Giordano: “Nicht die Migration, der Islam ist das Problem”
31.05.2008
PI hat die Giordano-Rede, die er heute beim Islamkritischen Kongreß halten wird, hier bereits vorabgedruckt. Natürlich kann und muß man ihm in großen Teilen zustimmen. Aber auch wenn sich der 85-jährige Giordano nicht mehr ändern wird, ist an Teilen Kritik angebracht:
- Giordano wiederholt die Behauptung, Pro Köln würde ihn am liebsten vergasen, wenn sie könnten. Das ist eine durch absolut gar nichts nachgewiesene oder belegbare Beleidigung und üble Nachrede. Anstelle von Pro Köln würde ich klagen.
- Giordano ist ein bekannter Mann, und sein Engagement gegen den Kopftuch-Islam hat einiges Aufsehen erregt. Trotzdem wage ich die Behauptung, daß eine Zunahme an Sitzen für Pro Köln und Pro NRW bei den nächsten Wahlen erheblich mehr politische Reaktionen zeitigen würde. Politiker schrecken nur auf, wenn sie Prozente verlieren, alles andere tropft an ihnen letztendlich ab. Auch aus diesem Grund ist es von Giordano töricht, Gräben aufzureißen.
- Giordano nennt an zwei Stellen in seiner Rede den Umstand, daß Deutschland wegen seiner Vergangenheit nicht die angemessenen Forderungen an die Einwanderer stelle:
Es war ein geradezu überwältigender Beweis, wie wirksam in Deutschland immer noch das niederträchtigste aller niederträchtigen Totschlagargumente der political correctness ist: „Wer gegen den Bau von Großmoscheen ist oder gar den Islam kritisiert, der macht die Sache der Nazis von heute“. Ich kenne keine schamlosere Ausbeutung des generationsüberhängenden Schulddrucks aus der Nazizeit an den schuldlosen Generationen von heute, als diese Chefanklage deutscher Umarmer, Gutmenschen vom Dienst, Multikulti-Illusionisten, xenophiler Einäugiger und unbelehrbarer Beschwichtigungsdogmatiker. Darunter nicht zuletzt maßgebliche Politiker der 68er…
Wie wahr! Er vergißt aber, daß er, der ehemalige KPD-Mann und Stalinist, selber einer der aktivsten Protagonisten war, den Deutschen “Schulddruck” aufzuladen, man denke nur an sein Buch von der “Zweiten Schuld” (Abb.). Ein wenig Selbstkritik könnte nicht schaden!
- Ob die restliche Einwanderung außer der islamischen problemlos ist, darf ebenfalls bezweifelt werden. Wer Einwanderung so gestaltet wie die BRD und nur Arme ohne Berufsausbildung hereinläßt und Reiche und Leute mit benötigten Jobs sogar aussperrt, hat ein Problem. Und das haben wir!


31.05.2008 um 8:46
Es hilft aber nichts auf seinem er war “einer der aktivsten Protagonisten , den Deutschen “Schulddruck” aufzuladen”, herumzureiten. Wäre es Dir persönlich lieber, er wäre für ungehinderten Moscheenbau? Billige doch Menschen mal Lernfähigkeit zu. So etwas soll es ja durchaus geben.
Mit Pro Köln hast Du absolut Recht. Politiker schrecken nur auf, wenn sie ein Viertes Reich am Horizont heraufwabern sehen oder ihre Abgeordnetensitze bedroht sind. An nichts hängt der Mensch mehr als am Gelde.
31.05.2008 um 8:51
Das mit pro-Köln macht er wahrscheinlich, um sich von Kritik zu entlasten.
31.05.2008 um 8:53
Ein GEWISSER Schulddruck war nach dem Krieg ja auch nicht unangebracht. Damit will ich nicht irgendwelche Scharlatane und Fanatiker entschuldigen.
31.05.2008 um 8:56
Sorry mußte noch einen 4. Punkt nachtragen.
Ja, die Beleidigung gegen Pro Köln macht er eigentlich wegen Politischer Korrektheit, die er so sehr bei anderen verdammt. Es bestand und besteht keinerlei Grund Pro Köln mit Vergasen in Verbindung zu bringen!
