Bettina Röhl zu 68: Das Schwein Terrorist wurde zum Menschen und der Mensch zum Schwein

10.06.2008

Bettina Röhl

Wie immer bei ihr - Journalismus vom Feinsten:

Achtundsechzig ist anders als etwa die katholische Kirche, die in der evangelischen Kirche oder in den Freikirchen ihren Widerpart hat, und anders als die Philosophie, die ihre unterschiedlichen Schulen beitzt, in der Bundesrepublik (West) eine Monopolveranstaltung ohne ernsthafte Konkurrenz.

So lässt sich der Status quo der Geschichtsschreibung zur RAF nur mit dem vernichtenden Urteil belegen: selektiv, fiktiv und in der Bewertung bis über beide Ohren befangen; seit einem Dritteljahrhundert nichts Neues, gebetsmühlenartige Wiederholung altbekannter Chimären, geistiger Stillstand.

Das Resultat ist erschütternd. Die Realität ist chancenlos, sie ist ein Stück weit bleibend vernichtet. Die Realität ist substituiert worden durch eine Legierung aus schöngeredeten Tatsachen und Taten und Tätern und einem schwülstig-schwülen Brei aus Ideologie, Emotionen und gefühlter „Moral”, mit viel Agit Prop und Belehrungswut.

Es ist vermutlich leichter, einen neu gefundenen prähistorischen Fund auszudeuten und die alten Zeiten zu rekonstruieren, als im Dschungel von 68 und RAF dingfest zu machen, was tatsächlich abging, was Aktion und was Reaktion war, wie also die Kausalitätsketten verliefen und wie die Realität realiter war. Die RAF als Gewalt-Speerspitze der 68er-Bewegung ist mit all ihren Vorläufern und Nachahmern, von der Gruppe 2. Juni bis hin zu den Revolutionären Zellen, ein gerade mal 40 Jahre altes Phänomen, das vom ersten Tag ihres Bestehens an durch und durch massenmedial kommuniziert wurde und dies mit Fernwirkung bis heute. Trotzdem ist kaum Licht in diesen Gegenstand der Geschichte zu bringen. Zum einen beherrschen die Schilderungen der RAF-Täter und die der damaligen Chefideologen die Geschichtsschreibung in ganz ungebührlicher Weise, zum anderen gibt es einen politisch korrekten Mainstream, der Tabus aus härtestem Granit setzt und der selektiert, wer sich überhaupt in den Medien und in der Geschichtsschreibung äußern darf; neuerdings sind es vor allem die sogenannten, häufig miteinander vernetzten, Renegaten der Bewegung, die sich mit viel Sympathie für ihre ideologisch bewegten Radau-Jahre heute als Historiker in eigener Sache betätigen, mit dem Makel, dass sie über Jahrzehnte biografisch tief verstrickt und einigermaßen verblendet waren. Daraus konstruieren sie in ihrer etwas therapeutisch anmutenden Selbsteinschätzung, dass sie ihren damaligen Realitätsverlust überwunden hätten und als ausgestiegene „Sektenmitglieder” jetzt das absolute Wissen und den Durchblick besäßen.

Immerhin: Dies ist nicht in jedem Falle ein kleines Kavaliersdelikt: Die Geschichtsschreibung zur NS-Zeit hat man zu Recht nicht braunen Tätern überlassen, sondern den Nachgeborenen, den Zeitzeugen auf der Opferseite und denen, die erweislich unbelastet waren. Unvergleichbar? Nicht ganz, immerhin müssen sich auch die heutigen Renegaten gefallen lassen, dass sie damals oft Führungspositionen in einer Bewegung innehatten, die sich – und dies auch noch todernst gemeint – den Völker- und Massenmördern Pol Pot, Mao Zedong, Ho Chi Minh und nicht selten Stalin und Lenin verschrieben hatte und eben auch ein sympathisches Verhältnis zur RAF pflegte.

68 ist ein geschlossenes System, das alles und jeden bewertet und das absolute Monopol der Beurteilung seiner selbst als immanente Größe für sich reklamiert und dies seit 1968 bis heute ununterbrochen. Die geliebte eigene Pestbeule mit Namen RAF ist auf diese Weise zu einem perfekten, unantastbaren Mythos geworden und ihre toten und noch lebenden, früheren Mitglieder sind Fabelwesen zwischen Teufel und Engel.

