In 50 Jahren nur noch 65 bis 70 Millionen Deutsche

19.11.2009

Das Statistische Bundesamt hat gestern neueste Hochrechnungen zur Bevölkerungsentwicklung mitgeteilt. Auf dieser Seite hier sind mehrere Links mit Pressemitteilung und längeren PDF-Dateien. Natürlich hängt die Einwohnerzahl mit von der Einwanderung ab, wobei das Amt nur spekulieren kann, aber die Klimadrohung mußte noch mit rein! Der obige Unterschied zwischen 65 und 70 Millionen hängt also hauptsächlich von der Masse an Zuwanderung ab. Das Amt schreibt speziell dazu:

Der Wanderungssaldo der ausländischen Personen dürfte von seinem vorübergehend sehr niedrigen Niveau, das auch durch die Bereinigungen der Melderegister im Zuge der Einführung der Steueridentifikationsnummer beeinflusst ist, rasch wieder ansteigen. Dabei wird unterstellt, dass die Zuwanderung ab 2011 mit dem Eintritt der Freizügigkeit auf dem deutschen Arbeitsmarkt für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus den seit 2004 der Europäischen Union beigetretenen Staaten einen leichten Schub erhält.

Anschließend sind unterschiedliche Entwicklungen möglich. Der Rückgang der jungen Bevölkerung in Deutschland kann zu einer höheren Nachfrage nach ausländischen Arbeitskräften führen. Die Bevölkerung in den von der Freizügigkeit betroffenen mittel- und osteuropäischen EU-Staaten wird allerdings ebenfalls in naher Zukunft rapide altern. Auch dort wird die Bevölkerung im Erwerbsalter schrumpfen. Diese Prozesse können zu einer Verschärfung des Wettbewerbs auf dem europäischen Arbeitsmarkt führen. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass auch in den bisherigen Herkunftsländern der Arbeitsmigranten neue Anreize für die jungen Menschen geschaffen werden, die ihre Abwanderung einschränken könnten. Damit könnte die Zuwanderung nach Deutschland eher am unteren Ende des aufgezeigten Korridors und somit deutlich unter ihrem langjährigen Durchschnitt bleiben.

Aber auch die Annahme eines aus heutiger Sicht sehr hohen jährlichen Wanderungssaldos als Obergrenze des Korridors, in dem sich die Wanderungssalden künftig bewegen könnten, erscheint geboten. Ein Anstieg der Zuzüge nach Deutschland – vor allem der ausländischen Personen – ist in der Zukunft ebenso wahrscheinlich wie eine Beruhigung des Wanderungsgeschehens. Dazu tragen sowohl die demografischen Prozesse in Deutschland als auch weltweite Entwicklungen bei. Die aktuelle Wirtschaftkrise kann zwar kurzfristig zur höheren Arbeitslosigkeit und damit zu einer vorübergehenden Abschwächung des Bedarfs an Arbeitskräften führen. Sie stellt aber Deutschland gleichzeitig vor verstärkte Herausforderungen, Innovationen in Wirtschaft und Forschung voranzutreiben. Angesichts einer rapiden Alterung des inländischen Erwerbspersonenpotenzials kann daraus ein höherer Bedarf an der Zuwanderung junger qualifizierter Arbeitnehmer entstehen. Verglichen mit seinen europäischen Nachbarländern werden die Schrumpfung und Alterung des Erwerbspersonenpotenzials in Deutschland besonders einschneidend ausfallen. Unter diesen Umständen dürfte Deutschland gezwungen sein, im Wettbewerb um junge Arbeitskräfte an Attraktivität zu gewinnen. Dies könnte zu einer Veränderung der aktuellen Wanderungsströme und zur höheren Migration nach Deutschland führen.

Darüber hinaus bleibt das Zuwanderungspotenzial aus anderen Regionen der Welt nach wie vor hoch. Die Staaten Asiens und Afrikas werden in den nächsten Jahrzehnten junge und wachsende Bevölkerungen haben. Auch die Auswirkungen der globalen Klimaerwärmung, die in Mitteleuropa nach bisherigen Schätzungen milder ausfallen würden als in den anderen Erdteilen, könnten eine Zuwanderung durch die Erhöhung des „Wanderungsdrucks“ in den Herkunftsregionen verstärken. Die tatsächlichen Wanderungen werden sicherlich weiterhin deutlichen Schwankungen unterliegen, sodass die angenommenen Werte nur als langjährige Durchschnitte zu verstehen sind. Die Spanne zwischen den Annahmen zum langfristigen jährlichen Wanderungssaldo von 100 000 und 200 000 Personen bildet einen Korridor, innerhalb dessen sich das zukünftige Wanderungsgeschehen abspielen dürfte.

