Götz Aly-Interview über die Achtundsechziger

31.03.2008

Dutschke

Glücklich gescheiterte Revolte

Der Historiker Götz Aly wehrt sich gegen die Kritiker seines Buches „Unser Kampf”. Für ihn muss 1968 aus der deutschen Geschichte heraus verstanden werden

FOCUS: Herr Aly, Ihr Buch stört die Jubiläumsseligkeit um das generationsstiftende Jahr 1968. War das Ihre Absicht?

Aly: Die Meisten, die sich über mein Buch empören oder es als Denunziation einer fortschrittlichen Bewegung verurteilen, haben das Buch ungenügend, wenn überhaupt, gelesen. Mir ging es um die Einordnung der Studentenbewegung von 1967 bis 1971 in die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts, nicht um die Verklärung einer Revolte.

FOCUS: Ihr Vergleich der 68er-Generation mit der 33er erregte die Kritiker …

Aly: Am Ende des Buches, nachdem ich auf 150 Seiten die totalitären Elemente in der 68er-Bewegung herausgearbeitet habe, vergleiche ich die Mobilisierungsstrategien des NS-Studentenbunds bis 1933 und des Sozialistischen Deutschen Studentenbunds (SDS) ab 1967. Beide Organisationen verband das Antibürgerliche, auch das Antiautoritäre und das Utopische. Natürlich setze ich Rudi Dutschke nicht mit Joseph Goebbels gleich, wie mir vorgeworfen wird. Aber ich widerspreche einem Diktum von Dutschke, der im Frühjahr 1968 meinte, zum ersten Mal wendeten sich deutsche Intellektuelle dem Volk zu. Da irrte er. Genau mit demselben volkskämpferischen Optimismus haben junge Rechtsintellektuelle am Ende der Weimarer Republik das Massenpublikum umworben - leider mit Erfolg.

FOCUS: Warum bestreiten Sie, worauf Aktivisten und Mitläufer der Apo glauben, heute stolz sein zu müssen: die Bewältigung der NS-Vergangenheit?

Aly: Zu den merkwürdigsten Mythen der 68er und ihrer Fürsprecher heute gehört die Behauptung, die 68er hätten sich als Erste mit den nationalsozialistischen Verbrechen kritisch befasst. Das ist schlicht falsch. Ich weiß das nicht nur aus eigener Erfahrung, vor allem zeigen es die Quellen: In dem Berg von Schriften der Apo, im „Kursbuch” oder in den Texten Dutschkes findet sich nichts zu den Nazi-Verbrechen. Nein, es waren liberale Historiker, vor allem aber junge Staatsanwälte und Kriminalbeamte, die mit den von ihnen eingeleiteten Prozessen zum Komplex Auschwitz oder Treblinka über die Verbrechen öffentlich aufklärten, und zwar seit Beginn der 60er-Jahre. 1967 und 1968 sind die beiden Jahre mit den meisten NS-Strafverfahren in der Bundesrepublik. Mehr als 40 Urteile lauteten in diesen beiden Jahren auf „lebenslänglich”. Das war, gemessen an dem Ausmaß der Verbrechen, ganz wenig. Aber für die damalige Gesellschaft und für die junge Leute war es mehr, als sie ertragen konnten. Die damaligen Zeitungen belegen die Erschütterung, die durch die juristisch Aufarbeitung der NS-Verbrechen ausgelöst wurde. In den Äußerungen der Neuen Linken fand das keinerlei Widerhall

FOCUS: Was aber hat es dann mit der Antifaschismus auf sich?

Aly: Die 68er folgen der Faschismustheorie, die schon Ende der 20er-Jahre von Kommunisten propagiert wurde. Das Monopolkapital, die Großbanken und die ihnen dienenden politischen Kräfte bringen den Faschismus an die Macht. Den konkreten deutschen Nationalsozialismus mit seinen Verbrechen, aber auch mit seiner imposanten Massenbasis verdünnten die 68er so zum gesellschaftlichen Randphänomen.

FOCUS: Worin bestand die Attraktivität des Antifaschismus?

Aly: Diejenigen, die sich damals der Neuen Linken anschlossen, sind, so meine Beobachtung auch an mir selbst, der Last ausgewichen, die der Nationalsozialismus und seine Verbrechen darstellte. Die zeitweilige, massenhafte Flucht einer Studentengeneration aus der extrem schuldbeladenen Nationalgeschichte halte ich für eine historisch verständliche Reaktion: Diese jungen Deutschen wollten sich - nachdem sie während der frühen 60er-Jahre in den Abgrund Auschwitz geblickt hatten - auf die bessere Seite der Geschichte schlagen.

FOCUS: Verharmloste der Antifaschismus den Nationalsozialismus?

Aly: Gewiss, indem er das historische Phänomen des deutschen Nationalsozialismus zu einem internationalen und aktuellen Problem verallgemeinerte. Das Monopolkapital ist ja eine internationale Erscheinung. Als 68er aber orteten wir es vor allem in den USA. Ein Artikel der Zeitschrift „konkret”, einem Sprachrohr der sich gerade erfindenden Neuen Linken, aus dem Frühjahr 1967 über amerikanische Soldaten trägt den Titel „SS-Killertruppen in Vietnam”. Der Faschismus, ein Begriff, womit man zunächst rechts-radikale Regime meinte, wird bis zur Unkenntlichkeit universalisiert und trivialisiert. Die Studentenbewegung projizierte ihn auf andere Länder. In der Parole „USA-SA-SS”, die damals Zehn-tausende junge Deutsche skandierten, exportierte sie die deutsche Verantwortung für millionenfachen Mord ins Ausland. Plötzlich wohnten die Völkermörder nicht mehr nebenan oder in den eigenen Familien, sondern in Washington. Die linksradikalen Studenten identifizierten sich mit den Unterdrückten in aller Welt, nur nicht mit denjenigen, die von den Deutschen unterdrückt, deportiert und ermordet worden waren.

