Stromausfall in Münster

9.05.2008

Stromausfall Münster

In Münster fiel heute am hellen Mittag der Strom aus. Ein mancher hat sich vermutlich trotzdem gewundert, was plötzlich dunkel wird und nicht mehr geht, wie hier die Kassen im Supermarkt!

30 Antworten zu “Stromausfall in Münster”

  1. So what?! meint:

    So what?!

  2. kewil meint:

    Na wir warten natürlich auf den großen in ganz Deutschland, Du Oimel. Schon mal was davon gehört, dass man Kernkraft, Kohle Gas und alles abschafft und nicht mehr will?

  3. schweinsleber meint:

    zu wenig wind für die stromspargeln?

    ps.
    so wird es in der zukunft in brdch aussehen, wenn sich die ökostrompolitik durchsetzt.

  4. D.N. Reb meint:

    Ja und wenn das länger dauert, dann tropfen die Kühlregale und die Automatiktüren automatiken nicht mehr.

  5. Adan meint:

    Die Frau da hinter der Kasse, vorne, ist das Alice Schwarzer?

  6. spital8katz meint:

    Kann bei mir nicht passieren, ich habe 1a-Steckdosen…

  7. Brandenburger meint:

    Und wenn das Licht ausgeht, wird es heißen, es wurde nicht genug in “grüne” Energien investiert.

  8. quer meint:

    Ein kleiner Vorgeschmack auf einen bundesweiten Ausfall für 24 Stunden. Dann wird’s lustig. Noch lustiger würde ein Ausfall von einer Woche. Nur abwrten. Kommt noch.

  9. gespenst.. meint:

    also, ..die alten DIESEL Generatoren entstaubt, der Ökofreundlichkeit zuliebe..

  10. loom meint:

    Wer den Artikel liest, weiß, dass der Stromausfall aus einem Defekt in Folge von Umbauarbeiten an einer Umspannstation resultierte.

    Außerdem hat niemand vor, Erdgasenergie in Deutschland abzuschaffen. Im Gegenteil, die Importe werden bis 2030 deutlich steigen und Erdgas Deutschlands wichtigster Energieträger.
    Es gibt keine “Ökostrompolitik”, sondern den Plan, erneuerbare Energie anteilig zu erhöhen, um die Abhängigkeit von ausländischem Gas, Öl, Kohle und Uran zu senken, um die strategische Dimension der Versorgungssicherheit zu steigern.
    Wenn Grüne das in die Ökosparte packen wollen und sich dann gut fühlen, lasst sie doch…

  11. MasterLux meint:

    ja und? tagelange stromausfälle? LOL genau, wir sind hier in der brd und ned in nem dritte welt land. das wird nicht passieren.
    und noch laufen die akws, kkws & co, da wird gar nix passieren. manche drehen hier ja echt am rad, hauptsache alles mies machen ned wahr? manche entwicklungen sind unklug, aber zur not gibts ne kehrtwende. echt drauf geschissen. manoman

  12. D.N. Reb meint:

    Wir sind in einem Energie-Dritte-Welt-Land. Du brauchst dir nur mal die allerorten stattfindenden Bürgerproteste anschauen, gegen Kraftwerke, die stabil laufen. Kohlestrom ist nur davon abhängig, dass sie, die Kohle, gefördert und transportiert werden kann. Das ist nur bei extremen Frost und Schneehöhen erschwert. Da steht auch der Rotor der Windanlage schon still. Der Energiebedarf wächst, wir sind ohne Strom als Gesellschaft nicht mehr lebensfähig, und die Deppen setzen auf Energien, die abhängig sind vom Wind, der weht, oder der Sonne die scheint, von den Pflanzen, die ihr Nachwachsen einstellen, über den Winter, da wollen wir mal lieber nicht reden.

  13. Markus Oliver meint:

    @ Materlux: Da haben die Menschen in Kalifornien auch mal gedacht.

  14. schweinsleber meint:

    “Es gibt keine “Ökostrompolitik”, sondern den Plan, erneuerbare Energie anteilig zu erhöhen”

    ach nee

    und worin besteht der unterschied?

    mmm akws abschalten und was ist dann die alternative?
    windrädchen und sonnenenergie?
    also wieder das gleiche zeugs wie zu zeiten der ölkrise.

  15. Schwertadel meint:

    Münster kenn ich, ist ein Oberzentrum und eher eine “reiche” Stadt (also für NRW-Verhältnisse auf jeden Fall). Hätte gedacht, sowas passiert eher in einer - Entschuldigung- abgefuckten Ruhrpottmetropole…

    @MasterLux
    Google doch mal nach Stromlücke….
    Oder lies den Artikel bei Kewil

  16. D.N. Reb meint:

    Zur Not jedem Haushalt seinen Fahrraddynamogenerator, wie beim Viet Cong. Aber dann kommt niemand mehr zum Brötchen verdienen. Und die Arbeitslosen? Die erstrampeln den Strom für die Fabriken. Ja, so läufts. Essen und Trinken gratis. Natürlich. Können uns ja keine Stromausfälle leisten. Aber das CO2, das CO2 was dabei ausgestossen wird!

