Warum Steuersenkungen nur Superreichen nützen am Beispiel einer Eckkneipe

25.01.2010

In einer Eckkneipe trafen sich jeden Abend 10 sozial eingestellte Freunde und zahlten ihr Besäufnis sozial gerecht und gemeinsam gemäß unserem Steuersystem. Es kostete täglich 100 Euro. Das sah dann so aus:

Die ersten Vier zahlten nichts.
Der Fünfte € 1.
Der Sechste € 3.
Der Siebte €7.
Der Achte € 12.
Der neunte € 18.
Der Zehnte, der Reichste € 59.

Da kam eines Tages der nette Wirt und sagte: Der Staat hat sozial gerecht die Steuern gesenkt, euer tägliches Besäufnis kostet jetzt nur noch 80 Euro. Die Kumpels einigten sich auch auf eine sozial gerechte Neuverteilung der Bierrechnung, und die sah dann so aus:

Die ersten Vier zahlten weiter nichts (Ersparnis 0%).
Der Fünfte zahlte auch nichts mehr (Ersparnis 100%).
Der Sechste € 2 Ersparnis 33%).
Der Siebte €5 (Ersparnis 28%).
Der Achte € 9 (Ersparnis 25%).
Der neunte € 14 (Ersparnis 22%).
Der Zehnte, der Reichste € 49 (Ersparnis 16%).

Jeder der bisherigen Zahler war besser dran als vorher. Aber als sie nach Hause gingen, fingen sie an zu vergleichen. Ich habe von der Verbilligung von 20 Euro nur 1 Euro gekriegt, sagte der Fünfte. Ich auch, sagte der Sechste. Der Siebte stimmte mit ein: Ja, es ist ungerecht, daß der Reichste 10 Euro Ermäßigung gekriegt hat von insgesamt 20 Euro. Und da schrieen die ersten Vier: Und was ist mit uns, wir haben gar nichts gekriegt. Und dann verprügelten alle den Zehnten, den Reichsten. Der kam dann am nächsten Tag nicht mehr in die Kneipe. Die anderen aber soffen wie bisher. Nur als es ans Zahlen ging, merkten sie, daß ihre Anteile nicht einmal für die halbe Rechnung ausreichten! (Gefunden bei Daniel Hannan und leicht abgeändert!)

41 Antworten zu “Warum Steuersenkungen nur Superreichen nützen am Beispiel einer Eckkneipe”

  1. karl-friedrich meint:

    Und da schrieen die ersten Vier: Und was ist mit uns, wir haben gar nichts gekriegt.

    Muhaaaa, genau so sieht es aus! Man hätte bei den ersten Vier noch darauf hinweisen können, das sie schon seit 10 Jahren Sozialhilfe beziehen. LOL

  2. Robin Renitent meint:

    Sehr gut. Habe ich gleich beim Homeschooling meiner Kinder als Unterrichtsaufgabe verwendet. DANKE!

  3. malefiz meint:

    ja, ein Klassiker dieses Gleichnis über den Umverteilungsstaat und die “Soziale Gerechtigkeit”. Ist mir vor 10 Jahren schon in einem bekannten Börsenboard untergekommen, hab’s dann lange Zeit vergeblich gesucht. Bei manchen sößt es auf Zustimmung, bei anderen, die sich ihren Glauben von der “Umverteilung von Arm zu Reich” nicht nehmen lassen wollen, auf heftige Ablehnung.

  4. karl-friedrich meint:

    Habe ich was an den Augen? Nach meiner Rechnung fehlt da 1 Euro, ich komme auf gesamt 79 Euro, nach der Preissenkung.

    Wer hat den 1 Euro unterschlagen, Hä? Wer?

  5. malefiz meint:

    und so schaut’s tatsächlich aus:

    www.bpb.de/files/NYGWIP.pdf

    Einkommen und Anteile am Einkommensteueraufkommen 2007:

    Die ersten Zwei zahlen nichts
    Der Dritte € 1
    Der Vierte € 2
    Der Fünfte € 4
    Der Sechste € 6
    Der Siebte € 8
    Der Achte € 11
    Der neunte € 16
    Der Zehnte, der Reichste € 52

    Hätte gar nicht gedacht, dass das Gleichnis von der Eckkneipe verblüffend gut mit der Realität übereinstimmt.

