Eine Tagesstätte in Berlin-Schöneberg
30.07.2008
Im folgenden Text wird unter anderem behauptet, daß es für Ausländerkinder schon zu spät sein kann, wenn sie mit 2 Jahren in die Kita gehen. Ideal wäre für viele, wenn sie bereits mit 8 Monaten in die Tagesstätte kämen, sonst finden sie schon keinen Anschluß mehr. Man könnte da giftig sein und darauf hinweisen, daß sie unter Rotrotgrün bald auf jeden Fall den Realschulabschluß sicher haben. Wozu dann eigentlich soviel Aufwand? Und um eins draufzusetzen: noch besser wäre es gewesen, man hätte die Eltern dieser armen Kinder nie ins Land gelassen. Artikel vorne und hinten gekürzt, Mitte vollständig:
… - ein ganz normaler Kindergarten eben.
Erst bei genauerem Hinsehen fallen die Besonderheiten ins Auge. Direkt hinter der grünen Plastikplane, die den Spielplatz von der Außenwelt abschirmt, warten schon am späten Vormittag die Prostituierten vom Straßenstrich an der Kurfürstenstraße auf ihre Freier. Auf den Fotos vom letzten Familientreffen trägt fast die Hälfte der Mütter Kopftuch. Nach den Kleiderhaken von “Paul” und “Marie” sucht man vergebens. “Elmir”, “Berru” und “Malak” steht stattdessen auf den Namensschildern. Der interkulturelle Kalender neben dem Fahrstuhl informiert nicht nur über den Tag der Arbeit und Pfingsten, sondern auch über Vesakh, den höchsten buddhistischen Feiertag.
Als Charlotte Marx, die Leiterin des “Hauses der Kinder”, vor gut drei Jahren in der privaten Kindertagesstätte im Berliner Stadtteil Schöneberg anfing, war es noch nicht üblich, christliche Feste zu feiern. Erst als sich bei einer Fragebogenaktion herausstellte, dass auch viele muslimische Eltern nichts dagegen hätten, habe man sich getraut, das zu ändern. Seither gibt es im “Haus der Kinder” viel zu feiern. “Ramadan, Osterhase, Silvester, wir feiern alles”, erzählt der Vater der sechsjährigen Iman, als er seine Tochter am späten Nachmittag abholt. Der Neunundfünfzigjährige stammt aus dem Libanon und lebt seit 34 Jahren in Deutschland. Er gehört zu denen, die es gut finden, dass die Kinder in der Kita mit westlicher Kultur in Berührung kommen und die deutsche Sprache lernen.
Selbstverständlich ist diese Haltung nicht. Das erleben die Erzieherinnen im “Haus der Kinder” jeden Tag. Mit einigen Eltern können sie sich nach wie vor kaum verständigen. “Die bringen das dritte oder vierte Geschwisterkind in die Kita und können immer noch genauso wenig Deutsch wie am Anfang“, sagt Sigrid Ajami, seit sieben Jahren als Erzieherin an der Kita tätig und selbst mit einem Libanesen verheiratet. Das Schlimme daran sei, dass solche Eltern ihre eigenen Integrationsdefizite an die nächste Generation weitergäben, bestätigt auch die Erzieherin Monika Fuhrmann.
Rund dreißig Prozent aller Berliner Schüler sind “nichtdeutscher Herkunftssprache”. So steht es in der Berliner Schulstatistik für das Schuljahr 2007/2008. An Grundschulen liegt der Anteil schon bei fast 35 Prozent. Tendenz: rasch steigend. Experten rechnen damit, dass in weniger als zwei Jahrzehnten die Fünfzig-Prozent-Marke erreicht sein wird. Charlotte Marx kann angesichts solcher Prognosen nur müde lächeln. Bei ihr herrschen schon jetzt ganz andere Verhältnisse. Nur zwei der 85 Kinder, die derzeit die Betreuungseinrichtung in der Kurmärkischen Straße besuchen, sind deutscher Herkunft. Mit einer ähnlichen Quote hatte die Eberhard-Klein-Oberschule in Kreuzberg Ende 2004 noch für Aufregung gesorgt. “Hier sind wir Lehrer die einzigen Ausländer”, titelte eine Berliner Zeitung. Der Rektor sagte öffentlich, er fühle sich verpflichtet, deutschen Eltern zu raten, ihre Kinder an einer anderen Schule anzumelden.
Frau Marx gibt zu, dass auch sie manchmal entmutigt sei angesichts der Schwierigkeiten, die viele Kinder mitbrächten; auch sie hätte gern eine andere Mischung und mehr gleichaltrige Sprachvorbilder. “Aber hier im Schöneberger Norden ist das nun einmal nicht realistisch.” Türkei, Syrien, Marokko, Libanon, Pakistan, Sri Lanka, Ukraine, Albanien, Portugal, Mali, Kamerun, Ghana - fast alle Kontinente sind im “Haus der Kinder” vertreten. Problematisch sei vor allem, wenn Kinder erst mit zwei oder drei Jahren in die Kita kämen, sagt Frau Marx. “Dann haben sie es doppelt schwer.”