  17. Fumiko meint:

    @ Stromausfall gibt es zukünftig doch nur bei Windstille.

  18. INFO68 meint:

    RE: DNR

    Die Kapitalisten und GRÜNroten handeln hier doch nur nach IHREN INTERESSEN! Das ist doch normal!!

  19. Pisaner meint:

    Deutschland ist auch “energiemäßig” kein Dritte-Welt-Land,sondern ein reiches, dekadentes Land. Wäre es anders, würde niemand auf die Schnapsidee kommen, sichere Kernkraftwerke abzuschalten.
    Bürgerproteste gibt es übrigens in der Lausitz, Mitteldeutschland und dem Rheinland,also da,wo Braunkohle gefördert wird und Braunkohlekraftwerke stehen, so gut wie gar nicht. Auch nicht bei den Standorten der Kernkraftwerke. (Anders als im Wendland, wo die Mehrheit gegen Gorleben ist).
    Natürlich gibt es überrall ein paar Aktivisten,die durch die Medien überdimensional verstärkt werden.
    Die Versorgungssicherheit mit Strom ist immer noch Weltspitze. Aber auch hier geht es natürlich abwärts. Nur: Meint ihr wirklich, woanders würde es besser aussehen?

    Windenergie (als Ergänzung des Strommix) ist eine Erfolgsgeschichte, die Erzeugungskosten sind beständig gefallen. Kann man leider nicht von der Sonnenkraft sagen.

    Überhaupt: Die Kritik an den Zuständen in unserem Land ist berechtigt und es ist klar, daß es abwärts geht.
    Aber: Andere Ländere wie England und Frankreich sind uns auf diesem Weg deutlich voraus, China oder Vietnam brauchen noch eine Weile,um uns einzuholen und die Mehrzahl der Länder haben einfach nicht genug intelligente Leute, um je unser heutiges Niveau zu erreichen,(welches wir in 10 Jahren auch nicht mehr haben werden)

    Tatsache ist doch: Es lebt sich immer noch sehr gut in Deutschland. Man muß ja nicht so masochistisch veranlagt sein, um seinen Lebensmittelpunkt in einer westdeutschen großen oder mittleren Stadt zu haben.

  20. Hägar-der-Schreckliche meint:

    das kernkraft nicht das optimale, stein- und braunkohle ebenso und das verbrennen von öl oder gas eigentlich eine sauerei sind und perlen vor die säue geworfen werden, darüber braucht man nicht mehr streiten.

    aber …. es gibt zur zeit nunmal nichts anderes, was an effiziens den vorgenannten resourcen gleich käme. wie das ganze in 50 oder 100 jahren aussieht weiß niemand. sicher ist nur, dass die paar wind- und wassermühlen nicht den energiehunger decken können. dass solartechnik noch nicht so weit ist und nur einen bruchteil ausmacht.

    aber den irrsinn zu betreiben, hier die kraftwerke abzubauen und dafür im ausland den strom (aus den gleichen kraftwerken) teuer einzukaufen, das ist schwachsinn hoch drei. so eine idiotie kann nur aus schwachmatengehirnen von ökologisch verpesteten hanf- und sisal-kettenrauchern kommen.

    eine lösung hätte ich noch …. fahrräder, viele viele fahrräder. auf jeden sattel nen mohammedaner. strampeln für eine saubere umwelt ….

  21. D.N. Reb meint:

    @INFO68

    Sicher. Aber ein wenig traurig sein, das darf ich doch. Und was sind das schon für Kapitalisten, die sich nur mit Staatssubventionen über Wasser halten? Laut Marx hätten sie schon längst untergehen müssen.

  22. no mercy meint:

    Wo ist das Problem? Ein Stromausfall kann überall passieren, dafür muß sich niemand schämen, außer vielleicht ein paar Journalisten aus einem in Hamburg ansässigen “Nachrichtenmagazin”, die vor ein paar Jahren eine böse Titelgeschichte über einen bösen Stromausfall in dem bösen Land der bösen Amerikaner produzierten. Das wird aber nie passieren, daß die sich schämen, da Insassen der Spiegelredaktion keine Schamgefühle kennen. Sigmund Freud meinte ganz zurecht, daß Schamlosigkeit unweigerlich zum Schwachsinn führe.

