Ostpreußenblatt bibbert um doppelte Staatsbürgerschaft

29.01.2010

In diesem Artikel barmt und bibbert das Ostpreußenblatt um die dopppelte Staatsbürgerschaft. Wie schwer ist es doch, wieviel kostet sie den Applikanten, 250 Euro, zu teuer, zu kompliziert und die Formulare und Behördengänge! „Lassen wir doch beide Herzen schlagen! Wir brauchen die jungen Leute”, hatte Hamburgs Ole von Beust an Neujahr geschwafelt, und das Blatt sorgt sich irgendwie auch in der Richtung! Nur ein Punkt kommt im Artikel empörenderweise nicht vor, nämlich Sozialhilfe und HartzIV. Diejenigen aus dem südländischen Gürtel, die sich einbürgern lassen, haben zur Hälfte gar keinen Beruf. Sie landen direkt bei HartzIV. Was soll also das alberne Gejammer? Seien wir doch froh, wenn sich möglichst wenige einbürgern lassen! Seit wann ist das Ostpreußenblatt auf SPIEGEL-Kurs? 

17 Antworten zu “Ostpreußenblatt bibbert um doppelte Staatsbürgerschaft”

  1. Der Klaus meint:

    “Seit wann ist das Ostpreußenblatt auf SPIEGEL-Kurs?”

    Traurig, aber das könnte die Antwort sein.

    ‘Rebecca Bellano’

  2. karl-friedrich meint:

    Prima, wir sollten die neuen deutschen Mitbürger begrüßen, es folgt Applaus von meiner Seite. Bravo!

  3. Franz meint:

    Mal was lustiges:

    “Richterspruch
    Die Linke nach den Säuberungen

    Lötzsch und Ernst - Gysis Marionetten? Ist Lafontaine der Trotzki der Linkspartei? Ist das Saarland dann das Mexiko Deutschlands? Und: was wird aus der Mehrheit links von Schwarz-Gelb, wenn sich die Linke selbst dezimiert? Fragen über Fragen. Peter Richter mit Antworten.”
    http://www.faz.net/s/Rub28EF38B483C94193A70B58D41ADA26A4/Doc~E3C2421B19CD846AFA152D28A56D6FFEB~ATpl~Ecommon~SMed.html

  4. Wichita meint:

    Chefin vom Dienst, Leserbriefe, Bücher: Rebecca Bellano

    Vermutlich herrscht gerade ein krankheitsbedingter personeller Engpaß. Sie sollte trotzdem bei ihren Leserbriefen und Büchern bleiben.

  5. Wahnfried meint:

    So schlimm finde ich den Artikel in der PAZ nun nicht. Mir erscheint er eher neutral.

    kewil sagt: ich habe nicht gesagt, er sei schlimm. Aber was sollen alle die Punkte ohne den WICHTIGSTEN!

  6. Karl Eduard meint:

    “Das kann beispielsweise für eine junge Doppelstaatlerin, deren Eltern aus dem Iran stammen, schnell gefährlich werden. Zwar kann sie sich in Deutschland im Vertrauen auf ihre deutschen Staatsbürgerrechte von der islamischen Religion ihrer Familie abwenden, doch im Falle eines Besuches bei ihrer Verwandtschaft im Iran kann sie als iranische Staatsbürgerin deswegen ohne Anspruch auf deutschen konsularischen Schutz nach iranischem Recht, also der Scharia, verurteilt werden. ”

    So ein islamophober Artikel! Schreibt die doch tatsächlich, und ohne sich zu schämen, Abkehrlinge vom Islam werden nach der Scharia bestraft. Ja was? Das ist nicht nur im Iran, das ist bereits in Deutschland üblich, nur wird es hier als kulturelle Vielfalt gepriesen. Daß die PAZ jetzt auch schon antimuslimische Hetzschreiberinnen beherbergt, das ist mir neu. Aber so sind sie, die Nazis, hinten rum, über die Doppelte Staatsbürgerschaft, klammheimlich kritisieren, bis sich auch der letzte Muslim auf der Selektionsrampe von Auschwitz wähnt. So geht das aber nicht! :)

  7. Franz meint:

    NEODEUTSCHE BZW. -EUROPÄER . LASST UNS DIE ALLE EINBÜRGERN, LÖST AUCH DAS PROBLEM MIT DER EXORBITANT HOHEN AUSLÄNDERKRIMINALITÄT .SCHÖNE NEUE WELT:

    “”Vaterliebe”
    Türke schoss auf seine Tochter
    Wien, 29. Jänner 2010 Ein angeblich liebevoller Vater schießt auf seine Tochter, weil sie den Falschen geheiratet hat. Vor Gericht zeigt der Schütze wenig Reue.”
    http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/wien/Tuerke-schoss-auf-seine-Tochter-0628940.ece

    ………………..

