Michael Wiesberg: Die ewige Schuld der Euroamerikaner

5.01.2010

Um wieder ernster zu werden, hier ein Zitat, das auch schlagend beweist, wie dumm manche Verschwörungstheorien sind. Die Vergötterung der Einwanderer ist keine Spätfolge der “Reeducation” oder ein Befehl der “Ostküste”, ihr Blödnazis, sondern solche verhängnisvollen Entwicklungen ziehen sich über Jahrhunderte durch Volksseele und Geistesgeschichte! Aber dazu braucht man erst mal Hirn. Michael Wiesberg in der Jungen Freiheit hat eines:

Die Idealisierung des Fremden, verbunden mit der gleichzeitigen Abwertung des Eigenen, begann im 16. Jahrhundert mit dem „guten Wilden“ und erreichte Ende der 60er Jahre mit der Vergötzung von Dritte-Welt-Bewegungen einen Höhepunkt. Selbst ein Staatsverbrecher wie Mao Tse-tung mutierte in dieser Zeit zum Messias. Im gleichen Maße wurde der Westen zum „Hort der größten Verbrecher der Geschichte“ – so der 1982 zum Islam konvertierte französische Philosoph Roger Garaudy. Das Bewußtsein, das der heutige, politisch korrekte „Euroamerikaner“ an den Tag zu legen hat, umreißt Bruckner ironisierend wie folgt: „Wir, die Verwöhnten dieser Erde, die wir den Kolonialismus, den Sklavenhandel, den Völkermord an den Indianern hervorgebracht haben und die wir allein durch die Auswirkungen des ungleichen Tauschs [gemeint sind die Mechanismen des „Kapitalismus“] jedes Jahr ‘50 Millionen’ Menschen vernichten, wir besitzen das Monopol des Völkermords.“

Genauso ist es mit den Grünen! Daß fast die gesamte deutsche Bevölkerung diesen Rattenfängern auf den Leim kriecht, ist nicht ausschließlich das Werk von Claudia und Angela! Wo sind denn die meisten Gedichte über Wald und Wiesen, Rehlein und Blümelein erschienen? Richtig! In Deutschland! Schon vor 200 Jahren in der Romantik und noch früher! So was zieht sich endlos durch in der Volksseele von Caspar David Friedrichs Rügen bis zum Förster im Silberwald, so was ist nie das Werk einer Dekade! Auch die Nazis hatten eine grüne Ader für die Scholle!

Noch drei Anmerkungen zum JF-Artikel! Das  zitierte Interview mit dem großartigen Egon Flaig ist bei uns hier diskutiert worden. Wer über Weihnachten nicht da war, UNBEDINGT LESEN! Zweitens ist der französische Philosoph Pascal Bruckner ein äußerst gescheiter zeitgenössischer Beobachter! Lesen Sie z. B. mal das hier! Oder die Diskussion im Perlentaucher zum Islam! Und schließlich, der zum Islam übergetretene Roger Garaudy war vor seinem Übertritt zum Islam als Intellektueller ein führender Kommunist in Frankreich!

56 Antworten zu “Michael Wiesberg: Die ewige Schuld der Euroamerikaner”

  1. Nahal Sodiak meint:

    “… wir besitzen das Monopol des Völkermords.”

    Vor allem besitzen wir das Monopol auf die Schuld, Weltkriege begonnen zu haben -
    gerichtssicher entschieden. Und das Monopol auf den schlimmsten singulären V-Mord aller Zeiten, den übelsten V-Mord “öwwerhaup”, wie der Rheinländer zu sagen pflegt.

    Man sieht hier wieder deutlich, mit welchem Käse wir Tag aus Tag ein zugemüllt werden, in Q-Medien - Zeitungen, Fernseh und Radio. SWR2 kann man sich wegen der Musik gut anhören, aber jeden Abend um 18:50h kommt eine Türkisch-Lehrstunde, die einem den Magen lupft. Was sind diese Leute doch für gebildetet Menschen. Schade daß die intellektuell erleuchteten Türken (fast) alle in der Heimat bleiben.

    kewil sagt: Steht doch bei Bruckner drin, wenn du endlich lesen würdest, Brunzberg!

  2. Andreas B. Linner meint:

    keine Frage, dass PC nicht ausschließlich das Werk von Claudia und Angela ist, bezweifle aber, dass wir das 16. Jahrhundert oder gar Karl Mai’s Legende der „guten Wilden“ im Winnetou und seine Apaches herum berücksichtigen sollten. Statt dessen sollte man einmal die wirtschaftlichen Hintergründe betrachten. Also Lohndumping und Resourcenabhängigkeit. Das ist die Kulisse vor der Claudia und Angela ihre Gutmenschenshow abziehen können.

  3. Hallowach meint:

    OT (ich will die Herren ja nicht stören… hüstel)

    Also: Dieser Beitrag zur Klimadeppatte ist so herrlich, so schön. Den will ich euch einfach mal zu lesen geben. Viel Spaß!

    #68 KyraS (05. Jan 2010 11:22)

    Ich würde gerne ein praktisches Beispiel anbringen, wie sich der Klimawandel in einer bestimmten Wirtschaftsbranche auswirkt. In den 90er Jahren verzeichneten wir eine ganze Reihe vergleichbar milder Winter. Der Gartenbau machte sich das sofort zunutze und dehnte seine Sortimente auf Pflanzen aus, die in unseren Breiten bis dahin als zu empfindlich galten. Die neuen Sortimente kamen aus Holland, England und Frankreich und fanden reißenden Absatz.

    Da der Trend zu milden Wintern anhielt, kamen schnell noch exotischere Gewächse dazu: Hanfpalmen aus China, immergrüne Magnolien, die man bestenfalls aus Südtirol kannte, Olivenbäume, die indische Kreppmyrte, australischer Eukalyptus, zahlreiche Stauden und Halbsträucher aus Südafrika und Australien. All das wurde und wird in den letzten Jahren bei uns im Freiland gepflanzt. In den 80ern hätte jeder Gärtnermeister darüber nur den Kopf geschüttelt!

    Dann kam der letzte Winter – und mit ihm das große Sterben. Nichtsdestotrotz – im Frühjahr waren die Sortimente wieder voll und die Kunden kauften nach, was ihnen erfroren war. Auch dieser Winter wird die empfindlichen Gewächse massenhaft dahinraffen. Und die Kunden werden erneut nachkaufen. Die Gärtner freut’s! Einmal verkaufen ist gut, aber mehrmals verkaufen ist noch viel besser.

    Genau so funktioniert das mit dem Klimawandel und der Wirtschaft. Es ist ein Bombengeschäft! Und wenn man den Leuten einreden kann, sie kauften nicht nur zu ihrem Privatvergnügen, sondern um die Welt zu retten, oder wenn man ihnen den Kauf per Gesetz verordnen kann, dann klingeln die Kassen noch viel lauter.

  4. Franz meint:

    VORSICHT AUTOBAHN!!! Darf man “Volksseele” sagen?

  5. OhneNick meint:

    Im Artikel von Bruckner steht u.a.

    Die ganze Welt — ob Afrika, Asien oder der Nahe Osten — klopft an die Tür Europas und möchte hier in einem Augenblick Fuß fassen, da dieser Kontinent sich im Selbsthass suhlt.