Die Gesamtzahl der per Saldo zugewanderten Personen würde sich im Zeitraum von 2009 bis 2060 bei der Annahme W1 auf 4,9 Millionen und bei der Annahme W2 auf 9,4 Millionen Menschen belaufen (siehe Übersicht).

30 Antworten zu “In 50 Jahren nur noch 65 bis 70 Millionen Deutsche”

  1. Toranaga meint:

    Deutsche werden eben durch MIGROs ersetzt.

    Unsere Politik sorgt schon dafür.

  2. Harald der Zigeunerkönig meint:

    Habe vier geratene deutsche Söhne, wer hat mehr?

  3. Alastor2262 meint:

    Was bedingt denn diese “furchtbare” Entwicklung.

    Vögeln die muslimischen Bevölkerungsbereicherer doch nicht genug?

  4. Normalbürger meint:

    Harald. Ich habe 5 Kinder. Und ich bin stolz darauf zu einer Minderheit
    in Deutschland zu gehören.
    Natürlich habe ich noch andere Interessen.

  5. Karl Eduard meint:

    Der Weltfrieden wird also immer sicherer.

  6. Harald der Zigeunerkönig meint:

    Strengläubige Muselfrauen, welche hier aufgewachsen sind, die wollen großenteils gar nicht heiraten; denn sie fürchten sich vor der möglichen blutigen Rache ihrer archaischen Beschäler. Der Rest beschränkt sich auf ein Kind und gönnt sich was!

  7. Harald der Zigeunerkönig meint:

    @ Normalbürger

    Du hast 5:4 gewonnen, Du bist der Sieger!

  8. malefiz meint:

    In 50 Jahren nur noch 65 bis 70 Millionen Deutsche”

    Das muss heißen: “In 50 Jahren nur noch 65 bis 70 Millionen Einwohner”

    Bei 65 bis 70 Millionen (ethnisch) Deutschen sind wir heute schon angelangt. In 50 Jahren, bei pi mal Daumen sehr knapp angesetztem jährlichen Sterbeüberschuss von 300.000, maximal 50 bis 55 Millionen Deutsche.

  9. Druide meint:

    Sind immernoch 15 Mio junge Deutsche, die Waffen in die Hand nehmen können. Wir müssen die Voraussetzungen dafür schaffen. Die letzte Chance.

  10. spital8katz meint:

    “In 50 Jahren nur noch 65 bis 70 Millionen Deutsche”

    DEUTSCHE?

  11. Pecos Bill meint:

    Ja, Druide, leg dir schon mal ein BügelEisen zu.

  12. Gibor meint:

    “In 50 Jahren nur noch 65 bis 70 Millionen Deutsche”

    Deutsches Reich (Stand: Volkszählung vom 1. Dezember 1910)
    Einwohner: 64.903.423
    Größe: 540.857,6 km²
    = 120 Einwohner/km2

    Bundesrepublik Deutschland (Stand: 31. März 2009)
    Einwohner: 81.882.342
    Größe: 357.104,07 km²
    = 229 Einwohner/km2

    Wo ist das Problem? Mit rund 230 Einwohner pro Quadratkilometer ist die BRD schon längst Überbevölkert.

  13. Thatcher meint:

    “Der Mensch der fernen Zukunft wird Mischling sein. Die heutigen Rassen und Kasten werden der zunehmenden Überwindung von Raum, Zeit und Vorurteil zum Opfer fallen. Die eurasisch-negroide Zukunftsrasse, äußerlich der altägyptischen ähnlich, wird die Vielfalt der Völker durch eine Vielfalt der Persönlichkeiten ersetzen.”

    Richard Nikolaus Graf von Coudenhove-Kalergi, Gründer der “Paneuropa-Union”, des Vorläufers der EU, 1925

    „Ich hoffe, daß im Jahr 2030 oder 2050 große Anteile von Menschen aus anderen Regionen in Europa leben werden, um es ganz deutlich zu sagen, Menschen anderen ethnischen Ursprungs: schwarz, gelb oder was immer. So wird aus Europa
    ein Schmelztiegel aus Ost und West, Nord und Süd. Und Europa verschmilzt auch mit dem Rest der Welt.”