Die RAF-Debatte ist eine Phantom-Debatte. Ein bisschen ballaballabumbum oder war es doch eher bumbumballaballa? Das war der Aktionismus der RAF. Viel weiter reichte es nicht. Wenn die Gesellschaft der Bundesrepublik cool geblieben wäre und die Medien abgewunken hätten, wäre bereits die erste RAF-Generation in sich zusammengesackt, es hätte keine Nachfolgegenerationen gegeben und niemand müsste sich mit den in diesem Falle unbekannt gebliebenen Tätern auseinandersetzen, es hätte keinen Terrorismus in Deutschland gegeben. Insofern muss festgehalten werden, dass die RAF von Beginn an ein nicht ungefährliches Medienprodukt war. Die Medien waren conditio sine qua non für das Entstehen und die Fortexistenz der RAF, und dabei haben sie verantwortungslos die Terroristen zu Kultfiguren von Millionen von Verbrauchern gemacht. Eine Art Dallas-Show in Sachen Weltrevolution.

Aus der RAF wurde ein urbaner Reality-Western: Fiesling Baader, böse Ensslin, Identifikationsfigur Meinhof, Chefideologe Mahler, Hungeropfer Meins, der liebe Raspe und, nicht zu vergessen, die roten Star-Advokaten wie zum Beispiel Prinz Eisenherz Otto Schily. Das Ganze mit Rollenverteilung und viel Action mit Banküberfällen, Morden, Schießereien, Anschlägen, Hungerstreiks, Verhaftungen, Kampagnen, einem großen Prozess und einem Schlussfinale 1977 mit Flugzeugentführung, der Erpressung der Regierung, Mord an einem führenden Repräsentanten der Wirtschaft und den kläglichen Selbstmorden der Hauptdarsteller. Sieben Jahre Vollkaracho in den Medien, am Ende hatte die RAF Kultstatus.

Die RAF als Legende und Mythos – das ist die Befindlichkeit von vielen Millionen Bundesbürgern, die sich über Jahre mit ihren medial gemachten Idolen identifizierten, mit diesen mithassten, mitliebten und mitrevolutionierten, und die die Opfer der RAF ebenso nebensächlich fanden, wie die Medien und die RAF selbst die Opfer behandelten. Welch eine seit mehr als dreißig Jahren stabile öffentliche Schizophrenie zwischen der Realität der armseligen Bruchpiloten, die in Kriminalität abgeglitten waren, und den Fantasiebildern von den vermeintlichen Revolutionshelden in den Medien und in den Köpfen von Millionen Anhängern der 68er-Bewegung, die an ihren RAF-Ikonen hängen wie frühere Generationen an der Nibelungensage.

Wenn jetzt ein Eichinger-Action-Film die RAF-Taten erneut genauso abspult, wie sie damals bereits zum Mythos verbrämt von den Medien aufbereitet wurden, diesmal als Spielfilm, ist dies ein Beweis, dass sich in den vergangenen dreißig Jahren in Sachen RAF nichts bewegt hat. Dies ist insofern eine mittlere Katastrophe, als das Thema erneut total verfehlt wird und der Irrtum beflügelt zurückbleiben wird, als seien ein paar RAF-Täter mit ein paar Pistolen und Bomben und ein paar plagiierten Polit-Sprüchen der Gegenstand, der seiner Erklärung harrt. Die RAF verfügte über kein eigenes Können, kein Management, keine Idee, kein politisches Konzept, keine Vision, mittels derer sie in der Lage gewesen wäre, die genannten Generationen in ihren Bann zu ziehen. Sie war ein Medienfake.

Der Irrtum ganzer Generationen, dass die RAF Politik gemacht hätte, das Nachlaufen, das Hinterherlaufen, die sympathisierende Anhängerschaft, auch der feige Nervenkitzel und selbst auch die kokettierende Kritik – dieses Massenphänomen ist der Gegenstand, der einer soliden Historisierung immer noch harrt. Historisch darf nicht verloren gehen, dass die völlig sinnlosen Taten der RAF nicht deren singulär fehlgeleiteten Geist entsprungen sind. Vielmehr war es so, dass Fantasien von Tyrannenmorden in vielen Zirkeln und Kneipen hei Rotwein und Drogen zu fortgeschrittener Stunde ein beliebtes Thema gewesen sind. Dabei wurden viele Tyrannen in der Bundesrepublik, darunter auch der damals amtierende Bundeskanzler Willy Brandt, durchgehechelt, weshalb die jüngste Aufregung, dass Willy Brandt auch auf der Entführungsliste der RAF stand, ziemlich artifiziell ist.

Die 68er aller Generationen gehören selber auf den Prüfstand, wogegen sich selbige mit Händen und Füßen wehren und statt ihrer selbst immer die RAF diskutieren. Die Kriminalität der RAF war jedoch lediglich Katalysator. Die 68er-Bewegung brauchte eine terroristische Speerspitze und fand sie in der RAF, die so von unten, von der Basis getrieben, entstand und die von oben, von ein paar Chef-Ideologen, gezogen wurde. Die RAF-Täter waren nicht Opfer der kapitalistischen Gesellschaft, wie sie sich frei nach Marx und Mao gern gesehen haben, sondern sie waren Opfer eines ideologischen Zeitgeistes, der Terror und Gewalt verlangte und Zerstörung als solche forderte. Ideelle moralische, ethische Überhöhungen, die routinemäßig den RAF-Tätern und der Bewegung insgesamt angedichtet werden, sind historisch fehl am Platze.

