Westerwelle hampelt durch die Welt

25.11.2009

Der polnische Außenminister Westerwelle hampelt als Grüßgottaugust durch die Welt, und will überall lieb Kind sein. Zwölf Länder hat er bereits hinter sich. In Polen opferte er unaufgefordert Erika Steinbach, in Israel umarmte er Charlotte Knobloch in Yad Vashem. Und er kam natürlich als Freund. Dann ging er schnell zu den Palästinensern hinüber und versprach ihnen einen Ausbau der deutschen Finanzhilfe. Später”drohte” er dem Iran Sanktionen an, wenn sie dort nicht brav sind. Nicht nur Achmadinedschad dürfte aufgefallen sein, daß hier ein Pappkamerad im Amt ist. Natürlich wird man bei Antrittsbesuchen nicht anecken wollen, aber muß man gleich die ganze Welt bereisen und überall einen finanziellen Kotau machen wie Genschman. Es ist doch unübersehbar, daß hier einer seine Kritiker beruhigen will. Aber leider ist auch jetzt schon unübersehbar, daß mit Westerwelle ein leerer Anzug ohne Substanz im Amt ist. Derweil fordert sein Parteifreund und Ministerkollege Niebel mehr Geld für die Entwicklungshilfe! Ist das alles, was die FDP bringt?

20 Antworten zu “Westerwelle hampelt durch die Welt”

  1. Markus Oliver meint:

    Rösler macht gute Arbeit. Bei Brüderle bin ich mir noch nicht so sicher.

    Der Rest ist leider Schrott.

  2. Otto meint:

    Ja, das ist alles.

    Deshalb habe ich bis heute nicht verstanden, warum enttäuschte Konservative bei den letzten Bundestagswahlen ausgerechnet diese Partei gewählt haben.

  3. Mona meint:

    Schwesterwlle, auch eine Marionette dieser Schattenregierung.

  4. Normalbürger meint:

    Mir kommt Herr Westerwallach vor wie ein Jüngling mit 18 bei den Eltern
    seiner Freundin auftaucht und diese zum Kaffee abholen möchte.
    Natürlich ist dies Utopie. Aber dieses Lächeln stimmt. Der Junge ist
    ganz einfach überfordert mit diesem wichtigen Amt.

  5. Chripa meint:

    Angeblich wollte er sich auch gegen den Siedlungsausbau wenden. Ansonsten ist das eben die Kontinuität deutscher Außenpolitik, nur, dass Westerwelle sie vielleicht ungeschickter darstellen kann als seine Amtsvorgänger.

  6. Jakob Goldstern meint:

    FTD berichtet gestern im print Steinbach ist von Merkel nur Oberflächlich gedeckt…. mal schaun. Merkel soll Stellung beziehen und Westerwelle rüffeln. Macht sie natürlich nicht. Wegen so nem “unwichtigen” Thema wie die Vertriebenen. Es gibt doch Klimawandel.

  7. Wahnfried meint:

    Besonders schlimm ist dieses ewige debile Grinsen. Ist der eigentlich auf Droge der Typ?

  8. Sarrazin-Fan meint:

    Mit seinen Bullenklöten bekommt er die Beine nicht richtig zusammen.
    Wie sieht das den aus?
    Peinlich …

  9. Alexander L. meint:

    Ich glaube, das ist ein eher unvorteilhaftes Foto, weil man ihn während dem Gang nach vorne geknipst hat. Selbst Westerwelle ist nicht so bescheuert und stellt sich mit so einem Proletenschritt vor den Kranz, also bitte!

    Übrigens mal was erfreuliches:

    Nach ihrem Parteitag in Dresden ist die SPD in der Wählergunst eingebrochen. Im stern-RTL-Wahltrend, der in der Woche nach dem Parteitag erhoben wurde, sackten die Sozialdemokraten im Vergleich zur Vorwoche um einen Punkt auf 19 Prozent ab - es ist der niedrigste Wochenwert, den das Forsa-Institut je für die SPD gemessen hat. Damit liegt die Partei vier Punkte unter ihrem Ergebnis bei der Bundestagswahl vor zwei Monaten, als sie mit 23 Prozent ihr schlechtestes Resultat in der Geschichte der Bundesrepublik einfuhr.

  10. Seltener Gast meint:

    Als Grüßjehova-August und Grüßallah-August hampelt polski Außenmeinisterksi offenbar ebenfalls in der Welt herum.

  11. talkingkraut meint:

    Westerwelle, Schnarri, Merkel: Gesocks

    All-in.de hat einen Artikel zu dem Jengener Mordfall, der gleichzeitig ein Vermisstenfall ist. Das ist schon mal sehr löblich, wenn man bedenkt, dass dieser Fall sonst in den Medien so gut wie gar nicht berichtet wird. Ein Ägypter(35) ist dabei dringend tatverdächtig seine deutsche Frau(36) ermordet zu haben und sich anschließend mit der gemeinsamen Tochter(5) nach Ägypten abgesetzt zu haben.
    Die Frau galt einige Wochen als vermisst. Der Ägypter gab gegenüber den Verwandten der Frau an, sie sei mit ihm im Urlaub in Ägypten. In Telefonaten mit der Mutter seiner Frau bat er sie um Geld, weil er mit seiner Familie in Ägypten einen Unfall gehabt habe, dann weil seine Frau in Ägypten wegen diesem Unfall im Gefängnis sei. Die Verwandten müssen ihm das dann irgendwann nicht mehr geglaubt haben und meldeten die Frau bei der Polizei als vermisst. Die Polizei durchsuchte daraufhin das Haus der Familie in Jengen bei Buchloe. Dort fanden sie die Frau verscharrt in der Sickergrube. Sie war Opfer eines Gewaltverbrechens und ihr Tod war durch Gewalteinwirkung im Bereich des Halses verursacht worden.