    Und was passiert auf der Seite der “Türklopfer”?

    (…)Ich erzählte ihm von einem auffälligen Phänomen, das meine Aufmerksamkeit weckte: Es ging um zahlreiche somalische Frauen, die voller Stolz mit ihren Kopftüchern in Kopenhagen herumlaufen. Das Muslimsein, das ihre afrikanische Identität offenbar annulliert hatte, scheint für sie die einzige Quelle des Selbstbewusstseins zu sein.

    Häufig beklagen Afrikaner in Europa zunehmende Diskriminierung, nicht nur durch Autochthone, sondern auch durch Menschen mit Migrationshintergrund. Wenn sie sich aber zum Islam bekennen, steigen sie aus ihrer Sicht sozial auf, denn die Rasse wird damit durch die Religion ersetzt (…)

    Zitiert aus: Und es gibt ihn doch – den Islam!
    (Den Europäern sollte ein Licht aufgehen…)
    Von Hamed Abdel-Samad

    Gefunden hier:
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/und_es_gibt_ihn_doch_den_islam/

  6. Axel_Bavaria meint:

    Wo liegt denn der Zusammenhang zwischen der Liebe zur Natur und dem deutschen Land einerseits und Selbsthass und Glorifizierung des “Anderen”/Fremden/”edlen Wilden” andererseits, kewil ?


    kewil sagt: habe ich nie behauptet! Ich habe nur gesagt, beides hat Wurzeln. ich habe nicht gesagt, DIESELBEN Wurzeln!

    Und selbst wenn es einen solchen Zusammenhang gäbe, wie kommt es dann, daß ausnahmslos alle westlichen Länder - mit der Ausnahme von Liechtenstein vielleicht - exakt dieselben Probleme haben wie wir mit Multikulti, Ökospinnern und selbsthassenden Westlern ?

  7. Prosemit meint:

    OhneNick meint:
    5.01.2010 um 11:50

    Zitiert aus: Und es gibt ihn doch – den Islam!

    Ich darf noch einmal Rohlfs zitieren, einen der allerbesten Kenner des Islam…

    Als Nichtchristen zählen zunächst die Mohammedaner; ihnen gehören besonders alle Haussa-Neger an, aber auch viele Yoruba. Der Islam hat sich quer durch Afrika seinen Weg gebahnt, er wird um so mehr von den Negern angenommen, als die moralischen Vorschriften besser mit den alten hergebrachten Leben harmoniren, überdies die den Mohammedanismus predigenden Lehrer gleich Sitten und Gebräuche der Schwarzen selbst annehmen, und nur die Formen und äußeren Gebräuche ihres Glaubens verlangen. Außerdem predigt der Islam Hochmuth. “Sobald ihr Gläubige seid, steht ihr über Christen und Juden, ihr gehört dann zum ausgewählten Volke, ihr seid dann gut par exellence.” Eine solche Lehre gefällt den unmündigen Negern. Es gefällt ihnen das weit besser, als: “Ihr könnt das Himmelreich nur durch Buße und Glauben gewinnen, Sünder bleibt ihr aber immer; seid demüthig, verachtet den Reichtum &c.” Zudem ist der christliche Missionär in unseren Tagen nicht im Stande, auf das Niveau der Eingeborenen hinabzusteigen, während er ebenso wenig vermag, diesen zu sich heraufzuziehen, das heißt ihm die äußeren Annehmlichkeiten des Lebens zu bieten, unter denen er selbst seine Existenz hat. Wie kann ein armer Neger sich denken, daß die Lehre richtig sei, wo man ihm Verachtung des Reichthums, Mäßigung, Demuth und Buße predigt, und er dies von solchen Männern hört, die gut bekleidet sind, die schöne Häuser haben, Möbel besitzen, wie er sich sie nie anschaffen kann, und über Geld in Hülle und Fülle (nach den Anschauungen der Neger) gebieten? Denn wenn auch nach europäischen Begriffen die Missionäre nicht allzuglänzend und reich ausgestattet sind, so sind sie es doch den Eingeborenen gegenüber. Ganz anders tritt der Mohammedaner auf: er hat nicht mehr als der Neger, er verdient seinen Lebensunterhalt durch seine Arbeit, durch Handel; der Eingeborene sieht, wenn der mohammedanische Lehrer zu Wohlstand kommt, woher und wie derselbe gewonnen ist. Kein mohammedanischer Apostel hat irgendwie Gehalt, er bekehrt, um einen neuen Gläubigen zu gewinnen, ganz aus eigenem Antriebe, ohne von einer Gesellschaft ermächtigt zu sein. Er glaubt auch nicht einmal, daß dies für ihn selbst ein großes Werk sei, er meint dadurch nur die Seele des Bekehrten gerettet zu haben, welche nun würdig ist, mit ihm nach dem irdischen Tode die verheißenen Freuden des Paradieses zu theilen.

  8. Franz meint:

    Ich habe noch nie Selbsthass verspürt. Wenn mir jemand mit den armen Afrikanern kommt, sage ich immer : “Ohne die Europäer würden die immer noch “UGA UGA” brüllend ums Feuer tanzen.” Darauf erntet man vielleicht abschätzige Blicke sage ich euch aber die sind es wert. Dieser Selbsthass kommt ja schon durch die verweichlichte Sprache. Wer nicht mal deftig formuliert, ist ein Schisser, und weil er weiss, dass er ein Schisser ist , hasst er sich selbst.

    OT - Lob für “unser” aller FDJ-Ferkel

    “So viel Lob aus dem Ausland hat ein deutscher Regierungschef selten bekommen …
    „Frau Europa” – titelt das US-Magazin „Time“ in seiner neuesten Europa-Ausgabe über Angela Merkel. Sie sei „die unumstrittene Chefin von Europas größter Wirtschaftsmacht”. Eine Lobeshymne auf Krisenmanagement, Popularität, Tatkraft der Kanzlerin! ”
    http://www.bild.de/BILD/politik/2010/01/05/regierungschefin-angela-merkel/wird-als-frau-europa-gefeiert.html

  9. r2d2 meint:

    Muslimische Immigranten in Dänemark weisen eine deutliche höhere Sterblichkeitsrate bei Neugeborenen auf. Ärzte sehen den Grund dafür in den bei Muslimen praktizierten Verwandtenehen:

    http://www.cphpost.dk/news/national/47871-immigrant-newborns-die-more-frequently.html

  10. Meister Proper meint:

    Ein Frohes Neues Jahr allerseits wünsche ich. Habe Weihnachten und Neujahr in Wien verbracht und muss sagen, die Österreicher haben offensichtlich noch alle Tassen im Schrank. Bei Straftaten wird in der Presse grundsätzlich die Nationalität des Täters genannt. Hier ein Gedicht aus der “Krone-Zeitung” (Ausgabe 02.01.10). Poste ich hier, damit ich die Zeitung wegschmeißen kann:

    In den Wind gereimt…

    Die Zugezognen aus den Fernen,
    sie alle müssen Deutsch erlernen.
    So will’s Frau Fekter, doch die Grünen
    sind nach wie vor der Meinung, ihnen
    sei zuzumuten dies mitnichten.
    Sie würden lieber uns verpflichten,
    Türkisch zu lernen usw.
    als wahren Fortschritts Wegbegleiter…

    Wolf Martin

    (Maria Fekter ist die österreichische Innenministerin.)