Der geistig-strukturelle Paradigmenwechsel, den das Jahr 1968 der deutschen Gesellschaft beschert, hat die Sicht auf die Welt auf den Kopf gestellt und dies nachhaltig. Einer Bewertung der 68er-Bewegung steht viel weniger das Individuum mit all seinen Vergangenheitsvergoldungen entgegen als vielmehr die Denkstruktur, die man mit der Zahl 68 benennen kann.

Die RAF-Formel „Schwein oder Mensch”, eine durch und durch inhumane terroristische Erpressung, konnte in diesem Kontext zu einem geradezu moralischen Aufruf an die Bevölkerung zum Mittun avancieren. Das Schwein Terrorist wurde durch den genannten Paradigmenwechsel zum Menschen und der Mensch zum Schwein, um es in der Härte und Konsequenz zu sagen, mit der die Terror-Propaganda in die gesellschaftlichen Denkstrukturen seinerzeit eingriff. Kein Wunder, dass die Gesellschaft der Bundesrepublik 37 Jahre lang unfähig war, die Opfer der RAF zu würdigen.

Abgesehen davon, dass es keine große Heldentat war, sich 25 Jahre nach Hitlers Tod als mutige, antifaschistische Widerstandskämpfer vor sich selber und vor den Medien aufzuspielen, muss es als einigermaßen realitätsverlustig bezeichnet werden, wenn eine Jugendrevolte in den nicht nur satten, sondern auch demokratisch, rechtstaatlich und sozialstaatlich geradezu überbordenden siebziger Jahren sich anheischig macht, diese Bundesrepublik nach Maos oder Che Guevaras oder Lenins Vorbild gewaltsam in den Zustand versetzen zu wollen, der in allen kommunistischen Ländern zu besichtigen war. Die Bundesrepublik mit ihrem Kanzler Willy Brandt als „faschistisches Monster” zu bezeichnen, das mit Terror und Revolution einer Umerziehung zu unterziehen sei, war irrsinnig.

Der Linksfaschismus (Jürgen Habermas), den der Paradigmenwechsel produziert und hoffähig gemacht hat, führt zu einer regelrecht gewaltbewehrten Versiegelung gegen jede realistische Bewertung der RAF und erzeugt auch eine Schieflage in der Beurteilung anderer historischer Aspekte. Der jetzt gefundene kleine Schießbefehl der DDR, so der auf dem Kopf stehende Mainstream, sei doch peinlicherweise ein alter Hut, den allerdings tatsächlich niemand kannte. Die Frage müsste aber lauten: Woran liegt das? Das liegt daran, dass ein so brisantes Dokument seit zehn Jahren keine Chance gegen den kopfständigen Mainstream hat. Die Ikonen-Industrie rund um die RAF läuft dagegen seit dreißig Jahren wellenförmig auf Hochtouren, und spuckt unbeanstandet immer wieder dieselben Quietsche-Entchen aus, die Samthose von Baader, die rote Lederjacke seiner Braut – da schreit der Mainstream nicht: Mein Gott, das kennen wir doch millionenfach seit demnächst einem halben Jahrhundert! Jeder legt seine Lieblingsschallplatte gern auf, auch wenn er sie schon kennt, so ist das mit dem Lieblingsspielzeug der 68er, und das heißt eben RAF.

Die Bundesrepublik ist durch den Paradigmenwechsel von 68 mit einem nebulösen Makel behaftet worden, und die RAF ist bei aller Kritik auch aus den eigenen Reihen, immer noch eine Option. Ihre hoffnungslose Überrepräsentanz in den Medien ist ein klares Indiz für die Tatsache, dass die ideologische Sympathisantenschaft für die RAF und der damit einhergehende Generalverdacht gegen die Bundesrepublik nicht entzaubert sind.

BETTINA RÖHL
ist Publizistin und lebt in Hamburg. 2006 erschien ihr Buch über die linke Geschichte der Bundesrepublik „So macht Kommunismus Spaß. Ulrike Meinhof, Klaus Rainer Röhl und die Akte konkret” (Europäische Verlagsanstalt) - CICERO Juni 08

19 Antworten zu “Bettina Röhl zu 68: Das Schwein Terrorist wurde zum Menschen und der Mensch zum Schwein”

  1. Frankfurter meint:

    Auch nicht schlecht.

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/schlimmes_erst_zur_geisterstunde_der_ndr_laesst_die_hosen_runter/

  2. D.N. Reb meint:

    Denke ich auch, dass die RAF immer noch eine Option ist

  3. Schweinsohr meint:

    Röhl rules!!!

