Die Mormonen bunkern weltweite Familiennamen

26.07.2008

Irgendwo bei Salt Lake City lagern die Mormonen die größte Sammlung von Familiennamen weltweit, wie der Merkur da berichtet. Ich habe die Datenbank getestet und wurde mit meinem Namen gleich fündig. Hier die Sucheingabe-Maske, falls Sie über das Wochenende Ahnenforschung betreiben möchten!  

19 Antworten zu “Die Mormonen bunkern weltweite Familiennamen”

  1. Markus Oliver meint:

    Du hast Kewil gefunden? ;-)

  2. Hamburger Michel meint:

    “Du hast Kewil gefunden?”

    *Lach!* Genau danach hab’ ich sofort auch geforscht, aber leider null Matches.

    Spaßig auch noch was anderes: bei der Suche nach Namen meiner Familie gibt es immer die Angabe: “Race: white”. Dann hab’ ich mal aus Bock und Daffke den Namen “Obama” eingegegen: Mitglieder dieser Famile scheinen jedoch keiner “Race” anzugehören…

  3. Brandenburger meint:

    wen haben wir denn hier:

    Adolf Hitler Compact Disc #28 Pin #274345 Pedigree
    Sex: M

    Event(s)
    Birth: 20 Apr 1889

    Braunau,Ober-Oesterreich,Austria
    Christening: 22 Apr 1889

    Braunau,Ober-Oesterreich,Austria
    Death: 30 Apr 1945

    Berlin,Brandenburg,Preussen,Germany

    Parents
    Father: Alois Schicklgruber or Hitler Disc #28 Pin #274346
    Mother: Klara Poelzl Disc #28 Pin #274347

    Marriage(s)
    Spouse: Eva Braun Disc #28 Pin #274531
    Marriage: 29 Apr 1945
    Berlin,Brandenburg,Preussen,Germany

  4. Brandenburger meint:

    @Markus Oliver
    :)
    Ich glaube, dass das die Suchergebnisse sind: http://www.familysearch.org/eng/default.asp

  5. D.N. Reb meint:

    Bin kein Mormone. Hmpff.

  6. CA meint:

    Ich bin auch kein Mormone.

  7. M.Voltaire meint:

    OT: Grüne attakieren Schäuble für “beschähmenden Rückzieher”:

    http://www.faz.net/s/Rub99C3EECA60D84C08AD6B3E60C4EA807F/Doc~E51398DDD6E8C42F4A359393949E0B35C~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_aktuell

    Klasse auch die Empfehlungen von Cem Özdemir an Schäuble und das San Benedikt XVI gerichtete Statement des irakischen Präsidenten Maliki zur Situatio der Christen im Irak.

  8. Markus Oliver meint:

    Man mag sich das Geschwafel der Mainstream-Presse ja schon gar nicht mehr durchlesen.

  9. Skandalos meint:

    Hammer! Super Tip!

  10. M.Voltaire meint:

    OT: Zitat: “Die selbst ernannte Bürgerbewegung »Pro Köln« scheut keine Mühe, um gegen den Bau einer Moschee im Kölner Stadtteil Ehrenfeld und gegen die »Islamisierung in Deutschland« zu hetzen.”

    http://jungle-world.com/artikel/2008/30/22290.html

    Hört, hört! Nun kann man also auch schon gegen einen Gebäude und vor allem gegen die (ja offensichtlich gar nicht bestrittene) Islamisierung in Deutschland “hetzen”… ;-)

  11. Susato meint:

    Kewil,
    jetzt werden Sie mir aber unheimlich. Weil ich erst gestern in einem Trivial-Krimi von dieser Datenbank der Mormonen gelesen habe, und das bei Gelegenheit überprüfen wollte. Echt wahr.

    @M. Voltaire: die werden es noch selber alle merken. Eine lange und schmerzhafte Lektion wird es dann aber sein. Wenn normale Bürger, die sich mit nachvollziehbaren Argumenten nicht mal gegen den Islam selber, sondern lediglich gegen seinen Herrschaftsanspruch stellen, öffentlich dermaßen diskreditiert werden, dann ist die Stimmung allmählich am Kippen.

    Und das ist sie. Ist dummerweise bei denen noch nicht angekommen, die es interessieren sollte. Jetzt stellt sich heraus, in welcher Erklärungsnot sie sind.

    Vor 15 Jahren konnte man Schönhuber noch stillstellen mit Kirchenasyl und Wir-sind-eine-Welt-Veranstaltungen. Jetzt hat er noch recht behalten. Und wir nicht.
    Mea culpa.

  12. Gansguoter meint:

    Die Daten der Mormonen in der Datenbank sind chronisch unzuverlässig. Eigene Forschung in den Standesamtsregistern und Kirchenbüchern ist unerlässlich. Ein Amerikaner kann u.U. deutsche Schrift und Texte des 18. Jh. nur sehr begrenzt lesen.

  13. Markus Oliver meint:

    Ein Amerikaner kann u.U. deutsche Schrift und Texte des 18. Jh. nur sehr begrenzt lesen.

    Na, Du musst es wissen. Die haben wahrscheinlich niemanden, der das kann.

  14. Gansguoter meint:

    @ Markus Oliver: Nach etwa 10 Jahren Arbeit mit den Mormonendaten und zahlreichen Vergleichen zwischen Abschrift und Original weiß ich das in der Tat. Für ernsthafte Familien-/Ahnenforschung sind die Mormonendaten nette Anhaltspunkte, aber mehr nicht. Viel wichtiger sind die Microfilme.

  15. Nick meint:

    Ich bin Mormone :)

  16. Brandenburger meint:

    Was ist denn an deutscher Schrift so schwer zu lesen? immerhin sind auch 20% der Amis deutschstämmig.

  17. halali meint:

    Das mit dem Mormonen hat irgendwie damit zu tun, daß sie auch früher lebende Verwandte zum Glauben (der Heiligen der letzten Tage) “umschreiben” können - oder so ähnlich. Hier in D fahren ja auch viele - trotz heißer Sommermonate - junge Männer in dunklen Anzügen mit dem Fahrrad umher und wollen missionieren. Man muß aber sagen: sehr formell und sehr höflich und nicht aufdringlich wie andere. Dabei machen sie akribische Aufzeichnungen über die Vorfahren jedes “Missionierten”. Für ihre Riesen-Datenbank in Salt Lake City, wo auch deren Zentrale ist. Aber am beste Ihr fragt mal bei “Wikipedia” nach, wenn Ihr etwas mehr darüber wissen wollt (und soweit Wikipedia auch zuverlässig ist).

  18. halali meint:

    Nachtrag:

    Jedenfalls ist das mit den Mormonen wesentlich harmloser als das, was die Briten mit ihrer Gendatenbank so verbrechen…

    Siehe: http://www.heise.de/newsticker/Privatfirmen-erhielten-Zugriff-auf-alle-DNA-Profile-der-britischen-nationalen-Gendatendank–/meldung/113392

  19. Roots « Mit elektrischer Feder meint:

    […] Fakten, Fiktionen; Die Mormonen bunkern weltweite Familiennamen […]

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