Sensation! Innenministerium lügt, Wiki sagt ausnahmsweise die Wahrheit: Türken haben sich selbst nach Almanya eingeladen!
1.11.2009Es ist ein Skandal, was in diesem Land an Geschichtsklitterung betrieben wird. So wird inzwischen dummdreist behauptet, die Türken hätten dieses Land nach dem Krieg wieder aufgebaut! Selbst das Innenministerium - von Integrationsbeauftragten, Migrantenverbänden und der Presse ganz abgesehen - lügt uns schon seit Jahren absichtlich an, damit wir Einheimischen uns endlich dankbar erzeigen und uns bei den (muslimischen) Ausländern im Lande besser integrieren. Die typische Lüge geht so:
Mit dem so genannten “Wirtschaftswunder” in den fünfziger Jahren in der Bundesrepublik Deutschland wuchs auch der Bedarf an zumeist un- oder angelernten Arbeitskräften. Dieser Bedarf konnte durch das inländische Arbeitskräfteangebot nicht ausreichend gedeckt werden. In der Folge wurden daher Anwerbevereinbarungen mit Italien (1955), Spanien und Griechenland (1960), der Türkei (1961), Marokko (1963), Portugal (1964), Tunesien (1965) und Jugoslawien (1968) abgeschlossen.
Das ist insofern eine besondere Frechheit, als die entsprechenden Akten ja in den Ministerien liegen und man nicht die Geschichte verfälschen müßte. Ein verantwortlicher Minister, was der vom Islam eingelullte Schäuble nicht war, hätte zur Abwechslung einmal ein paar Sesselpupser des Ministeriums zu Forschungszwecken ins eigene Archiv geschickt, anstatt dem deutschen Volk permanent frech die Unwahrheit unerzujubeln!
Ich bin deshalb baß erstaunt, daß selbst bei Wikipedia zum Anwerbeabkommen mit der Türkei 1961 inzwischen die historische Wahrheit steht, nämlich daß es auf Wunsch und auf Druck der damaligen türkischen Militärregierung zustande kam! Dies ist nicht die einzige wahrheitsgetreue Seite im Netz! Hier hat ein Tobias Heinz einen entsprechenden Text ins Netz gestellt! Da steht etwas zum Anwerbeabkommen von einem Frank Bügel! Höchst empfehlenswert ist dieser Beitrag mit 11 Seiten aus Stefan Lufts unübertroffenem Buch Abschied von Multikulti, das sämtliche Aspekte der Einwanderung klarstellt! Nicht vergessen sollte man natürlich auch das berühmte Weblog Fakten-Fiktionen, das, ebenfalls von Luft angeregt, dieses Thema immer wieder angesprochen hat:
Luft: Identität, Assimilation, Integration
Gastarbeiter-Märchen 2: Türken I
Gastarbeiter-Märchen 3: Türken II
Könnten bitte alle befreundeten Blogs entsprechende Artikel unter dem Stichwort Anwerbung türkischer Gastarbeiter oder Anwerbeabkommen Türkei veröffentlichen. Gerne alles nach Herzenslust abschreiben, kopieren und verlinken, speziell auch Wiki! Wer bei Google die entsprechenden Suchwörter eingibt, muß auf solche Artikel regelrecht draufstoßen. Die Perpetuierung dieser Lüge sollte verhindert werden! Danke!


1.11.2009 um 11:16
Wie offensichtlich diese Lügen sind, kann jeder im Spiegel Archiv kontrollieren.
Der erste Artikel über Gastarbeiter stammt vom 27.12.1961. Es ging um jugoslavische Gastarbeiter
GASTARBEITER
Treck aus Titos Land
Als kürzlich vor der Stuttgarter Liederhalle eine Messerstecherei losbrach, war das nicht nur für die Polizei der schwäbischen Hauptstadt, sondern auch für die Bundesregierung im fernen Bonn von Interesse: Antikommunistische Emigranten aus Jugoslawien hatten mit Titotreuen Landsleuten zu raufen angefangen, während eine aus Belgrad angereiste Tanzgruppe sich in der Liederhalle auf ihren Auftritt vorbereitete.
