutschlands kann ich übrigens nur den Leuten empfehlen, die es wirklich trocken mögen.

  36. stalker meint:

    die Gehirnwäsche unter den Agitatoren der Printmedien ist ziemlich perfekt. Ein erfolgreiches System aus Anerkennung und Abstrafung. Die Gläubigen sind unter sich, ähnlich wie auf einem Lagerfeuertreffen der FDJ zum Thema Weltfrieden vermutlich. Damals allerdings wurde zu Hause wieder der Klassenfeind Radio Luxenburg gehört.

    Im Unterschied zu den FDJ-lern der DDR glauben die Leute heute tatsächlich an Dinge wie Entwicklungshilfe, CO2-Giftgas, Gefahr von recht usw. Da gibt es eine Firewall im Gehirn, die jedes Argument von außen erstickt.

    Und das ist neu.

  37. hekkis meint:

    @# Dox meint:
    30.10.2009 um 19:27

    Der zitierte WELT-Artikel ist keine Meinung, sondern eine sachliche Information. Gemeinsam mit den Kommentaren ergibt sich sogar eine aufklärerischer Inhalt. WELT und FAZ sind gute Zeitungen. Ohne sie wüßte auch Kewil nicht viel zu berichten. Gute Zeitungen sollte man nicht in Bausch und Bogen verdammen. Es bringt wesentlich mehr, sich auf beschissene Redakteure einzuschießen und sie solange zur Schnecke zu machen, bis sie als rufschädigend für die Zeitung empfunden werden und gefeuert werden.

    Ich lach mich schlapp, WELT-Online ist Zensur wie die SED es in der SBZ getrieben hat!

    Und im Übrigen bin ich der Meinung, daß der Islam Faschismus ist!

  38. Beckskompressor meint:

    Eine klare Analyse. Ich hoffe, dieser Zwischenflirt mit der Nachfolgepartei der Grünen, die sog. Piraten, hat inzwischen auch ein Ende gefunden. Oder möchte Kewil mit diesen politischen Feiglingen weiter anbandeln? Nach diesen down to the earth statements hoffentlich nicht. Die Frage, die es noch zu entscheiden bleibt, ist wie die eigene grundehrliche Überzeugung auch politisch umgesetzt werden kann. Als Erstes muß diese Stickigkeit in Deutschland aufgelöst werden, wo Meinungsfreiheit an eine straffe Leine geführt wird.Danach müssen Entscheidungsträger sich bereit stellen, um die bisherigen durch Bürger und Staat subventionierten Jammerlappen abzulösen.

  39. Un francais qui rigole meint:

    “Im Unterschied zu den FDJ-lern der DDR glauben die Leute heute tatsächlich an Dinge wie Entwicklungshilfe, CO2-Giftgas, Gefahr von recht usw. Da gibt es eine Firewall im Gehirn, die jedes Argument von außen erstickt.”

    Wahr !

    In Frankreich sind alle Tageszeitungen eigentlich pleite und werden so oder so vom Staat unterstützt. Daher is es vollkommen egal was die Leser von den Texten halten. Außerdem haben fast alle Journalisten die selben Hochschule besucht und kommen linksformatiert daraus.

    In 2002 bei der Wahl des Präsidenten Chirac haben 80% der Journalisten, die bei Le Figaro beschäftigt sind, links gewählt und das in einer Zeitung, die angeblich konservativ ist.

    Es ist echt zum Totlachen …

  40. Plikiplok meint:

    Die überwiegende Mehrheit der mittlerweile in Deutschland ansässigen “Bevölkerung” dürfte durch die Printmedien gar nicht mehr zu erreichen sein.

    Darüber, wie es um die Sinnentnahme aus Texten steht, hat “PISA” ein deutliches Wort gesprochen. Vermutlich ist die Differenz hier zwischen Erwachsenen und Jugendlichen auch nicht sehr groß.

    Es stimmt traurig zu sehen und zu hören, wie sich ein beachtlicher Teil des Volkes von der “Glotze” verblöden läßt.

  41. Berliner Kindl meint:

    “das Gegenteil sagen lassen von dem, was ich denke?”

    Ich denke, daß die Ära der Arbeiter, der Roten und der Kommunisten
    langsam zu Ende geht. Es gibt seit Rudi Dutschke etwas Neues.