  11. Melmoth meint:

    “Die Idealisierung des Fremden, verbunden mit der gleichzeitigen Abwertung des Eigenen, begann im 16. Jahrhundert mit dem „guten Wilden“

    Das dürfte einer der Hauptgründe für die Negersklaverei gewesen sein. Um 1600 herum sorgten in Spanien und Portugal die sogenannten Spätscholastiker für Aufsehen, die die Unterdrückung der Indios durch die Europäer verdammten. Diese Menschen argumentierten, dass man die Indios schonen sollte, da sie inzwischen (mehr oder weniger) Christen geworden wären. Stattdessen solle man doch Schwarze aus Afrika als Sklaven verwenden, schließlich seien das keine richtigen Menschen sondern Heiden, bei denen das alles nicht so schlimm wäre.

    Die Folge war, dass Millionen Schwarze verschleppt wurden. Und auch die Indios, die dadurch geschützt werden sollten, gehörten zu den Verlierern. Denn nun wurden sie in ihren eigenen Ländern zur Minderheit, als ständig neue Negersklaven einströhmten.

  12. neuer meint:

    RE: kew “Wo sind denn die meisten Gedichte über Wald und Wiesen, Rehlein und Blümelein erschienen? Richtig! In Deutschland! Schon vor 200 Jahren in der Romantik und noch früher! So was zieht sich endlos durch in der Volksseele von Caspar David Friedrichs Rügen bis zum Förster im Silberwald, so was ist nie das Werk einer Dekade! Auch die Nazis hatten eine grüne Ader für die Scholle!”

    Es ist doch absoluter Quatsch, eine (teils naive) Naturtümelei früherer Generationen mit dem totalitären ÖKO-Wahn heutiger roter GRÜNER gleichzusetzen!!


    kewil sagt: Eben gerade nicht, du uinhistorischer Trottel. Alles hat Wurzeln! ALLES!

    Die heutigen GRÜNEN sind zwar mental wie die Nazis, aber -wie die Alt-Kommunisten- in den politischen Zielen doch weitest davon entfernt. Zwar waren die Nazis weit mörderischer, aber den GRÜNEN ist das -wegen ihrer Preisung der Kommunisten früher und ihrer Schmutzcharakter- durchaus auch noch zuzutrauen! Zudem haben die Nazis (wie auch die DDR) noch eine Menge guter alter Werte, Traditionen, Institutionen weitergeführt, während das rotGRÜNE Lebensprinzip zynisch-destruktiv-wertevernichtend-asozial ist!

    Waren die Romantiker übelste Pöbel-Kommunisten, haben sie Massenmörder und Diktatoren verherrlicht, wollten sie eine Bevormundungs-Diktatur??! Nein, sie suchten nach einer Harmonie im Leben und mit der Natur (Land-Kommunen), wollten die schon damals grassierende Entfremdung überwinden.

    Was Kewils Zorn hier beben läßt, is doch, daß er jede (potentielle) Kampfansage an den Kapitalismus und seine Verwertungsreligion aus ganz eigenem persönlichen Interesse nicht leiden kann und nicht dulden will, da sind eben seine Tabu-Grenzen, welche er bei anderen Themen anderen vorwirft.

    Es gibt 3 Themen, wo kewil unsauber argumentiert: (Beschimpfung der) 68er, (Verharmlosung der) Katholischen Kirche, (Schutz des) Kapitalismus. Da ist er so unglaubwürdig wie die ansonsten von ihm zu Recht heftig kritisierten Kreise.

    Und daß es eine (jüdische oder andere) Weltregierung gibt gemäß Verschwörungstheorie, die direkt leitet mit einem kleinen Personenkreis, erscheint natürlich absurd, aber daß es international wie national gewisse höchst einflußreiche Netzwerke gibt, die gewisse Entwicklungen einleiten, befördern, dulden usw., dürfte ebenso klar sein.

    Z.B. ist es für mich kein Zufall und nicht allein bloße Dummheit unfähiger Politiker und ihrer Banker, wie die BRD-Landesbanken sich in hochriskante US-Papiere begaben. Ich kann es nicht direkt beweisen, aber es liegt logisch nahe, daß da gedreht wurde, etwa um die US-Zahlungsbilanz aufzupeppen.

    Ebenso dubios war die Abwrackung der DDR-Wirtschaft 1990f. und ihr Ausverkauf an dubiose internationale “Investoren” zu Billigstpreisen bzw. Hochmilliarden-Subventionen aus BRD-Staatstöpfen. Ebenso nachfragenswert sind die vielen Morde (ganz zu schweigen vom politischen Barschel-Mord in 1987) an hohen BRD-Wirtschaftsführern (Beckurts, Zimmermann, Herrhausen, Rohwedder), die dann der RAF in die Schuhe geschoben wurden. Da würde man gerne wissen, wer die Auftraggeber waren.

    Auch Globalisierung und Privatisierungswelle seit 1990 und zuletzt der Niedergang großer deutscher Firmen (siehe jetzt Siemens) kommen einem mehr wie gelenkt denn naturwüchsig vor. Das GRÜNE Getue und das Versagen des Wahlpöbels begleiten das nur, sind aber nicht die wahren Drahtzieher.

  13. OhneNick meint:

    @ Prosemit

    Ist dieses Zitat aus “Land Und Volk in Afrika” ?

  14. Nahal Sodiak meint:

    “BKA-Chef Jörg Ziercke wird vom Nachrichtensender n-tv mit den Worten wiedergegeben, daß rechtsextreme Taten häufig „spontan“ und unter Alkoholeinfluß verübt werden.”

    Aha! Demnach scheint in der Krise die Versorgung mit Alkohol Ursache für den Rückgang der rechtsextr. Gewalttaten gewesen zu sein.

    “Rechtsextreme Gewalt geht weiter zurück”
    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M5bdd3b4b4af.0.html

  15. Prosemit meint:

    OhneNick meint:
    5.01.2010 um 12:45

    @ Prosemit

    Ist dieses Zitat aus “Land Und Volk in Afrika” ?

    Es ist aus “Beiträge zur Entdeckung und Erforschung Africas”

    http://books.google.de/books?id=IF6bzG87n_QC&pg=PT30&lpg=PT30&#v=onepage&q=&f=false

  16. luther meint:

    wer sich für Geschichte interessiert und erstklassige Artikel ohne ideologische Scheuklappen lesen will ist mit der “Nouvelle Revue d´Histoire aus Frankreich bestens bedient.
    www.n-r-h.net
    Den Hinweis verdanke ich der JF die ich mit Gewinn und Genuß lese.
    Noch ist Deutschland nicht verloren.

  17. Franz meint:

    OT

    “Zukunft Nische
    Steinbach muss gehen

    von Hubertus Volmer
    Der Streit um das Vertriebenen-Zentrum ist in mehr als zehn Jahren nicht von der Stelle gekommen. Das liegt daran, dass der Bund der Vertriebenen und der Rest der Gesellschaft in unterschiedlichen Welten leben.”
    http://www.n-tv.de/politik/politik_kommentare/Steinbach-muss-gehen-article665366.html

    Widerlicher Kommentar.