Die Tito-Jugoslawen waren nicht etwa Diplomaten oder andere Offizielle, sondern - wie die Presse arglos mitteilte - Gastarbeiter. Daß in Westdeutschland kommunistische Tito-Untertanen arbeiten, kam für Bonn überraschend.
So alarmierte denn Theo Blanks Arbeitsministerium die Bundesanstalt fürArbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung in Nürnberg, der das Anheuern ausländischer Arbeitskräfte obliegt. Dr. Kurt Sicha, für Ausländer zuständiger Referent im Bundesarbeitsministerium, erhielt telephonische Bestätigung aus Nürnberg: Rund 13 000 jugoslawische Gastarbeiter halten sich in Westdeutschland auf; 7000 von ihnen sind allein in den ersten zehn Monaten dieses Jahres über die Grenze gekommen.
Am 11.12.1963 schreibt der Spiegel über italienische Gastarbeiter
VERBRECHER-IMPORT!
DEUTSCHLAND
VERBRECHER-IMPORT.
Mit Unterstützung der italienischen Kommunalbehörden werden Gesetzesbrecher aus Italien als Gastarbeiter in die Bundesrepublik abgeschoben. Obwohl die Büros der Nürnberger Bundesanstalt für Arbeitsvermittlung in Italien gehalten sind, keine vorbestraften Italiener nach Deutschland zu vermitteln, sind unter den Anreisenden häufig Kriminelle, die allerdings einwandfreie Papiere vorweisen können. Erläuterte der hessische Innenminister Schneider: “Wenn die jemanden los sein wollen in ihrem Dorf, geben sie ihm das beste Leumundszeugnis: Diese Praktiken finden sich nicht nur bei den italienischen Kommunisten, sondern auch bei den Christdemokraten.” Hessen will sich gegen den Kriminellen-Zustrom aus Italien dadurch absichern, daß Gastarbeiter, die in Hessen straffällig werden, das Land unverzüglich verlassen müssen.
“Türkische Gastarbeiter” tauchen als Begriff überhaupt das erste Mal im August 1964 im Spiegel auf. Es ist der türkisch zyprische Krieg und man erfährt wieviele Türken in Frankfurt sind!
Nur dort, wo der Bürgerkrieg auf Zypern den deutschen Wohlstand berührte, warf er überhaupt Probleme auf. In Frankfurt, das 4300 griechische und 2000 türkische Gastarbeiter beherbergt, begannen Firmen die feindlichen Nationen in getrennten Quartieren und Arbeitskolonnen unterzubringen, um Schlägereien zu vermeiden und den Arbeitsfrieden zu erhalten - den Frieden, um den die Bundesbürger im August 1964 am ehesten bangten.
1.11.2009 um 11:20
Danke Prosemit. Falls du noch mehr davon hast, bitte rein damit!!
1.11.2009 um 11:21
kewil, das ist ein Beitrag, den man bei Gelegenheit gern googeln würde, kannst du die Überschrift etwas suchmaschinenfreundlicher gestalten?
1.11.2009 um 11:32
grandios an dem wikipedia-artikel ist ja vor allem, dass es uns nochmal daran erinnert, dass die aktuellen entwicklungen von den damals verantwortlichen glasklar vorausgesehen wurden und man extra gewisse “türken-klauseln” verfasst hatte, um sie zu verhindern:
* eine Anwerbung war ausschließlich für Unverheiratete vorgesehen,
* ein Familiennachzug bzw. die Familienzusammenführung wurde im Abkommen ausgeschlossen,
* eine Gesundheitsprüfung und eine Eignungsuntersuchung für die anzuehmende Arbeit,
* eine Obergrenze für den Aufenthalt von 2 Jahren wurde festgeschrieben, eine Verlängerung ausgeschlossen,
* die Arbeitnehmer sollten nur aus den europäischen Gebieten der Türkei stammen.
der entscheidende punkt fehlt meiner meinung nach allerdings im wikipedia-artikel, warum nämlich diese voraussschauenden regelungen dann nie durchgesetzt wurden.
1.11.2009 um 11:36
Für mich bricht gerade eine Welt zusammen, ich dachte immer, die Türken hätten diesen schönen Staat aufgebaut, und nun, so eine feststellung. Jetzt muss ich erst einmal einen Schluck vom Château de Hirschquelle zu mir nehmen.