    Ansonsten kann man die Sache ruhig sehen. Der Alarmismus der Klimahysteriker muß nicht diskutiert werden, daß die bekloppt sind, ist hier Konsens. Aber Kewil, der umgekehrte Alarmismus ist auch nicht so klug, wir werden trotz der falschen Energiepolitik keinen Energienotstand erleben. Wenn der Staat, dieser Räuber, verzichten würde, Strom zu besteuern, dann könnten wir uns auch ineffiziente Produktionsweisen leisten. Was nicht heißen will, daß ich für ineffiziente Methoden bin.

  23. Stromausfall in Muenster! » meint:

    […] Nachrichten (tja, auch überregionale Medien wie das Handelsblatt berichteten) gab es eine Panne bei zwei Zuleitungen des regionalen Energieversorgers RWE. Nach den Störungen in zwei […]

  24. Canata meint:

    Gibt es da nicht diesen demographischen Nachhall Effekt, der nach 9 Monaten eintritt?
    Wenn sonst nichts läuft, hier geht wieder aufwärts….
    Besonders wenn wenn man nicht schon gerade froher Erwartung ist.
    Vielleicht gleichziehen mit der Muselrasse, dann kann die völkische Machtübernahme noch ein paar Jahre hinausgezögert werden.

    Andersherum, mit weniger Mitmenschen sollte sich doch auch die Energie Bedarfslage entspannen. Ein fast proportionaler Vorgang.

    Wie oft gibt es in DE Poweroutages?
    Im hoch zivilisierten Nordamerika häufiger und auch schon mal über einige Tage.
    Woodstove, Generatorset und Fuel gehoeren zur “must have” Grundausstattung.
    Ist aber enorm rustikal und urgemütlich wenn man in der Unzivilisation lebt. …..

  25. Shahirrim meint:

    Keine Sorge kewil, unsere Multikultieuphoriker arbeiten mit Hochdruck daran, das wieder IN GANZ EUROPA DIE LICHTER AUSGEHEN!

  26. Shahirrim meint:

    Auf mehreren Ebenen wohlgemerkt. ;)

  27. GeistesWelt meint:

    immerhin kam es zu keinen Plünderungen!

  28. INFO68 meint:

    Es fällt nur auf, daß sich diese Fälle (wie auch Fehler in anderen Bereichen, z.B. Gesundheitswesen) häufen seit der Privatisierung (und politischen Verschlampung, siehe Mangel-Zustände beim Transrapid-Probebetrieb, wo jetzt die kleinen Angestellten die Täter sein sollen).

    Der profitgesteuerte Kostendruck, die inhumane Arbeitshetze, die fast schon kriminelle Vernachlässigung von Sicherheitsaspekten sind gestiegen als Folge der Bereicherungsmentalität und wirken sich in sensiblen Bereichen (Gesundheit, Versorgung, Verkehr) direkt und schneller menschenschädlich aus bei “bloß” Finanzskandalen.

    Siehe nur vor kurzem den skandalösen Zustand des Bahn-Tunnels bei Fulda. Da werden viele Milliarden hin und her bewegt und abkassiert, aber man kann im Hochindustrieland Deutschland nicht einmal einen überlangen Tunnel, von vorneherein ein Sicherheitsrisiko, so sichern, wie es die verfügbare Technik möglich macht.

    In einem seriös geführten Staat, etwa mit altpreußischem Ethos, wären die Verantwortlichen längst angeklagt und bald im Knast. Aber der inkompetent-dummschwätzende Mehdorn darf frech beschwichtigen, statt vom Staatsanwalt belangt zu werden. Man wird schon alles versuchen, um zu vertuschen oder einen kleinen Mann in der Verantwortungskette als Haupttäter ausfindig zu machen und abzuurteilen, ekelhaft.

  29. Wahr-Sager meint:

    Was ich überaus sinnvoll fände, wären Voltaik-Anlagen auf Häusern. Diese wären bezahlbar, wenn sie den Massenmarkt erobern würden.
    Und warum werden Dinge heute oft noch so gebaut, dass man dafür keine Ersatzteile bekommen kann? Bei den ganzen Debatten über CO2-Ausstoß sollte man doch auch mal berücksichtigen, dass Produkte, für die minderwertiges Material verwendet wird, nicht für einen geringeren CO2-Ausstoß sorgen. Und genau hier sollten Politiker mal eingreifen, indem dafür gesorgt werden sollte, dass Ersatzteile beschafft werden können. Ich habe z. B. einen paar Jahre alten Bürostuhl, den ich wegschmeißen kann, obwohl der Sitz und die Lehne an sich noch gut sind. Diese lässt sich aber nicht mehr nach vorne verstellen, weil das ganze Teil so konzipiert ist, dass man es wegwerfen kann, wenn es nicht korrekt funktioniert.

  30. Brandenburger meint:

    Das ist die Wegwerfgesellschaft im Gegensatz zur DDR wo dafür gebaut wurde, dass alles möglichst lange hält. Von dem Verpackungswahn ganz zu schweigen.

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