  6. Informant meint:

    Sehr gut, ein Beispiel was vielleicht auch ein Linker kapieren kann!

  7. malefiz meint:

    oder nochmal detailierter:

    Beitrag der Steuerpflichtigen zum Aufkommen der
    Einkommensteuer 2007

    www.sozialpolitik-aktuell.de/tl_files/sozialpolitik-aktuell/_Politikfelder/Einkommen-Armut/Datensammlung/PDF-Dateien/tabIII9.pdf

  8. Grün Grüner Am Grünsten meint:

    http://www.zeit.de/wirtschaft/2010-01/krankenkassen-zusatzbeitraege-protest-2

    “Wohlfahrt protestiert gegen Zusatzbeiträge”

    was sonst.

  9. Malte Dextroso meint:

    Aber welchen Nutzen (lt. Überschrift) soll der Reiche haben? Er kriegt die Fresse voll und wird vom Pöbel zum Untertauchen genötigt. Super Deal!

  10. Eichsfelder meint:

    “Bittet, so wird euch gegeben” (Mt7,7)

    Bitten und Geben verkehrt sich in Fordern und Nötigen.
    Letztlich wird uns der Sozialdemokratismus (Trümmer-)”Steine statt Brot” bescheren.

    Wahl bekommt’s!

  11. unrein meint:

    kann jemand vorrechnen, was passiert wenn sich noch 5 weitere Habenixe zu der Runde gesellen…? Und vielleicht noch was passiert, wenn die 3 Hauptzahlmeister keinen Bock mehr auf die Runde haben…? ;-)

  12. Johann Wiegand meint:

    In dem schönen Märchen fehlt aber noch der Große Bruder mit den 100.000 Mark in der Schublade.
    Die werden ja auch nicht geteilt.

  13. FreeSpeech meint:

    Danke, kewil.

    Umverteilung ist etabliert, und daran hat man sich gewöhnt - Gerechtigkeit ist, wenn mehr umverteilt wird.

  14. karl-friedrich meint:

    @ unrein

    was passiert wenn sich noch 5 weitere Habenixe zu der Runde gesellen…? Und vielleicht noch was passiert, wenn die 3 Hauptzahlmeister keinen Bock mehr auf die Runde haben…?

    Eine berechtigte Frage! Zum Beispiel, wenn die ersten 4 Mann ein paar Freunde aus der Nachbarschaft mit einladen, es gibt ja für lau, kommt mir alles irgendwie bekannt vor, ich komme aber nicht drauf, kann jemand helfen?

  15. eo meint:

    Schön anschaulich,
    aber eine typische Kopfgeburt.
    Schon allein die Vorstellung heutzutage
    für 100 Euronen ein zünftiges Besäufnis für 10 Leute
    veranstalten zu können, und sei es inner
    Eckkneipe, halte ich für höchst
    unrealistisch. Das werden
    allerhöchstens vier
    Weizenbiere
    pro Nase.
    Und ein Freundeskreis
    in dieser sozialen Auffächerung
    gibt es vielleicht in eim
    Unterhaltungsfilm
    im Fernsehen
    aber eben
    nicht in der
    Re-ali-tät.

    http://eos-o-ton.20six.de/eos-o-ton/art/566591/Pferd-im-Aquarium-

  16. Grün Grüner Am Grünsten meint:

    was ist eigentlich aus den Berliner Zigeuern geworden? Sind die schon wieder alle weitergezogen? Oder haben die die Heimkehrerzahlung genommen und sind geblieben? Hatte das damals nicht weiter verfolgt.

    Die Parallel zur Taliban-Aussteigerprogramm ist aber mehr als offensichtlich.

  17. r2d2 meint:

    OT: CSU-Politiker fürchtet Entstehung einer “rechten Sammlungsbewegung” rechts der nach links abgewanderten CDU:

    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M550bbda47c4.0.html

  18. Besorgter Bürger meint:

    Für diejenigen, die es immer noch nicht glauben, dass das Einzige, was die Etablierten fürchten und was sie zum Umdenken bringen könnte, das Erstarken einer rechten Partei ist.

