“Man könnte glauben, in Deutschland erscheine eine furchterregend gefährliche Zeitung”

20.06.2008

NZZ

Eine bemerkenswerte Koalition aus Verfassungsschützern, Politikern, politisch engagierten Wissenschaftern, Journalisten und «antifaschistischen» Rollkommandos wird nicht müde, die Öffentlichkeit darüber aufzuklären, dass am Berliner Hohenzollerndamm jede Woche ein geschickt camouflierter Angriff auf die Grundfesten der Republik geplant und in Szene gesetzt werde.

Das schreibt die Neue Zürcher Zeitung zur Verteidigung der Jungen Freiheit! Sie muß es schreiben, denn in Deutschland stört diese hexenprozeßartige Verteufelung niemanden. Hier werden Alternativen nicht mehr geduldet, es herrscht keine Meinungsfreiheit, sondern eine intolerante, uniforme, linksgründiktatorische Einheitspresse, die Franz Josef Strauß heute rechts von Hitler verorten würde. Was Ulbricht und Honecker in der kommunistischen DDR nur unter Zwang verwirklichen konnten, das schaffen die herrschenden  intellektuellen Eunuchen in der angeblich demokratischen BRD freiwillig und mit großem Eifer. Zu was für einer illiberalen Blockwart- und Denunziantenpostille aus Krähwinkel ist zum Beispiel die ZEIT verkommen! Bemerkenswert, dieser Artikel in der NZZ, in der Tat!

18 Antworten zu ““Man könnte glauben, in Deutschland erscheine eine furchterregend gefährliche Zeitung””

  1. Andy meint:

    Nicht Freiwillig. Mit Populismus und Propaganda wickeln sie die Menschen ein.
    Sie schaffen es immer wieder, alle die andere Meinungen als sie vertreten, als schlecht darzustellen.

  2. M.Voltaire meint:

    Für mich der Kernsatz des Artikels: “Man soll glauben, dass die Normalität nur Schein und geschickte Tarnung ist, hinter der sich der Versuch verbirgt, in Deutschland die Grenzen zwischen erlaubtem konservativem und unerlaubtem rechtsextremistischem Denken zu verwischen.”

    Exakt das soll einem weisgemacht werden.

    Ein Scharnier hat aber ja immer zwei Seiten.

    Es ist nicht die “Junge Freiheit”, die diese Scharnierfunktion erfüllt, sondern es ist jene Allianz von Kritikern, die mit allen Mitteln, gerade auch unlauteren und strafbewehrten, darum bemüht sind ein konservatives Blatt als verfassungsfeindliches Nazi-Blatt zu desavouieren.

    Was konservativ ist, wird systematisch zum Faschismus abgestempelt und so erfüllt diese Allianz eine Scharnierfunktion, nämlich den Linksextremismus und linke Demagogie in die gesellschaftliche Mitte zu führen.

    Und hierzu dient - als Scharnier - u.a. die Diffamierungskampagne gegen die “Junge Freiheit”. Und sie wirkt. Ich kenne promovierte Akademiker. Scheinbar aufgeklärte Denker, die die “Junge Freiheit” nicht in die Hand nehmen, sich vor ihr ekeln, sie aber selbst niemals, auch nicht eine einzige Ausgabe, gelesen haben und sich ausschließlich darauf verlassen, was die von der NZZ beschriebene Allianz über die “Junge Freiheit” verbreitet.

    Es ist wohl eine traurige Tatsache, daß das deutsche Volk im Ergebnis immer noch nicht wirklich demokratiefähig ist.

  3. Frankfurter meint:

    Das könnte doch sehr interessant sein, Kewil

    http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/per-mausklick-zum-schafott/

  4. almighurt meint:

    Öfter mal die Junge Freiheit kaufen !!!

  5. Flash meint:

    Ich liebe immer wieder diese Formulierkunst, wie “die herrschenden intellektuellen Eunuchen” und andere Ausdrücke, die so wunderbar polemisch sind. Es wäre schade, wenn zukünftig fast nur noch Links gepostet würden.

    Für die JF habe ich einen begeisterten Leser geworben, selber bin ich dank Internet nicht so drauf angewiesen.

    Könnte man mittels einer riesigen Blogger-Offensive eine Art Verteidigung rechtskonservativer Meinungen und Publikationen schaffen? Damit meine ich, daß möglichst sehr viele der Leser liberaler und rechter Blogs sowie der JF ein eigenes Blog erstellen und fleißig die unkorrekten Ansichten aus JF, PI und FF aufgreifen.