    Mit etwas Bildung als Mäntelchen, mit viel Sendungsbewußtsein, sich
    selbst als Elite betrachtend und bedenkenlos, skrupelos und zynisch
    Menschen mit Lügen manipulieren und mißbrauchen um sein eigenes
    Ego auf Kosten von schwachen und dummen Menschen aufzubauen.

    Wo es früher noch den “Arbeiterführer” gab, der sich für seine Kollegen
    verantwortlich fühlte, haben diese Leute heute die Schlüsselstellen in
    Kunst, Kultur, Medien und Verwaltung besetzt und fühlen sich nicht mehr
    ihrer Herkunft, ihren Freunden oder Wählern verantwortlich, sondern dem
    Klima, dem Weltfrieden, den Hungernden, der UNO, Amnesty und Obama.

    Joschka Fischer, Daniel cohn Bandit, Fatima Roth, Volker Beck usw.

    Diese politischen Ziele haben offenbar einen höheren Anspruch wie die
    Religion, Familie, Gemeinde und Nation und Vaterland. Vor allem aber
    lassen sich die Erfolge für diese ökologischen Großtaten nicht kontrollieren,
    zumindest nicht zu den Lebzeiten dieser neuen Herrenmenschen, so daß
    die Taten und Erfolge außerhalb aller Kritik sind.

    Da es fast jedem unserer Pisa-Genies klar ist, daß der Schutz der Umwelt
    wichtiger sein muß, wie der von Familie, Religion und Vaterland, kann man
    mit diesen Zielen fast jeden Mist begründen, Hauptsache, es ist gut gemeint.

    Ihr könnt mich alle am Arsch lecken! Ich lass mir das nicht mehr länger gefallen!

    http://hauptwort.at/2009/02/09/ihr-konnt-mich-alle-am-arsch-lecken-ich-lass-mir-das-nicht-mehr-langer-gefallen/

  42. alonso meint:

    Die MSM schreiben nicht mehr von den Dingen und über die Menschen.

    Sie usurpieren die Dinge, und sie ursupieren die Menschen.

    Sie schreiben oder senden nicht für das Vok, sie gerieren sich als Volk.

    Dergestalt ‘demokratisch legitmiert’ ist es dann nur billig, auch die Politik, à voir, die Regierung zu ‘lenken’

  43. césar abipu meint:

    Was ist das für ein Geschäftsmodell?

    ein gleichgeschaltetes, es gibt keine Alternative. Das erklärt aber nur die wirtschaftliche Grundlage. Allerdings ist es diesmal nicht die Politik, die gleichschaltet, sondern die Presse selbst, sozusagen eine Auto-Gleichschaltung alllwissender Gutmenschen.

    Und die Kommentare? Das ist doch nur eine Minderheit, die schweigende Mehrheit ist doch froh darüber, endlich und eindeutig erklärt zu bekommen, was sie denken soll. Den Mist kann man dann unverdaut im Büro rezitieren und sich Freunde machen. Denn wenn alle das gleiche lesen und also auch denken, hat man immer viele Freunde.

  44. Faber meint:

    Wieder mal ein wunderbarer Zettel zum Thema:

    Spiegel Online über Merkel:

    (…)Es wäre der ideale Moment, um zu sagen: Präsident Obama, Europa legt 40 Milliarden Euro jährlich für Klimaprojekte in Entwicklungsländern auf den Tisch (…).

    Dazu Zettel:

    Kurios, nicht wahr? Gerade eben noch hörten wir von allen Seiten - am lautesten, wie anders, von links und “linksliberal” -, daß kein Geld für noch so bescheidene Steuersenkungen da sei. Und just diejenigen, die das verkünden, kritisieren die Kanzlerin nun dafür, daß sie nicht für die Zusage von Milliardentransfers aus Europa an Länder wie China und Indien eintritt, damit diese sich eventuell bereitfinden, ihre C02-Emissionen zu senken. Eine Zusage, die gemacht werden soll, bevor diese Länder sich ihrerseits auf irgendwelche Maßnahmen festgelegt haben.

