Flashmobs kommen vor Verfassungsgericht

29.12.2009

Schon das Wort “Mob” sagt alles! Die Gewerkschaft Verdi rief während eines Tarifstreits im Dezember 2007 eigene Mitglieder sowie „Unterstützer“ im Internet dazu auf, in REWE-Läden zu gehen, massenhaft Pfennigartikel in Einkaufswagen zu packen und dann im Kassenbereich stehen zu lassen, statt zu bezahlen, und dann abzuhauen. Natürlich ist ein solches Geschäft lahmgelegt, und die Angestellten können den Rücken krumm machen und den Saustall wieder aufräumen. Und genau solche Unverschämtheiten wurden von unserem sozialistischen Bundearbeitsgericht gebilligt (wir haben berichtet). Nun hat der Einzelhandelsverband HDE eine Verfassungsbeschwerde eingelegt! Hoffentlich gewinnt er gegen diese Roten Socken! Hier ist der Wortlaut des wirtschaftsfeindlichen Urteils!

12 Antworten zu “Flashmobs kommen vor Verfassungsgericht”

  1. kewil meint:

    Aus dem urteil:

    Am 8. Dezember 2007 führte sie ab 10.45 Uhr in der Filiale eines Mitgliedsunternehmen des Klägers im Berliner Ostbahnhof eine „Flashmob-Aktion“ durch. An dieser beteiligten sich ca. 40 bis 50 Personen, die per SMS von der Beklagten dorthin bestellt worden waren. Zwei oder drei der Aktionsteilnehmer trugen eine Jacke mit der Aufschrift „ver.di“, zahlreiche andere Sticker der Gewerkschaft. Zunächst betraten etwa drei Personen die Filiale, klebten ein Flugblatt mit einem Streikaufruf an einen Backofen in der Filiale und deponierten weitere Flugblätter an der Kasse. Außerdem sprachen sie eine der vier in der Filiale tätigen Arbeitnehmerinnen an und forderten sie zur Streikteilnahme auf. In der Folgezeit begaben sich ca. 40 Personen in das Ladengeschäft. Zum einen kauften sie dort sog. Cent-Artikel. Deren Einscannen durch die Kassiererinnen nahm längere Zeit in Anspruch, so dass sich an den Kassen Warteschlangen bildeten. Zum anderen befüllten die Aktionsteilnehmer etwa 40 Einkaufswagen und ließen sie dann ohne Begründung oder mit dem Vorwand, das Geld vergessen zu haben, in den Gängen oder im Kassenbereich stehen. In einem Fall begab sich eine Frau mit einem von ihr gefüllten Einkaufswagen an die Kasse und bejahte dort die Frage der Kassiererin, ob sie bezahlen könne. Die Artikel wurden sodann von der Kassiererin eingescannt und von der Frau wieder in den Einkaufswagen gelegt. Es ergab sich ein Gesamtbetrag von 371,78 Euro. Die Aktionsteilnehmerin erklärte daraufhin, ihr Geld vergessen zu haben und stellte den Einkaufswagen an der Kasse ab. Dabei klatschten die anderen Aktionsteilnehmer Beifall und brachten durch laute Zurufe ihr Gefallen zum Ausdruck. Die Aktion dauerte nach den Angaben des Klägers ca. eine Stunde, nach denen der Beklagten 45 Minuten.

  2. talkingkraut meint:

    OT
    Die Badische Zeitung hat ein Interview mit einem Linksextremisten aus dem Umkreis von Heitmeyer, dessen ganzes Trachten dahingeht, unsere freiheitliche Ordnung mit den Islamterroristen zu zerstören. Er ist in Gremien, die den Islamterroristen unter dem Deckmantel der Religion und mit dem missbrauchten Instrument der Religionsfreiheit, die Mittel verschafft, ihren Allahkrieg gegen uns Deutsche zu führen.