    Ricardo Diez-Hochleitner, Präsident des Club of Rome, Ex-Unesco, Ex-Weltbank - ZDF 24.1. 1999

    „Aufgrund seiner schnell alternden Bevölkerung kann es sich Europa nicht mehr leisten, auf ‘Gastarbeiter’ zurückzugreifen, sondern muß dem Beispiel der USA folgen und seine Schleusen für den ungehinderten Einwanderungsstrom öffnen.
    Rechtsgerichtete und einwanderungsfeindliche Politker müssen zum Schweigen gebracht werden und haben von der Bühne zu verschwinden, und zwar schnell!“ […]

    Thomas P.M. Barnett, Strategieexperte im US-Verteidigungsministerium

  14. Doofbrot meint:

    Je weniger Deutsche…
    desto besser für das Klima!
    PS: Ach so, die “Klimaerwärmung” wird in Europa nur in vergleichsweise abgeschwächter Form stattfinden, das war mir neu, gut zu wissen.

  15. Aufmerksamer Mitleser meint:

    Es dreht sich doch alles nur um die Interessen der Wirtschaft: Billige, da im Überfluss vorhandene Arbeitskräfte, und Aufrechterhaltung der Konsumentenzahl. Wer ist denn noch so naiv und glaubt daran, dass CDU und FDP als Interessenvertreter der Wirtschaft etwas an dieser Entwicklung ändern werden?

  16. Aufmerksamer Mitleser meint:

    Mit Entwicklung meine ich selbstverständlich die Masseneinwanderung. Eine Reduktion der Einwohnerzahl würde ich begrüßen.

  17. Franz meint:

    @Thatcher

    Wenn ich diesen Scheißdreck von diesem Kotzenhofe-Allergie lese, wird mir schlecht. Was ging nur im Kopf von diesem Arschloch vor sich? Genauso ein menschenverachtender Volksbeglücker wie Karl Marx.

  18. Ara meint:

    Weniger Deutsche? Und wenn schon.
    Ein Problem entsteht erst durch ausländische Zuwanderung - und das Unvermögen der Politik eine neue Lösung einen neuen Weg zur Rentenfinanzierung zu finden.

  19. Franz meint:

    Entschuldigung Kewil, lösche den folgenden Link wenn er dir nicht behagt. Ich habe mal nach diesem Coudenhove-Kalergie gegugelt, und bin auf diese Seite hier gestoßen. Was dort steht, ist nicht schön:
    http://www.verschwoerungen.info/index.php/Richard_Nikolaus_Graf_von_Coudenhove-Kalergi

  20. Jakob Goldstern meint:

    1) der Umbau der Generanationenumlagesysteme läuft viel zu schleppen
    2) wie wollen wir die Landesverteidigung sicher stellen, wenn die jungen Arbeitnehmer nicht entbehrt werden können oder deren Fortpflanzungspotential? Was nützt es wenn die Männer fallen und dann keine Kinder zeugen können? Deutschland hat seine Söhne schon verbraten. Die Musels haben deutlich mehr “überflüssige” Söhne die nach den Jungfrauen lechzen.
    3) Warum ist diese Meldung kein Schocker in den Medien? Nur kleine Notizen. Weil es schon vor 10 Jahren so prognostiziert wurde.
    4) Es ist angebracht von einem Bevölkerungsaustausch zu sprechen. Die eigene Bevölkerung kommt unter der Last der Sozialtransfers an Gott und die Welt nicht dazu selbst Nachwuchs zu zeugen. Helmut Schmidt hat das schon vor ner Weile gesagt. Die Demographiefrage ist nicht durch Massenmigration aus rückständigen Ländern lösbar. Wir holen uns noch viel größere und kurzfristig eskalierenden Probleme ins Haus. Das haben wir bereits getan.
    5) Arbeit&Familie … alle haben sie über Eva Herman gelacht. Bald sterben sie aus.

  21. Prosemit meint:

    Doofbrot meint:
    19.11.2009 um 12:40

    Je weniger Deutsche…
    desto besser für das Klima!
    PS: Ach so, die “Klimaerwärmung” wird in Europa nur in vergleichsweise abgeschwächter Form stattfinden, das war mir neu, gut zu wissen.

    Es gibt einen wissenschaftlich erwiesenen Zusammenhang. In dem Land, das die meisten Klimazertifikate gehandelt hat, wird es besonders kühl. Deswegen ist es hier in Deutschland schon recht kalt, während es in Zimbabwe immer noch ganz schön warm ist,

  22. Normalbürger meint:

    Danke Harald. Hat mich auch viel Geld gekostet und wird es noch.