  4. Hallowach meint:

    Diesen Text von Sir Winston wollte ich mal wieder unter die Leute bringen - der Link funktioniert nicht mehr - deswegen poste ich den einfach mal hier ganz:

    Manchmal wäre ich gern links…

    Habt ihr nicht auch manchmal das Gefühl, daß wir uns selbst das Leben schwer machen, daß wir uns selbst limitieren, weil wir an grundlegende Regeln des Miteinanders glauben und gewisse Mindestanforderungen an uns selber stellen? Ich gestehe hiermit, daß ich manchmal gerne links wäre. Urlaub von jeglicher Eigenverantwortung, Erholung von der Realität, ein Schwelgen in Idealen, die zwar toll klingen und das Herz wärmen, aber an der menschlichen Natur und der politischen Wirklichkeit meilenweit vorbeizielen; das wäre schön! Wie gern würde ich mir dreisten Diebstahl und Enteignung als soziale Umverteilung schönlügen und mein Gewissen daran laben; wie gern würde ich Vergewaltigungen, Entmündigungen, Folter und Vernichtung ganzer Völker als kulturelles Detail, einer Kultur die unserer natürlich unbedingt gleichwertig ist, abtun; und, ach ja, wie gern würde ich schwierige, aufwändige, ja riskante Maßnahmen, die auf die Beendigung solcher Zustände abzielen, als imperialistisches, faschistisches Großmachtstum brandmarken. Disziplin und Ehrgeiz werden stigmatisiert, denn richtig lebt nur, wer andere für sich arbeiten läßt. Linke Politik und Ideologie geht intellektuell den Weg des geringsten Widerstands und sucht immer die leichteste Lösung, versteht es dabei aber praktikable Lösungen als zu simpel für eine komplexe Realität zu brandmarken. Logisch erscheint es ihnen, Geld in Massen umzuverteilen und Leistung zu bestrafen, aber viel zu einfach, dümmlich und fremdenfeindlich erscheint ihnen die Ausweisung Krimineller. Hier möchte ich nur mal anmerken, daß ein polizeibekannter Gewohnheitsverbrecher wohl kaum noch als Fremder durchgehen dürfte. Linke dürfen Gewalt anwenden, denn sie sind gegen das Schweinesystem, Rechte sollten möglichst nicht mal Räume zur Meinungsäußerung bekommen, denn sie sind Schweine gegen die Demokratie. Beide Systeme bestehen ansonsten nebeneinander. Konservative müßen, selbst wenn sie keinerlei Parallelen zu historischen oder aktuellen Diktaturen aufweisen, sich immer gegen Nationalsozialismusvergleiche verwehren, während die Linken sich nie gegen Nähe zum Kommunismus verteidigen müßen, warum auch, ist er doch eigentlich ganz toll, bisher nur schlecht ausgeführt. Ein paar Millionen Menschenopfer als Versuchsmasse hat dieses großartige Konzept ja wohl noch frei, oder was?

    Manchmal wäre ich gerne links… aber dann reiß ich mich zusammen, denk nach und geh den schwierigeren Weg. Manchmal hätte ich gerne keine Selbstachtung… aber das ist eine andere, obwohl verwandte, Geschichte!

    “Sir Winston”

    Aus Gegenstimme.net
    http://www.gegenstimme.net/

  5. INFO68 meint:

    Bei Bettina Röhl ist der Fall doch ganz klar. Sie wird Ihr Muttertrauma nicht los und kompensiert es berufs-neurotisch in einer unerträglichen, waschweiberisch-keifend-dümmlichsten Vereinfachung, Verkürzung der 68er-Bewegung auf das Böse an sich, das über Deutschlands Unschuld hergefallen sei.

    Wer ist denn der schlimmere Mensch: der zynische Sympathisant der sich entmenschenden RAF-Mörderbande oder der servile BRD-Berufspolitiker aus CDU-CSU und rechter SPD sowie der (ganz wie heute auch!!!) gewissenlose, sich verfettende BRD-Wohlstandsbürger mit Nazi-Verdrängung, der -in sklavischer Identifizierung mit “unseren amerikanischen Freunden” auch mal auf der richtigen und Siegerseite stehen wollend- zu den ekelhaften Kriegsverbrechen der USA (alleine in My Lai ein Massenmord an 450 Dorbewohnern, fast ungesühnt!!) feige den Mund hielt oder noch als eifriger Besatzerknecht das übelste Treiben

    (Napalm-Bomben auf Zivilisten, Verseuchung weiter Landstriche mit Erbschäden bis heute durch das Gift ‘Agent Orange’, geliefert vom BRD-Konzern Böhringer unter dem ach so anständigen Geschäftsführer Richard von Weizsäcke, später menschelnder CDU-Gutmenschpolitiker und die Kriegsgenerationen, berüchtigte Rede von 1985 zum 8.5.1945, in Haftung nehmender Bundespräsident)

    der USA dort guthieß, ging es doch gegen den ach so bösen Kommunismus ???? !