1.11.2009 um 11:41
Beitrag im EF-Magazin zum selben Thema:
http://ef-magazin.de/2009/07/13/1350-politikversagen-wer-sich-der-vergangenheit-erinnert-dem-gehoert-die-zukunft
1.11.2009 um 11:41
Noch ein Spiegel Beitrag vom 7.10.1964
Schon damals wurde das Kindergels als wichtigste Quelle genutzt.
Griechische Gastarbeiter berichten, daß sie zwischen 250 und 300 Mark monatlich sparen. Die Italiener im Volkswagenwerk erübrigen sogar bis zu 400 Mark je Monat.
Solche Sparquoten fließen nicht allein aus den Unternehmenskassen. So beziehen manche der Südländer mehr Kindergeld als Lohn. Auf einer Baustelle in Quickborn bei Hamburg mauerte ein Spanier, der daheim zwölf Kinder hatte; er erhielt monatlich 400 Mark bundesdeutsches Kindergeld.
Auf den Gleisen der Eisenbahnstrecke Duisburg-Düsseldorf warnt ein Türke seine Schotter-Kollegen mit Trompetensignalen vor nahenden Zügen; für seine 33 Sprößlinge kassiert er 1240 Mark Kinderzuschüsse im Monat.
Am D-Mark-Segen lassen die familienbewußten Zuwanderer ihre Lieben in der Heimat freigebig teilhaben. Nordhoffs 4900 Italiener schicken allmonatlich 1.5 Millionen Mark an ihre Familien. Die Bundespost schätzt, daß ausländische Arbeiter ihren Angehörigen im vergangenen Jahr insgesamt eine Milliarde Mark überwiesen haben. Daran waren die Italiener mit 650 Millionen Mark, die Spanier mit 119 Millionen, die Griechen mit 115 Millionen und die Jugoslawen mit 48 Millionen beteiligt. Bereits in den ersten neun Monaten dieses Jahres wurde eine weitere Milliarde Gastarbeiter-Lohn über die Grenzen transferiert.
1240 Mark im Monat im Jahr 1964…
Der Volkswagen Standard 1200 kostete 3950 Deutsche Mark.
1.11.2009 um 11:59
Für´s Archiv noch zwei Rezensionen zur einschlägigen Studie, hier FAZ und da JF.
1.11.2009 um 12:00
Das geschichtliche Wissen der uns regierenden Kanaillen ist keinen Schuss Pulver wert. Ich unterstelle denen nicht mal Boshaftigkeit: Die sind ahnungslos und glauben diesen Dung selbst. Sie waren eben, im Gegensatz zu mir, nicht dabei.
1.11.2009 um 12:06
OT: Demokratie früh üben - Neues Kampagnenjahr «Kita ohne Rassismus» beginnt
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1246046610842&calledPageId=987490165154
1.11.2009 um 12:11
Ist es so wichtig, ob damals Druck aus der Türkei, aus den USA oder von wem auch immer bestanden hat oder ob es ausschließlich der Bedarf der deutschen Wirtschaft an Arbeitskräften gewesen ist, der damals zu den Anwerbevereinbarungen geführt hat? Wenn kein Bedarf an - billigen - Arbeitskräften bestanden hätte, wären auch keine Türken gekommen - Druck hin oder her. Die primäre Ursache der Einwanderung liegt immer in der Kapital- und Arbeitsmarktstruktur, dem Reichtum und den Entwicklungsmöglichkeiten des Einwanderungslandes. Denn dass der Rest der Welt überwiegend arm ist, sollte sich herumgesprochen haben. Deshalb wollen Leute aus aller Welt nach Mitteleuropa, u.a. heutzutage halb Afrika. Diese Migrationsströme müssen geregelt und begrenzt werden, um menschenunwürdige Ressourcenkämpfe zwischen den Kulturen zu vermeiden.
1.11.2009 um 12:12
Hallo Kewil, ich habe das Thema bereits vor zwei Jahren aufgegriffen (-> Mannheim: Migranten als Trümmerfrauen?) und werde (wenn ich mal wieder zum Bloggen haben sollte), die Sache unter den Stichwörtern Anwerbung türkischer Gastarbeiter und/oder Anwerbeabkommen Türkei “remixen”, zumal mir erst jüngst wieder ein junger Türke das Aufbaumärchen erzählt hat.