FOCUS: Blicken Sie im Zorn auf 1968?

Aly: Keineswegs im Zorn. Mich irritieren nur die Beschönigungen der Apo-Zeit. Die erste Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus war eine Leistung der Generation Kohl, wie ich sie nenne. Bei Kriegsende an der Kante zum Erwachsenenleben, hat diese Generation der heute Achtzigjährigen in den frühen 60er-Jahren die Aufklärung über die NS-Zeit vorangebracht und auch die Reformen begonnen, die zu dem führten, was wir rückblickend als gelungene Liberalisierung der Bundesrepublik bezeichnen. Die politischen Visionen der 68er sind gescheitert. Die Notstandsgesetze haben nicht zum Faschismus geführt. Die Revolution, die den „neuen Menschen” schaffen sollte, ist ausgeblieben. Freiheit und Gleichheit haben sich wie zwei widerstreitende Gottheiten ineinander verkrallt. Das wird immer so bleiben. Nein, es ist nicht Zorn, was ich heute empfinde, sondern das Gefühl, glücklich und glimpflich diese Phase meines Lebens hinter mich gebracht zu haben. Viele der Bewegten von 1968 wurden aus der Lebensbahn geworfen, manche auf tragische Weise. Über diese Opfer spricht niemand, am wenigsten sprechen diejenigen darüber, die heute selbstgefällige Erinnerungsbücher schreiben.
FOCUS: Wenn Sie die 68er nicht nur einfach provozieren wollten: Warum haben Sie das Buch geschrieben?

Aly: Ich wollte meinen erwachsenen Kindern, meinen ostdeutschen Freunden, schließlich allen, die nicht dabei waren, plausibel erzählen, warum wir 68er bestimmte Verrücktheiten gemacht haben, Kompromiss und Pluralismus verachteten und einem eindimensionalen Denken verfallen sind. Darüber hinaus wollte ich zeigen, dass meine Beteiligung an der Studentenbewegung mir später bei meinen Forschungen über den Nationalsozialismus half. Die Erfahrungen mit Indoktrination, mit Fanatismus und mit totalitären Methoden - das Mitreißende junger aggressiver Eliten, die sich als Avantgarde ein starkes Gruppengefühl verschaffen - erzeugten eine Sensibilität für das Funktionieren des Dritten Reiches. Andererseits haben mich meine NS-Forschungen in die Lage versetzt, die Studentenbewegung besser zu verstehen.

FOCUS: Begeht man keinen Fehler, wenn man die Apo mit den Augen des NS-Forschers betrachtet?

Aly: Ich setze nichts gleich. Die gewaltigen Unterschiede zwischen bei-dem sind ja allgemein bekannt. Nun sind die deutschen 68er aber die Kinder derjenigen, die bei Hitlers Machtübernahme um die 15 oder 25 Jahre alt waren. Diese Eltern gehörten auf Grund ihres Alters zu der im Nationalsozialismus besonders geförderten Schicht. Sie erfuhren damals ihre Prägung, erlebten ihren beruflichen Aufstieg und mit der Niederlage schwere Traumata. Diese Generation stand nach 1945 mit leeren Händen da. Sie konnte keine Ideale, keine Werte vermitteln. Ihre Kinder, die späteren 68er, wuchsen dann in einem merkwürdigen, bald vom Wohlstand der Bundesrepublik überdeckten Vakuum auf: Ich nenne sie die Generation der emotional frierenden Kinder. Die Revolte von 1968 war eine verständliche Reaktion auf die moralische Leere. Sie richtete sich gegen gebrochene, ausgehöhlte Autoritäten. Sie verlagerte die familiären und gesellschaftlichen Konflikte auf den Staat. Ich erkläre, warum die 68er-Studenten in Deutschland entgleisten und an die zehn Jahre benötigten, um langsam wieder in die Mitte einer sich rasch verändernden Gesellschaft und auf den Boden der geschichtlichen Tatsachen zurückfinden. Doch liegt im glücklichen Scheitern der Revolte weder ein Verdienst noch eine besondere Schuld.

INTERVIEW: STEPHAN SATTLER - FOCUS 13/2008

Hier ein Auszug aus Dutschkes Bücherliste - das meiste Mist! 
Da Götz Aly zur Frage, warum die Verlage damals sinnvolle Bücher nicht druckten.
Hier Leseprobe aus Götz Aly-Unser Kampf: Leila Khaled guckte aufs Kreuzberger Doppelbett!

19 Antworten zu “Götz Aly-Interview über die Achtundsechziger”

  1. kewil meint:

    Ein ganz besonders schlauer Leser warf mir beim letzten Götz-Aly-Artikel vor, ich würde das 68er-Buch loben und sein Hitler-Buch ablehnen, das sei inkonsequent. Offenbar ist es diesem Herrn unerklärlich, dass man ein Buch eines Autors gut finden kann und das andere nicht. Seltsame Ansicht!