    Es wäre auch mal angebracht, darüber zu sinnieren, warum eigentlich die 68er-Rebellion ausbrach und warum sie später, allerdings nur in kleinen Teilen, in den Terrorismus abglitt !!

  6. Herr_Gott meint:

    @INFO 68

    Und ich frage mich immer noch, warum solche Massenmörderverherlicher, die den “real existierenden Sozialismus” und Kommunismus als prima Alternative zur Demokratie sehen. Die zig-Millionenfachen Kolateralschäden dieser gesellschaftlichen Experimente weltweit werden wohlwollend ausgeblendet.

    Opfer linker Diktaturen sind eben nicht gleichwertig, sondern selbst schuld.

    Möge Ihnen der stinkende Zeigefinger abfaulen, mit den Sie blind immer nur auf andere zeigen, anstatt sich selbst in der Nase zu bohren. Aber dazu stinkt er wahrscheinlich schon zu sehr!

  7. INFO68 meint:

    RE: “Herr_Gott”

    Schon Ihr alias zeigt eine kranke Selbstüberschätzung und somit große Probleme mit der Realität!!

    HG: “meint: 10.06.2008 um 18:57 @INFO 68 Und ich frage mich immer noch, warum solche Massenmörderverherlicher,”

    Wenn Sie mich meinen, sind Sie an die falsche Adresse geraten, haben Sie nicht die letzten Monate meine Beiträge hier gelesen!!

    HG: “die den “real existierenden Sozialismus” und Kommunismus als prima Alternative zur Demokratie sehen.”

    Der Satz ist nicht vollständig, also nochmal versuchen!!

    HG: “Die zig-Millionenfachen Kolateralschäden dieser gesellschaftlichen Experimente weltweit werden wohlwollend ausgeblendet.”

    Ja, sagen Sie das denen, die das machen, und nicht mir, der immer wieder seit 1970 die Kommunisten auf ihre Diktaturen, Verbrechen und Massenmorde hingewiesen hat. Man hat nur bei Ihrem heftigen Nachtreten hier den Eindruck, daß Sie nicht besser sind als die von Ihnen gescholtenen Kommunismus-Verharmloser und auf berechtigte Vorwürfe nur mit Schmutztiraden, Verbalentgleisungen antworten wollen oder können.

    So, wie sich die Kommunisten hinter den Nazis verstecken wollen, tun es doch verschiedene Kapitalismus-Apologeten (genug auch hier im Forum) hinter den Kommunisten!! Man zeigt auf das Böse bei anderen, um das Böse bei sich kleinmachen bzw. wegretouschieren zu wollen.

    HG: “Möge Ihnen der stinkende Zeigefinger abfaulen, mit den Sie blind immer nur auf andere zeigen, anstatt sich selbst in der Nase zu bohren. Aber dazu stinkt er wahrscheinlich schon zu sehr!”

    Wenn es nur zum primitivsten Sonderschul-Antikommunismus reicht, dann besser die Klappe halten. Es sind solche blindwütigen politischen Dilettanten wie Sie, die es den Kommunisten nur immer wieder leichtmachen. Über sowas wie Sie freuen sich die nur!!

    Und mich, dessen selbstkritische Haltung von den wenigsten Polit- und Foren-Aktivisten erteicht wird, können Sie mit Ihrem ekelhaften Geschreibe nicht treffen, wo ich alle politischen Strömungen, auch die befreundeten, auf ihre Schwächen, Fehler, Vergehen und Verbrechen hinweise. Nur im Gegensatz zu solchen unredlich-dummen Kommunismus-Hassern wie Ihnen weise ich auch auch auf die Millonenopfer nicht-kommunistischer Strömungen hin (wie Kapitalismus-Imperialismus, Katholizismus, Kolonialismus, Islam).

    Ich habe oben, ohne je Nazis und Kommunisten (beide aber keineswegs die einzigen Millionenmörder und Menschenschinder der Geschichte!!!) reinwaschen zu wollen, mit vollem Recht die USA kritisiert wegen deren Kriegsverbrechen in Vietnam (in sonstigen Kriegen haben sie auch genug auf dem Kerbholz). Dann sagen Sie doch, ob Sie das gutheißen, ob Sie ebenfalls -wie gewisse verlogene Linksaußen- die Opfer verschiedener großer politischer und religiöser Strömungen ungleich bewerten und hier die (ebenfalls millionenfachen!!!!) Opfer des Westens, des Kapitatlismus klein- oder gar wegreden wollen??!