31.05.2008 um 9:03
Na ja, nichts anderes habe ich von Ihm erwartet. Er ist ja nicht gegen die Islamisierung weil er uns Deutsche so liebt sondern eher weil er die Islamisten nicht mag.
31.05.2008 um 9:07
@Kewil:
Die Pro-KölnerInnen sind ganz normale Rechtsliberale, wie es sie in jeder zivilisierten Demokratie gibt; z.B. in Holland, Dänemark, Belgien, Frankreich, Italien…
Außer in Deutschland. Hier ist alles “Mitte”, außer der Stasigysi-Partei.
Zur perfiden Hetze der Linksfaschisten:
„Wer gegen den Bau von Großmoscheen ist oder gar den Islam kritisiert, der macht die Sache der Nazis von heute“:
Ein einziges Zitat zerschmettert diese antidemokratische Hetze:
» In Dresden wurde eine Mullah-Schule der SS eingerichtet.
Himmler schwärmte von der “weltanschaulichen Verbundenheit” zwischen dem Nationalsozialismus und dem Islam. «
http://www.helmut-zenz.de/hzislam8.html
31.05.2008 um 9:25
Trotzdem wage ich die Behauptung, daß eine Zunahme an Sitzen für Pro Köln und Pro NRW bei den nächsten Wahlen erheblich mehr politische Reaktionen zeitigen würde. Politiker schrecken nur auf, wenn sie Prozente verlieren, alles andere tropft an ihnen letztendlich ab. Auch aus diesem Grund ist es von Giordano töricht, Gräben aufzureißen.
Töricht ist das auf gar keinen Fall. Im Grunde hast Du schon den Zweck dieser “Konferenz” umrissen.
Und wieso heißt das eigentlich Konferenz, und nicht Zusammenrottung kommunistischer Elemente?
@D.N. Reb:
Billige doch Menschen mal Lernfähigkeit zu. So etwas soll es ja durchaus geben.
Lernfähigkeit? Der Mann ist Fünfundachzig. In dieser Rede ist nichts, was er nicht schon vor 30 Jahren gesagt haben könnte. Hat er aber nicht, obwohl in den letzten Jahrzehnten kein einziger Gesichtspunkt hinzukam, der nicht bereits seit Jahrhunderten bekannt war. Im Gegenteil, wenn ich micht nicht irre war er einer derjenigen die Multilulti als Medizin empfahlen. Obwohl, und ich behaupte gerade deshalb, weil der Islam völlig inkompatibel zur europäischer Kultur und Lebensweise ist. Jetzt spielt er sich als Rächer der Witwen und Waisen auf. Den Text den ich bei PI gelesen habe empfinde ich als glatte Frechheit.
Er springt bloß auf einen fahrenden Zug auf, weil der Erfolg der Argumentation, z.B. von PI, nun beim besten Willen nicht mehr zu übersehen ist.
Da wollen die Bolschwiken natürlich auch ein Stück des Kuchens für sich beanspruchen.
Ich prophezeie, wenn man hier nicht höllisch aufpasst weiß in 20 Jahren niemand mehr etwas vom Engagement von PI oder Menschen wie Ulfkotte.
Wie ich sehe sind im Kommentarbereich bei PI die meisten Leute den Kommunisten jetzt schon auf den Leim gegangen:
73 Freidenkerzone:
Eine hervorragende Rede, die sicherlich in die Geschichtsbücher eingehen wird unter der Überschrift “damals, als man noch glaubte, den Islam sanft mit eloquenter Rede stoppen zu können”…
Diesen Braten hab ich doch gleich gerochen als Anti-Kommunist in seinem Kommentar vom 28.05.2008 um 19:58 den Hintergrund der Teilnehmer auflistete.
31.05.2008 um 10:16
Ich gestehe Giordano eines voll und ganz zu: Ehrlichkeit, auch um den Preis, dass sie brüskiert.
Ich denke nicht, dass auch nur ein einziges Wort seiner Rede ein Zugeständnis an die Political Correctness ist. Damit tut man diesem Mann Unrecht, er ist nie ein Anschleimer gewesen und ist es auch jetzt nicht.