  2. Don Quichotte meint:

    “…..und mit der Niederlage schwere Traumata. Diese Generation stand nach 1945 mit leeren Händen da. Sie konnte keine Ideale, keine Werte vermitteln. Ihre Kinder, die späteren 68er, wuchsen dann in einem merkwürdigen, bald vom Wohlstand der Bundesrepublik überdeckten Vakuum auf: Ich nenne sie die Generation der emotional frierenden Kinder. Die Revolte von 1968 war eine verständliche Reaktion auf die moralische Leere. Sie richtete sich gegen gebrochene, ausgehöhlte Autoritäten…”
    Genauso ist es. Und dieser “Fluch der boesen Tat, der fortwaehrend Boeses muss gebaeren” setzt sich fort bis zum heutigen Tag in immer neuen “Kostuemen”, denn eine Generation, die nicht auf Werte gepraegt ist, kann auch keine Werte an IHRE Kinder weitergeben. (siehe hier:
    “WESWALD meint:
    30.03.2008 um 17:22
    Ich habe so ein linkes Lügenmaul zum Vater, in Diensten des ZDFs, und im Gesprächen mit ihm habe ich erkannt, dass für die Wahrheit und die Befreiung der Meinungshoheit von der 68-Diktatur es nur die Vernichtung der öffentlich-rechtlichen Lügenanstalten braucht, denn bis heute sind sie zwangsweise uneinsichtig, besteht ihr Lebensunterhalt aus den alten Parolen und sind all die Sozensäue teilweise doch erst durch ihre Einstellung soweit gekommen, eben durch die undemokratischen Verhältnisse und Maßnahmen nach der re-education der Alliierten und deren Auswirkungen in den Fernseh(Irren)-Anstalten.”

  3. Bommel meint:

    Vielleicht sollte man auch mal zur Kentniss nehmen, dass die 68er Bewegung nicht nur auf die Bundesrepublik beschränkt war. Oder war Woodstock etwa eine Verarbeitung der Nazizeit? Und die Studentenunruhen in Paris hatten wohl auch eher weniger mit der deutschen Vergangenheit zu tun.

    Diese egozentrische Betrachtungsweise ist mal wieder so typisch deutsch!

  4. malefiz meint:

    off topic:

    @kewil

    du solltest mal eine Ecke einrichten für Leserhinweise über Kurioses, Merkwürdigkeiten, Abstruses usw

    ———————

    “Ein verschwundener Stolperstein im Stadtteil Moabit hat am Sonntag für Aufregung in Berlin gesorgt und den Staatsschutz (!) beschäftigt.”

    Den Rest gibt’s hier:
    http://www.rbb-online.de/_/nachrichten/politik/beitrag_jsp/key=news7251339.html

    Stimmt!

  5. INFO68 meint:

    RE: Aly “Genau mit demselben volkskämpferischen Optimismus haben junge Rechtsintellektuelle am Ende der Weimarer Republik das Massenpublikum umworben - leider mit Erfolg.”

    Das ist doch Quatsch: 1. Hatten die 68er damls -ob intellektuell oder weniger- so gut wie gar keinen Erfolg beim deutschen Volke!! - 2. Haben Intellektuelle noch nie das Volk erobert, das schaffen (aber selten über 50% !!) nur Demagogen wie Hitler, Adenauer, SPD-Schröder, die dafür eine Begabung (positives oder negatives Charisma) haben, und die Verhältnisse müssen jeweils auch stimmen, günstig sein, wie bei Schröders Aufholen auf 35% in 2005 der dümmliche sozial kalte, volksferne, arbeiterfeindliche Kostenwahlkampf der FDJ-CDU-Tussi Merkel. Intellektuelle, auch die volksnahen, kommen mit ihrer Gebildeten-Sprache schon a priori schwer an das Volk heran.

    Es war Hitler, der aber auch nur wie Lenin dank günstiger Umstände an die Macht kommen konnte, mit seinen -damals auf fruchtbaren Boden fallenden- sozialen und nationalen Parolen, der bei den Massen Erfolg hatte und nicht die Intellektuellen von der “Konservativen Revolution” und auch nicht NS-Autor Artur Rosenberg. Aber selbst Hitlers Ankommen bei den Volksmassen war (im Gegensatz zu den berufslügenden Nazi-Lobhudlern, die ihn bis heute mit dem deutschen Volk in eins setzen möchten) nur begrenzt, sein höchster -schon anormaler- Wert war im März 1933 bei (nur noch halbfreien!!) Parteiwahlen 43,9 %, also nichts von absoluter oder gar 2/3-Mehrheit. Bei der letzten Wahl, 1932, vor der 1933er-Machtergreifung war doch die NSDAP von 39 auf 33 % gesunken!!

    Und wäre nicht die Diktatur gekommen mit den Parteiverboten (übrigens mit Todesstafendrohung auf Neugründungsversuche!!), hätten die anderen Parteien aufgrund ihres stabilen Milieus (siehe dies auch von 1945 bis heute) mindestens erhebliche Restbestände sich erhalten können, auch wenn Hitler noch so tolle Erfolge hätte vorzeigen können.

    Alle Wahlen und Volksabstimmungen ab 1933 sind politisch fragwürdig bis vom Beweis her wertlos, weil sie unter unfreien Bedingungen zustandekamen. Daher weiß niemand exakt, wieviele der Deutschen wirklich Anhänger Hitlers waren 1933-1945.

    Auch waren die Fragen zu den Volksabstimmungen oft unsauber, weil mehrere Punkte darin enthalten waren, z.B. bei der Abstimmung zum Österreich-Anschluß als zweite Frage “und unterstützt Du die Politik Adolf Hitlers??”.