Bis denn, Grüße an alle.
1.11.2009 um 12:34
Ja, Deutschland haben vielleicht die Türken aufgebaut. Auf keinen Fall aber die SBZ. Das wußten die tapferen Rotarmisten zu verhindern, die auf Befehl des Genossen Stalin, keinen Jammertürken mit anhängender Ziegenherde ins Arbeiter und Bauernparadies DDR ließen, wofür ich heute nur rufen kann: “Dank Euch, Sowjetsoldaten!”
1.11.2009 um 12:41
Gebloggt auf http://myblog.de/eurabia
1.11.2009 um 13:06
@ Genosse Karl Eduard: Daumen hoch!
1.11.2009 um 13:13
# Pecos Bill:
Oh doch, diese Nichtsnutze wissen nur zu genau, wie es wirklich war! Trotzdem lassen sie aus Polical Correctness um des eigenen Machterhaltes willen die Lüge von der ach so selbstlosen Aufbauarbeit der Türken unwidersprochen.
Ich bin Jahrgang 1957 und damals waren die weitaus meisten Kriegszerstörungen dank der Tatkraft unserer Eltern und Großeltern längst beseitigt. Eine Riesenleistung, wenn man bedenkt, daß Köln zu 90% zerstört war und sogar darüber nachgedacht wurde, den Trümmerhaufen Trümmerhaufen sein zu lassen und Köln ein paar Kilometer rheinabwärts völlig neu zu bauen. Klar, es gab noch das eine oder andere Trümmergrundstück, aber diese Baulücken waren ebenfalls bis Ende der 60er Jahre geschlossen.
Die ersten Türken habe ich erst ab ca. 1965 wahrgenommen, und zwar zunächst ausschließlich in niedrig qualifizierten Tätigkeiten wie Straßenkehrer oder Müllmänner.
Politiker wie Schäuble belügen uns bzw. unsere Nachfolgegeneration ganz bewußt! Selbst im Schulunterricht wird dieser Mist unseren Kindern inzwischen beigebracht, von LehrerInnen, die zu jung sind, es besser zu wissen.
1.11.2009 um 13:17
OT
hier was zum lachen, die Kommentare sind auch amüsant , hehe
http://www.trinkerheim.com/?p=459
1.11.2009 um 13:17
Und wie werden wir sie wieder los? CDU!
1.11.2009 um 13:19
Kewil, lies mal was dieser Bügel sonst noch schreibt, das dürfte dir nicht gefallen.
1.11.2009 um 13:32
Sagen wir doch wie’s ist: Westtürkei ist ein von Deutschen verwaltetes Gebiet
1.11.2009 um 13:40
Türken in Deutschland:
1961 – 6.800
1971 – 652.000
1981 – 1.546.000
1991 – 1.780.000
1998 – 2.110.000
2001 – 1.948.000
2005 – 2.500.000
…
1.11.2009 um 13:50
Über die sinkenden Zahlen zwischen 1998 und 2001 sollte man nicht frohlocken: Die sind vermutlich nicht abgezogen, sondern haben einen dt. Pass gekriegt!
1.11.2009 um 14:25
Was da morgen im Spiegel steht ist ja echt Autobahn.
“Kiel (dts) - Unversteuerter Kaffee ist offenbar in großen Mengen in deutsche Supermärkte gelangt und als Sonderangebot an die Verbraucher verkauft worden. Der illegale Deal flog nach einer Steuerprüfung in der Coop-Zentrale in Kiel auf, wo die Täter große Mengen Kaffee zu Nettopreisen angeblich für den Export gekauft hatten. Dabei sparten sie allein 2,19 Euro Kaffeesteuer pro Kilogramm, schreibt der “Spiegel” in seiner morgen erscheinenden Ausgabe. Tatsächlich wurde die Ware aber gar nicht oder nur vorübergehend ausgeführt und anschließend zu unschlagbar günstigen Preisen als angeblich versteuerter Kaffee an den deutschen Einzelhandel verkauft. Allein in Norddeutschland soll eine Gruppe türkischstämmiger Täter den Fiskus auf diese Weise um rund zwölf Millionen Euro geprellt haben. Die Kaffeesteuer wird außer in Deutschland nur noch in Dänemark und Belgien erhoben und wird deshalb bei der Ausfuhr in ein anderes EU-Land erstattet. Weil es aber keine Grenzkontrollen innerhalb der EU gibt, kann der Kaffee unbemerkt wieder eingeführt werden.