  8. no mercy meint:

    @INFO68

    Wir sind nicht immer freundlich miteinander umgegangen, deshalb weiß ich nicht, ob Sie noch mit mir debattieren wollen. Sei’s drum. Ich weiß nicht recht, wo ich Sie einordnen soll. Sie distanzieren sich von den Linken und ihren Verbrechen, gleichzeitig distanzieren Sie sich vom Westen, und dann auch noch von der BRD, deren Bevölkerung Sie Verblödung vorwerfen. Ein Nazi wollen Sie auch nicht sein und ich will Ihnen das auch nicht unterstellen, aber in Ihren Texten klingt immer die Sehnsucht nach dem Ruck, dem Erwachen, nach.
    Was wollen Sie eigentlich, wo stehen Sie?

  9. Bohemund meint:

    @no mercy
    Wie wäre es mit einer schlichten, aber soliden Demenz? Diagnosen erklären zuweilen mit einem Schlag sehr viel, wenn nicht gar alles.

  10. INFO68 meint:

    RE: “Bohemund meint: 10.06.2008 um 21:10 @no mercy Wie wäre es mit einer schlichten, aber soliden Demenz?”

    Das fällt mir immer ein, wenn ich Ihren Schwachsinn zu lesen bekomme!!

  11. Bohemund meint:

    Dann tun Sie doch dasselbe wie ich - übergehen Sie die Ergüsse Ihrer Lieblingskommentatoren einfach. Schließlich ist es eh´ immer dasselbe. Das spart Nerven, Zeit und Aufmerksamkeit.

    Wenn man allerdings zuviel Zeit hat und der Alltag ebenso dröge wie endlos ist (z.B. in einem Altersheim), dann muß man sich das bißchen Adrenalin schon aus dem Netz verschaffen.

    @ Alle
    A poorpos Blogtroll, was ist denn mit demTürken passiert? Na ja, es gibt im Leben auch Verluste, über die man nicht allzu betrübt ist.

  12. Bohemund meint:

    A propos, heißt es natürlich (und wenn einem nicht ständig wißbegierige Kinder dazwischenquaken).

  13. INFO68 meint:

    RE: “no mercy meint: 10.06.2008 um 20:56 @INFO68 Wir sind nicht immer freundlich miteinander umgegangen, deshalb weiß ich nicht, ob Sie noch mit mir debattieren wollen. Sei’s drum. Ich weiß nicht recht, wo ich Sie einordnen soll.”

    Das ist doch ganz einfach: Sie brauchen nur meine vielen Texte (zu vielen politischen Fragen, Streitpunkten, Problemen, Sachgebieten) zu lesen, dann wissen Sie es genau!!

    nm: “Sie distanzieren sich von den Linken”

    Aber ich verdamme Sie nicht unreflektiert und dumm wie viele ihrer Hasser, sondern weise auf ihre Ursprünge, die nicht aus dem Nichts kamen, sondern Gründe hatten (wie später auch die 68er), hin in den sozialen und Freiheits-Fragen seit ca. 1850.

    nm: “und ihren Verbrechen,”

    Ich erlaube mir nur, die -durch nichts zu rechtfertigende- Selbstgerechtigkeit gewisser Kommunismus-Hasser anzuprangern und wiederholt darauf hinzuweisen, daß es in nahezu ALLEN polit., ökonomischen und religiösen Strömungen Massenverbrechen gegeben hat, wo qualitativ kaum Unterschiede bestehen, sondern nur, was die -auch noch umstrittene- Zahl der Opfer angeht.

    nm: “gleichzeitig distanzieren Sie sich vom Westen,”

    Ich bin Westler wegen der westlichen Werte (und da verstehen eben andere Westler was anderes drunter als ich, vertreten teilweise unhaltbare Dinge), die aber die Machthaber des Westens oft genug selbst mißachten. Nur habe ich stets gesagt, daß es im Moment auf der Welt für mich kein besseres polit-ökonomisches System gibt als das westliche, dessen -teils erhebliche- Mängel ich allerdings beseitigen möchte.

    nm: “und dann auch noch von der BRD, deren Bevölkerung Sie Verblödung vorwerfen.”

    Ich distanziere mich nicht von DER BRD, die ich liebe als freiheitlichen, sozialen nationaldeutschen Staat (in den Farben der deutschen Freiheit und Volkstreue schwarz-rot-gold) gemäß GG von 1949, sondern von den hier in den letzten Jahren dank schlimmer Politiker und nicht besserer Wähler eingerissenen GRUNDGESETZWIDRIGEN unhaltbaren, früher hier unvorstellbaren Zustände. Daß die Bevölkerung zu weiten Teilen dekadent und verblödet ist, ist offenkundig, fast lohnt es sich nicht mehr, dagegen anzukämpfen, es ist wie Sysiphosarbeit. Aus meiner Sicht sind die Wähler voll verantwortlich, wenn es auch noch andere Faktoren gibt.

    nm: “Ein Nazi wollen Sie auch nicht sein und ich will Ihnen das auch nicht unterstellen, aber in Ihren Texten klingt immer die Sehnsucht nach dem Ruck, dem Erwachen, nach.”