    Im übrigen habe ich schon vor Wochen zu (in der 68er-Zeit eher unbedeutenden, erst später bei der TAZ bekannt gewordenen!) Götz Aly angemerkt, daß er sich -wie viele linke und pseudolinke Nationalverräter von Besatzers Gnaden- ganz auffällig auf die Seite gestellt hat der völlig einseitig-ungerechten (auch gegenüber Hitler und den Nazis!) antideutschen Geschichtsversion und des ekelhaften Schuldkultes (Mahler: “Seelenmord am deutschen Volke!”), weil man damit in der BRD so toll Karriere machen, Ansehen erwerben kann.

    Er überbetont in seinen letzten Jahren die deutsche Schuld und er wirft den 68ern im Bezug auf die NS-Bewältigung mangelndes Engagement vor, was (ich war dabei) absoluter Quatsch, frecheste Geschichtslüge ist. Ist auch völlg nebensächlich, ob die 68er- wer har das denn so behauptet??!- als erste in der BRD NS-Bewältigung betrieben hätten. Zweifelsfrei aber haben sie das Thema -aus Bestürzung und Empörung über die Verstrickung ihrer Eltern und Großeltern in den NS und seine bekannt werdenden Großverbrechen- aufgebauscht, es moralisierend in den Mittelpunkt der öffentichen Debatte getragen, was eben vorher trotz mancher Justiz-Prozese so nicht stattfand, weil die CDu und auch die SPD Rücksicht auf die lieber es verdrängenden Kriegsgenerationen nehmen mußten.

    Aber sofort kommen wieder unsere die 68er krank Hassenden (da müßte man auch mal Motivsuche betreiben!!, von Selbstlosigkeit und Wahrhaftigkeit kann da jedenfalls oft gar keine Rede sein!), die nur sehnsüchtig darauf warten, daß wieder mal -à la der auch neurotisch (Mutter-Trauma) hassenden Bettina Röhl- Jemand für sie, die da die eigene politische Unfähigkeit spüren, ordentlich Dreck auf die 68er wirft, so zweifelhaft auch der Wahrheitsgehalt sein mag.

    Warum die 68er-Bewegung, übrigens weltweit bis hin nach Polen (mit Jacek Kuron und Adam Michnik)!- entstand als Revolte eines Teils der Jugend, vor allem bei den StudentInnen, darüber wollen sich diese krank hassenden Leute keine Gedanken machen, denn sonst müßten sie auch mal die Schuld daran bei den schweren Versäumnissen, Fehlern, Verbrechen im Lager der Nicht-68er und 68er-Gegner suchen.

  6. kewil meint:

    In Polen herrschten 1968 nicht die 68er, sondern die Antisemiten. Es war die Zeit der Judenvertreibung!

    Im übrigen ist es völlig egal, was in anderen Ländern war. Aly redet von Deutschland und nicht von den Fidschi-Inseln.

  7. Ullrichson meint:

    Die 68er haben einen Weg gefunden, ihre Väter zu beherrschen. Welcher Teen, träumt nicht davon, seinen Alten, nach seiner Pfeife tanzen zu lassen? Mit nichts, haben sie sich behaupten können, außer wenn sie auf die Nazikacke gehauen haben. Das haben diese Tyrannen dann auf die gesamte Gesellschaft, übertragen und nannten ihr spätpuberäres Werk, Revolution. Sozialarbeiter oder Leute in ähnlichen Berufen, sind zum größten Teil, Spinner im Sinne dieser Tradition. Sie werden nie erwachsen und wollen keine Verantwortung übernehmen. Geht was schief, so liegt es nie an ihnen, sondern an den gesellschaftlichen Umständen, daß sie diese Umstände aber mit, verursachen, kommt ihnen nicht in den Sinn. Wenn man sie darauf anspricht, reißen sie nur, von Argumenten in die Enge getrieben, das Maul ganz weit auf und du kannst bis zum Zäpfchen gucken. Ein Gegenargument, was dich überzeugt hörst du nie, höchstens eine Beleidigung, Spätpubertierende eben. Abe3r am meisten ärgert mich an der ganzen Geschichte, wenn die im Dritten Reich aufgewachsen wären, dann wären sie so gut wie alle anderen, dem Adolf auch in den Arsch gekrochen.

  8. INFO68 meint:

    RE: kewil meint: 31.03.2008 um 10:51 In Polen herrschten 1968 nicht die 68er,”

    Habe ich nie behauptet, ich habe lediglich ausgeführt, daß es auch in Polen eine 68er-Strömung gab. Also mal besser selbst um IQ und Geschichtskenntnisse auf Gesamtschul-Niveau kümmern!!

    kew: “Im übrigen ist es völlig egal, was in anderen Ländern war.”

    Es geht immer um eine ganzheitliche Erarbeitung, Darstellung und Beurteilung, aber bei Dir läuft doch schon der pawlowsche Haßgeifer über, wenn Du nur von 68 und 68ern hörst!!

    Wenn die Bewegung weltweit war, muß das überörtliche, nicht auf Deutschland beschränkte GRÜNDE HABEN, es war eben eine wichtige Strömung im gesamten Westen. ODER WAREN DANN IMMER NOCH DIE BRD-68er DIE EINMALIG BÖSEN WIE SCHON DIE NAZIS, IHRE ANGEBLICHEN VORGÄNGER??!

    kew: “Aly redet von Deutschland und nicht von den Fidschi-Inseln.”

    Paperlapapp. Aly ist ein antideutscher Geschichtslügner und pseudolinker Rotgrün-Nationalverräter, er schleimt sich bei den antideutschen Establishment-Kreisen (siehe seine Hätschelung durch die Medien: TAZ, FR, ARD mit 3Sat und PHOENIX) an mit seiner einseitigen NS-Version und seiner völlig verzerrten 68er-Darstellung.