Zehn Monate alt war die inzwischen zweijährige Sara, die in Wirklichkeit anders heißt, als sie in die Kita kam. Zuerst hielten alle das Kind für behindert oder traumatisiert. Sara konnte sich kaum aufrichten oder drehen, vom Krabbeln ganz zu schweigen. Mit der Mutter, die aus Südeuropa stammt, war eine Verständigung nur über einen Dolmetscher möglich. Bald zeigte sich, dass dem Kleinkind bloß fehlte, was es nun im Kindergarten bekommt: Zuwendung, Anregung, Bewegung. Zu Hause habe sich niemand mit Sara beschäftigt, mit ihr gesprochen oder gespielt, erzählt Marx. “Wenn dieses Kind nicht mit zehn Monaten, sondern zwei Jahren zu uns gekommen wäre, wäre es wahrscheinlich schon zu spät gewesen.”
Der Fall ist insofern typisch, als die Defizite, die viele Kinder mitbringen, selten allein von den fehlenden Deutschkenntnissen ihrer Eltern herrühren. Viel gravierender sei, sagt Marx, dass in den meisten Familien überhaupt nur sehr wenig gesprochen werde, weder auf Deutsch noch in einer anderen Sprache. Diese Art der Sprachlosigkeit führt bei Migrantenkindern häufig zu einem Phänomen, das von Fachleuten als “doppelte Halbsprachigkeit” bezeichnet wird: Kinder, die schon ihre Muttersprache mehr schlecht als recht beherrschen, tun sich besonders schwer, eine Zweitsprache zu lernen… FAZ, 30.7.2008


30.07.2008 um 14:38
… christliche Feste zu feiern. Erst als sich bei einer Fragebogenaktion herausstellte, dass auch viele muslimische Eltern nichts dagegen hätten, habe man sich getraut, das zu ändern. …
… Er gehört zu denen, die es gut finden, dass die Kinder in der Kita mit westlicher Kultur in Berührung kommen und die deutsche Sprache lernen.
Selbstverständlich ist diese Haltung nicht. …
Die Moslems geben also vor was gefeiert wird und was nicht. So weit ist es schon…
Uiuiui, erstaunliche Integrationsansätze: es wird bejubelt, daß einer die Integration an UNSERE Werte unterstützt. WIR sind schon die Fremden im eigenen Land!
30.07.2008 um 15:05
Die Migrantenunterschicht schafft viele Arbeitsplätze. Überall profitieren die arbeitenden Menschen und zahlen Steuern. Betreuung in der Kita für die Kleinen; Schulpsychologen, Lehrer und Sozialarbeiter für das Schulalter; Polizisten, Bewährungshelfer für Heranwachsende; Sozialamtsmitarbeiter für die Versorgung der Familien. Insgesamt eine positive Bilanz.
30.07.2008 um 15:07
Wer die deutsche Sprache nicht lernen will, dem helfen auch keine “Integrationsbemühungen” - ergo herausgeworfenes Geld, das man in sinnvollere Dinge stecken kann.
30.07.2008 um 15:50
Integrationsbemühungen haben ja wohl von den Gästen zu kommen.
Es ist doch traurig, dass man das erwähnen muss.
30.07.2008 um 16:13
Das ist genau DDR, Kinder möglichst früh in die staatliche Indoktrination!
30.07.2008 um 16:14
Wir nehmen die Last der Welt auf uns und heilen sie. Wozu eigentlich? Sind wir der Rettungssanitäter vom Dienst?
30.07.2008 um 16:41
@ D.N.Reb
Genau das dachte ich auch: Ist ja prima, dass man geistig Minderbemittelten die Kinder soweit entzieht, dass die Kleinen nicht ganz verblöden, aber da frage ich mich dann immer: Mit welcher Qualifikation sind diese Leute oder mit welchem Recht sind diese kulturell niedrigstehenden Leute hier hereingelassen worden.
30.07.2008 um 16:41
OT:
Hurrah, der Islam ist witzig!
http://www.youtube.com/watch?v=crwaUOQ6I9Q
30.07.2008 um 16:57
Man kann es nur immer wieder wiederholen: die oben beschriebenen Zustände sind die Folge, wenn man in Massen den einzig wahren Glauben an den einzig wahren Gott freiwillig (!!) verläßt und stattdessen an den Kulturrelativismus und die Schranken- und Zügellosigkeit glauben will.