    CSU-Politiker befürchtet Entstehen rechter Sammlungsbewegung

    MÜNCHEN. Der Vorsitzende der CSU-Zukunftskommission, Manfred Weber, hat vor dem Entstehen einer Partei rechts der Union gewarnt. Der von der CDU eingeschlagene politische Kurs und die schwindende Anziehungskraft der Union bei konservativen Wählern könnte nach Ansicht des bayerischen Europaabgeordneten schwerwiegende Folgen haben: „Ich habe die Sorge, daß eine Sammlungsbewegung rechts der Unionsparteien entsteht“, sagte Weber der Süddeutschen Zeitung.

    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M550bbda47c4.0.html

  19. Karl meint:

    @Malefiz:

    Die Daten sind unstimmig. Laut Deiner ersten PDF-Datei zahlten im Jahr 2007 die Leute mit einem Jahresbruttoeinkommen über €89.000 in der Summe 51,8% der ESt.
    Laut Deiner zweiten PDF-Datei zahlten im Jahr 2007 die Leute mit einem Jahresbruttoeinkommen über €84.300 in der Summe 40.3% der ESt.

    Das widerspricht sich.

    Davon abgesehen: wie hättet ihr es am liebsten? Daß der Anteil der Einkommenschwächsten 10% an der ESt genauso hoch ist, wie der Anteil der Meistverdienenden - die Lohnsteuer und Kapitalertragssteuer also quasi abgeschafft wird?

    Man beachte, daß es sich bei diesen Angaben NICHT nur um die Lohnsteuern handelt. Dort dürfte der Median näher am arithmetischen Mittel liegen. einfach weil die Lohnunterschiede nicht so stark differenziert sind wie die Vermögensunterschiede.

  20. Antifo meint:

    OT:

    Britische UKIP will Burka-Verbot
    http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/politics/8464124.stm

    “Die UKIP ist die erste britische Partei, die sich für ein komplettes Verbot der Burka ausspricht, nachdem sich die BNP für ein Verbot an Schulen ausgesprochen hatte.”

  21. Karikaturenclown meint:

    Genauso ist’s. Danke, kewil.

  22. schweinsleber meint:

    gutes beispiel, das ich gerne zur hand nehme. danke

    ot:

    “Hat Bundesrat Merz gelogen?”
    http://www.20min.ch/finance/news/story/Hat-Bundesrat-Merz-gelogen–11850665

    … sollte sich das bewahrheiten, sehe ich langsam aber sicher dunkelrot!

  23. Wichita meint:

    OT
    Megapfusch des UN-Weltklimarats IPCC!

    „Dass die Himalaya-Gletscher bis 2035 laut dem UN-Weltklimarat verschwunden sein werden, stützt sich nur auf eine wissenschaftlich nicht unterlegte Äußerung eines Wissenschaftlers in einem populärwissenschaftlichen Magazin“
    So hieß es bisher:
    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31907/1.html

    Tatsächlich ist alles viel bizarrer: eine prognostizierte und ohnehin schon höchst windige Jahreszahl - 2350 - wurde falsch abgeschrieben und flugs zu 2035!

    http://zettelsraum.blogspot.com/2010/01/zettels-meckerecke-ein-suv-mit-502-kmh.html

  24. Crisp meint:

    so ist das mit dem Sozialneid.

  25. Antifo meint:

    @ r2d2
    Merkels Mißgeburt hat übrigens einen Namen. Sie nennt sich “asymmetrische Demobilisierung”:

    Massiv warnte Weber davor, die Wahlkampfstrategie vom Herbst 2009 auf die Zukunft zu übertragen. Die unter dem sperrigen Begriff “asymmetrische Demobilisierung” zusammengefasste Strategie, insbesondere den Anhängern von SPD, Grünen und Linkspartei keine Angriffsfläche zu bieten und dafür eine geringere Mobilisierung der eigenen Leute zu riskieren, führe “mittelfristig zur Auszehrung der Volksparteien”, weil quasi für kein einziges kontroverses Thema wirklich gekämpft werde. Genau das jedoch brauche eine Volkspartei, wolle sie überleben.

    http://www.sueddeutsche.de/politik/634/500896/text/

  26. Wichita meint:

    Sorry, sehe eben: ist nicht taufrisch:
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,672984,00.html

    Zettels Kommentar ist aber trotzdem lesenswert.