    Kritik an den 68ern okay, aber nicht nach Art von Bettina Röhl und Götz Aly!! Ebenso sind die dummdreisten Lügen (”Kanonische Erklärung” um 1998 in den demokratiefeindlichen STAATSBRIEFEN) von Mahler, Oberlercher und Maschke (auch prominente 68er) zur 68er-Bewegung scharf zurückzuweisen.

  9. INFO68 meint:

    Beim Schwingen der NS-Keule im Meinungskampf sind und waren die 68er und ihre GRÜN-Epigonen nie allein, sondern lediglich die radikalsten in der Bewältigungsmeute, denn das ist seit 1945 den Deutschen so vorgeschrieben.

    Und wer hält sich auch noch sklavisch dran?? Die CDU mit Kohl, von Weizsäcker und Konsorten. Also mal die Dinge exakt beschreiben!!

    Und jeder, der mal nur ein bißchen vom Pfad der Tugend abwich, wurde kaltgestellt, siehe Hohmann, Heitmann, Möllemann u.v.a.. Und dabei, beim Abstrafen der Abweichler, waren keineswegs nur 68er oder GRÜNE beteiligt.

    Die konnten sowieso bei nur ca. 5% Zustimmung der Wahlberechtigten nur so einflußreich werden, weil sie aus SPD, FDP und zum Schluß auch CDU hofiert und großgemacht wurden.

  10. Daniel L. Schikora meint:

    @INFO68

    “[…] selbst Hitlers Ankommen bei den Volksmassen war (im Gegensatz zu den berufslügenden Nazi-Lobhudlern, die ihn bis heute mit dem deutschen Volk in eins setzen möchten) nur begrenzt, sein höchster -schon anormaler- Wert war im März 1933 bei (nur noch halbfreien!!) Parteiwahlen 43,9 %, also nichts von absoluter oder gar 2/3-Mehrheit.”

    Ausnahmsweise sachlich richtig! Völkische Feinde des Modell der demokratisch organisierten Staatsbürgernation, als deren Erbe INFO68 heute auftritt, vermochten nie in kompetitiven Wahlen eine Mehrheit des Deutschen Volkes für ihre antizivilisatorischen Anliegen zu gewinnen.

    “Wenn die Bewegung weltweit war, muß das überörtliche, nicht auf Deutschland beschränkte GRÜNDE HABEN, es war eben eine wichtige Strömung im gesamten Westen. ODER WAREN DANN IMMER NOCH DIE BRD-68er DIE EINMALIG BÖSEN WIE SCHON DIE NAZIS, IHRE ANGEBLICHEN VORGÄNGER??!”

    Gegenfrage: Ist Ihnen ein einziger Exponent der “Achtundsechziger” in Frankreich, Großbritannien oder den USA bekannt, der - gleich einem Horst Mahler - ihre Bereitschaft zu “revolutionärer” Umgestaltung heute explizit in einen “völkischen” Kontext zu stellen trachtet (wie Sie es ja auch tun)? Wenn sich keiner finden läßt, so lohnte es sich meines Erachtens durchaus, der Frage nach einem (antiwestlichen) “Sonderweg” der DEUTSCHEN Achtundsechziger nachzugehen.

    “Und jeder, der mal nur ein bißchen vom Pfad der Tugend abwich, wurde kaltgestellt, siehe Hohmann, Heitmann, Möllemann u.v.a.. Und dabei, beim Abstrafen der Abweichler, waren keineswegs nur 68er oder GRÜNE beteiligt.”

    Bemerkenswert, wie Sie einen im Kern multikulturalistischen (nicht: deutschnationalen oder nationalliberalen) FDP-Propagandisten einer Verharmlosung antiisraelischer Mordanschläge als einen “Abweichler” von der Political Correctness würdigen. Tatsächlich befanden sich Möllemann und der (Ex-)Grüne Karsli 2002 mit ihrer politisch korrekten Israel-Schelte in vollem Einklang mit den Ressentiments aller Braun-Rot-Grünen (ob diese sich nun als multikulturalistisch verstehen oder, wie INFO68, sich offen als völkische Erben des Hitlerismus zu erkennen geben). Die Empörung - auch in der eigenen Partei - über Möllemanns Auftreten fokussierte sich wesentlich auf das widerwärtige Faltblatt, in dem der FDP-Politiker nach dem Vorbild eines Fahndungsplakats Ariel Sharon und - als dessen vermeintlichen Handlanger in Deutschland - Michel Friedman porträtierte. Die Rechtfertigung terroristischer Akte gegen israelische Zivilisten als vermeintliche arabische Akte der Notwehr gegen “Staatsterroristen” schienen das Gros auch der Möllemann-Kritiker offenbar weitaus weniger zu stören - “dank” 1968.

    Daß verblödete Neonazis (ob “Altachtundsechziger” oder Nachgeborene) wie INFO68, ohne mit der Wimper zu zucken, sich mit Islamofaschisten wie Karsli gegen die republikanische Identität Deutschlands zusammenschließen, zeigte sich bereits 1999, als es um die grundgesetzwidrige Beteiligung Deutschlands an einem Angriffskrieg gegen einen europäischen Staat ging, mit dem Ziel, einen Teil dessen Territoriums islamischen Mordbrennern zu überlassen. Islamofaschismus hui, Grundgesetz pfui - das verbindet INFO68 nicht nur mit Möllemann, sondern auch mit Claudia Roth und Joschka Fischer.