    Ein Gaubwürdigkeitsverlust, so scheint mir, droht vor allem denen, für welche die Bundeskasse leer ist, wenn es um die Entlastung des deutschen Steuerzahlers geht, aber wohlgefüllt, wenn Milliardensummen für Transferleistungen in sogenannte Entwicklungsländer zugesagt werden sollen.

    http://zettelsraum.blogspot.com/2009/10/kurioses-kurz-kommentiert-europa-legt.html

  45. Faber meint:

    Und noch einer bzgl. Quotierungen:

    In einem der Interviews, die Angela Merkel gestern gegeben hat, - in der Sendung “Was nun, Frau Merkel?” des ZDF - wurde ihr vorgehalten, daß in ihrem Kabinett außer ihr selbst keine Ostdeutschen vertreten seien.

    Welch eine Unvernunft liegt darin, zu glauben, ein gutes Kabinett sei eines, in dem Männer und Frauen, Nord- und Süddeutsche, Ost- und Westdeutsche, vielleicht gar noch Junge und Alte in ausgewogenen Proportionen vertreten sind!

    Aber für die Politik macht es keinen Unterschied, ob jemand männlich oder weiblich ist, ob er aus Schwaben oder aus Sachsen kommt. Sind in einem Koalitions- Kabinett die Ressorts nach einem parteipolitischen Schlüssel verteilt, dann sollte für das weitere Verfahren der Besetzung allein die Qualifikation bestimmend sein.

    Zu den dummen Vorwürfen, die seit Tagen auf diese noch gar nicht amtierende Regierung niederprasseln, gehört die Kritik, sie betreibe Klientelpolitik. So, als hätten die Sozialdemokraten, als sie an der Regierung waren, nicht mit den Gewerkschaften am selben Strang gezogen, und als hätten die Grünen nicht alles getan, damit es den Herstellern von Windrädern und von Sonnenkollektoren gut ging.

    Aber das bedeutet doch nicht, daß diese Wählergruppen sozusagen physisch mit am Kabinettstisch sitzen müssen. Wer sich um die Kranken kümmert, darf selbst durchaus gesund sein. Wer die Interessen der Alten vertritt, braucht kein Greis zu sein. Wer für die Raumfahrt zuständig ist, der muß nicht selbst im All gewesen sein. Und nicht nur Ostdeutsche sind in der Lage, eine vernünftige Politik zu machen, die hilft, in den Ländern, die einmal die DDR waren, die schlimmen Hinterlassenschaften des Kommunismus zu überwinden.

    http://zettelsraum.blogspot.com/2009/10/zettels-meckerecke-weg-mit-der-quotitis.html

  46. Faber meint:

    @ Kewil

    Wenn das mit der “Freien Zeitung” irgendwann spruchreif sein sollte, müßte man unbedingt Zettel dafür gewinnen. Wunderbar unaufgeregter Stil, sachlich, aber zugleich Mißstände haarscharf auf den Punkt gebracht, deren Benennung eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte.

  47. Doofbrot meint:

    off topic:
    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,658421,00.html
    Resozialisiation in der Praxis.

  48. kewil meint:

    Hier sagt einer, das genannte kleine Beispiel sei sachlich! Und was steht in der Überschrift:

    EU schafft fürs Klima nur Minimalkompromiss

    Das lese ich als Vorwurf und nicht als sachliche Info: Nur und Minimal! Ist das sachlich? So wird da gearbeitet!

  49. wolaufensie meint:

    Die Süddeutsche muß jetzt aus Geldmangel anscheinend weitere 50 Redakteure entlassen. Ist aber unerheblich. Der Text dort drin ändert sich nicht!

    Ha ha ha, - hab vorhin nebenan bei Pi gesehen, dass wohl ein Grossteil dieser 50 Entlassenen oder vielleicht die 2. Tranche 50er, der nächstens zur Entlassung anstehenden Redakteure , dort eingefallen ist, und versucht, PI genau so hinzubürsten, wie die Zeitung war , von der sie dann schliesslich gefeuert wurden. Man kann nur hoffen, dass die Mainblogs diesem Ansturm gewachsen bleiben und nicht doch langsam drehen.