  27. Volkserziehung meint:

    “Diese Menschen mit ihrer vielfältigen Kultur, ihrer Herzlichkeit und ihrer Lebensfreude sind uns willkommen, sie sind eine Bereicherung für uns alle”

    Maria Böhmer, CDU

  28. karl-friedrich meint:

    Ich sitzte gerade in meiner Mittagspause, und schaue nebenbei bei RTL “Mitten im Leben” was kommt, ein Vogel der schon 14 Jahre arbeitslos ist, er ist 34 Jahre alt, die 4 Kinder die da sind, waren scheinbar keine Mühe.

    Die Familie bewohnt ein Einfamilienhaus auf Staatskosten.

    Das beste, er weiß nicht ob er nochmal Arbeiten kann, weil er seiner Frau nicht mehr trauen kann, da er schon mal nachhause kam, und zwei Männer im Bett mit seiner Frau lagen, die Männer hätten ihn dann auch noch aus seiner Wohnung geworfen.

    Es ist Unfassbar, was hier für ein White Trash rumläuft, und alimentiert wird.

  29. malefiz meint:

    @Karl 13:28

    der (vermutlich nur scheinbare) Widerspruch ist mir erst mal gar nicht aufgefallen. Zunächst mal: für die Quellen kann ich nix. Einmal ist es das Bundesfinanzministerium (BMF), im anderen Fall das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS).

    Die Daten des BMAS geben für jedes Dezil ein Durchschnittseinkommen an, während die Tabelle mit den Daten des BMF die untere Intervallgrenze angibt (”Einkünfte ab …”).

    Zudem ist von unterschiedlichen steuerrechtlichen Einkommensbegriffen die Rede. Die BMF-Tabelle spricht von “Einkünften”, das BMAS von “Bruttoeinkommen”.

    Du fragst, wie ich es lieber hätte?

    Nein, ich bin nicht dafür, die Einkommensschwächeren stärker am Steueraufkommen zu beteiligen. Ich wende mich aber gegen die systematische Diffamierung der wenigen echten Cash Cows, gegen die Propaganda von der “Umverteilung von Arm zu Reich”, gegen die Hetze “von Steuergeschenken an Gut- und Bestverdiener”, denn es ist ja nur logisch, dass einer, der ohnehin keine Steuern bezahlt, nicht entlastet werden kann. Wer keine Last trägt, kann nicht entlastet werden. Oder?

  30. Ärmelkanal meint:

    Bleibt natürlich immer noch die Frage woher der Reiche soviel Geld hat
    um soviel Bier bezahlen zu können ! Ehrliche Arbeit ? 80 % der Steuern im Lande werden von nur 20% der Zahler geleistet..Woher nehmen jene solch ein ungeheures Einkommen um damit soviele Steuern bezahlen zu können ? Ehrliche Arbeit,durch Hand und Kopf..Alle anderen sind faul und dumm ? Man könnte natürlich die Steuern der Reichen auch halbieren..Durch Halbierung ihres Einkommens und die Steuern der Armen verdoppeln durch Verdopplung ihres Einkommens..
    Das fördert den sozialen Frieden der Armen und auf Dauer auch die Gesundheit der Reichen..Ein wirklich kluger Reicher sorgt allerdings von sich aus daß der Unterschied zu den den Habenichtsen nicht ausufert,er will ja reich bleiben..Und am Leben..Aber mit steigendem Reichtum sinkt bekanntlich auch der höhere Verstand hernieder und am Ende lacht die Revolution..In der Regel mit nur einem Paragraphen…….

    kewil sagt: Verschon mich mit deinem sozialistischen Gegreine!

  31. Schulze meint:

    Auch die Finanzmarktsteuer ist untauglich: http://www.freiewelt.net/blog-1390/eine-untaugliche-idee.html

  32. Ärmelkanal meint:

    Wirklich überzeugendes Argument Herr Kewil..Jeden daß Seine mir daß Meiste..Damit wirst du den Krieg gegen die Rechtgläubigen ganz sicher
    gewinnen………

  33. WilhelmTell meint:

    Was in diesem Post steht ist so einfach und so wahr!