Man sollte davon ausgehen, dass er das, was er über Pro-Köln sagt, auch ganz genauso meint. Und ich finde auch, dass das voll und ganz zum Rest seiner Rede passt.
Ich prophezeie, wenn man hier nicht höllisch aufpasst weiß in 20 Jahren niemand mehr etwas vom Engagement von PI oder Menschen wie Ulfkotte.
Das wäre nicht das Schlimmste, Onkel Peter obwohl es natürlich menschlich schmerzlich für PI wäre und mir sehr leid täte. Aber es geht ja nicht um Ehrpusseleien. Das Schlimmste ist, dass diese Sorte “Islamkritik” meiner Ansicht nach in den Abgrund führt.
31.05.2008 um 10:31
Was Giordano sagte, ist ein uralter Hut.
Jeder Mensch, der nicht-muslimische (ich sage ausdrücklich nicht “christliche”) Araber, Iraner Indonesier oder you-name-it-Zeitgenossen kennen lernen konnte, hat diese Erfahrung gemacht.
Onkel Mo’s grausame Märchen führen zu geistiger Erstarrung…
31.05.2008 um 10:39
@Onkel Peter
Also, den “Fahrenden Zug”, der erfolgreich voranfährt, und auf den Giordano jetzt aufgesprungen ist, wann soll denn der abgefahren sein? In diesem Land gibt es keinen fahrenden Zug gegen die Islamisierung, nicht mal eine Draisine. Wir befinden uns lediglich in einem von der Matrix abgekoppelten Raum. Die Matrix selbst funktioniert tadellos. Ich würde ja gerne Deinen Optimismus teilen, dass sich irgendwas bewegt, kann es aber nicht. Aber manchmal hilft es ja, sich gegenseitig zuzuflüstern, “Du, ich glaube, jetzt ist er ein Stück gefahren”. Aber dann war es doch nur zum Rangieren.
31.05.2008 um 10:42
Jörg Uckermann (Pro Köln):
http://de.youtube.com/watch?v=mO1Ve2LujYw
Andreas Mölzer (FPÖ):
http://de.youtube.com/watch?v=98rqnDYnPS4
Nick Griffin (BNP):
http://de.youtube.com/watch?v=7Ro68xT3GNA
31.05.2008 um 10:42
@Eisvogel :
Aber es geht ja nicht um Ehrpusseleien.
Solche Überlegungen liegen mir fern. Es ging mir darum, dass die Linke im Bergiff ist dieses Thema ansichzureißen. Wann sind Wahlen in NRW?
31.05.2008 um 10:44
Den Islam mit den Kommunismus/Sozialismus austreiben zu wollen, hieße den Beelzebube mit den Teufel auszutreiben.
Dieser Giordano ist oder war Kommunist und hetzte noch vor Jahren gegen alles Deutsche und Christliche, und forderte die Bewaffnung der Türken um sich gegen wehrlose Deutsche zu “verteidigen”.
Der Historiker Ernst Nolte über den Mythos der Oktoberrevolution
„Der Terror war kein Zufall“
Müßte in dieses Nachdenken eigentlich nicht auch der Islam und der Islamismus einbezogen werden?
Nolte: Davon bin ich in der Tat überzeugt. Bekanntlich hat der französische Soziologe Jules Monnerot den Kommunismus als den „Islam des 20. Jahrhunderts“ bezeichnet. Wenn man die Reihenfolge umkehrt und den Islamismus – nicht den Islam – versuchsweise als den „Kommunismus des 21. Jahrhunderts“ charakterisiert, wäre ein guter Ausgangspunkt für die Erweiterung der Fragestellung erreicht worden.