    Der Wikipedia-Eintrag dieses Linksextremisten:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Heiner_Bielefeldt

    Mein Kommentar zu dem scheußlichen Interview blieb natürlich keine zehn Minuten:

    Man kann sich nur wünschen, dass in die Debatte über den Islam in Deutschland mehr Realismus einkehrt. Bekenntnisse von den Islamvertretern zum Grundgesetz zu verlangen und das als einen Weg hinzustellen, der Bedrohung von uns Deutschen durch den Islam zu begegnen, ist bestenfalls illusionär, tatsächlich möchte damit ein Clique von 68ern ihr Ziel doch noch erreichen unsere freiheitliche, auf christlichen Werten basierte Ordnung zu zerstören. Das ist doch der Grund, warum die schlimmsten Verfassungsfeinde, die es bei uns in hohe Positionen gebracht haben, dem Islam ständig Rechte zukommen lassen wollen, die ihm gar nicht zustehen. Der Islam ist mit unserer Wertordnung nicht vereinbar. Wenn also von Verfassungsfeinden immer behauptet wird, man müsse ihm das und das zugestehen, weil das die Religionsfreiheit gebiete, dann ist es, weil diese Verfassungsfeinde mit Hilfe des Islams unsere bürgerliche Gesellschaft zerstören wollen.
    Als verfassungstreuer Bürger kann ich nur sagen, das Grundrecht der Religionsfreiheit darf nicht absolutiert werden. Sonst gelingt es dem Islam nach und nach alle anderen Grundrechte plattzumachen. Wenn Grundrechte kollidieren, muss man einen Ausgleich finden. Im Fall des Islams kann das nur bedeuten, dass man seine Religionsfreiheit gravierend einschränkt. Lippenbekenntnisse zum Grundgesetz bringen gar nichts, sie sind schädlich, wenn man den Islamvertretern auf einem Basar dafür Zugeständnisse macht.

    http://www.badische-zeitung.de/deutschland-1/burka-ist-tatsaechlich-unertraeglich

  3. derauch meint:

    Der Verhalten der Gewerkschaften und anderer Beitragsfresser ist skandalös.
    Das Gericht stellt sich auf die Seite von kriminellen Störern.

    Bleibt abzuwarten, wie zukünftig über andere Klagen entschieden wird:

    Bagatell-Kündigungen: Wer klaut, muss gehen
    Deutschlands höchste Arbeitsrichterin war bislang nicht für ihre arbeitgeberfreundliche Haltung bekannt. Nun bezieht sie klar Stellung, rügt den mangelnden Anstand diebischer Arbeitnehmer – und die Politik.

    http://www.focus.de/karriere/arbeitsrecht/bagatell-kuendigungen-wer-klaut-muss-gehen_aid_466449.html

    Das läßt Besserung erwarten, aber auch wütende Reaktionen der Diebe, Politiker, Gewerkschaften.

  4. frunzberg meint:

    OT

    “Es war das erste Mal seit einem halben Jahrhundert, dass ein Bürger eines europäischen Landes in China hingerichtet wurde.”

    Und wie hieß dieser “Bürger” eines “europäischen” Landes? “Akmal Shaikh”
    Im Radio war immer von einem Engländer die Rede.

    Ich lach mich schlapp.

    http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~E3E4865E564F54792A03A74BCFE0186E4~ATpl~Ecommon~Scontent.html

  5. Hans Blumental meint:

    http://www.bild.de/BILD/regional/ruhrgebiet/aktuell/2009/12/29/ehrenmord-an-guelsuem/f_C3_A4llt-heute-das-urteil.html

    da sind wir mal gespannt…

  6. frunzberg meint:

    Ich verspüre zunehmend den unabdingbaren Drang, so manchen Sesselfurzer aus mit einem Baseballschläger aus seinem Büro zu prügeln und nicht wieder reinzulassen.

    Dazu gehört sicher der Bürgermeister von Zürich (Weihnachtslieder), aber auch Bsirske und den hier verantwortlichen Richter. Draufhauen!