  23. Inge meint:

    in 50 Jahren sind wir hier mehrheitlich unterwandert

  24. Thatcher meint:

    Die Begründung, warum wir hier in Europa den Klimawandel nicht direkt bemerken, ist so einfach zu verstehen, dass es sogar FernsehjournalistInnen und Geographielehrpersonen weitererzählen können:

    Wird es global wärmer, schmilzt das Eis an den Polen. Dadurch wird das Meerwasser verdünnt und zirkuliert dann ganz anders. Deswegen nimmt auch der Golfstrom, Europas Warmwasserheizung, zukünftig lieber einen anderen Weg. Folglich wird es hier kälter und die Winter länger. Fazit: Wenn’s in Europa friert, ist das ein Zeichen, dass die Klimaerwärmung DOCH stattfindet! Zahltag!

    Andere sagen dazu auch: eine Kräht-der-Hahn-auf-dem-Mist-Theorie.

  25. Golem meint:

    Ja und? Dann sterben wir halt aus. Ist das ein Verlust? Für wen?

  26. Gibor meint:

    @ Golem (um 18:53)
    “Ja und? Dann sterben wir halt aus. Ist das ein Verlust? Für wen?”

    1. Antwort von Hebbel:
    »Es ist möglich, daß der Deutsche doch einmal von der Weltbühne verschwindet; denn er hat alle Eigenschaften, sich den Himmel zu erwerben, aber keine einzige, sich auf Erden zu behaupten und alle Nationen hassen ihn wie die Bösen den Guten. Wenn es ihnen aber wirklich einmal gelingt, den Deutschen zu verdrängen, wird ein Zustand entstehen, in dem sie ihn wieder mit den Nägeln, mit denen sie den Deutschen ans Kreuz geschlagen haben, aus dem Grabe wieder auskratzen möchten.« (Friedrich Hebbel, [1813-1863], deutscher Dramatiker und Lyriker, Tagebücher, Januar 1860)

    2. Antwort von Fichte:
    »Unser Volk wird gewißlich nicht untergehen; denn in ihm lebt ein unverwüstlicher Kern geistiger Wiederherstellungskraft.« (Johann Gottlieb Fichte, 1762-1814)

  27. Golem meint:

    Den Kern, den Fichte meint, den vermiß ich von Tag zu Tag mehr und deshalb wird auch mein Bedauern über ein mögliches Verschwinden immer geringer…..

    Schau Dich doch um! All das, was hier immer wieder angeprangert wird, wird doch nicht besser, ganz im Gegenteil!

  28. Thatcher meint:

    Schau Dich doch um! All das, was hier immer wieder angeprangert wird, wird doch nicht besser, ganz im Gegenteil!

    Das ist richtig.

    Aber wäre etwas gewonnen, wenn wir Deutschland deswegen untergehen lassen?

    Etwas Wertvolles und Schönes würde unwiederbringlich untergehen. Mein Bedauern wäre darum nicht geringer, weil es heute schlecht ist.

  29. Jockel meint:

    Eines ist sicher: Für die niedrige Geburtenrate der Deutschen können die Musel nichts!

    Es gab schon zum Ende des Kaiserreichs und erst recht während des Weimarer Chaos eine extrem niedrige Geburtenrate. Prof. Birg hatte dazu mal eine Artikelserie in der FAZ veröffentlicht. In den dreissiger Jahren stieg die Geburtenrate dann stark an, kleine Delle im Krieg und der Anstieg setze sich bis in die 60er Jahre fort.

    Das ist der klare Beweis dafür, daß eine Regierung die Geburtenrate beeinflussen kann. DER BEWEIS!!! Da gibt es keine Diskussion.

    Nur so, wie die “Ministerin für alles außer Männer” das versucht, geht es bstimmt nicht. Aber dabei geht es ja eher darum, den Unternehmern noch mehr AngestelltInnen zur Verfügung zu stellen: Krippe Krippe Krippe. Und ein bischen Geld.

    Die erfolgreiche Methode war anders:

    - Respekt, Hochachtung und Wertschätzung für das Dasein und die Leistung der Mütter

    - Noch mehr Respekt und Hochachtung

    - Hilfe für alleinstehende Mütter, Hilfe, Hilfe und Hilfe. Nicht Almosen, sondern Hilfe

    - Ehestandskredit (zinslos)

    - Familienhäuser mit “abkindern”

    Also: Ins Geschichtsbuch kucken (aber keins von einem deutschen Professor) und nachmachen!

  30. Golem meint:

    Mit untergehen “lassen” hat das nichts zu tun. Es passiert einfach. Was willstn effektiv dagegen machen? 100 Kinder zeugen? Und dann?

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