Westergaard, Sarrazin, feige Zeitungsfritzen und unsere tapfere Mutti!
8.09.2010Heute abend soll der Mohammed-Karikaturist Kurt Westergaard den Potsdamer Medienpreis für seine Tapferkeit und als Zeichen der Pressefreiheit erhalten. Mutti ist dabei! Ich habe das feige Presse-Pack, das heute Tapferkeit heuchelt und damals Westergaard und die anderen Karikaturisten, ja man muß sagen ganz Dänemark, im Stich ließ, gestern hier schon ausgiebig beschimpft. Es gibt aber wichtige Zusätze!
Nils Minkmar, die linke Vorzeigepfeife der FAZ, findet heute Mutti ganz, ganz tapfer, weil sie, was noch nicht sicher ist, neben Westergaard hinsteht und fotografiert wird, was die Muselmänner - Islam is Peace - vielleicht falsch auslegen könnten! Tapfer, meint Minkmar und kriecht Mutti selig in den Hintern! Viel Spaß dort drin, Nils! Robin Alexander hat die schizophrene Veranstaltung dagegen kapiert: “Die Kanzlerin will die Pressefreiheit loben, aber Sarrazin kritisieren”, ist sein Text betitelt. Besonders gut ist Thierry Chervel im Perlentaucher, der die Pressefeiglinge beim Namen nennt. Die Süddeutsche berichtet nicht einmal über den Preis - aus gutem Grund:
Der damalige SZ-Chefredakteur Hans-Werner Kilz wird heute zwar dem dänischen Karikaturisten Kurt Westergaard zu seiner Pressefreiheit applaudieren (so steht’s bei m100 im Programm), er war sogar in der Jury, aber seine Zeitung, die Westergaards und die anderen Zeichnungen lieber als “albern” verhöhnte und dem Zeichner vorhielt, dass er selber schuld sei (”Wer beleidigt, muss auch zugestehen, dass der Beleidigte beleidigt ist”, so Andrian Kreye), statt ihr Publikum mal durch Abdruck über die Mohammed-Karikaturen zu informieren, beschweigt die feierliche Gelegenheit kommunikativ.
Und ebenso nimmt er die FAZ aufs Korn, die gar nichts von den Karikaturen abdruckte! Vor einem Jahr schon hat der Perlentaucher die Schande der deutschen Presse dokumentiert! Lesen Sie dazu diesen Artikel ganz durch! Höchst interessant! Die einzige Zeitung, die damals sämtliche Mohammed-Karikaturen abgedruckt hatte, war die WELT unter dem Chefredaktor Roger Köppel, heute WELTWOCHE! Die ganzen heute abend in Potsdam versammelten deutschen Qualitätsfeiglinge sind dagegen Versager und eingeschworene Feinde der Pressefreiheit!