http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.144+M5cfdad76127.0.html?&tx_ttnews
*Alain de Benoist
Totalitarismus
Kommunismus und Nationalsozialismus - die andere Moderne. 1917-1989
*Ernst Nolte
Der europäische Bürgerkrieg 1917-1945
Nationalsozialismus und Bolschewismus. Mit einem Brief von François Furet an Ernst Nolte im Anhang
Der Begriff “Historikerstreit” wird heute in der ganzen Welt so gut wie ausschließlich mit jener Auseinandersetzung verbunden, die 1986 begann und mit großer und immer einseitigerer Erbitterung zumindest bis Herbst 1988 geführt wurde, wo eine Stellungnahme des damaligen Bundespräsidenten auf dem Bamberger Historikertag ihr Ende zu markieren schien. Eine 1991 erschienene Publikation listete fast 1.200 Artikel und nahezu drei Dutzend Bücher auf, die bis Ende 1988 publiziert worden waren. Kern des Historikerstreits war, ob zwischen dem sowjetischen Kommunismus und dem militanten Antikommunismus der faschistischen Bewegungen und Regime, insbesondere des in Deutschland zur Macht gelangten radikalfaschistischen Nationalsozialismus, ein Verhältnis von Aktion und Re-Aktion, von Herausforderung und Antwort, von Original und Kopie bestanden habe und ob ein “kausaler Nexus”, wenn es ihn denn gegeben habe, auch zwischen den Vernichtungsmaßnahmen der beiden Regime konstatiert werden dürfe.
Am Ende des 20. Jahrhunderts lässt sich über dieses Jahrhundert und seine Epoche Folgendes sagen: Aus dem Ersten Weltkrieg geboren, war die russische Revolution der Bolschewiki das wichtigste und folgenreichste Ereignis des Jahrhunderts, denn sie machte auf gewalttätige Weise den Versuch, den Sozialismus zu realisieren, also einen uralten Menschheitsgedanken, der durch Marx und Engels in eine moderne Form gebracht worden war. Der Versuch scheiterte schon deshalb, weil Marx und Engels Unvereinbares zusammengedacht hatten, nämlich Welteinheit, Familienhaftigkeit und Aufhebung von Apparaten und Versachlichung. Aber es gab zahllosen Menschen eine große Hoffnung und erweckte in zahlreichen anderen einen bis dahin unbekannten Hass.
So wurde der Weg für eine militante Gegenbewegung gebahnt, die sich auf die noch ungebrochene Kraft des Nationalsozialismus stützen konnte und eine Ideologie hervorbrachte, welche mehr auf Vermutungen und Postulaten beruhte als auf Hoffnungen und Einsichten, eine Ideologie, die sich in der Praxis ebenso sehr, wenngleich auf andere Weise, als “Menschenvertilgungsmaschine” erwies, wie zuvor schon das bolschewistische System. So wurde der Zeitraum von 1917 bis 1945 nicht zur Epoche der Weltrevolution, wie Lenin geglaubt hatte, sondern zur Epoche des Faschismus und des europäischen Bürgerkriegs zwischen dem radikalfaschistischen Nationalsozialismus Deutschlands und dem immer staatlicher werdenden Bolschewismus der Sowjetunion.
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Die KPD machte sich ihren Erfolg zunutze. Nach der Stennes-Revolte der Berliner SA gegen Hitler im April 1931 rief Scheringer die Sturmabteilungen mit einem flammenden Appell zum Eintritt in die KPD auf. Er wies auf den laufenden Verrat des Nationalsozialismus durch München hin. Gemeinsam sollten SA und Proletariat per Volksrevolution die Macht des Kapitalismus brechen.
http://www.die-kommenden.net/dk/zeitgeschichte/scheringer.html
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Faschismus. Von Mussolini zu Hitler
Mythos und Realität: Texte, Bilder, Dokumente.
Schon vor der Machtergreifung des italienischen Faschismus im Oktober 1922 haben zeitgenössische Beobachter behauptet, es handle sich hier um eine neuartige Bewegung, die nicht nur aus den italienischen Voraussetzungen zu erklären sei, sondern sich in ähnlicher Form auch im übrigen Europa ausbreiten könne. In der Tat entstanden in Frankreich und England politische Gruppen, die sich “faschistisch” nannten.
Um die gleiche Zeit wurde Adolf Hitler als der “bayrische Mussolini” gefeiert oder angegriffen. 1933 bezeichnete er sich selbst öffentlich als “Deutschen Faschisten”, und Mussolini deutete seinerseits den siegreichen Nationalsozialismus als Teil der “faschistischen Welle”.