  18. spital8katz meint:

    Auch Bruckner geht der altbewährten Mär auf den Leim, Euroamerikaner hätten den Sklavenhandel “erfunden”.

    Die Ware wurde von schwarzen und arabischen Händlern “free on beach” geliefert.

    kewil sagt: kannst du nicht lesen? Bruckner hat das alles IRONISCH geschrieben!

  19. Franz meint:

    “Unterwegs mit den Sicherheitsleuten
    Ein böser Blick genügt”
    http://www.faz.net/s/RubFAE83B7DDEFD4F2882ED5B3C15AC43E2/Doc~E51A6160C57454610BEC5819F009B79CA~ATpl~Ecommon~Scontent.html

  20. Michi meint:

    OT: Interview in der “Welt”: Männer haben Kampf gegen Feminismus verpasst

    Link: http://www.welt.de/politik/deutschland/article5711005/Maenner-haben-Kampf-gegen-Feminismus-verpasst.html

    Die Linken rotieren bereits!

  21. BUNDESPOPEL meint:

    Abraham a Santa Clara, Hans Sachs, Friedrich Schiller, John Philip Sousa, Winston Churchil, das mißglückte Hitlerattentat und der im Artikel oben erwähnte “Förster vom Silberwald” — über alle kann man Profundes hören, allerdings im NDR-Feuilleton-Jargon.

    Dennoch unbedingt hörenswert, viele, viele Stunden….

    www.miroguide.com/items/2740461

  22. Berliner Kindl meint:

    Sorry OT

    “CIA soll Mord in Deutschland befohlen haben”

    “Der US-Geheimdienst CIA hat angeblich gezielt die Ermordung eines
    Terrorverdächtigen in Deutschland geplant, weil dieser zu den Unterstützern des
    Islamisten-Netzwerks Al Kaida gehört haben soll. Das berichtet das US-Magazin
    “Vanity Fair”.

    “Ein grauenhafter Auftrag”: Grünen-Politiker Ströbele ist empört über die CIA”

    http://www.tagesschau.de/inland/cia140.html

    Ist irgendwas bekannt, ob Ströbele was zu dem Mordanschlag
    an Kurt Westergaard gesagt hat? Ich finde nicht.

    Das eine ist ein Gerücht, das andere eine Tatsache.

  23. onrop meint:

    Auf keinen Fall kann ich da zustimmen. Die Gutmenschen und die von ihnen erzeugten Probleme sind eindeutig ein Stigma der Nachkriegszeit. Wieso sollte dieser Prozess schon im 16. Jahrhundert eingesetzt haben und wieso werden die Auswirkungen erst nach 1960 sichtbar? Das wird leider nicht weiter ausgefuehrt. Im Gegenteil: der Autor widerspricht sich, wenn er als Beispiele Mao und Dritte Welt nennt, also Gegebenheiten des 20. Jahrshunderts. Wo wird die Idealisierung des Fremden vor dem 20. Jh. deutlich? Bis in die 50er Jahre des letzten Jahrhunderts herrschte nur Intoleranz gegenueber und Furcht vor Fremden. Fuer Soziologen wie Bauman ist das gegenwaertig noch immer so. Ende des 19. Jh. wurden Auslaender zwangsintegiert, siehe die Polen im Ruhrgebiet. Also nix mit Idealisierung von Fremden.
    Wenn diese Tatsache schon nach dem Jahr 1500 begann, wieso gab es keinen Stroebele schon frueher? Wieso gibt es ihn erst 500 Jahre spaeter? Weil die Idealisierung von Fremden erst mit der Nachkriegsgeneration begann!

    kewil sagt: Dazu gibt es Bücher! Seit wann ist ein Zeitungsartikel 3000 Seiten lang. Leute wie du lesen ja nicht einmal 3 Zeilen. was willst du eigentlich!

  24. Schwarzmaler meint:

    Es steckt ja auch ein Sinn dahinter. Würden wir anerkennen, daß wir mühsam die zivilisatorische Spitze erbaut aus Rom, Christentum und Aufklärung erklommen haben, daß die dritte Welt von Diktatoren regiert wird, daß andere Religionen, Kulturen gewalttätiger und unvernünftiger, um nicht zu sagen unmenschlicher sind, müßten wir etwas tun. Dann gäbe es viel Arbeit für Euromerika, dann gälte es, den Kern zu beschützen, und die Idee weiterzutragen, ganz altmodisch zu missionieren. Die Larmoyanz der Intelligenz erlaubt es hingegen, sich demutsvoll zurückzulehnen und den Kontinent einer vitaleren Kultur zu überlassen.

  25. spital8katz meint:

    @ onrop

    “…wieso gab es keinen Stroebele schon frueher?”

    So eine Kreatur hatte in diesen Zeiten keine Überlebenschance. War vielleicht (zu) grausam.

    Aber heute schmarotzen solche …………. auf Kosten des kleinen Mannes und leben buchstäblich wie die Made im aber dünner werdenden Speck.

  26. Hallowach meint:

    #26 fight4israel (05. Jan 2010 13:40)

    OT

    Vor ein paar Tage hatte PI eine Beitrag zu WOOTTON BASSETT/UK und dann wurde das Thema vergessen.

    Nicht so auf der Insel wo die Briten Sturm laufen.
    Die “NO TO THE PLANNED ISLAM4UK MARCH THROUGH WOOTTON BASSETT ” Facebook Gruppe hat in ein paar Tage 384878!! Mitglieder und steigend.

    Im Gegensatz zu PI stehen bei FB in dieser und andere Gruppen über 400000 Briten mit ihrem Namen und Gesicht gegen islam4uk.

    http://tinyurl.com/yefzf6l

  27. Flash meint:

    Zu bedenken wäre auf jeden Fall auch der Einfluß des christlichen Glaubens und christlicher Lehren auf die Frage der Bewertung von Eigenem und Fremden.

    Christen sind zur Demut, zum Dienen, zur Prüfung des eigenen Gewissens, in Konflikten zur freiwilligen Preisgabe ihres Rechts, zur Erduldung von Unrecht aufgerufen und erzogen. Gleichzeitig ist Hochmut, Eigenliebe, Stolz und Selbstlob verpönt.

    Die westliche Welt ist nur ein Synonym für “die christlich geprägte Welt”. Egal, wie säkularisiert sie jetzt sein mag, die oben genannte Prägung wirkt weiter. Und diese Werte sind andersgläubigen Menschen völlig fremd, im Islam gelten genau gegenteilige Werte.

    Entstehen also Konflikte mit Fremden, Andersgläubigen, so tendiert der Westler zur Selbstprüfung, hinterfragt sein Tun, sucht die Schuld bei sich - ganz nach dem Gleichnis Jesu vom “Splitter im Auge des Anderen und dem Balken im eigenen Auge”.

    Befördert wird dieses unangemessene Verhalten noch dadurch, daß der gutmeinende Westler davon ausgeht, daß ja doch alle Religionen den gleichen Kern an gemeinsamen Werten hätten und man demzufolge von anderen das erwarten könne, was man auch selber immer wieder offeriere: Toleranz, Selbstkritik, Demut, Hilfsbereitschaft.