Nach Erkenntnissen der Ermittler haben die in Untersuchungshaft sitzenden Täter Kontakte zu den türkischen Extremisten von PKK und MLKP. Womöglich sind sie nur Teil eines Netzwerkes. Bundesweit befürchten die Fahnder einen Steuerschaden von über 100 Millionen Euro. “
1.11.2009 um 14:37
WIKI:
“In der einschlägigen Literatur wird zu den Umständen des Zustandekommens unter anderem angeführt, daß die USA Druck auf Deutschland ausübten, das von der Türkei geforderte Anwerbeabkommen abzuschließen.”
Mal wieder der Staat, unter dem unser geliebtes Vaterland leiden mußte, wie unter keinem anderen. Kein Land hat uns mehr geschadet, als die USA.
kewil sagt: Vergiss die dumme Neonazischeisse. Dies ist ein USA freundliches Blog. BASTA!
1.11.2009 um 14:37
OT OT OT OT
Angesichts des Todes von Jürgen Rieger möchte ich in einem öffentlichen Appell gegen die in Deutschland in bedrohlichem Maße um sich greifende Dexiaphobie (Rechtsangst) Stimmung machen.
http://www.gegenstimme.net/2009/11/01/stoppt-die-stigmatisierung-von-rechtsextremisten/
GEGENSTIMME.NET mal wieder auf der Höhe der “Zeit”.
1.11.2009 um 15:12
Nun haben wir einen Minister des Äußeren, der als erstes die honorige Frau Steinbach auf dem Talar der “deutsch-polnischen Freundschaft” opfert. Das wird so weitergehen. Mag sein, es setzt irgendwann wegen der inneren Veranlagung in SA zehn Streiche auf den nackten Hintern. Dann könnte ja N. Bisky vielleicht daraus wieder ein Gemälde fertigen.
1.11.2009 um 15:28
Dazu steht im Wiki-Link ganz klar:
Überhaupt, wenn man sich so durch die Links und die Tatsachen zu dem Gastarbeiterabkommen mit der Türkei und den bereits 1972 verhängten Anwerbestopp so durchliest (selbst, wenn man die Tatsache berücksichtigt, daß nicht jeder Türke nach den zwei Jahren dank unserer Politiker wieder ging) ist es erstaunlich, wie es zu diesem Zuwachs an Türken in diesem Land kommen konnte, gerade in der Zeit nach dem Anwerbestopp. Der Familiennachzug und die höhere Geburtenrate erklärt dies nicht.
Kann mir das mal jemand erklären???
1.11.2009 um 16:13
Gehört inzwischen in eine jede Bibliothek historisch Interessierter und von Historikern:
Diplomatische Tauschgeschäfte - “Gastarbeiter” in der westdeutschen Diplomatie und Beschäftigungspolitik 1953-1973. Heike Knortz, 2008 b. Böhlau (Dissertation) ISBN 978-3-412-20074-9
Bietet genügend Beweismaterial, um sich nach durchgeführter oder ereigneter Revolution bei den Verantwortlichen (auch posthum) zu “bedanken” und überlebende Kanallien - besonders aus der Wirtschaft - vor ein Tribunal zu stellen. Es war das breit angelegte Mannöver, die deutsche Wirtschaft zu schädigen. Insoweit, als man verhinderte, deren Innovationskraft und Rationalisierungsmöglichkeiten fortzuentwickeln. Damit wurde technischer Fortschritt gehemmt, weil man ja auf billige Einfaltspinsel zurückgreifen konnte. Die alles geschah wider besseres Wissen der Politik und insbesondere des Wirtschaftministeriums.
Die Instinktlosigkeit der Politik, besonders den Türken die Möglichkeit der Landnahme einzuräumen und gegen das eigene Volk zu handeln, ist ein anderes - nicht minder trauriges - Kapitel, welches eines Tages aufgearbeitet und abgearbeitet werden wird. Die Laternen warten schon.