Als 1936 die Achse Rom-Berlin geschaffen war und der spanische Bürgerkrieg unter den Feldzeichen von Faschismus und Antifaschismus ausgetragen wurde, als der ehemalige Labour-Minister Sir Oswald Mosley und das ehemalige Mitglied des Politbüros der Kommunistischen Partei Frankreichs Jacques Doriot faschistische Bewegungen gründeten, zweifelte kein Mensch mehr daran, daß der Faschismus ein internationales Phänomen geworden war. Und als 1942 Mussolini und Tuka, Pawelitsch und Quisling, Mussert und Doriot als Verbündete an Hitlers Seite standen, da war es für die Alliierten Mächte ganz evident, daß sie den Kampf “gegen den Faschismus” zu führen hatten.
Aus vielen merkwürdigen Gründen ist diese einst so selbstverständliche Auffassung nach dem Kriege in fast völlige Vergessenheit geraten: da sich Deutschland als die stärkste Kraft im Krieg erwiesen hatte, wandte sich die Aufmerksamkeit ganz überwiegend dem Nationalsozialismus zu.
Der Historiker Ernst Nolte hat 1963 in seinem bahnbrechenden Buch Der Faschismus in seiner Epoche den Begriff “Faschismus” präzisiert und für die Wissenschaft fruchtbar gemacht. Seine methodologischen Reflexionen und historischen Darstellungen sind in diesem Bildband nun fürs Auge aufbereitet. Da die kleineren faschistischen Bewegungen Hollands, Skandinaviens, Belgiens, Spaniens, der Schweiz, Österreich, Ungarns, Rumäniens sowie der anderen Balkanstaaten einbezogen werden, gewinnt das Ausmaß der “Faschisierung” Europas eine dynamische Anschaulichkeit. Und die Dokumente, teilweise erstmals übersetzt, verleihen der Darstellung Noltes große Authentizität. Dem Bedürfnis nach zusätzlicher und zusammenfassender Information dienen Zeittafeln, bibliographische Hinweise und die Kurzbiographien faschistischer Führer.
31.05.2008 um 10:54
Solche Überlegungen liegen mir fern.
Ich wollte Dir keine Ehrpussligkeit unterstellen, Onkel Peter. Ich denke nur, dass ich mit der Vorstellung, dass wir in 20 Jahren eine friedliche und freie Demokratie haben, in der man Giordano-Statuen anbetet, weil dieser uns vor der Islamisierung gerettet hat, und PI vergessen hat, gut leben könnte.
Ich glaube nur nicht, dass das eintritt.
31.05.2008 um 10:58
Giordano wiederholt die Behauptung, Pro Köln würde ihn am liebsten vergasen, wenn sie könnten. Das ist eine durch absolut gar nichts nachgewiesene oder belegbare Beleidigung und üble Nachrede. Anstelle von Pro Köln würde ich klagen.
etwas befremdlich finde ich daß Giordano es nötig hat diesen Spruch bei dieser Angelegenheit von sich zu geben. Damit wird er der Ernshaftigkeit der deutschen Geschichte niemals gerecht und wertet den Massenmord an den Juden in einer mir unverständlichen Art und Weise ab. Er gibt doch damit den Zweiflern und Leugnern wieder einmal Grund zum gegenargumentieren. Und den Generationen von Deutschen die den Faschismus nicht erlebt haben die Möglichkeit zu sagen daß sie beschissen werden und lauter Müll erzählt bekommen.
deshalb finde ich seine Äußerung verantwortungslos sie steht in keiner
Relation zur Geschichte. Zumal das deutsche Volk den Massenmord niemals gebilligt hätte, wenn es in vollem Umfang davon gewußt hätte. Ob es ihn verhindert hätte wenn es von dem Völkermord gewußt hätte glaube ich allerdings auch nicht, da das Reich mit aller Härte und Erbarmungslossigkeit gegen die Anführer des Aufstandes vorgegangen wäre.