  7. wauo meint:

    OT
    Wie der ganze Irrsinn finanziert wird - oder warum wir dringend eine Klimasteuer brauchen: Guckmalhier:

    http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/deutschland-staatsdefizit-hat-sich-fast-versechsfacht;2505529

    Nach Kopenhagen wird nach einer Meldung der letzten Tage nun das Bonner Klimadingsbumsinstitut flugs von 350 auf 500 Mitarbeiter aufgestockt.

  8. Alastor2262 meint:

    frunzberg meint:

    29.12.2009 um 10:47
    OT

    “Es war das erste Mal seit einem halben Jahrhundert, dass ein Bürger eines europäischen Landes in China hingerichtet wurde.”

    Und wie hieß dieser “Bürger” eines “europäischen” Landes? “Akmal Shaikh”
    Im Radio war immer von einem Engländer die Rede.

    Ich lach mich schlapp.

    http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~E3E4865E564F54792A03A74BCFE0186E4~ATpl~Ecommon~Scontent.html

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    Ich habe heute früh auch gelacht, als ich diese Räuberpistole auf t-online las.

    Da macht also ein polyglotter 53jähriger Beutebrite aus Pakistan, der in England als Sozialschmarotzer durchgefüttert wird, von seiner mickrigen Sozialhilfe eine Weltreise, besucht als politischer Flüchtling ein paar Kumpels in Tschadikistan, seine Familie in Pakistan und trampt dann per Jet weiter nach China. Kein Problem als Sozialhilfeempfänger.

    Irgendjemand in Tschadikistan packt ihm unbemerkt 4 kg “Schnee” ins Gepäck, er merkt nichts und reist weiter gen China. Denn er hat große Pläne. Man hat ihm eine Karriere als Popstar angeboten.

    Als Popstar? Als Muslim? Als 53jähriger? In einer Boygroup?

    Und plötzlich, erwischt verurteilt und den Strick schon um den Hals stellt sich heraus, das er ja schon immer schwer “einen an der Waffel” hatte. Also bescheuert ist. Verblödet. Geisteskrank.

    Nicht auszudenken, wenn das vorher jemand behauptet hätte.

    Und mit einem Mal, oh Wunder, meldet alle Medien gegen ihre Gewohnheit auch seine Nationalität. Ein Pakistani. Und natürlich auch ein britischer Staatsbürger. Denn wer würde schon einen Paki begnadigen.

    Aber, oh Schreck, die ganze Lügenstory hat die Chinesen nicht im geringsten beeindruckt.

    Pünktlich zur festgesetzten Zeit gings ab in Paradies. Wunderbar konsequent diese Chinesen. Und beruhigend restistent gegen westliche Menschrechtsfolklore und Menschenkettenromantik.

  9. Andreas B. Linner meint:

    Verdi ist von der SED verseucht. Noch Fragen?!

  10. Malte Dextroso meint:

    Dazu passend der Zwischenstand der Sozialismus-Leserdebatte der FAZ (”Der Sozialismus ist gar nicht so übel” vom 21.12.):

    “… die Resonanz war überwältigend. Am kommenden Sonntag gibt es in der Zeitung neue Anstöße - mit zwei starken Plädoyers für den liberalen Markt.”

    http://www.faz.net/s/RubEC1ACFE1EE274C81BCD3621EF555C83C/Doc~E69CE8DFFEBFC42ACA8AE3886660F7AE3~ATpl~Ecommon~Scontent.html

  11. Pecos Bill meint:

    “Pünktlich zur festgesetzten Zeit gings ab in Paradies.”

    Was sagen diese Knallchargen doch immer?
    “Ihr liebt das Leben - wir lieben den Tod.”

    Tja, den hat er ja nun. :-) Vermutlich werden ihm im Paradies 72 Psychiater empfangen. Oder wars eine 72jährige Jungfrau?

  12. Pecos Bill meint:

    Noch mal zu Akhmal Sheikh: Ich seh gerade, dass er nur ein “mutmaßlicher Drogenschmuggler” war.

    Darf man den denn dann überhaupt aufknüpfen?
    fragt der mutmaßliche Pecos Bill (vor Freude leicht angebraten).

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