1.11.2009 um 16:20
Eines Tages fragte ich meine türkischen Arbeitskollegen :
“Sagt mal, ihr habt doch einen befristeten Arbeitsvertrag für 2 Jahre bekommen, so wie es unsere Politiker der Öffentlichkeit immer wieder erzählen.” Darauf grinste mich einer von ihnen an und antwortete: ” Morgen bringe ich dir mal etwas mit”. Am anderen Tag nahm er ein offizielles Dokument aus seiner Mappe. “Unbefristete Arbeitserlaubnis” stand dort gross und deutlich.Die anderen bestätigten es ebenfalls.
Wie wir doch von Politikern getäuscht werden, dachte ich im Jahre 1975.
Gruss an Kewil.
1.11.2009 um 17:17
Erstklassige Information. Danke!
1.11.2009 um 17:24
Ein bemerkenswerter Artikel von 1980 aus einer Ausgabe der inzwischen eingestellten feministischen Zeitschrift “Courage”:
Islamisierung in Kreuzberg
http://library.fes.de/cgi-bin/courage.pl?id=07.00741&dok=198005&f=198005_012&l=198005_013&c=198005_012
Wohlgemerkt, der Artikel ist von 1980.
1.11.2009 um 18:17
naja - , wenn man die DDR-Mauer auch als Bollwerk gegen die
Türken-Musel-Invasion ansieht, dann ist sogar der Spruch vom Antifaschistischen Schutzwall gar nicht so verkehrt gewesen…
Und wir Trollies dachten immer, das wäre nur auf uns bezogen…
1.11.2009 um 18:52
Neues vom Kulturrelativismus:
Unsereins geht zur Arbeit, der Richter Hassemer aber ist - Hut ab! - schon am frühen Morgen sturzbetrunken:
“Also ich bleibe natürlich dabei, dass man jeden Menschen genau angucken muss und dass im Menschen-Angucken die Kultur dieses Menschen eine große Rolle spielt. Wir haben doch etwas zu vertreten. Wir haben eine gute Justiz zu vertreten, wir haben eine Freiheitlichkeit unserer Gesellschaft zu vertreten, wir leben in religiösen Praxen, wo man nicht mehr sagen kann - das konnte man einmal sagen, und zwar mit Ausrufezeichen -, wo man nicht mehr sagen kann, diese Praxen sind aggressiv, diese Praxen sind gewalttätig. Und da meine ich, wir müssen uns nicht verstecken. Wir können sagen, bitte schön, das ist eine Richterin, die hat das und das gemacht, das wird in der nächsten Instanz möglicherweise nicht akzeptiert, aber so ist bei uns der Rechtsweg.”
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1061331/
1.11.2009 um 19:14
Danke Peter B. aus Köln! Sie haben noch den Durchblick! Wir werden bewusst belogen und die Gefahr ist riesengroß, dass diese Lügen sogar in der Schule gelehrt werden, nach dem Motto: Erst kam Hitler, der alles kaputt gemacht hat, dann kamen die Ausländer, um Deutschland wieder aufzubauen! Entsetzlich! Die riesige Zeitspanne zwischen 1945 und 2009 wird dadurch bewusst verfälscht. Und ich weiß auch, warum: Das wird bewusst so dargestellt, um zu verschleiern, dass dieselbe Generation, die Hitlers Krieg führen musste, auch Deutschland nach 1945 wieder aufgebaut hat - ohne irgendeinen “Gastarbeiter”! Adenauer, Jg. 1876, war älter als Hitler, Jg. 1889! Das sagt im Grunde alles!
1.11.2009 um 19:21
@ Candide
Vielen Dank für den Courage-Link von 1980.
Tcha und heute?
Heute ist aus der Conny die Frau Professorin Dr. Cornelia Mansfeld geworden und die geht auf
S p u r e n s u c h e i m b r a u n e n M o r a s t
Projekt “Gewalt geht nicht!” - Professorin spricht heute in Homberg
Schwalm-Eder. Prof. Dr. Cornelia Mansfeld von der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt/Hephata hält heute einen Vortrag zur Frage, warum sich junge Menschen vom Rechtsextremismus angezogen fühlen. Mansfeld spricht ab 19 Uhr im Sparkassen-Dienstleistungszentrum in der Mühlhäuser Straße in Homberg zu einem brisanten Thema.