Nicht die Einwanderer, die hier das, was sie einst Falsches gelernt haben durchziehen, sind die Schuldigen, sondern die Deutschen, deren Vorfahren einst im Besitz dieses einzig wahren Glaubens waren und die darauf und mit Gottes Gnade jahrhundertelang unsere einzigartige (längst zerstörte Kultur) aufgebaut haben.
Seit spätestens den „60er“ Jahren meinen allzu viele, wirklich alles in den Müll treten zu können, was ihren Vorfahren heilig war, weil sie sich durch diesen Glauben und dessen Moral “unfrei” fühlen.
Die meisten haben trotz wachsenden geistigen und jetzt auch materiellen Elends auch heute immer noch nicht begriffen, dass ihnen Der liebe Gott (an den sie nicht mehr glauben wollen) nur die Entscheidungsfreiheit gegeben hat, damit sie sich für das Gute und Richtige entscheiden und nicht, damit sie alles niederreißen, was ihre Vorfahren aufgebaut haben und stattdessen neue - falsche - Götter anbeten. Am Niederreißen, besonders der Moral, sind übrigens auch die allermeisten derjenigen beteiligt, die sich politisch noch nicht für „links“ halten.
Aber Der liebe Gott ist gerecht, er läßt uns die Früchte dessen ernten, was wir alle fleißig gesät haben.
Die Einwanderer erledigen nur die Restarbeit an dem frei- und mutwilligen Abbruch am Rückgrat unserer Zivilisation, dem Glauben, den etliche Deutsche - zunächst geistigerweise - vor weit über 100 Jahren begonnen haben und den der Großteil von deren Kindern und Kindeskindern (leider nicht nur in Deutschland, sondern im gesamten “Westen”) dann auch in der Praxis weitergeführt hat und sich dabei auch noch fortschrittlich, modern und “weltoffen” vorkam. Fortschrittlich auf dem Weg in den Abgrund.
Bilder aus besseren Zeiten:
http://hallowedground.wordpress.com/2008/07/28/think-upon-every-generation/#respond
30.07.2008 um 16:59
Na dann zünde mal ne Kerze an und schließ die Bundesrepublik ganz feste ins Nachtgebet mit ein.
30.07.2008 um 17:07
@ Robert
Lass Dich von der Haeme nicht irritieren. Du hast recht.
30.07.2008 um 17:25
Oh ,sorry Otto, ich hatte heute einen harten Tag.
Die schönen Bilder von Robert überzeugen mich jetzt auch in jeder Hinsicht. Der ganze Beitrag passt auch unheimlich gut zur Situation in Berlin - Schöneberg.
Ich hab immer nur ein komisches Gefühl wenn jemand von der ” einzig wahren Religion ” spricht.
Man hört das in letzter Zeit immer öfter.
30.07.2008 um 17:59
OT
@ alle:
Schaut mal eine Farb-Fotoserie aus der Zeit der Wirtschaftswunders aus einem kleinen schwäbischen Dorf.
Schaut euch nur mal die Kinder an… wirklich sehr idyllisch.
30.07.2008 um 18:00
ups der link:
http://einestages.spiegel.de/external/ShowAuthorAlbumBackground/a2458/l0/l0/F.html#featuredEntry
30.07.2008 um 18:02
Nix für ungut, Frankfurter. Aber wenn man seine Religion nicht für die einzig wahre hält, hat man keine. Ich bin froh, daß das Christentum, die einzig wahre Religion ist und nicht der Mohammedanismus. Sollte diese Ansicht sich durchsetzen, bist auch Du im Vorteil. Und jetzt genieß Dein Feierabendbier! (ein Augustiner oder Franziskaner vielleicht?)
30.07.2008 um 18:21
FriedensAdler meint:
30.07.2008 um 17:59
Schaut euch nur mal die Kinder an… wirklich sehr idyllisch.
Ich durfte auch so eine glückliche Kindheit erleben. Ohne Fernsehen, ohne Mobiltelefon mit sehr viel freier Natur und Abenteuer. Mit Märklin Baukasten
und Anker Steinbausätzen, mit Pfeil und Bogen und mit einer Botanisiertrommel. Mit viel Lesen, Vorlesen, Singen und musizieren. Davon zehre ich noch heute - wie armselig ist doch heute die Kindheit der meisten Kinder geworden.
30.07.2008 um 18:26
@ Otto
Ich trinke einen Ebbelwoi. Nur für harte Jungs. ( zwinker)
Hab gar net so bös gemeint.
30.07.2008 um 18:28
Ja, auch in dieser Gegend ballt sich einiges.