31.05.2008 um 11:00
Paul Edward Gottfried
Multikulturalismus und die Politik der Schuld
Unterwegs zum manipulativen Staat?
http://www.sandammeer.at/rezensionen/multikulturalismus-gottfried.htm
“Multikulturalismus (durch Masseneinwanderung) ist eine Gesinnung und keine Realität. Multikulturalismus ist Kulturrelativismus, das heißt Werte-Unverbindlichkeit. Das ist das Ende eines Gemeinwesens.”
»Das hier ist Krieg!«
Die Rassenunruhen in Frankreich und die Zukunft der
multikulturellen Gesellschaft
1. Die zunehmende kulturelle Fragmentierung durch die formale Gleichberechtigung
aller möglichen kulturellen Spielarten neben der bis dahin als verbindlich
betrachteten »westlichen«, also europäischen.
2. Die zunehmende ethnische Fragmentierung, bedingt durch die Einwanderung
immer neuer, immer weniger assimilationsbereiter Gruppen, deren Geburtenraten
zum Teil außerordentlich hoch sind; in dem Zusammenhang spielte und
spielt die illegale Einwanderung aus Mexiko eine wichtige Rolle, die faktisch
zur (Re-)Hispanisierung des Südens der USA geführt hat.
3. Die zunehmende politische Fragmentierung nicht nur durch die Sonderrechte
für ethnische Minderheiten, sondern auch durch den besonderen Charakter
der Konflikte, in die die Vereinigten Staaten seit dem Ende des Kalten Krieges
verwickelt wurden; der von Samuel Huntington beschworene clash of civilisations
hat Folgen für den Innen- wie den Außenbereich.
Die Sonderstellung der Schwarzen im ethnischen Aufbau der Vereinigten Staaten
erklärt auch, warum die früher selbstverständlich geübte Solidarität – etwa im
Rahmen der die Demokratische Partei unterstützenden »Regenbogenkoalition«
– längst zerstört ist. Dazu hat nicht zuletzt die aggressive Wendung der Schwarzen gegen andere Minoritäten beigetragen. Schon früh richtete sich ein auch, aber nicht nur mit dem Einfluß der Black Muslims in Verbindung stehender Affekt gegen die jüdische Gemeinde. Eine wichtigere Rolle spielt außerdem die Feindseligkeit gegenüber den asiatischen Einwanderern. Deren Verhalten entspricht in keiner Weise der Vorstellung, die man sich von einer unterprivilegierten und am
Aufstieg gehinderten Minderheit macht. Ähnlich der kollektiven Karriere des amerikanischen Judentums ist seit den sechziger Jahren ein Prozeß zu beobachten, bei dem vor allem die aus Japan, China, Vietnam, Korea und Indien stammenden Migranten den sozialen Abstand zu den Weißen nicht nur aufholen, sondern in vielen Fällen – etwa beim Anteil der Collegeabsolventen – sogar überbieten.
http://www.staatspolitik.de/pdf/ifs_studie9.pdf
31.05.2008 um 11:02
@D.N. Reb:
So schwarz sehe ich das nicht. Wer Augen im Kopf zum Sehen hat, versteht auch ohne dass er seine Empfindungen in klangvolle Worte zu fassen vermag. Das nennt Giodarno, obwohl der Kritiker in der Sache richtig liegt, der Einfachheit halber Rassismus. Begründen braucht er die Behauptung auch nicht. Praktische Sache.
31.05.2008 um 11:05
Sorry für den langen, STRG + ALT kopierten Text.
Es sind Teile der wichtigsten Passagen aus Artikeln und Rezessionen.
Für mich zeigt es aber das Giordano ein Heuchler ist, und für jeden Konservativen und Bürgerlichen - ein politischer Gegner.
31.05.2008 um 11:42
Ich sehe eben immer das halbleere Glas und mich gruselt es vor dem Gedanken, dass es bald ganz ausgetrunken sein könnte.
31.05.2008 um 13:04
Gut so, kewil. Du zeigst dem Juden wieder mal, wo Bartel den Most holt!
Das ist richtig so, schlag ihm nur so die Argumente um die Ohren, bis er kapiert, wer in Deutschland Koch ist und wer Kellner!