    POL-F: 100129 - 126 Frankfurt-Bornheim: Versuchtes Tötungsdelikt
    Täterbeschreibung:
    28-35 Jahre alt und 165-170 cm groß. Vermutlich Türke. Bekleidet mit einer schwarzen Jacke und einer schwarzen Mütze.
    http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/4970/1552559/polizeipraesidium_frankfurt_am_main

    ………………

    “Box-Promoter Öner vor Gericht
    Bewährung und Buße
    Hamburg (dpa) - Dem Box-Promoter Ahmet Öner drohen eine Bewährungsstrafe und eine Geldbuße. Der 38 Jahre alte Türke musste sich am Donnerstag vor dem Hamburger Amtsgericht für 16 Straftaten verantworten, darunter Körperverletzung, Erpressung und Nötigung. Gericht, Staatsanwaltschaft und Verteidigung trafen unter Ausschluss der Öffentlichkeit eine Absprache, nach der Öner eine zur Bewährung ausgesetzte Freiheitsstrafe zwischen 22 und 24 Monaten zu erwarten hat; zudem soll er eine Geldbuße in Höhe von 120 000 Euro an die Staatskasse zahlen. Sollten alle Seiten bei der Absprache bleiben, wird das Urteil am 11. Februar verkündet.
    “Die Geldstrafe schmerzt mich nicht”, sagte Öner, der seinen Wohnsitz mit “Hotel Kempinski in Istanbul” angibt. Von dort leitet er seinen Box-Stall Arena. Dem in Bocholt geborenen Öner wird vor allem zur Last gelegt, Vertreter des konkurrierenden Universum-Boxstalls bedroht zu haben. “Ich schlage deinen Schwiegersohn in den Rollstuhl”, soll er unter anderem zu Universum-Chef Klaus-Peter Kohl gesagt und ihn zu einer “500 000-Euro-Spende” aufgefordert haben. Bei einem Universum-Boxabend im Jahr 2007 in Hamburg hatte er sich mit Ordnern des Veranstalters wild geprügelt. Im Sommer vorigen Jahres verübten Unbekannte einen Anschlag auf Öner und schossen ihm ins Bein. Über die Täter ist bislang nichts bekannt.

    Im Anschluss an die Verhandlung versuchte Öner, seine Attacken und Drohungen zu erklären, unter anderem damit, dass “teilweise Lügen zusammengetragen worden” seien. Seinen Wohnsitz habe er “für drei bis vier Jahre” in die Türkei verlegt, um Konflikten mit den deutschen Behörden auszuweichen. “Ich bin auf dem Weg zur Nummer eins unter den Promotern. Universum gibt es für mich nicht mehr. Die sind nahezu pleite. Sie wollten mich wegsperren lassen. Das ist ihnen nicht gelungen”, sagte Öner.”

  8. BERLIN-MITTE meint:

    OT — Wedding: Mufteken

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz-Kriminalitaet-Polizei;art126,3015509

    OT — Brandanschläge: Linke Lutscher

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz-Kriminalitaet-Brandanschlag;art126,3015470

  9. unrein meint:

    @Franz

    für deine Sammlung: dreifache Mutter erstochen…

    http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/hanau/2246583_Schluechtern-Dreifache-Mutter-erstochen.html

  10. karl-friedrich meint:

    Kennt jemand von euch das Buch “Die verblödete Republik“? Ich hatte noch nie so viel Spaß mit einem Buch, wie mit diesem, jedes geschriebene Wort ist wahr, absolute Kaufempfehlung.

  11. Fumiko meint:

    Allerdings kostet eine Einbürgerung mindestens 250 Euro Gebühren. Scheut beispielsweise der junge Deutsch-Türke diesen Aufwand

    dann möchte er die deutsche Staatsbürgerschaft auch nicht wirklich!

  12. mario meint:

    verstehe irgendwie nicht, wie hartz iv in dem zusammenhang relevant sein soll. auch die leute ohne deutsche staatsangehörigkeit bekommen doch jetzt schon de facto leistungen auf entsprechendem niveau. DAS ist der skandal.