    Was Ärmelkanal schreibt ist ebenfalls simpel, hat aber weder Hand noch Fuss. Wenn man so etwas schreibt, dann hat man wirklich gar nichts kapiert.

    Als Medizin empfehle ich einen Blick in die Geschichte, die Lektüre einschlägiger liberaler Denker oder den beliebten Bildband “Volkswirtschaftslehre für Erstklässler”.

  34. Besorgter Bürger meint:

    Bleibt natürlich immer noch die Frage woher der Reiche soviel Geld hat um soviel Bier bezahlen zu können !

    Angebot und Nachfrage bestimmen die Verteilung des Vermögens. Da wir ein Überangebot an billigen, unqualifizierten Arbeitskräften haben, können die Unternehmen die Löhne drücken. Mildern ließe sich das Überangebot, indem man die Massenzuwanderung eindämmt. Aber daran haben weder CDU und FDP als Interessenvertreter der Wirtschaft noch die Linksgrünen, die in den Migranten Wählerstimmen und revolutionäres Potenitial sehen sowie eine Möglichkeit, das Deutsche Volk auszurotten.

    Auch das Argument, dass wir qualifizierte Zuwanderung brauchen dient nur dazu, die Löhne für Hochqualifizierte Arbeiter zu drücken.

  35. Beobachter meint:

    Und was ist mit uns, wir haben gar nichts gekriegt. Und dann verprügelten alle den Zehnten, den Reichsten. Der kam dann am nächsten Tag nicht mehr in die Kneipe.
    Die anderen aber soffen wie bisher.

    So ist es !!!!!

  36. karl-friedrich meint:

    Besorgter Bürger meint:
    25.01.2010 um 12:57

    Zurecht, was erwarten die, wenn man die Parole “Sozial und Multikulturell” ausgibt, das alle mitmachen, lächerlich.

  37. Stasiaustreiber meint:

    Beobachter meint:

    25.01.2010 um 20:10
    Die anderen aber soffen wie bisher.

    So ist es !!!!!
    Dank mehr Kindergeld, wovon sich die Krankenkassen erst mal einen Teil für die leidenden Bereicherer als Notgroschen sichert.

  38. Twitter Trackbacks for Fact - Fiction » Blog Archive » Warum Steuersenkungen nur Superreichen nützen am Beispiel einer Eckkneipe [fact-fiction.net] on Topsy.com meint:

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  39. Warum Steuersenkungen von Reichen getragen werden am Beispiel einer Kneipe | AbenteuerSteuer meint:

    […] welchen ich Euch nicht vorenthalten wollte. Der Titel im Fakten – Fiktionen Weblog lautet: Warum Steuersenkungen nur Superreichen nützen am Beispiel einer Eckkneipe. Die Originalversion ist von Daniel Hannan und wurde leicht […]

  40. Abenteuer-Steuer.de meint:

    Sehr gut!! Es trifft mal wieder den Kern :-D. Aber die Kommentare sind einfach auch nur genial!

  41. task meint:

    task schrieb am 12.02.2010 um 10:00
    Die Analogie ist hanebüchen. Die individuelle Höhe der Steuerlast berechnet sich doch nicht in Relation zum Gesamtsteueraufkommen, sondern zum individuellen Einkommen. Jeder zahlt beim Betreten der Kneipe einen Prozentsatz des Geldes, das er dabei hat, und der Wirt muß hoffen, dass die Einnahmen die Kosten des ausgeschenkten Bieres decken. Tun sie es nicht, muß er entweder weniger Bier ausschenken (Leistungskürzungen), oder die indirekten Einnahmen (Toiletten- Garderobengebühren) erhöhen, die alle zahlen müssen und die ohnehin schon einen erheblichen Teil seiner Einnahmen ausmachen. Schon hier bricht die Analogie krachend zusammen. Dem Staat kann niemend 20% Steuern erlassen, er muß Mindereinnahmen gegenfinanzieren

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