  50. wolaufensie meint:

    …ach ja, wo ich schon mal gerade hier bin…
    äh, …reusper,…. , Das Goetheinstitut ist mal wieder sehr aktuell…
    und macht einen medizinisch-kulturellen Crossover…
    Jedes Jahr im Herbst wachsen die immer regelrecht über sich selbst hinaus. :roll:

  51. Heta meint:

    OT: Andreas Unterberger, der Ex-Chefredakteur der Wiener „Presse“ und bis neulich Chefredakteur der „Wiener Zeitung“, in seinem Blog, köstlich:

    „Die Zeit im Bild berichtet in einem langen Beitrag über die Entzifferung einer bisher geheimen Inschrift in einer Habsburgischen Achatschale in der Schatzkammer: ,Ix, Er, i, es, te, o’ so tönt es, sei das zu lesen. Nur, dass das Christo heißt und griechisch für Christus steht, ist der Redaktion entgangen. Bildung tut not – aber wahrscheinlich war man da gerade bei einer Demo, als Bildung auf dem Lehrplan stand.”

    http://www.andreas-unterberger.at/2009/10/fusnote-14-bildung-in-orf-not/#comments

  52. no mercy meint:

    Kewil,

    erstmal und zum x-ten mal Danke für Deine Arbeit. Du liest Dir die Artikel noch durch. Ich glaube, ich bin nicht der Einzige, und wir hatte die Diskussion schon mal, der sich die Überschrift bei den MSM anschaut, den Artikel höchstens überfliegt, aber meistens nicht mal das, und dann die Kommentare liest.
    Du kannst jetzt lange rumphilosophieren, warum die Journaille so tickt, wie sie tickt. Die Journaille stirbt, gerade jetzt wo der Journalismus durch die Internetkonkurrenz besser werden sollte, wird er immer schlechter. Informationen kann man sich besser und ungefiltert über das Internet besorgen, da braucht keiner mehr die angemaßte Bevormundung durch Meinungsjournalisten.
    Jedenfalls werden die arbeitslosen Journalistinnen den Preis für Nutten drücken, und das ist auch gut so.

  53. Don Quichotte meint:

    @Kewil
    “Hier sagt einer, das genannte kleine Beispiel sei sachlich! Und was steht in der Überschrift:

    EU schafft fürs Klima nur Minimalkompromiss

    Das lese ich als Vorwurf und nicht als sachliche Info: Nur und Minimal! Ist das sachlich? So wird da gearbeitet!”

    VERGEBLICHE LIEBESMÜH ! :-)

  54. Mona meint:

    Also ich denke mir das so: Deutschland ist immer noch besetzt, die Politiker fremdgesteuert. Die “Elite” hält schön zusammen und hat sich vernetzt, man sieht Mutter Beimler, sorry, IM Erika auf Pressebällen dahergrinsen mit Stars und Sternchen und natürlich den Medienleuten. Man kennt und schätzt sich, kennt die Leichen im Keller des anderen und ist erpressbar, daher betreibt man Hofberichterstattung für die Politiker und ist an Recherchen nicht interessiert. Beust ist in der HH Presse der absolute Sonnenschein, genau so wie der ungebildete Steineschmeißer der beliebteste Politiker war. Schon damals habe ich mich gewundert, wer den dazu macht, mein Umfeld und ich konnten das Ekelpaket nie leiden.

    Seit rot/grün fasse ich keine Zeitung mehr an, außer der JF, die habe ich abonniert, weil da drin steht, was ich denke.

  55. Don Quichotte meint:

    Kaufmann, von der “achse”, auch so ein “Qualitätsjournalist”, nur Fußball im Hirn.

    http://www.ksta.de/html/artikel/1256578447671.shtml

  56. Don Quichotte meint:

    P.s.:
    Übrigens, Broder in Sachen “Friedmann” mal wieder in Hochform auf der “achse”.

  57. Dox meint:

    Ohne den Spiegel wären Broder und Fleischauer nicht halb so präsent und einflußreich. Aber hier muss ja immer gleich der ganze Spiegel zertrümmert werden.

  58. Don Quichotte meint:

    Ohne den Spiegel hätten die gewendeten Ex-Nazis in den 50ern auch kein Forum gehabt, die “Konservativen” kaputtzuschreiben und das geistige Fundament für die 68er zu schaffen.

  59. Dox meint:

    Stimmt, Don. Der Spiegel ist ein Wendehals, geht immer mit dem Zeitgeist und setzt sich an deren Spitze. Und jetzt beginnt der Zeitgeist antiislamisch zu werden.

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