Erst kürzlich kam es in Schwalmstadt wieder zu brutaler Gewalt, an der rechtsextreme Schläger beteiligt waren (siehe heutige Ausgabe der HNA).
Der Vortrag, der im Rahmen des Projektes “Gewalt geht nicht!” stattfindet, richtet sich an Lehrer, Eltern und an Verantwortliche von Vereinen und Verbänden. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
http://www.hna.de/breakingnewsstart/00_20091006070000_Spurensuche_im_braunen_Morast.html
1.11.2009 um 20:11
Das deutsche Wirtschaftswunder war längst in vollem Gange als die ersten Ausländer kamen..Deshalb wurden sie ja überhaupt erst gebraucht..Natürlich wurden sie nicht gebraucht,sowenig wie die weißen Amerikaner Negersklaven brauchten..Aber der schnelle dumme
Dollar,oder die gierige schnelle Mark lockte..Nun kommt die Rechnung für die Zeche..und die wird teuer,oder blutig,oder tötlich..Auf jeden Fall zu teuer..Für einen Apfel und Ei haben Ausländer aus aller Welt sich ein neues Land geholt..Es hat für sie lange gedauert soviel Dummheit zu verstehn und manche können es noch immer nicht begreifen..Helmut Schmidt 1985: es kommt mir kein Türke mehr ins Land “..Damals lebten 4,5 mill Ausländer hier,heute sind es 17 mill,davon eine Mill. illegal…..
1.11.2009 um 20:59
@Krischan Piepengruen
“Heute ist aus der Conny die Frau Professorin Dr. Cornelia Mansfeld geworden und die geht auf
S p u r e n s u c h e i m b r a u n e n M o r a s t…”
- und das wusste ich wiederum nicht. Ist ja hochinteressant.
So ergänzt man sich.
Vielen Dank für den Hinweis.
1.11.2009 um 21:49
Die Zukunft gehört dem, der sich erinnert
“Oder wussten Sie, dass es keine einzige diplomatische Initiative von deutscher Seite aus gab, um Gastarbeiter ins Land zu holen? Es wurde im Gegenteil von sämtlichen Entsendeländern teils massiver Druck aufgebaut, um eine deutsche Genehmigung für die Entsendung von Kontingenten zu erhalten. Die Entsendeländern hatten nämlich alle zwei Dinge gemeinsam: eine schwächelnde Wirtschaft und ein großes Bevölkerungswachstum. Man erhoffte sich dort von einer Entsendung zum Einen den Abfluss potentiell destabilisierender Menschenmassen und zum Anderen den Rückfluß von Devisen und vergleichsweise gut ausgebildeten Rückkehrern.
So waren denn auf deutscher Seite auch keineswegs das Wirtschafts- und geschweige denn das Arbeitsministerium hier federführend. Diese Ministerien sperrten sich damals zum Teil sogar aus unterschiedlichen Gründen dagegen. Es war vornehmlich das Außenministerium, welches die Genehmigung von Kontingenten befürwortete. Ähnlich wie mit Hilfe der Scheckbuchdiplomatie späterer Regierungen wollte man sich also außenpolitischen Handlungsspielraum erkaufen. Das und nicht der Bedarf an Arbeitskräften war das Hauptmotiv für die Genehmigung von Gastarbeiter-Kontingenten.”
http://www.pi-news.net/2009/07/die-zukunft-gehoert-dem-der-sich-erinnert/
1.11.2009 um 23:00
ein ganz klares und auch anhand alter Personallisten beweisbares NEIN zur Behauptung des Aufbaus D. durch türkische Gastarbeiter.
Von bis zu 250 Leuten waren in den 60-igern und 70- igern etwa 30% aus dem Bayer. Wald, vllt. jeweils zu 20% Österreicher und Jugoslawen, dann vereinzelt Italiener, Griechen und ja, 1 Türke und der war nett, brauchbar, sprach verständliches deutsch und war zuverlässig. Erst als sich die Österreicher vermehrt in ihre angestammte Heimat zurückzogen, kamen Ende der 70- iger Türken.
( Daten von südd. Großbaustellen )
Allerdings wurden bereits in den 70-igern von Firmenchefs bis in den Iran hinein Gastarbeiter mit Kopfprämien von bis zu 1000 DM angeworben.