Die haben in unserem Sinne zu funktionieren, wenn sie nicht wollen, dass sich die Geschichte wiederholt.
Übrigens vielen Dank für die Pumps und das rosa Negligee, habe mich sehr über die Geschenke gefreut. Werde sie beim nächsten Travestie-Abend gerne tragen!
Bussi Bussi!
31.05.2008 um 13:07
@Kirov: Ich denke nicht, dass Giordano ein Heuchler ist. Ich gehe davon aus, dass er meint, was er sagt. Allerdings fällt es mir auch schwer, zu glauben, dass er wirklich denkt, Pro-Köln würde ihn vergasen wollen. Insofern sehe ich diese Äußerung als Polemik gegen einen politischen Gegner. Er stellt damit deutlich klar, dass Pro-Köln wirklich ein politischer Gegner für ihn ist und wählt möglicherweise diese harten Worte, um jegliche zutraulichen Annäherungsversuche seitens Pro-Köln an ihn zu verhindern. Konservative Islamkritiker (oder erweitert: Konservative ganz allgemein) haben die Neigung, gegenüber Linken überaus zutraulich bis aufdringlich zu sein.
Sie sehen Linke nicht mehr als politische Gegner, sondern als “die Guten”, von denen sie selber - als Schmuddelkinder - anerkannt und übers Köpfchen gestreichelt haben wollen.
Giordano erkennt den Unterschied zwischen seiner politischen Position und der von Pro-Köln (und beugt brutal vor). Pro-Köln erkennt diesen Unterschied möglicherweise nicht - viele PI-Kommentatoren haben gezeigt, dass sie ihn auch nicht erkennen.
Der alte Mann ist sicher kein richtiger Kommunist mehr. Aber er ist ein Kulturmarxist, offensichtlich auch ein Anhänger der Frankfurter Schule, und er möchte mit dem Islam das machen, von dem “Säkularisten” glauben, sie hätten es mit dem Christentum und auch Judentum gemacht.
“Durch das Feuer der Aufklärung gehen lassen” oder “kritisch hinterfragen und an die Moderne anpassen” und all so ein Kram. Die multikulturelle Gesellschaft hingegen hat Giordano (und alle auf der kritischen Islamkonferenz) niemals abgelehnt, sie ist ja auch eine Voraussetzung für die Desktruktion von Religion und Tradition (Spießürgerlichkeit). Man könnte den Islam nicht mit emanzipatorischen Impulsen beglücken, wenn Moslems nicht im Westen wären.
Ich glaube aber auch nicht, dass der Islam sich das im Westen bieten lässt, denn er ist im Gegensatz zu Christentum und Judentum keine reine Religion.
31.05.2008 um 14:06
Eisvogel, das ist alles richtg was du geschrieben hast.
Leider erkennen dies nicht einmal die VIP Leute bei Pro Köln, waß Giordano und seine “Menschenfreunde” als ihre Ziele ansehen.
Ob nun Giordano ein Kommunist, Stalinist oder Kulturmarxist ist bleibt zweitrangig.
Nach dem Tode Stalins wandten sich viele europäischen Kommunisten vom sowjetischen Modell los, und wandten sich der asiatischen maoistischen Maxime der Kulturrevolution zu.
Beim 20. Parteitag der KPdSU vom 14. bis zum 26. Februar 1956 selbst wandten sich alle Mitglieder des ZK´s von der Weltrevolution durch Krieg, und die Sowjetunion in der Vorreiterrolle los.
http://www.nowosti.com/content/news.cfm
Maos Terror war subtiler, seine Aufhetzung der landlosen Bevölkerung in der Mandschrai gegen korrupte Beamte und die kleine Schicht der Besitzenden, sowie japanische Kollaborateure, in einem vom Krieg und Bürgerkrieg seit 100 Jahren erschütterten China; ging weiter im Koreakrieg von 1950 -53, als Mao seine ehemaligen mandschurischen Volksfreiwilligen ins MG Feuer der US amerikanischen 8 US Armee und den Luftflotten unter Ridgeway jagde.
Die Terror steigerte sich dann im sogenannten “Großen Sprung”, als Mao alle Grundlagen einer gesunden Landwirtschaft zerstörte.