  11. INFO68 meint:

    RE: Serbo-Nazi-Verbrecherfreund Schikora DLS “Völkische Feinde des Modell der demokratisch organisierten Staatsbürgernation, als deren Erbe INFO68 heute auftritt, vermochten nie in kompetitiven Wahlen eine Mehrheit des Deutschen Volkes für ihre antizivilisatorischen Anliegen zu gewinnen.”

    Darum ging es doch 1933 und vorher überhaupt nicht!! Das war auch bis 1998 nicht das Thema!

    Die Mehrheit der Deutschen war damals wie heute -wurde aber zuletzt dazu nicht in Volksabstimmungen gefragt, sondern von den Parteien wie bei fast allen Themen übergangen- gegen eine Millionenzuwanderung von Fremden, hat es nur mit sich machen lassen, was aber auch nicht ewig so bleiben muß, wie die Geschichte lehrt.

    “Republikanische Identität”, “Staatsbürgernation”, “Leistungsnation”, “Verfassungspatriotismus”, “Verfassungsnation” und ähnliche dumme rotgrün-kosmopolitisch-volkszersetzende, Völker von ihrem ureigensten nationalen Recht auf alleinigen Besitz ihres angestammten Heimatlandes und national-völkischer Selbstbestimmung (ohne Millionen unerwünschter Zuwanderer, wozu auch Sie letztlch gehören, der lieber hier im Wohlstand praßt, als in seinem geliebten Serbien bzw. Kosovo mühsame Aufbauarbeit zu leisten) abschneiden, “befreien” wollende Primitiv-Floskeln zeigen doch nur,

    daß Sie ein professioneller Nichtdeutscher und Deutschenfeind (Sympathisant der Deutschenhasser und Überfremdungsextremisten von hagalil) sind, der Deutschland -wie von Cohn-Bendit und Dan Diner schon 1992 in Ffm. gefordert- entdeutschen will zwangsläufig durch Entdeutschung (wie dann von den Rotgrün-Hochverrätern 1999 vollzogen) seiner Staatsbürgerschaft.

    Was heißt denn demokratisch und Demokratie??! Herrschaft des Volkes!! Und was ist ein Volk?? Eine über Jahrhunderte gewachsene biologische GEMEINSCHAFT aus gleicher Abstammung, wie es bei den meisten Völkern und ihren National-Staaten üblich ist bis heute. Daß es immer gewisse Minderheiten gab, die dann bei einigermaßen gelungenem Zusammenleben auch übergreifend in der (Volks-)NATION integriert wurden, ist ein Nebenaspekt, ändert gar nichts an der ethnischen Bezogenheit von Demokratie.

    Daß es gewisse Staaten gibt, die ihre multiethnische Bevölkerung zum (Staats-)VOLK erklären wie Frankreich und USA, steht auf einem anderen Blatt. Hier handelt es sich aber um eine Neu-Schöpfung des Begriffes, eigentlich eine Ungenauigkeit, Unkorrektheit. Und daß s in einer multethnischen Gesellschaft weit konfliktreicher zugeht als in einer völkisch einigermaßen homogenen, ist offenkundig, wurde sogar von Cohn-Bendit zugegeben. Jedenfalls wurden die Zustände in Deutschland erst seit der multiethnischen Millioneninvasion immer schlimmer bis zu den heute früher unvorstellbaren Ausmaßen, wobei noch eindeutg gewisse Gruppen den Hauptanteil an den Problemen produzieren.

    Und bis 1998 war Deutschland eben keine “Staatsbürgernation”, wo sich jeder Zuwanderer rasch sein Eintrittsticket besorgen kann, sondern eine ethnisch = völkisch bestimmte Nation nur der angestammten Deutschen (Neudeutsch= Deutschstämmige, Deutsche ohne Migrationshintergrund) und nicht inclusive 20 Millionen unerwünscht reingedrängter Fremdvölkermassen.

  12. INFO68 meint:

    RE: Berufslügner DLS “Bemerkenswert, wie Sie einen im Kern multikulturalistischen (nicht: deutschnationalen oder nationalliberalen) FDP-Propagandisten einer Verharmlosung antiisraelischer Mordanschläge als einen “Abweichler” von der Political Correctness würdigen.”

    Sie sind doch zu einfacher Logik unfähig aufgrund Ihrer geistig-seelischen Beeinträchtigungen.

    Es ging hier nicht um Multikultur-Kram (da war Möllemann sicherlich ein -Ihren deutschfeindlichen Dekompositions-Intentionen doch nahekommender- Nationalverräter wie fast die gesamte heutige FDP auch) sondern um die seit 1945 den Deutschen zwangs-verordnete NS-Bewältigung, und darin ist enthalten die philosemitische Unterwürfigkeit. Und dagegen hat Möllemann verstoßen, deswegen wurde er geächtet.

    DLS: “Tatsächlich befanden sich Möllemann und der (Ex-)Grüne Karsli 2002 mit ihrer politisch korrekten Israel-Schelte in vollem Einklang mit den Ressentiments aller Braun-Rot-Grünen.”

    Die Israel-Schelte ist seit vielen Jahren oft durchaus angebracht, berechtigt gewesen, obwohl man nun angesichts der Hamas-Horden da etwa vorsichtiger sein muß. Aber es hat genug Fehler, Rassismus (z.B. verbrauchten laut FR-Leserbrief einst die 10.000 jüdischen Siedler im Gazastreifen mehr Wasser, als den 1,5 Mill. Arabern dort zugestanden war), und Verbrechen Israels dort gegeben seit und vor der STAATSGRÜNDUNG.