    Doch leider gibt es Religionen, die diese Werte verachten, hassen, mit Füßen treten und die westliche Toleranz gezielt ausnutzen.

    Früher, als die Vedrehung der Tatsachen noch nicht so üblich war, gingen Europäer ganz selbstverständlich davon aus, daß das Christentum die überlegene Moral, Ethik und auch die überlegenen Gesellschaftsmodelle vertritt und begründet. Auf dieser Basis konnte man überall in der Welt den Fortschritt befördern, weil klar war, was vorne und hinten ist.

    Heute ist alles umgedreht, hinten ist vorne, und böse ist gut. Das führt dazu, daß wir uns den eigentlich Rückständigen anbiedern, unterwerfen und uns selbst aufgeben. Törichte Verblendung.

  28. ordo ab chao meint:

    ÜBER EIN JAHRHUNDERT LANG HABEN IDEOLOGISCHE EXTREMISTEN VON BEIDEN SEITEN DES POLITISCHEN SPEKTRUMS GUT PUBLIZIERTE EREIGNISSE WAHRGENOMMEN, DIE ROCKEFELLERFAMILIE FÜR DEN ÜBERMÄSSIGEN EINFLUSS ANZUGREIFEN, DEN WIR IHRER MEINUNG NACH AUF AMERIKANISCHE POLITISCHE UND WIRTSCHAFTLICHE INSTITUTIONEN AUSÜBEN. MANCHE GLAUBEN GAR, WIR SEIEN TEIL EINER GEHEIMEN KABALE, DIE ENTGEGEN DER BESTEN INTERESSEN DER USA ARBEITET, CHARAKTERISIEREN MICH UND MEINE FAMILIE ALS “INTERNATIONALISTEN” UND VERSCHWÖRER, DIE GEMEINSAM MIT ANDEREN WELTWEIT EINE INTEGRIERTE GLOBALE POLITISCHE UND WIRTSCHAFTLICHE STRUKTUR SCHAFFEN - DIE EINHEITLICHE WELT, WENN SIE SO WOLLEN. WENN DAS DIE ANKLAGE IST, DANN BIN ICH SCHULDIG, UND ICH BIN STOLZ DARAUF.
    DAVID ROCKEFELLER, GEB. 1915, US-BANKIER & POLITIKER

    Georgia Guide Stones

    http://gedankenfrei.wordpress.com/2008/02/24/georgia-guide/

    KOMISCH, alles Rockefeller Institutionen

    http://euro-med.dk/billeder/billederbilderberg-2dnetwork.jpg

  29. ordo ab chao meint:

    Masseneinwanderung von Unterschichten Musels, Klimahysterie, Vogelgrippe, SARS, Schweinegrippe…, False Flag Operations (9/11 loose change, kürzlich Detroit: http://www.radio-utopie.de/2010/01/05/flug-253-chronologie-akt-iii-von-detroit-nach-jemen/ , …) Transfer von “Entwicklungshilfe” an Diktaturen, Technologietransfer… FINANZKRISE (Lehman wurde geopfert, da KEIN FED Mitbesitzer)…, EURO, Lisbon Treaty s. Prof. Schachtschneider,….
    ZUFALL???
    ALLES was jemals in der POlitik passiert, ist geplant!

    Satans Banker

    http://www.satansbanker.de/

    Bilderberger

    http://www.kopp-verlag.de/websale7/Die-wahre-Geschichte-der-Bilderberger.htm?Ctx={ver%2f7%2fver}{st%2f3eb%2fst}{cmd%2f0%2fcmd}{m%2fwebsale%2fm}{s%2fkopp-verlag%2fs}{l%2f01-aa%2fl}{mi%2f000014%2fmi}{pi%2f904600%2fpi}{po%2f2%2fpo}{sf%2f%3Cs1%3Ebilderberger%3C%2fs1%3E%2fsf}{p1%2fbf57b30fe24e458ac477ba9759740d4d%2fp1}{md5%2f81712abb648522e9142b70969e8c96b1%2fmd5}

  30. ordo ab chao meint:

    http://euro-med.dk/?p=11807

    http://euro-med.dk/?p=11853

    @ kewil
    WEIL inzwischen ALLE, landauf landab, kapiert daß etwas (vornehmlich ungezügelte Masseneinwanderung von Unterschichtenmusels in die Sozialsysteme & krimineller Muselterror auf unseren Strassen) gewaltig schief läuft, sich aber keiner das WARUM erklären kann, entstehen “Verschwörungstheorien”, die heute noch fiction und morgen fact sind…

  31. ordo ab chao meint:

    und hier kannst du dir noch 500,- euronen verdienen:

    http://www.artikel19.de/Startseite.html

    und jetzt das OBERSUPERDUPER Nazi Pamphlet:

    http://www.jahrhundertlüge.de/index.php?option=com_content&view=article&id=38&Itemid=5

    erst mal fleissig lesen und dann weiter rababern… ;-)

  32. ordo ab chao meint:

    Oliver Janich, der schon die Wiedereinführung der Todesstrafe in der EU sowie Climategate in Focus Money veröffentlicht hat, bringt nun nach jahrelangem persönlichem Engagement das wichtigste aller Themen in die Mainstream-Presse:

    Die Lügen über den 11. September 2001. Findet jetzt ein Umdenkprozess statt oder ist das bisher vermeintlich gleichgeschaltete Verhalten der Presse vielleicht doch gar nicht gesteuert? …

    … Kommt Ihnen das irgendwie bekannt vor? Wer von Ihnen wurde noch nie als Spinner bezeichnet? Eben, allen geht es so. Die Gruppendynamik macht es möglich und die meisten Menschen fühlen sich im Fluss der Masse sicher und wohl – bequemer ist es allemal. Umso lobenswerter, dass es Menschen gibt, die für ihre Spinnerei auch einstehen, aufstehen und Mut beweisen. …

    http://www.wahrheiten.org/blog/2010/01/05/911-im-mainstream-kritisch-betrachtet-endlich/

  33. spital8katz meint:

    @ Flash

    Sie haben es mit wenigen Worten treffend dargestellt.

  34. karl-friedrich meint:

    OT:

    Heute habe ich die neue Hundesteuer für meinen Hund erhalten, wahnsinn, schlappe 20 Euro mehr zum Vorjahr, und das ist erst der Anfang.

    Permanentes Alimentieren von Prekariat und und bildungsfernen aus aller Welt, die Banker und Städte verzocken das Geld der Bürger, und nun holt man die Kohle hintenrum wieder rein, nur noch zum kotzen.

    Es geht mir nicht um die 20 Euro, ich würde für meinen Hund auch 500 Euro im Jahr bezahlen, aber die Frechheit zu besitzen, jetzt, nach dem man das Volksvermögen verzockt hat, alles zu erhöhen ist das letzte.

    Übrigens, das Wasser wurde auch mal gleich erhöht, die Gewerbesteuer wurde auch angepasst, es ist zu befürchten, das dieses Jahr noch mehr Menschen auswandern.