    Gegen den als dringend tatverdächtig geltenden Mann erwirkte die Staatsanwaltschaft einen internationalen Haftbefehl. Der mit der Tochter untergetauchte Mann ist wohl in seinem ägyptischen Heimatort. Dass er ein Flugticket nach Ägypten gelöst hat, weiß man. Das Ticket bestand aus Hin- und Rückflug, den Termin für den Rückflug hat er nun verstreichen lassen.

    Dem Mann wurde nun das Sorgerecht für die Tochter entzogen. Ein Auslieferungsabkommen mit Ägypten gibt es nicht. Ob die Ägypter etwas tun, den Mann zu verhaften, erfährt man aus dem Artikel nicht.

    Die Staatsanwaltschaft sagt, ihre Mittel, den Mann zu bekommen, seien erschöpft, nun sei es am Justiz- und Außenministerium etwas zu unternehmen.

    http://www.all-in.de/nachrichten/allgaeu/rundschau/Rundschau-aegypter-run-Vermisstes-Kind-aus-Jengen-in-Aegypten-vermutet;art2757,677899

    Vergleicht den Jengener Fall bitte mit dem Dresdner. Der Dresdner Fall war ständig die Topnachricht in den ÖR-Medien, der ägyptische Botschafter war ständig als Hüter deutscher Rechtstaatlichkeit im Fernsehen. Habt Ihr zu dem Jengener Fall jemals etwas in den ÖR-Medien vernommen? Nein! Hat jemals die Politik sich zu dem Fall geäußert? Nein! Gut, dann weiß man, was für ein Saupack das ist. Egal ob nun ÖR-Journalisten, Westerwelle, Schnarri oder Merkel, das ist alles das gleiche Gesocks.

  12. Pecos Bill meint:

    In den Schlaglöchern der Straßen meiner Heimatstadt kann man Schlachschiffe versenken - und diese dumme Nuss will den Palästinensern Geld geben???

  13. johannwi meint:

    Dringender Programmhinweis!

    19:15 Uhr
    Zur Diskussion
    Gewalt im öffentlichen Raum -
    Der Hilferuf aus den Städten
    Diskussionsteilnehmer:
    - Konrad Freiberg
    Gewerkschaft der Polizei
    - Wilhelm Heitmeyer
    Universität Bielefeld
    - Stefan Luft
    Universität Bremen
    - Jürgen Roters
    Oberbürgermeister der Stadt
    Köln
    Diskussionsleitung:
    Stephan Detjen

    Immerhin ist mit Stefan Luft ein politisch nicht korrekter Teilnehmer anwesend!

  14. johannwi meint:

    Nachtrag
    19.15 Deutschlandfunk

  15. croexpress meint:

    ja , das sieht tatsächlich so aus, als wolle er jeden moment auf den kranz urinieren!!

  16. Roland meint:

    Ein so drastischer Bewusstseinswandel ist mehr als unglaubwürdig und grenzt an Selbstverleugnung.

    Da fielen mir zu Niebels 180° Wendung noch ganz andere Vokabeln ein, aber die WELT geht schon in die richtige Richtung. Dachte anfangs, mit der Streichung der Entwicklungshilfe für China ginge Niebel in die richtige Richtung, an deren Ende die vorher offensiv geforderte ABSCHAFFUNG des ganzen Entwicklungshilfe-Ministeriums stehen würde.
    Aber so läuft der Typ doch Gefahr, eine unglaubwürdige Lachnummer zu werden!

  17. Merus meint:

    Die Partei der Peinlichkeiten… und sie hatten meine Stimme!

  18. Dox meint:

    Das ist alles und den muslimischen U-Booten in der FDP schon viel zu viel. Der Typ ist so eine Knalltüte!

  19. bruno meint:

    Den Politiker möchte ich erleben, der nach der Wahl dass umsetzt, was er vor der Wahl versprochen hat. Wahrscheinlich will sich Niebel einfach nur seinen Pensionsanspruch als Minister sichern. Muss nur lang genug im Amt bleiben. Eine Abschaffung der Entwicklungshilfe ist dem nicht förderlich.

  20. Golem meint:

    Man kann Politik nur unter dem Blickwinkel des kleineren Übels betrachten. Die Alternative wär die Rotfront gewesen. FDP zu wählen heißt doch nicht, dass man eine schwarz-gelbe Regierung will, sondern nur, das man kein blutrot-rot-grün will, nicht mehr.

    Alles andere ist Wolkenkuckucksheim.

    Demokratie taugt nur dazu, noch schlimmeres zu verhüten.

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