    UND WENN DAS DANN MAL OFFEN AUSGESPROCHEN WIRD (wozu in der Regel Linke frech genug, mutiger sind als die feigen philosemitischen Bürgerlinge) SO WOLLEN ES die Zionisten-Arroganzler und die ihnen ergebenen PROZIONISTEn ABBÜGELN MIT DER ANTSEMITISMUS-Keule.

    DLS: “Die Empörung - auch in der eigenen Partei - über Möllemanns Auftreten fokussierte sich wesentlich auf das widerwärtige Faltblatt, in dem der FDP-Politiker nach dem Vorbild eines Fahndungsplakats Ariel Sharon und - als dessen vermeintlichen Handlanger in Deutschland - Michel Friedman porträtierte.”

    Der Friedman ist eine üble Figur, es war daher richtig und mutig von Möllemann (dessen pro-arabischen Kurs ich nicht teile), endlich einmal diesen (von Millionen hier und anderswo so gesehen) “Kotzbrocken” (der sehr wohl wußte, warum er im Schutze der NS-Keule so frech auftreten konnte seit Jahren) zu kritisieren. Der Friedman hat sich ja dann bald selbst demontiert mit seiner Kokain-Affäre und wäre ohne seine Herkunft und Beziehungen auch nicht mehr ins TV gekommen.

    Das Möllemann-Flugblatt gegen Michel Friedman hatte mit rassistischen Stereotypen und Judenhaß gar nichts zu tun, es war legitime und im Ton gemäßigte Kritik, wie sie in einer sich freiheitlich nennenden Gesellschaft ohne Sanktionen möglich sein muß. Aber daß unser “Menschenrechtler” Schikora Pobleme hat, die Meinungsfreiheit und Wahrheit zuzulassen, wenn diese seine Positionen erschüttern könnten, ist hier längst bekannt.

    DLS: “Die Rechtfertigung terroristischer Akte gegen israelische Zivilisten als vermeintliche arabische Akte der Notwehr gegen “Staatsterroristen” schienen das Gros auch der Möllemann-Kritiker offenbar weitaus weniger zu stören - “dank” 1968.”

    Es haben weder Möllmann noch “die 68er” Terror-Akte gegen israel. Zivilisten gutgeheißen, begrüßt, höchstens mal darauf hingewiesen, daß Israel nicht ganz unschuldig daran ist, daß es dazu gekommen ist.

  13. Flash meint:

    Hui, Moment - ich hol’ mir nur schnell einen Kaffee. Schikora und INFO68 - mehr Unterhaltung braucht kein Mensch!

    Zum Thema.

    Seht es doch mal so: die politische Richtung pendelt im historischen Ablauf immer schön von A nach B. Der jetzt anhaltende, mit den 68ern gestartete Pendelschlag nach links war doch nur der Gegenschwung des rechten Pendelschlages vorher (ein weltweites Phänomen: die Amis waren auf ihre Art nach ‘45 auch sehr naziähnlich rechts! Briten hatten eine Nazipartei etc. pp.). Und dieser rechte Ausschlag war wiederum nur die Reaktion auf die Welle des linksrevolutionären Bolschweismus und Kommunismus.

    Man hofft nun aber auch, daß es allmählich wieder etwas mehr in Richtung rechts(-liberal) tendiert, das Pendel…

  14. Flash meint:

    Ach ja: ich hab mit Linken nichts am Hut, echt nicht. Aber den Furor und auch die Persönlichkeit eines Rudi Dutschke mag ich sehr. Ein Idealist durch und durch, aber wenigstens einer, der denken und reden konnte. Äußerst schade um ihn - heute wäre er ein super vernünftiger CDU-Plitiker, darauf wette ich (er war Christ in der DDR). Der linke Idealismus verliert sich bei manchen mit der Lebenserfahrung.

  15. Flash meint:

    Sorry, Politiker, nicht Plitiker…

  16. INFO68 meint:

    Linksverbrecher Fischer (hat eher doch Molotowcocktails geworfen!! = eventuell nichtverjährter Mordversuch!!) wird geschont und gehätschelt, siehe BILD:

    Streit um kritischen Film über Joschka Fischers Vergangenheit
    Von HANNO KAUTZ und JAN MEYER

    Berlin – Die wilde Sponti-Vergangenheit von Ex-Außenminister Joschka Fischer (59) – wie schlimm war sie wirklich? Über diese Frage streitet sich Filmemacher Ivan Fila (51) mit dem ZDF.

    Joschka Fischer (damals 21) als Besucher einer Palästinenser-Konferenz in Algier 1969

    Hintergrund: Fila sollte zum 60. Geburtstag des Polit-Pensionärs ein kritisches Porträt drehen. Doch Mitte vergangenen Jahres stoppte das ZDF plötzlich die Zusammenarbeit. Der Vorwurf: Die Arbeit des mehrfach preisgekrönten Regisseurs habe „an entscheidenden Stellen in keiner Weise professionellen journalistischen Kriterien“ entsprochen.

    Tatsache ist: Filas Rohschnitt des Films enthält brisante Aussagen ehemaliger Mitstreiter Fischers. Ex-Terrorist Hans-Joachim Klein: „Wir haben hingehauen wie die Kesselflicker. Wer in der Putztruppe war, hat auch Molotowcocktails geschmissen.“

    Genau das bestreitet Fischer energisch. Genauso wie seine Beteiligung an dem Anschlag, bei dem Polizist Jürgen Weber auf einer Demo 1976 in Frankfurt fast verbrannte.