  6. Melmoth meint:

    Kein Wunder, dass die “Qualitätspresse” gegen die Junge Freiheit Stimmung macht: An diesem Blatt sieht man, wie Presse sein sollte und sein könnte, aber in Deutschland fast nicht ist:
    Informationen aus aller Welt, die dem Normalbürger sonst nicht zugänglich sind. Analysen zu den wichtigen Problemen und Sachverhalten auf unserer Welt. Artikel nicht nur von Journalisten, sondern von Fachleuten und Professoren. Standpunkte, die nicht zum Mainstream gehören, aber gerade deshalb die Dinge in völlig neuem Licht erscheinen lassen und vielen Vorgängen erst Sinn ergeben. Patriotisch, ohne nationalistisch zu sein, Fakten statt Gutmenschenphantasien. Gehobener, aber dennoch leicht verständlicher Schreibstil.
    Die Junge Freiheit ist das, was Spiegel und Co. sein wollen, aber schon längst nicht mehr sind (so sie es denn je waren).

  7. Berliner Kindl meint:

    Focus:

    Wenn der Vertrag von Lissabon nicht in Kraft tritt, hat das laut Frankreichs Präsident Sarkozy weitreichende Folgen: Dann soll die EU keine weiteren Mitglieder aufnehmen. Der Gipfel verzichtet auch auf ein Zieldatum für den Reformvertrag.

    Keinen Lissabon-Vertag!

  8. Alfons Huber meint:

    Man kann nur hoffen, daß diese “antifaschistischen” Rollkomandos bald selber nicht mehr durchblicken und weil in Wirklichkeit kein Gegner verhanden ist, dann über sich selbst herfallen werden. Wenn aber nun auch die CSU bei der tausendeinhunderteinundfünfzigsten Aktion mitmacht, wie jetzt Innenminister Herrmann bei “Wellenschlag” oder gar der Parteivorsitzende Huber als Pate bei der “Schule ohne Rassismus”, dann müßten alle Alarmglocken der Demokratie läuten.

  9. Fritz meint:

    Interessanter Artikel.
    “Die Bildung der öffentlichen Meinung unter den Bedingungen der Pressefreiheit verlangt allerdings etwas mehr Anstrengung und die Bereitschaft, auch Provokationen auszuhalten. In den wilden Jahren der «Taz» war das auf der anderen Seite des politischen Spektrum zu lernen.”
    Man muss es aushalten. Die JF bietet keine allumfassenden Berichte, aber auf einiges einen anderen Blickwinkel. Das allein lohnt sich schon.
    Im Übrigen, was ist so schrecklich daran, wenn Berichte über die früheren dt. Ostgebiete erscheinen? Die gehören zur deutschen Geschichte. Werden Polen oder Russen mit dem Thema konfrontiert, reagieren sie oft erstaunlich dünnhäutig. Warum wohl?

  10. D.R. meint:

    @ Frankfurter

    hoch interessant, danke für den Hinweis.

    à propos Junge Freiheit:

    In der neuen Ausgabe finden sich noch zwei sehr lesenswerte Artikel zum Nein der Iren zum Vertrag von Lissabon:

    http://www.jungefreiheit.de/index.php?id=268&tx_ttnews[tt_news]=877&tx_ttnews[backPID]=&no_cache=1

    und

    http://www.jungefreiheit.de/index.php?id=268&tx_ttnews[tt_news]=884&tx_ttnews[backPID]=&no_cache=1 (Interview mit Karl Albrecht Schachtschneider mit dem Titel: “Nicht die EU, der Vertrag von Lissabon steckt in der Krise”

    Schön, wie die Sprache, die die Eurokraten verwenden, bereits als Instrument der Manipulation im Dienste der neuen Ideologie entlarvt wird.

  11. Wahr-Sager meint:

    Selbstverständlich ist die “Junge Freiheit” gefährlich. Für jene Politiker, die uns Sand in die Augen streuen und deren Ansichten aufdrücken wollen.

  12. Wahr-Sager meint:

    Auch Sebastian Edathy wird ja nicht müde, zu behaupten, dass die JF eine Scharnierfunktion hätte - natürlich, ohne dies in irgendeiner Weise belegen zu können.
    Es scheint mir so, dass jene Zeitgenossen zwanghaft nach einem Haar in der Suppe suchen, ohne es jemals zu finden.

  13. Wahr-Sager meint:

    @Flash:
    Bzgl. deines Blogs fände ich ein Spiel Türkei gegen Deutschland höchst spannend. Na, mal schauen, wer heute das Rennen macht - ich hoffe ja dennoch, dass die Kroaten gewinnen.

    Dass jetzt jeder seinen eigenen Blog aufmacht, kannst du vergessen. Die Deutschen sind in der Mehrheit zu träge, leider. Ich weiß das aus eigener Erfahrung, als ich damals ein eigenes Projekt starten wollte, das aber bald mangels Interesse fallen gelassen werden musste.
    Es ist aber schon hilfreich, wenn Blogs wie dieser die JF unterstützen und ihr nicht in den Rücken fallen - im Gegenteil.
    Und zu guter Letzt hilft es immer, jämmerliche “Antifaschisten” zu fragen, was genau jetzt an der JF so faschistisch oder nationalsozialistisch sei. In all meinen Auseinandersetzungen mit ihnen konnte mir diese Frage noch kein “Nazi-Jäger” beantworten.