1.11.2009 um 23:25
Kann mir irgendwer erklären, warum Gastarbeiter Kindergeld bekamen - schon 1964!
Ich dachte Kindergeld wäre zur Förderung der einenen Staatsbürger?
Ebenso Sozialleistungen - wieso an Fremde?
Welcher Irrsinn hatte die Köpfe befallen, an FREMDE (Gäste!) die Füllhörner der Sozialleistungen für Staatsbürger/EINHEIMISCHE auszuschütten?
2.11.2009 um 1:09
> Fumiko meint:
> 1.11.2009 um 15:28
> Überhaupt, wenn man sich so durch die Links und die Tatsachen zu dem Gastarbeiterabkommen mit der Türkei und den bereits 1972 verhängten Anwerbestopp so durchliest (selbst, wenn man die Tatsache berücksichtigt, daß nicht jeder Türke nach den zwei Jahren dank unserer Politiker wieder ging) ist es erstaunlich, wie es zu diesem Zuwachs an Türken in diesem Land kommen konnte, gerade in der Zeit nach dem Anwerbestopp. Der Familiennachzug und die höhere Geburtenrate erklärt dies nicht.
> Kann mir das mal jemand erklären???
Flüchtlingsmigration
> Kreuzweis meint:
> 1.11.2009 um 23:25
> Ich dachte Kindergeld wäre zur Förderung der einenen Staatsbürger? Ebenso Sozialleistungen - wieso an Fremde?
Tja, vermutlich wurde in einem Abkommen Gleichbehandung garantiert, oder durch ein Gerichtsurteil wegen der Menschenrechte. Ich weiss aber auch nichts davon das Kindergeld jemals nur an Staatsbürger ausgezahlt wurde, ein Teil des Kindergeldes ist eh eine Art Steuerfreibetrag, nur wird es mit einem aus “sozialen Gründen” ausgezahlten Kindergeld vermischt.
“In Deutschland wohnende Ausländer, die nicht Angehörige eines Mitgliedstaates der Europäischen Union sind, können Kindergeld erhalten, wenn sie eine gültige Niederlassungserlaubnis oder bestimmte Formen der Aufenthaltserlaubnis besitzen.” http://de.wikipedia.org/wiki/Kindergeld#Allgemein
Und so ging es weiter:
http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BChn-Memorandum
2.11.2009 um 5:35
Sendling und die Welt, den 01.11.2009
Diskussionsbehauptung in Sendling, Türken hätten Deutschlands Wohlstand aufgebaut.
Widerlegung einer dummen Mär.
Auf der Sendlinger Bürgerversammlung am 29.10.2009 wurde ein Bürgerantrag gestellt, der begehrte, dass die Stadt München den türkisch-islamischen Religionsvereinen DITIM /DITIB deren Zentralmoschee-Grundstückskaufsumme von über 5 Mio. Euro (zudem mit Zinserlass!) nach 4 Jahren nicht mehr stunden solle. Denn die Stadt München ist aktuell mit über 2,5 Milliarden Euro verschuldet!
Der kritische Bürgerantrag – dass die Stadt München (rotgrüne Stadtratsmehrheit) keine Sonderbevorzugung für die DITIB/DITIM machen sollte – wurde vom Diskussionsleiter Stadtrat Hans Dieter Kaplan (SPD)* abwehrend kommentiert; der Antrag wurde abgelehnt.
Währenddessen debattierten am Rand der Sendlinger Versammlung einige türkische Mitbürger darüber, dass türkische Gastarbeiter ja nach dem Krieg Deutschlands Wohlstand mit aufgebaut hätten. Frustriert reagierten ältere Sendlinger Bürger darauf; sie verließen die Versammlung vorzeitig noch vor Antragsabstimmung mit dem Tenor, dass man sich „solcher sinnlosen Bürgerbeschäftigung“ nicht mehr aussetzen möchte……
Info von Sendlinger Nachrichtenbörse
http://www.buerger-fuer-muenchen.de/
3.11.2009 um 19:01
[…] Ganz wichtig ist auch der Kommentar von Prosemit bei Kewil selber: Wie offensichtlich diese Lügen sind, kann jeder im Spiegel Archiv kontrollieren […]