    Fila ist empört. In einem Brief an ZDF-Chefhistoriker Professor Guido Knopp und ZDF-Programmdirektor Thomas Bellut (liegt BILD vor) wirft der Regisseur dem Sender Zensur vor: „Man hat wohl befürchtet, dass durch meinen Film unangenehme Wahrheiten über Joschka Fischers Vergangenheit ans Licht kämen.“ Das ZDF wollte sich auf BILD-Anfrage zu dem Vorgang nicht äußern.

    http://www.bild.de/BILD/news/politik/2008/04/02/joschka-fischers-vergangenheit/streit-um-kritischen-film,geo=4157484.html#

    BILD 2.4.08

    http://www.bild.de/BILD/news/politik/2008/03/25/joschka-fischer/zdf-feiert-seinen-60igsten-geburtstag,geo=4091292.html

  17. Franziska meint:

    Lothar Bisky allgemein: “Demokratie musste (1968) mit Inhalten gefüllt werden.”

    Zitat:

    “Die führenden Vertreter der gegenwärtigen Koalition sind alle 68er, deren geistige Väter die Frankfurter Schule bilden. Ihre Ziele: die Zerstörung der deutschen geistigen Tradition, die Vernichtung des Volks- und Vaterlandsbewußtseins, der Abbau aller Autoritäten, die Auflösung der Familie und des Staates. Die Ergebnisse sind heute überall zu beklagen!”

    “Deutschland erlebte zwar 1945 eine totale Niederlage, doch die völlige Veränderung der Gesellschaft trat erst mehr als 20 Jahre später ein. Der Aufstand der 68er und die ihnen nahestehende linksliberale Koalition unter Willy Brandt in den siebziger Jahren verursachten den großen geistigen Bruch und führten die Umerziehung der Siegermächte zum Ziele.

    Die geistigen Ziehväter der rebellierenden Studenten wie der Neuen Linken waren damals die Angehörigen der Frankfurter Schule, die in den Nachkriegsjahren aus den USA an den Main zurückgekehrt waren und wie vor 1933 unter der Leitung von Max Horkheimer im Institut für Sozialforschung große Wirksamkeit entfalteten, nun von den Besatzungsmächten weitestgehend gefördert. Neben Horkheimer waren es vor allem Theodor Adorno-Wiesengrund, Erich Fromm und Herbert Marcuse, später Alexander Mitscherlich und Jürgen Habermas sowie Wolfgang Abendroth und Ernst Bloch, die der jungen Generation die Parolen zum Gang auf die Barrikaden gaben. Mit der während der dreißiger Jahre und dann im Zweiten Weltkrieg von den Genannten in den USA entwickelten Kritischen Theorie, einer Verbindung von Marxismus und Psychoanalyse, verwirrten sie die jungen Geister, trennten sie von der deutschen Tradition ab und hetzten die Jüngeren gegen die angeblich ›ewiggestrigen‹ Älteren. Ein Kulturbruch entstand, der sich bis heute auswirkt. Man kann die Gegenwart nicht verstehen, wenn man den Einfluß der Frankfurter Schule nicht kennt.

    Die Hauptziele der Frankfurter Schule waren auch die der Umerziehung: Zerstörung der deutschen geistigen Tradition, Vernichtung von Volks- und Vaterlandsbewußtsein sowie Auflösung der Volksgemeinschaft, Wiedereinführung des Marxismus und des Klassenkampfes, Abbau aller Autoritäten, Herabsetzung der Familie, Sexualisierung des Lebens, Aufhebung des abendländischen Schönheits- und Kunstbegriffs. Dazu wurden scheinhumanitäre Begriffe als Forderungen propagiert wie Demokratisierung aller Bereiche, Emanzipierung auf allen Ebenen, Transparenz aller Vorgänge, emanzipatorische und antiautoritäre Erziehung, neuerdings Ausländerintegration und multikulturelle Gesellschaft. Durch die aus der Frankfurter Schule stammenden linken Bildungspolitiker wie Ludwig von Friedeburg, Peter von Oertzen oder Ralf Dahrendorf wurde ab Ende der sechziger Jahre mit der linken ›Reformpolitik‹ das bewährte deutsche Bildungswesen in unverantwortlicher Weise zerschlagen und für Jahrzehnte blockiert.

    Dieses Buch beschreibt die Geschichte der Frankfurter Schule und ihre Volk, Staat und Gesellschaft zersetzenden Auswirkungen bis in die Gegenwart. Fast die gesamte gegenwärtig im Bund regierende Ministerriege besteht aus 68ern und geistigen Zöglingen der Frankfurter Schule. Nach dem langen Marsch durch die Institutionen setzen sie nun weiter die volks- und staatszerstörenden Ideen der Neomarxisten durch. Die lange schon notwendige geistige Wende zur Erneuerung Deutschlands setzt die Kenntnis dieser folgenschweren Entwicklung voraus.”

    Buch Quelle: http://www.hohenrain.de/grabertverlag/product_info.php?products_id=29

  18. Verdienstplus » Blog Archive » Re: Vorteile für den Kunden??? - Microsoft: Richter legte Wettbewerbsrech… meint:

    […] Ist das auch ein Verdienst > > von Microsoft??? > > ok, damit stimmst du also zu, dass obiges ein verdienst von MS ist. > indirekt ist MS allerdings auch dafür mitverantwortlich, dass die > hardware-preise […]

  19. Verdienstplus » Blog Archive » Re: Weder Flop noch Bedrohung - Green Card: Nur 8.556 IT-Spezialisten ka… meint:

    […] > zusammen. Die Leute sind sehr gut und motiviert. Wir haben ein > großes Stück Software gebaut, dass es sonst nicht gegeben hätte. [snip] und non-greencardies wären nicht sehr gut This entry was […]

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