    Wer national eingestellt ist, muß noch lange kein Nazi sein. Die Nazis selbst haben schon dmals andre nationale Gruppen und Personen mundtot gemacht und beanspruchen ja bis heute (wo sie unbedeutend sind) ein Monopol auf die patriotische Sache, was niemand befolgen muß. Aber ich erlaube mir zu sagen, wo mal bei den Nazis und Hitler was richtig gesehen und praktiziert wurde, ebenso gab es auch in der DDR teilweise gute Dinge.

    Und eine große Wende gab es immer wieder in der Geschichte, mal revolutionär-heftig, mal schleichend, das ist doch nicht an eine bestimmte polit. Richtung gebudnen. Und der Ex-Bundespräsident Herzog wollte doch auch mal, daß ein Ruck durch das Volk ginge. Und der große PATRIOT Arnulf Baring (übrigens von der dummen umerziehungshörigen SPD-Tussi Ypsilanti deswegen einst beschimpft) RIEF AUF ZUM AUFSTAND GEGEN DIE PARTEIEN !!!

    nm: “Was wollen Sie eigentlich, wo stehen Sie?”

    Freiheit, Gerechtigkeit, Wahrheit, Anständigkeit, Menschlichkeit, Demokratie, Volks- und Vaterlandstreue!!

  14. halali meint:

    @INFO68

    Oh Mann (frau), das war aber ein Wahnsinns-Spagat. Vom Muttertrauma über Nazi-Verdrängung und Kriegsverbrechen der USA in Vietnam bis zur Schelte an R. v. Weizsäcker, der Ihrer Meinung nach für die Produktion und Lieferung von Agent Orange an die USA verantwortlich war…
    :roll:

  15. Jagdhund meint:

    @INFO68:

    “Freiheit, Gerechtigkeit, Wahrheit, Anständigkeit, Menschlichkeit, Demokratie, Volks- und Vaterlandstreue!!”
    Tut mir leid, das sagen, bis vielleicht auf die beiden letzten Begriffe, fast alle. Nur versteht fast jeder, und das täglich variierend, etwas anderes darunter. Und auch Du wirst in praxi Kompromisse schließen, mal zu Lasten des einen oder anderen Begriffes.
    Es ist überhaupt vergnüglich zu lesen, wie in den meisten sog. politischen Blogs, vornehmlich den “……….kritischen” vorgegangen wird: die eigene Stellung wird als Tatsache vorausgesetzt, dito die eigene “Lösung”. Das erspart bekanntlich jegliche Analyse des bestehenden Problems, und ermöglicht die sofortige Totschlagfrage: “wo stehst Du eigentlich?”, wobei auf die Antwort keinen Wert gelegt wird. Der Fragesteller kennt die nämlich schon, und hat sie a priori verdammt. In einem Blog ist man “Sozi”, “Scheiß 68er”, im anderen “Fascho”, Reaktionär”, beim Dritten ist man “Scheißmusel” oder “Dhimmi”, wie ergreifend, wie einfach, wie dumm. Gott sei Dank spielt sich dieses nur in Blogs ab, der Versammlung der überwiegend Randständigen, die sich seltsamerweise alle für das vox populi halten.
    @ Hallowach: jetzt siehste mal, wie schön Du verarscht wirst, ja, auch ich bin “Sir Winston”. Konservativ (bewahrend) sein heißt auch, den Anstand zu bewahren. Davon kann weder bei der Mülltonnenerbin, noch beim konvertierten Türken, noch bei den Fundisektierern die Rede sein.

  16. D.R. meint:

    @info68

    “Bei Bettina Röhl ist der Fall doch ganz klar. Sie wird Ihr Muttertrauma nicht los und kompensiert es berufs-neurotisch in einer unerträglichen, waschweiberisch-keifend-dümmlichsten Vereinfachung, Verkürzung der 68er-Bewegung auf das Böse an sich, das über Deutschlands Unschuld hergefallen sei.”

    Ins Schwarze getroffen, es ist genau so. Liest man Röhl mal ganz aufmerksam, wird man feststellen, daß sie sich inhaltlich nur wenig von den 68ern unterscheidet, trotzdem polemisiert sie ständig gegen diese.

    Zunächst fand ich ihre Polemik anziehend, weil sie genau meinen Auffassungen die ich über die 68er hatte und noch habe entsprach.

    Doch umso mehr ich Röhl las umso wenige konnte ich rein inhaltlich wirklich Unterschiede zwischen den Zielen der 68er und den Auffassungen Röhls feststellen.

    Das fand ich zunächst verwirrend. In meinen Augen liegt sie mit ihrer objektiven Verdammung der 68er richtig.