  35. Nahal Sodiak meint:

    Dieser Text aus Dirk Müller, Crashkurs, Drömer 2009 ergänzt den Aufsatz über das lustige Leben im Mittelalter hier im BLOG in sehr guter Weise:

    “Da auch das Christentum auf dem Alten Testament fußt, war gläubigen Christen die Zinsnahme ebenfalls untersagt. 1139 wurde die Zinsnahme seitens der katholischen Kirche nochmals ausdrücklich verboten, und in den folgenden Jahren wurde dieses Verbot mit besonderem Nachdruck umgesetzt, was zuvor nicht immer der Fall war. Daraus resultierte eine der erfolgreichsten und längsten Blütephasen, die das Gebiet Deutschlands je erfahren hat: die Blütezeit des Mittelalters von 1140 bis etwa 1500, eine Epoche, die identisch ist mit der Gotik. Es war die Zeit, als ein bis dahin nie gekannter Wohlstand entstand. Handwerker waren gutbezahlte und angesehene Leute, Bauern hatten ihr Auskommen. Überall entstanden die Bürgerstädte. Es war das Zeitalter der Stadtgründungen. Die Kathedralen und Dome entstanden. Aber nicht auf Kredit, sondern durch freiwillige Spenden. Klöster und Burgen wurden gegründet. Natürlich gab es auch damals den einen oder anderen Trick, Zinszahlungen vorzunehmen und zu verschleiern. Im großen Stil war das jedoch aufgrund der strikten Regelung der Kirche nicht möglich. Zinsnahme und Wucher waren eine Sünde und wurden schwer bestraft. Ein großflächiges Zinseszinssystem war unmöglich. Doch der Aufstieg war auch ohne die angeblich lebensnotwendigen Zinseszinszahlungen möglich. Hansestädte wie Lübeck, Bremen und Hamburg blühten auf. Die Kultur entwickelte neue Dimensionen. Es wurde der freie Montag eingeführt. Handwerker arbeiteten nur noch vier Tage pro Woche.

    Wie war all das möglich, wenn man den Erläuterungen der heutigen Wirtschaftswissenschaftler Glauben schenkt, die uns erklären, dass eine Wirtschaft ohne Zinseszins nicht funktioniert? 350 Jahre Wohlstand für die größten Teile der Bevölkerung, und das sogar trotz unvorstellbarer Katastrophen wie der Entvölkerung halb Europas durch die Pest. Gab es je eine solche erfolgreiche Zeitspanne mit Zinseszins?

    Etwa um 1500 wurde das Zinsverbot immer aggressiver umgangen. Antreiber waren die reichen Kaufmannsfamilien, die ihren Wohlstand bis dato aus Handel und Dienstleistung oder auch Handwerkskunst erworben hatten. Sie verliehen immer mehr überschüssiges Geld an Fürsten und Könige oder auch an Handwerker. In der Wiedereinführung des Zinses sahen sie eine große Gelegenheit, ihren Reichtum noch schneller zu mehren. Durch politische Kniffe gelang schließlich eine weitestgehende Abschaffung des Zinsverbots, wenn auch zunächst nicht im Kirchenrecht, so doch unter Duldung der Kirche in der täglichen Praxis. Zu den führenden Kräften gehörte die berühmte Kaufmannsfamilie der Fugger. Geld wurde immer öfter zu sehr hohen Zinsen verliehen. Es kam zu einer dramatischen Umverteilung des Wohlstands. Die Masse der Menschen verlor, und wenige profitierten. So stiegen die Fugger durch ihre Zinsgeschäfte zu einer der wohlhabendsten Familien der damaligen Welt auf. Die Umverteilung des Wohlstands war so stark, dass der Bau der Kathedralen und Dome aus Geldmangel endete und die drastische Verarmung der Bevölkerung nur wenige Jahrzehnte später zu den blutigen Bauernkriegen führte.”

    Das ganze Buch ist erhellend.
    http://www.amazon.de/Crashkurs-Weltwirtschaftskrise-Jahrhundertchance-Beste-machen/dp/3426275066

    kewil sagt: leih mir doch endlich 10000 Euro ohne Zinsen. Ich nimm sie gern! Und wenn du das nicht tust, Brunzberg, dann sei ruhig!

  36. Prosemit meint:

    Nahal Sodiak meint:
    5.01.2010 um 15:04

    Daraus resultierte eine der erfolgreichsten und längsten Blütephasen, die das Gebiet Deutschlands je erfahren hat: die Blütezeit des Mittelalters von 1140 bis etwa 1500, eine Epoche, die identisch ist mit der Gotik. Es war die Zeit, als ein bis dahin nie gekannter Wohlstand entstand.

    DIESE Schlussfolgerung aus dem Zinsverbot zu ziehen ist so falsch, dass es falscher nicht geht. Mit einem Wort Megafalsch. Aber der Autor ist entschuldigt. Das Problem ist der sehr eingeschränkte Wissensraum der Meisten. Vulgo fehlende Bildung im weiteren Sinn.

    Die Blütezeit hat einen völlig anderen wirtschaftlichen Hintergrung -> zuverlässige, reichhaltige Ernten - die mittelalterliche Warmzeit macht es möglich. Baumblüte Ende Januar, Apfelblüte in der ersten Februarwoche. Die kleine Eiszeit brachte dann wieder die grossen Verteilungskämpfe, den Kampf ums nackte Überleben. Wer einen Blick in diese Zeit werfen will. betrachte die flämische und niederländische Malerei. Wolkenverhangene Himmel, wenig Sonnenlicht, Schnee, Eis, Kälte …

  37. Monalisa meint:

    @Flash

    Deine Darstellung ist unhistorisch und falsch. Christen waren NIE dazu aufgerufen das Recht preiszugeben!

    Wo hast Du das her? Im Katechismus der RKK steht ausdrücklich, dass jeder Christ Recht und Gesetz zu schützen hat, wenn nötig mit Gewalt, welche legitim ist, um die schlimmere Gewalt der Gesetzlosigkeit und Anarchie zu verhindern.

    Hier, schwarz auf weiß:

    “Die Notwehr kann für den, der für das Leben anderer oder für das Wohl seiner Familie oder de Gemeinwesens verantwortlich ist, nicht nur ein Recht, sondern eine schwerwiegende Verpflichtung sein.

    2266 Der Schutz des Gemeinwohls der Gesellschaft erfordert, daß der Angreifer außerstande gesetzt wird zu schaden. Aus diesem Grund hat die überlieferte Lehre der Kirche die Rechtmäßigkeit des Rechtes und der Pflicht der gesetzmäßigen öffentlichen Gewalt anerkannt, der Schwere des Verbrechens angemessene Strafen zu verhängen, ohne in schwerwiegendsten Fällen die Todesstrafe auszuschließen. Aus analogen Gründen haben die Verantwortungsträger das Recht, diejenigen, die das Gemeinwesen, für das sie verantwortlich sind, angreifen, mit Waffengewalt abzuwehren.

    Die Straft soll in erster Linie die durch das Vergehen herbeigeführte Unordnung wiedergutmachen. Wird sie vom Schuldigen willig angenommen, gilt sie als Sühne. Zudem hat die Strafe die Wirkung, die öffentliche Ordnung und die Sicherheit der Personen zu schützen. Schließlich hat die Strafe auch eine heilende Wirkung: sie soll möglichst dazu beitragen, daß sich der Schuldige bessert [Vgl. Lk 23,40-43.].