Wir hatten in einer Parallelstrasse lange Jahre Eigentumswohnungen vermietet - modernisierter Altbau mit Hofgarten, Hausmeister usw., bezahlbare Mieten - zu unserem Glück haben wir noch rechtzeitig verkauft:
Vom Strassenstrich an der Kurfürstenstrasse ist in der FAZ bereits die Rede,
nicht von den Bordellen an der Pohlstraße, dem Transvestitenstrich in der Frobenstrasse, der Drogenszene um einen der U-Bahnhöfe, der Jungensszene in den schwulen Bars, den Schulmädchen auf der Potsdamer Strasse, die auf dem Heimweg aus dem Auto angehupt und angebaggert werden, den Stundenhotels, der Heils- armee, die dort nicht umsonst ihr Hauptquartier hat, den alteingesessenen Läden und Geschäften, die verschwunden sind für Klein-Pakistan…….und und und.
In der Potsdamer Straße 134c - am jetzigen U-Bahnhof Bülowstrasse - hatte Theodor Fontane mal bis zu seinem Tode ein Wohnhaus.
30.07.2008 um 18:38
“Der Rektor sagte öffentlich, er fühle sich verpflichtet, deutschen Eltern zu raten, ihre Kinder an einer anderen Schule anzumelden.”
Wäre das nicht ein Vorschlag ? Jede Schule hat den Migrantenanteil unter ihren Schülern öffentlich zu machen, verbunden mit einem Warnhinweis. So ähnlich wie auf den Zigarettenpackungen.
30.07.2008 um 19:41
Heute vormittag bin ich am weiter oben schon erwähnten U-Bahnhof Bülowstraße vorbeigekommen. In einem Schaufenster wirbt dort eine Wohnungsbaugesellschaft mit Angeboten um Mieter. Dort werden 2-Zimmerwohnungen in der Gegend angeboten mit einem Mietnachlaß von ca. 100 Euro pro Monat in den ersten 2 Jahren. Die finden anscheinend keine normalen Leute mehr, die dort wohnen wollen.
30.07.2008 um 19:53
So so man raet den einheimischen schon von dortigen Schulen ab,warten wier noch ein bischen,dan reat man ihnen bestimmt das eigene Land ab!!!!!
30.07.2008 um 20:35
Wisst ihr, es gibt einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen der Qualität der Schulen und dem Grundstückswert:
http://money.cnn.com/2005/03/22/real_estate/homeguide_schools/index.htm
30.07.2008 um 21:41
Man scheint tatsächlich gezielt nur die unfähigsten, unwilligsten Sozialfälle und den gesellschaftlichen Ausschuß der ganzen Welt in dieses unglückliche Land zuholen - so arm und doof ist man nirgendwo auf der Welt, daß man sich nicht um Säuglinge kümmert, sich nicht mit ihnen unterhält und spielt. Selbst in Ruanda oder Laos schaffen es die Leute, sich um ihre Kinder zu kümmern, freilich handelt es sich dabei um langweilig-normale Menschen und nicht um jene heißbegehrten sozialen Randexistenzen.
Denn lediglich in einem ganz bestimmten Milieu setzt man Kinder in die Welt um sie später verkommen zu lassen. Wozu man solches Pack noch ins Land holt, ist mir ein Rätsel (schließlich haben wir an Einheimischen dieser Art doch genug).
31.07.2008 um 7:08
@ Bohemund:
Zustimmung. Da sieht man mal wieder, dass man die finanziellen Hilfen für Kinder besser nicht den Eltern überlassen sollte.
31.07.2008 um 7:23
Nach einigem Nachdenken fallen mir schließlich doch jene “Südeuropäer” ein, die so abgestumpf und debil sind, daß sie auf die betörenden Knuddelsignale, die ein Säugling aussendet, nicht reagieren.
Bei diesen unfähig bis böswilligen Eltern wird es sich wohl um Zigeuner handeln.
31.07.2008 um 7:30
Bestimmt sind diese bedauernswerten Leute vom reichhaltigen Angebot in den hiesigen Discountern, dem überaus üppigen Geldregen, das die Sozbehörden uber sie ausschütten so traumatisiert, daß sie überhaupt nicht mehr ihre primitivsten Menschenpflichten erfüllen können - wie immer man es dreht und wendet: wir sind stets und immer schuld an allem.
31.07.2008 um 8:30
Wer nicht deutsch kann muss Deutschlehrer vom eigenen Geld bezahlen bis er es kann. Wer kein Geld hat, muss raus!
1.08.2008 um 9:59
@ Otto und Robert
Jeder Mensch, der seinen Glauben über den, eines anderen Menschen stellt, ist ein intoleranter Religionsfaschist. Und dabei ist es völlig scheißegal, ob sich die erfundenden Geschichten aus den Lügenbüchern um einen Jesus oder um einen Mohammed drehen.
Sowohl die Geschichte als auch die Gegenwart sind voll mit Beweisen, daß die Welt OHNE Religion ein wesentlich besserer und vorallendingen ein wesentlich friedlicherer Ort wäre.