    Aber inzwischen glaube ich nicht, daß sie die 68er auf Grund der von Ihnen vertretenen Inhalte ablehnt bzw. verurteilt, sondern aus anderen Gründen.

    Röhl ist eine Feministin, sie ist ebenso für die sexuelle Revolution wie die 68er waren.

    Bei Frauen muß man etwas acht geben, sie vertreten bestimmte Positionen möglicherweise gar nicht um der Position willen sondern aus ganz anderen Gründen. Das scheint mir auch bei Röhl der Fall zu sein. Komensation ihres eigenen Traumas, aber nicht nur das. Sie macht daraus etwas für sich. Sie greift das Thema auf, weil sie damit Erfolg hat. Inhaltlich steht sie aber denen gegenüber gegen die sie so heftig polemisiert, gar nicht so fern.

    Das ist meines Erachtens bei Frauen oft so. Z.B. war es ein wenig so bei Hirsi Ali. Als Wilders seinen Film Fitna angekündigt hatte war sie die erste, die ihm in den Rücken gefallen ist und ihm öffentlich vorgeworfen hat unnötig zu provozieren.

    Aber auch Männer verhalten sich so, ein Musterbeispiel dafür ist Beckstein, ein anderes Steinmeier.

    Trotzdem stimme inhaltlich ihre Kritik an den 68er schon zu, sie trifft. Aber das ist gerade das Verführerische, sie meint es ganz anders als der echte Konservative und trotzdem sieht es auf den ersten Blick so aus als würde zwischen beiden große Übereinstimmung bestehen. Tut es aber in Wahrheit nicht.

  17. kewil meint:

    “Bei Bettina Röhl ist der Fall doch ganz klar. Sie wird Ihr Muttertrauma nicht los und kompensiert es berufs-neurotisch in einer unerträglichen, waschweiberisch-keifend-dümmlichsten Vereinfachung, Verkürzung der 68er-Bewegung auf das Böse an sich, das über Deutschlands Unschuld hergefallen sei.”
    Posting von info68 plus D.R.
    ______________________

    Kewil ärgerlich: Das ist die typisch saudumme Meinung, wie sie jeder linke Journalistenarsch auch absondert. Ihr solltet euch schämen. Und diese Meinung ärgert mich sehr. Wenn ich die Tochter von Ulrike Meinhof bin, dann kann ich das nicht ändern. Umso erstaunlicher, wie neutral und zurückgenommen Bettina Röhl schreibt. Das Buch “So macht Kommunismus Spaß” zum Beispiel ist einfach klasse und rührt gar nicht in irgendwelchen psychologischen Sphären rum, im Gegensatz zu euch beiden. Und es kotzt nicht nur Bettina an, wenn ihre Kritiker nur den immer selben Scheißdreck absondern, anstatt sich um den Text selbst zu kümmern! Pfui Teufel!

  18. D.R. meint:

    Hallo Kewil,

    das rühren in psychologischen Sphären ist wirklich nicht gut, ja das war ein Fehler, sollte man nicht machen. Und das Buch “So macht Kommunismus Spaß” ist vielleicht auch gut (ich habe nur Ausschnitte daraus gelesen und die waren gut). Aber widersprüchlich bleibt das was sie sagt trotzdem.

    Lies mal hier, diesen Artikel von ihr:

    http://debatte.welt.de/weblogs/238/sex+macht+und+politik+mainstream+report+von+bettina+roehl/71856/usdrama+qualifizierte+frau+unterliegt+itboy+der+abstieg+der+praesidentschaftsbewerberin+hillary+clinton#comments

    Wie kann man ein solches Loblied auf Clinton singen und noch dazu mit dieser Begründung? Ich will nicht Obama verteidigen, wer nur die Wahl zwischen Clinton und Obama hat, hat die Wahl zwischen zwei Übeln und muß sich für eines der beiden entscheiden, aber es gibt auch noch McCain. Beide (Clinton und Obama) würden für die USA eine Katastrophe sein. Beide wollen die USA in einen sozialistischen Staat verwandeln, wenn sie könnten. Clinton sprach sogar mal von staatlich finanzieren “Kinderkrippen”. Und was die von Röhl so geschätzte Antidiskriminierung angeht nehmen sich beide nichts.

    Mir hat ehrlich gesagt ihr Mann (der Mann von Hillary) schon gereicht. Es war der schlechteste Präsident den Amerika jemals hatte und jetzt macht jemand auf diese Weise Werbung für dessen betrogene Ehefrau. Da geht mir jedes Verständnis ab.

  19. deine-Gesellschaft » CoJac-Herwig - Panoptische Gesellschaft meint:

    […] im Dunkeln aufs Klo und schon nach der ersten schmerzhaften Begegnung mit der neuen Umgebung stellt sich unser Ich auf das neue Bewußtsein ein und alles funktioniert wieder “normal”. […]

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