    2267 Soweit unblutige Mittel hinreichen, um das Leben der Menschen gegen Angreifer zu verteidigen und die öffentliche Ordnung und die Sicherheit der Menschen zu schützen, hat sich die Autorität an diese Mittel zu halten, denn sie entsprechen besser den konkreten Bedingungen des Gemeinwohls und sind der Menschenwürde angemessener.

    http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P86.HTM

    Und Luther stand noch viel ärger auf Seiten der Mächtigen und der “öffentlichen Ordnung”, sonst hätte er nicht gegen die rebellierenden Bauern gehetzt. Also woher stammt Dein Sentiment? Wohl kaum vom theokratischen Calvin, oder?

    http://de.wikipedia.org/wiki/Zwei-Reiche-Lehre

    „Denn freilich streiten die Christen nicht, noch gibt es bei ihnen eine weltliche Obrigkeit. Ihre Herrschaft ist eine geistliche Herrschaft, und dem Geiste nach sind sie niemandem als Christus allein unterworfen. Mit Leib und Besitz aber sind sie dennoch der weltlichen Obrigkeit unterworfen und Gehorsam schuldig. Wenn sie nun von der weltlichen Obrigkeit zum Kriege aufgerufen werden, sollen und müssen sie kämpfen, aus Gehorsam, nicht als Christen, sondern als Glieder und als untertänige, gehorsame Leute, dem Leibe und dem zeitlichen Besitze nach.“
    (Martin Luther: Ob Kriegsleute in seligem Stande sein können, 1526)

    „Wenn es rechtmäßig zugeht, hat die Obrigkeit mit ihren Untertanen nichts anderes zu tun, als das Recht zu bewahren, Gericht zu halten und Urteile zu fällen. Wenn sie sich aber empören und auflehnen, wie es jüngst die Bauern taten, ist es recht und billig, gegen sie mit Gewalt vorzugehen.“
    (Martin Luther: Ob Kriegsleute in seligem Stande sein können, 1526)

    „Das Amt eines Richters ist hoch zu achten. Es ist ein göttliches Amt, ob er nun mit dem Munde Recht spricht oder es als Scharfrichter mit der Faust vollzieht.“ (Martin Luther: Ob Kriegsleute in seligem Stande sein können, 1526)

  38. Rechts ist keine Richtung sondern ein Verbrechen meint:

    Google Blocking Negative Search Recommendations On Islam:
    http://thenextweb.com/2010/01/05/google-blocking-negative-search-recommendations-islam/

  39. Nahal Sodiak meint:

    @Prosemit

    1. Die Welt ist nicht monokausal.

    2. Und: Das Zinsverbot in allen nennenswerten Religionen (auch in der mosaischen) hat ja nun mal seinen Grund.

    3. Der Wohlstand hielt noch geraume Zeit an, als es längst kalt war und die Pest ausbrach.

  40. Pecos Bill meint:

    Dass Roger Garaudy von einem Ismus zum anderen gewechselt hat, wundert mich gar nicht. Ich hab schon kurz nach dem Ende des SDS jede Menge klein- und großbürgerliche Schleimbeutel getroffen, die glaubten, dereinst werde die Einzig Wahre KPD/AO/ML die Welt beherrschen. Die meisten dieser Wichser haben schön Karriere gemacht - bei der Deutschen Banken, aber vor allem bei der Presse und in Buchverlagen, die jetzt unisono winseln, weil sie nicht kapieren wollen, dass 20% eingeführte Musel-Analphabeten im Land auch einen Konsumentenrückgang von 20% zur Folge haben.

  41. Prosemit meint:

    Nahal Sodiak meint:
    5.01.2010 um 15:38

    @Prosemit

    1. Die Welt ist nicht monokausal.

    Wem erzählen Sie das… ;-)

    3. Der Wohlstand hielt noch geraume Zeit an, als es längst kalt war und die Pest ausbrach.

    Der Zeit Verzug war am Anfang genauso. Man wurde nicht nach dem ersten jahr der guten Ernte reich.

    Aber zurück zum Thema - Die Gotik (hohe lichte Räume, grosse Fenster!) konnte nur in einer Warmphase enstehen. Erst wenn die Sorge um die nächste Ernte geringer wurde, konnte man an andere Aufgaben gehen. Nur so herum passt es. Minnesang ist nicht möglich, wenn der nächste Hof zu wenig zum Essen für die eigenen Mäuler hat.

  42. Kritischer Wähler meint:

    Wo sind denn die meisten Gedichte über Wald und Wiesen, Rehlein und Blümelein erschienen? Richtig! In Deutschland!

    Auch die Nazis hatten eine grüne Ader für die Scholle!

    Also ist jeder, der die Natur genießt und ihre Zerstörung verhindern will, ein Nazi.

    Kewil sagt: Nein, Du Analphabet, das hab ich nirgends geschrieben. Eure Hirne sind nur zugemüllt. Deutsch könnt ihr genauso wenig wie die Türken. Einfach lesen, anstatt Unterstellungen zu fabrizieren!

    Blogbetreiber, hast du diesen Beitrag wieder im Suff geschrieben?

  43. neuer meint:

    RE: kewil sagt: “Eben gerade nicht, du uinhistorischer Trottel.”

    Und was bist Du: Entweder ein Trottel, der von der Geschichte keine Ahnung hat, oder ein ganz übler Geschichtsfälscher-Lügner!!

    Es bleibt dabei, daß die Gleichsetzung der Romantiker mit den heutigen GRÜNEN ganz abstrus-dumm ist!!


    lewil sagt: Wer redet von Gleichsetzung? Siehst Du! Du bist der Dumme. Wurzel hei0t nicht Gleichsetzung. Bei euch fehlt es an einfachen kogischen Strukturen im Hirn!

    Genauso an den Haaren herbeigezogen war Dein Versuch, mit Götz Aly den 68ern anzuhängen, ihnen wäre die Vergangenheitsbewältigung eigentlich egal gewesen.

    k: “Alles hat Wurzeln! ALLES!”

    Das ändert gar nichts daran, daß Du Dir hier (methodisch so ähnlich wie gewisse Kreise, die Hitler als folgerichtigen Höhepunkt einer typisch deutschen Geschichte darstellen) völlig an den Fakten vorbei die Wurzeln willkürlich herbeiträgst, um einer gewissen politischen Kampfmeinung die Beweise zu liefern.

  44. Nahal Sodiak meint:

    @Prosemit

    Klar war es im Hochmittelalter warm.
    Aber eben auch zinslos. Beides zusammen: Wohlstand.

    @Kewil:
    Wenn ich Dir 10.000 EUR zinslos leihen tät, dann würde das sicher nicht zu größerem Wohlstand führen. Der Autor hat geschrieben, daß das Wirtschaftssystem zinslos sein müßte. Man macht Gewinne zB, indem man in Unternehmen investiert und dann die Dividende kassiert. Aber es gibt kein Geld aus dem nichts.

    Es ist vollkommen logisch, daß der Zins Reiche immer reicher und arme immer ärmer macht. Rein statistisch.

    Aber ich leihe Dir natürlich gerne 10.000 EUR zinslos. Welche Sicherheiten hats Du denn?