  13. Fumiko meint:

    Wie mal wieder mit Halbwahrheiten und Auslassungen gearbeitet wird, um den Bürgern Sand in die Augen zu streuen:

    Das heißt, sie muss die Botschaft des Landes aufsuchen, aus dem ihre Eltern stammen. Das kostet Zeit und Gebühren und zudem ist kein Land verpflichtet, einen in Deutschland geborenen Bürger aus seiner Staatsbürgerschaft zu entlassen. Da die jungen Doppelstaatler fast ausnahmslos in Deutschland zur Schule gegangen sind und eine Ausbildung absolviert haben…

    Raus kommt dann eine - nein, in dem Fall deren zwei - Lüge:

    Wenn nachweislich (dies als Zusatz für Orientalen) ein Staat seinen Bürger nicht aus der Staatsbürgerschaft entläßt, bürgert die Bundesrepublik Deutschland in diesem Fall ein. Also kein Problem!

    Die zweite Unwahrheit ist insofern interessanter, als daß sie nicht durch Halbwahrheiten und Unterlassungen zustande kommt, sondern durch Hinzufügungen, nämlich diese…
    Während es noch der Wahrheit entspricht, daß die “jungen Doppelstaatler fast ausnahmslos zur Schule gegangen sind” (dort steht ja nicht, mit welchem Erfolg), ist diese Behauptung bzw. Hinzufügung

    “und eine Ausbildung absolviert haben”

    richtig abenteuerlich, um nicht zu sagen, eine Lüge. Statistisch läßt sich nachweisen, daß gerade die jungen Doppelstaatler, auf die in diesem Artikel abgehoben wird, nämlich die

    Deutsch-Türken

    was durch die folgenden Textpassagen
    “Deutsch-Türken, der in seinem Elternhaus genau diese emotionalen Aspekte einer Staatsbürgerschaft geboten bekommt,//

    So erfährt ein Deutsch-Türke, der von seiner großen türkischen Verwandtschaft immer wieder darauf aufmerksam gemacht wird, wie sehr es einen mit Stolz erfüllt, ein Türke zu sein//

    Erbrecht (Anmerkung meinerseits: das immer so oft erwähnte, aber in diesem Punkt hat es unbemerkt von dem Verfasser dieses Artikels schon längst eine Änderung gegeben, natürlich auf Druck der EU, auch ehemaligen Türken ihren Erbbesitz in der Türkei zu belassen. Pech dem Argument!)
    //

    islamischen Religion, Scharia (Anmerkung: war zwar auf eine beispielhaft erwähnte Iranerin bezogen, sollte aber in der Folge der Beispiele und der Argumentationsfolge dieses Artikels die angeblichen Schwierigkeiten für Türken, die ja nun auch allesamt islamisch sind, hervorheben)”

    unterstrichen wird,

    eben in der Mehrzahl keine Ausbildung absolvieren!

  14. Columbin meint:

    “Diejenigen aus dem südländischen Gürtel, die sich einbürgern lassen, haben zur Hälfte gar keinen Beruf. Sie landen direkt bei HartzIV.”

    Sicher? Auf der Netzseite des Innenministerium Bayerns hört sich das anders an:

    “Der Ausländer muss sich und seine unterhaltsberechtigten Familienangehörigen grundsätzlich aus eigenen Mitteln unterhalten können. Er darf nicht vorbestraft sein und muss ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache nachweisen.”

    http://www.innenministerium.bayern.de/buerger/staat/staatsangehoerigkeit/detail/05797/index.php

  15. tm meint:

    Die Kritik an dem Artikel ist weit hergeholt!

  16. Axel_Bavaria meint:

    „Lassen wir doch beide Herzen schlagen! Wir brauchen die jungen Leute”, hatte Hamburgs Ole von Beust an Neujahr geschwafelt.

    Ja, da hat der Ole schon Recht - unsere kulturbereichernden Herzchen schlagen wirklich ordentlich zu - am liebsten im Rudel !

  17. Vitzliputzli meint:

    “Was unterscheidet die „PAZ“ von bestehenden konservativen Wochenzeitungen?

    Badenheuer: Blätter wie der Rheinische Merkur und die Welt am Sonntag sind doch sehr weit in die Mitte gerückt und kaum mehr konservativ zu nennen, da ist ein großer Freiraum entstanden. Unsere Linie ist ein selbstbewußter, christlicher Konservativismus. Nicht parteigebunden und zudem regional wie der Bayernkurier und – bei allem Respekt – auch ein bißchen weniger national und rechtsintellektuell ausgerichtet als die JUNGE FREIHEIT. Wir sind einfach preußisch!”

    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M5f5251506c0.0.html

    ich habe beide gerade in der probelieferung. dieses zitat hat mich von der paz, die zudem etwas arg regional orientiert daherkommt, abgebracht und tendenziell stark zur jf geführt, bei der ich nicht dauernd den kopf schütteln muss wie bei der faz.

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