  14. Daniel Leon Schikora meint:

    Die Hetze gegen moderate Konservative, mit der JF-”Kritiker” bruchlos an die anti-konservativen Traditionen des Hitlerismus anknüpfen, führt ebenso wie die (bemerkenswerterweise ebenfalls von sozialdemokratischer Seite mit besonderer Verve betriebene) Diffamierung religiöser Minderheiten (”Sekten”) vor Augen, wie wenig nach dem Mai 1945 die Reeducation im westlichen Deutschland “gegriffen” hat!

  15. ruebezahl meint:

    Auf die JF bin ich aufmerksam geworden, weil ein Anarchist mit antideutscher Einstellung, mit dem ich durch einen Zufall eine zeitlang mal Kontakt hatte, die Zeitung mehrfach warnend erwähnte. Der Mann hat übrigens bis zum heutigen Tage keinerlei echte Bildung erworben, will aber die ganze Welt verändern. Er weiß nichts und will in Wahrheit nur selber herrschen. Die Warnungen dieses Menschen vor der JF machten mich natürlich neugierig, und siehe da, seit 1999 kaufe ich sie mir regelmäßig am Kiosk und bin begeistert. Die JF ist, wie ich meine, eine unverzichtbare Alternative zur durch und durch verlogenen “Qualitätspresse”. Wenn man Kioskkäufer in Berlin ist, bekommt man übrigens auch ab und zu mit, wie Linke oder sonstige Gegner dieser Zeitung immer wieder mal versuchen, Sabotage zu üben. So sagte mir kürzlich ein Verkäufer an einem großen Berliner Bahnhof, daß sie die JF nicht offen in den Zeitungsständer stecken können, weil Linke dann auf die Zeitung spucken oder sie aus dem Ständer nehmen und dann irgendwo auf dem Bahnhof in einen Papierkorb werfen. Auf einem anderen Berliner Großbahnhof liegt die JF in der Auslage, es kommt aber immer wieder vor, daß irgend jemand 2 oder 3 Exemplare der “Jüdischen Allgemeinen” darauf legt und die JF damit abdeckt,
    damit niemand die JF sieht.

    Zum Inhalt der JF: Ich meine, ein ganz, ganz wichtiges Thema heute ist die Geschichtsschreibung und die Geschichtspolitik. Dieses Thema ist heute in Deutschland noch mehr tabuisiert als Islamkritik. Die ganze 68er-Herrschaft beruht doch auf der Deutungshoheit über die Geschichte. Erst wenn die Mehrheit der Deutschen wieder voll und ganz informiert ist über die Geschichte, erst dann werden wir wohl wieder das Selbstbewußtsein und die Kraft haben, den Islam wieder aus dem Land zu treiben.
    Damit kein Mißverständnis entsteht: Selbstverständlich soll und darf kein Verbrechen, daß von Deutschen begangen wurde, verschwiegen oder gar geleugnet werden. Ich kann aber aus eigener Erfahrung sagen: Wenn man einmal angefangen hat, kritisch nachzuforschen, welche Verbrechen denn eigentlich so alles von Anderen an Deutschen begangen wurden, zB. von Polen, Tschechen, Russen, aber auch Amerikanern, dann kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus, und aus dem Staunen wird sehr schnell Entsetzen.

    In den Links-günen Einheitsmedien herrscht ja Einigkeit darüber, daß grundsätzlich immer die Deutschen an Allem schuld waren. Wer aber regelmäßig die JF liest, dem wird recht schnell klar, daß die Wahrheit eine andere ist.

  16. Mineralwasser meint:

    @ruebezahl

    Da hast Du aufjeden Fall, man muss beide Seiten zeigen, nicht die eine Seite von allen Seiten beleuchtet, vorwärts und ruckwärts und dann die andere Seite vollkommen unter den Tisch fallen lassen. (Diese Aussage ist reflexiv)

    Wobei wir ja Geschichte immer nur genau ab 33 begutachten, nie davor, quasi als wäre davor niemals jemand aktiv gewesen.

  17. Wahr-Sager meint:

    @ruebezahl:
    “So sagte mir kürzlich ein Verkäufer an einem großen Berliner Bahnhof, daß sie die JF nicht offen in den Zeitungsständer stecken können, weil Linke dann auf die Zeitung spucken oder sie aus dem Ständer nehmen und dann irgendwo auf dem Bahnhof in einen Papierkorb werfen.”

    Genauso habe ich es mir vorgestellt, wenn die JF öffentlich verkauft wird.
    Was übrigens Missverständnisse betrifft, kann man die auch im Verlauf einer Diskussion ausräumen - man weiß dann, wie der andere tickt. Ansonsten hilft dir auch eine anfängliche Erwähnung nicht, dass du nicht der bist, für den du von bestimmten Personen gehalten wirst. Deren (Vor-)Urteile sind fest betoniert.

  18. Wahr-Sager meint:

    @Mineralwasser:
    Aber echt. Diese Konzentration auf 12 Jahre Deutschland dient doch ohnehin nur politischen und ideologischen Zwecken.

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