    Gruß
    Frunzberg

  45. liberalissimo meint:

    Was hat denn „Waldvöglein Lieder singen…“ mit der Klimalüge zu tun?

    kewil sagt: Ich würde solche dummen Fragen nicht stellen!

  46. spital8katz meint:

    @ Nahal Sodiak

    Auch in er angeführten “zinslosen” Zeit verlangten Christen für ihr verliehenes Geld Zinsen.
    Diese hiessen nur anders, nämlich “Renten” und hatten immer eine ziemlich lange Laufzeit, theoretisch oft unendlich, bis die Rente einmal getilgt oder durch die Zeitereignisse wertlos wurde.

    Der nicht so genannte “Zinssatz” war wesentlich geringer als beim “Kurzzeitgeld”, dessen Vergabe den Juden notgedrungen überlassen war. Leute, die solche Kredite aufnahmen standen in der Regel unter finanziellem Druck durch Schulden und/oder misslungene Geschäfte. Verliehen wurde gegen Pfand, das bei Nichttilgung dem Gläubiger zufiel.

    Das erhöht auch heute noch die Beliebtheit des Kreditgebers ungemein…

    Daraus entstand der Hass auf die geldverleihenden Juden. Die “Renten” vergebenden Klöster, Privatkapitalisten usw. waren davon nicht betroffen

  47. Dox meint:

    Kewil sagt: “Verhängnisvollen Entwicklungen ziehen sich über Jahrhunderte durch Volksseele und Geistesgeschichte!”

    Ich bin zuwenig historisch gebildet, um zu widersprechen. Aber bei vielen Fehlentwicklungen habe ich das Gefühl, dass sie kommen und gehen wie Krankheiten oder Moden. Das Nazitum war jedenfalls nicht in der deutschen Volksseele angelegt. Hätte man Hitler Kunst studieren lassen, wäre es uns erspart geblieben.

    Wir sollten noch viel mehr frustrierte Bekloppte Kunst studieren lassen.

  48. Deep Roots meint:

    Es fällt jedenfalls auf, daß weltweit nur die Länder wohlhabender weißer Christen vom Multikultiwahn befallen sind. In nichtweißen christlichen Ländern (z. B. in Lateinamerika) fehlt es an Wohlstand, der Parasiten aus der Dritten Welt anlocken würde, während nichtchristliche wohlhabende Länder wie Japan oder Korea nicht daran denken, sich volksfremder Einwanderung zu öffnen oder auch nur sich in Entwicklungshilfe zu engagieren.

    Vielleicht ist es aber auch so, daß christlich-weiße Länder ein besonders attraktiver Nährboden für nichtchristliche Kräfte sind, die dann von innen heraus universalistische Zersetzung betreiben, so wie Hefe die Gärung im Traubensaft, bis der steigende Alkoholgehalt die Hefe selber abtötet…?

    Womit sich zwei mögliche Antworten auf die Frage anbieten würden, die in einem Artikel von Eisvogel gestellt wurde: „Japan – Was haben die, was wir nicht haben?“
    1) Keine Christen (schon gar keine Puritaner)
    2) Keine Freimaurer, „Kalergiker“ etc.
    Link: http://fjordman.wordpress.com/2009/11/29/japan-was-haben-die-was-wir-nicht-haben/

  49. ronin meint:

    Ganz falsch ist das mit “den Rehlein” nicht. Mir fiel eben noch ein Gedanke von H. Heine ein: Die Deutschen können nichts abschlagen, es sei denn ihr Wasser. Recht hat er, der Heine. Bis in die Knochenmarksstammzelle hinein hat er uns durchschaut.

  50. Monalisa meint:

    @Deep Roots

    Was ist mit Polen, Tschechien, Russland oder dem Baltikum - vergleichsweise wohlhabende Länder? Oder der Schweiz? Ganze fünf Minarette und schon die Nase voll.

  51. Monalisa meint:

    Italien gehört auch in die Aufzählung der Widerständigen. So richtig liberal sind die nicht.

    http://www.migration-info.de/mub_artikel.php?Id=030704

  52. tomtom meint:

    Hallo Kewil,

    irgendetwas machst Du falsch n Deinem Blog, wenn Du immer wieder auf “ihr Blödnazis,” herumhackst. Andre Leute kriegen dieses Publikum gar nicht in ihre Postille.

    Gruss

  53. tomtom meint:

    @Nahal Sodiak

    also mit den 10000 Euro leihen, Ich stelle mich als Inanspruchnehmer zur Verfdügung. Habe gute Sicherheiten in Grundbesitz etc. etc. zu bieten

  54. Deep Roots meint:

    @Monalisa:
    Die osteuropäischen Länder sind eben noch nicht so lange der globalistischen Multikulti-Gehirnwäsche ausgesetzt wie wir; das dauert eben seine Zeit.
    Ja, ich weiß, die sind auch christlich, aber das Christentum ist eben quasi nur das “Windows-Sicherheitsleck”, das von gewissen “Computerviren” ausgenützt wird.
    Und die Osteuropäer haben erst recht spät “Internetanschluß” bekommen.

    Die Italiener? Die haben eben mehr historische Erfahrungen mit den Moslems, ebenso wie die Griechen, Spanier und Österreicher. Die Gutmenschelei kommt ja mehr aus dem Norden bzw. Westen, wo man nicht unter der Muselplage zu leiden hatte.
    Außerdem sind die Mittelmeereuropäer stärker clanorientiert als die Nordeuropäer und richten sich weniger nach den Vorgaben einer übergeordneten Instanz.

    Wieder ein Lesetip: “Umkehr ist möglich” http://fjordman.wordpress.com/2009/10/27/umkehr-ist-moglich/
    Ist aber laaanger Lesestoff - und enthält viel “germanisch-düsteres Geraune” ;-)

  55. Karikaturenclown meint:

    Soweit war ich damals bei der Karl May-Lektüre noch nicht ;-)
    Dürfte aber gehörig was dran sein!

  56. Monalisa meint:

    @DeepRoots

    Inwiefern soll Japan, deren Fertilität noch geringer ist als unsere, ein großes Vorbild sein? Bei GoV lese ich regelmäßig mit, werde aus Deinen Worten aber nicht recht schlau.

    “Ja, ich weiß, die sind auch christlich, aber das Christentum ist eben quasi nur das “Windows-Sicherheitsleck”, das von gewissen “Computerviren” ausgenützt wird.
    Und die Osteuropäer haben erst recht spät “Internetanschluß” bekommen.”

    Inwiefern stellt das Christentum im beinah völlig entchristianisierten Europa ein Sicherheitsleck dar? Früher waren eine Menge Mönchs- und Ritterorden aktiv, die speziell für den geistigen und physischen Kampf mit der Ummah gegründet worden waren. Teilweise gibt’s die heute noch. Wir scheitern an den Widersprüchen der Moderne, um es etwas platt zu sagen. Sicherheit und Reichtum führen zu existenzgefährdender Dekadenz.

    Wir bräuchten eine konservative Kulturrevolution, die sich absehbar erst unter großem Druck vollziehen wird. Dann wird es auch mit der Gottlosigkeit vorbei sein, so oder so.

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