Den millionenfachen Hungertod und Terror erzeugte eine gewaltbereite junge Masse an Menschen, die er in der darauffolgenden Kulturrevolution nutzte, um alle vergangenen Werte und Moralvorstellungen China´s zu zerstören. Selbst der zum Tempel umgebaute Geburtort des großen Konfuzius blieb nicht verschont.
Und Heute.
Heute beführworten ´68, Kulturmarxisten ect. die ungehinderte Masseneinwanderung von Unterschichten mit nationalistischen und religiösen Extremisten nach Deutschland, waß auf Dauer zu bürgerkriegsänlichen Zuständen führen wird, wobei der türkische Nationalismus (Faschismus) gepaart mit den sozialistischen Islam und ihre vertretene Volksgruppe der Tüken, sich als der gefährlichste ganz Europas erweisen wird. Beispiele: Aleviten, Kurdenproblem, Konflikte mit Griechenland, Syrien, Irak, Bulgarien und anderen Nachbarländern
31.05.2008 um 14:09
Wobei der türkische Nationalismus (Faschismus) gepaart mit den sozialistischen Islam und ihre vertretene Volksgruppe der Tüken, sich als der gefährlichste ganz Europas erweisen wird. Beispiele: Aleviten, Kurdenproblem, Konflikte mit Griechenland, Syrien, Irak, Bulgarien und anderen Nachbarländern.
31.05.2008 um 14:15
Ich meinte
Wobei der kemalistische Nationalismus (Faschismus)….
31.05.2008 um 15:09
Ich glaube kaum, daß pro Köln nun noch einmal den Entschluß faßt, gegen diesen ungeheuerlichen Ausspruch von Giordano zu klagen. Sie wollten es ja einmal tun, aber dann schrieb pro Köln auf seiner Webseite (dort noch nachzulesen):
1. Juni 2007:
Giordano im Gespräch mit dem pro-Köln-Vorsitzenden
In einem persönlichen Telefonat mit dem pro-Köln-Vorsitzenden Markus Beisicht erklärte der Schriftsteller Ralph Giordano heute Vormittag, wie es zu seiner umstrittenen „Gaskammer“-Äußerung gekommen ist und daß er diese nicht mehr wiederholt. Das hatte er bereits gestern über seinen Anwalt schriftlich mitteilen lassen. In einer Sitzung des geschäftsführenden pro-Köln-Vorstandes wurde daraufhin auf Vorschlag des Vereinsvorsitzenden beschlossen, die zivilrechtliche Klage gegen Giordano nicht mehr weiter zu verfolgen.
Dazu erklärt der Vorsitzende der Bürgerbewegung pro Köln, Rechtsanwalt Markus Beisicht:
„Giordanos Ausführungen haben wir mit Interesse zur Kenntnis genommen. Es hat uns Respekt abgenötigt, daß der jüdische Publizist das persönliche Gespräch mit uns gesucht hat. Damit ist ein erster konstruktiver Gesprächsfaden geknüpft, was angesichts der gemeinsamen Gegner – der Islamisten in Deutschland – als Fortschritt zu bewerten ist. Wir wollen deshalb Giordano als eine der Galionsfiguren im Kampf gegen die Kölner Großmoschee nicht weiter beschädigen.“
Es ist natürlich gegen die Zusicherung von Herrn Giordano, daß er ab und zu dennoch diesen Ausspruch wiederholt. Aber die Leser wissen dies überwiegend entsprechend einzuordnen.
Es würde allerdings kaum jemand vermuten, daß Herr Giordano nun mit pro Köln zusammenarbeitet, auch ohne daß er sich in derartige wirklich garstige Aussagen hineinsteigert.
Ich denke, pro Köln hat Wichtigeres zu tun - nämlich Politik zu betreiben - als sich vor Gericht mit Herrn Giordano zu verlustieren, dessen Aussprüche, um die es hier geht, eher gegen ihn denn gegen pro Köln sprechen. Trotzdem würde es ihm gut anstehen, jetzt endlich diese Diffamierung zu unterlassen.